Schlagwort: Dach

  • Parlament einigt sich bei Solarpflicht für Gebäude

    Parlament einigt sich bei Solarpflicht für Gebäude

    Der Nationalrat entschied am Montag wie der Ständerat, auf Antrag einer Minderheit bei der Bereinigung des Energie-Mantelerlasses. Die Mehrheit der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (Urek-N) hatte indes auf der generellen Solarpflicht für Dächer und Fassaden bestanden, unterlag aber knapp.

    Energieminister Albert Rösti hatte vor dieser Formulierung gewarnt und gemahnt, die Vorlage mehrheitsfähig zu halten. Noch nicht einig sind sich die Räte bei der Solarpflicht für Parkplätze. Der Nationalrat will sie für grosse Flächen, der Ständerat nicht. Er hat nun wieder das Wort zur Vorlage.

  • Megasol nimmt auf seinem Parkplatz eigene Solardächer in Betrieb

    Megasol nimmt auf seinem Parkplatz eigene Solardächer in Betrieb

    Megasol hat seine Parkplätze am Hauptsitz in Deitingen in einen Solar-Carport mit 22 Ladestationen umgewandelt. „Wir haben ihn rund um unser bewährtes Solardach Nicer X entwickelt“, wird Daniel Sägesser, Geschäftsleitungsmitglied der Megasol Energie AG, in einer entsprechenden Mitteilung des international aktiven Solothurner Solarherstellers zitiert. Beim Schnellmontagesystem Nicer X werden die Solarmodule mit einem Schnappverschluss in vertikal verlaufende Profile eingeklinkt. Das Solardach kann auf Stahl- oder Holzkonstruktionen montiert werden und schützt auch bei geringer Neigung vor Regen, Hagel und Schnee.

    Megasol hat seinem am eigenen Hauptsitz eingerichteten Solarparkplatz den Namen Wingport verliehen. Auch die Mojen Solar GmbH will das für Grossparkplätze gedachte System mit den charakteristischen Auslegern vertreiben. „Ein solch gut ausgearbeitetes Komplettsystem hat uns bisher noch niemand angeboten“, wird Frank Helmcke, Geschäftsführer der deutschen Solarfirma, in der Mitteilung zitiert. „Da in vielen Teilen Deutschlands und auch Frankreichs eine Solare-Parkplatz-Überdachungspflicht besteht, nehmen die Anfragen seit einiger Zeit sehr stark zu.“ Hier will Mojen Solar im Zusammenspiel mit Megasol Lösungen anbieten. Dabei stellt der Solothurner Solarhersteller neben Nicer X alle Detailpläne für die Gesamtkonstruktion zur Verfügung. Für deren Umsetzungen arbeitet Mojen Solar mit weiteren Zulieferern für Fundament und Stahlkonstruktion zusammen.

  • AEW Energie produziert Solarstrom auf Isemeyer-Areal

    AEW Energie produziert Solarstrom auf Isemeyer-Areal

    Die AEW Energie AG hat in Rheinfelden eine 13’000 Quadratmeter grosse Solaranlage mit 5000 Modulen installiert und in Betrieb genommen. Sie befindet sich auf dem Dach des Isemeyer-Areals und ist eine der grössten im Portfolio des Energieversorgers.

    Einer Mitteilung zufolge erzeugt sie jährlich rund 1,9 Gigawattstunden Sonnenstrom. Ungefähr ein Drittel davon nehmen die eingemieteten Unternehmen direkt vor Ort ab. Der Rest wird in das Netz der AEW eingespeist.

    Die Anlage wird im Contracting-Modell betrieben: Sie gehört der AEW, die für die Installations- und Instandhaltungskosten aufkommt. Die Soluma AG als Eigentümerin erhält als Gegenleistung für die Bereitstellung der Fläche von der AEW während der kommenden 30 Jahre einen vertraglich vereinbarten Fixpreis für den vom Dach bezogenen Strom. Auch den Mietern entstehen keine Zusatzkosten. Vor der Installation der 5000 Solarpanels ist das Dach der Industriehallen auf Kosten der AEW zusätzlich gedämmt und die Gebäudehülle damit energetisch verbessert worden.

    Nicht zuletzt profitiere auch die Umwelt, so die AEW. „Denn allein mit der Menge dieser Anlage könnten 420 Vier-Personen-Haushalte ein ganzes Jahr lang mit Strom versorgt werden.“

  • Magog vertreibt Solarmodule von Meyer Burger

    Magog vertreibt Solarmodule von Meyer Burger

    Die Meyer Burger Technology AG und die Schiefergruben Magog GmbH & Co. KG haben einen Kooperationsvertrag über den Vertrieb des neuen Produkts Meyer Burger Slate abgeschlossen. Dabei handelt es sich um eine denkmalschutzgerechte Produktvariante, die für schiefergedeckte Häuser gedacht ist. Meyer Burger wird Magog ab August damit beliefern.

    Dieser kleinformatige, einheitlich schiefergraue Solardachziegel passt sich „harmonisch in Schieferdächer ein und macht die Energiewende somit auch für denkmalgeschützte Häuser möglich“, wird der zuständige Bereichsleiter Frank Hötzsch in einer Medienmitteilung zitiert. „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit Magog, einem ausgewiesenen Experten im Bereich der Schieferanwendungen.“

    „Der neue Meyer Burger Slate – Magog Schiefer Edition zeichnet sich durch einen hohen Energieertrag aus“, so Georg Guntermann, geschäftsführender Gesellschafter von Magog. Ausserdem sei er für Dachdecker einfach zu montieren und zu warten. Durch die Verwendung von blendfreiem, strukturiertem Solarglas könne er unauffällig baulich integriert werden. Erste Pilotprojekte sollen den Angaben zufolge in Kürze finalisiert sein.

  • AMAG Porsche Zentrum bekommt Solarstrom

    AMAG Porsche Zentrum bekommt Solarstrom

    Die AMAG Gruppe hat am 5. Mai auf dem Dach des Porsche Zentrums in Winterthur eine Photovoltaikanlage (PVA) mit einer Leistung von 87 Kilowatt Peak in Betrieb genommen. Die neue Anlage ist Teil einer Grossoffensive, bei der die Gruppe bereits eine ganze Reihe von Solaranlagen auf den Dächern von AMAG-Betrieben eingerichtet hat. Bis 2025 sollen rund 75’000 Quadratmeter Fläche mit Solarpanels bestückt werden, informiert die Automobilhandelsgruppe mit Hauptsitz in Cham in einer Mitteilung. Dies würde ausreichen, um über 20 Prozent des Strombedarfs der Gruppe zu decken. Spätestens 2025 will AMAG zudem die Klimaneutralität erreichen.

    Die neue Anlage auf dem Dach des Porsche Zentrums wird zu diesem Ziel jährlich rund 86 Megawattstunden Solarstrom beitragen. „Für uns ist es eine grosse Freude, dass wir jetzt in der Region Winterthur nicht nur für die tollen Produkte von Porsche stehen, sondern auch für Nachhaltigkeit und Klimaschutz gemäss der Strategie der AMAG Gruppe“, wird Marcel Renz, Geschäftsführer des Porsche Zentrum Winterthur der AMAG First AG, in der Mitteilung zitiert. „Dank der PVA werden wir bis zu einem gewissen Grad selbst für die Deckung unseres Strombedarfs sorgen können.“

    Die AMAG Gruppe verfolgt der Mitteilung zufolge das Ziel, sich zur führenden Anbieterin nachhaltiger individueller Mobilität zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund sei auch die im letzten Jahr erfolgte Übernahme der Solarfirma Helion zu sehen, die auf Photovoltaik, Wärmepumpen und E-Mobilität spezialisiert ist.

  • Holcim kauft in Mexiko zu

    Holcim kauft in Mexiko zu

    Baustoffhersteller Holcim übernimmt das nahe Mexiko-Stadt ansässige Unternehmen PASA. Laut einer Medienmitteilung ist es auf Dacheindeckung spezialisiert und in Zentralamerika und Mexiko führend. Sein Umsatz betrage 38 Millionen Dollar. Alle 250 PASA-Mitarbeitenden würden übernommen.

    Den Angaben zufolge soll das Vertriebsnetz von PASA mit den Dichtungslösungen aus der Produktpalette namens GacoFlex integriert werden. Das werde die Lieferkette von Holcim verbessern.

    „Durch die Übernahme von PASA bauen wir unser Solutions & Products-Geschäft weiter aus und werden zu einem führenden Anbieter von Dachabdichtungssystemen in Lateinamerika“, wird Holcims Chef für die Region Lateinamerika, Oliver Osswald, zitiert. „Dadurch können wir unserer Kundschaft bezüglich Innovation, Leistung und Nachhaltigkeit einen grösseren Mehrwert bieten.“

    Mit dieser Akquisition treibe Holcim seine „Strategie 2025 – Beschleunigung des grünen Wachstums“ voran. Darin gibt Holcim das Ziel aus, das Solutions & Products-Geschäft bis 2025 auf 30 Prozent des Konzernnettoumsatzes auszubauen. Ausserdem will das Unternehmen „in die attraktivsten Segmente des Bauwesens vordringen, von Dachsystemen bis hin zu Dämmung und Renovierung“.

  • Europas erste Solaranlage in Satellitenschüssel

    Europas erste Solaranlage in Satellitenschüssel

    Als erstes Unternehmen in Europa nutzt Leuk TDC Satellitenschüsseln zur Energieproduktion. Anstatt ausgediente Satellitenschüsseln zu entsorgen, wird die vorhandene Infrastruktur umfunktioniert. Dieses Solarprojekt wurde von CKW realisiert. Die Solarpanels werden auf der Innenseite der Satellitenschüsseln montiert, wo die Sonneneinstrahlung am stärksten wirkt.

    Mit Satellitenschüsseln zur Selbstversorgung
    Ehemalige Satellitenschüsseln eignen sich optimal als Solaranlage. Sie können flexibel nach der Sonne ausgerichtet werden und erzeugen dadurch mehr Strom als herkömmliche Solaranlagen. Schnee bleibt auf den Solarpanels zudem kaum haften und dank ihrer Lage auf rund 1’000 Metern über Meer liegen das Rechenzentrum und die Satellitenschüsseln meist über der Nebelgrenze. Somit kann Leuk TDC auch im Winter sehr viel Energie durch Sonneneinstrahlung gewinnen.

    Eine Schüssel generiert jährlich rund 110’000 kWh, was dem Energiebedarf von 25 Haushalten entspricht. Die Solarpanels auf dem Dach des Rechenzentrums produzieren zusätzliche 550’000 kWh pro Jahr. Bei Leuk TDC sind weitere Solarprojekte angedacht: Solarpanels auf zwei weiteren Satellitenschüsseln und auf Freiflächen, um in Leuk künftig noch mehr Sonnenenergie zu gewinnen. Die Baubewilligung für die zweite Satellitenschüssel liegt bereits vor, die im Frühling gebaut werden soll.

    Dank des eigens produzierten Solarstroms und zusätzlicher Wasserkraft wird das Rechenzentrum von Leuk TDC in Zukunft zu 99 Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben. Auch CKW nimmt eine Vorreiterrolle in der klimafreundlichen Energieproduktion ein: Bis 2030 will die Zentralschweizer Energiedienstleisterin massiv in erneuerbare Energien investieren und mit Kraftwerksprojekten in den Bereichen Photovoltaik, Windkraft, Biomassekraftwerke, Wasserkraft und mit weiteren Technologien zusätzlichen Strom für 165’000 Haushalte und Wärme für 55’000 Haushalte produzieren.

    Zukunftsmodell Solar Contracting
    In der Zusammenarbeit mit CKW profitiert Leuk TDC vom Solar Contracting. Bei diesem Modell wird die Solaranlage von CKW installiert und Leuk TDC bezieht den Solarstrom zu einem Fixpreis und einer festgelegten Vertragsdauer. Auch Wartungs- und Servicearbeiten erledigt CKW. Nach Ablauf der Vertragsdauer gehört die Solaranlage Leuk TDC. Durch den eigens produzierten Strom ist Leuk TDC unabhängiger und weniger betroffen von steigenden Strompreisen. So kann Leuk TDC auch in Zeiten von Stromunsicherheit die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden nach geringer Latenzzeit und High-Computing-Services im Rechenzentrum erfüllen. Die Partnerschaft von Leuk TDC und CKW beweist, dass Rechenzentren trotz ihres Energiebedarfs auch nachhaltig betrieben werden können. John Harris, CEO von Leuk TDC, bekräftigt: «Dies ist möglich, wenn man auf Solarprojekte setzt und deren Ausbau fördert. Indem Unternehmen bei ihrer Energiebeschaffung mehr auf eigene Solarlösungen setzen, tragen sie einen wichtigen Teil zum Erreichen der Schweizer Energieziele bei.»

    Im Solarbereich liegt in der Schweiz ein enormes Potenzial brach. Insbesondere Freiflächenanlagen im alpinen Bereich sind in der Schweiz eine Seltenheit. «Wir wollen verstärkt auch im alpinen Bereich Grossanlagen realisieren, denn diese sind effizienter und können im Winter sogar mehr Strom produzieren als im Sommer», sagt CKWCEO Martin Schwab. Die neue Anlage in der Satellitenschüssel von Leuk TDC ist bestes Beispiel für eine innovative, effiziente Solaranlage mit hoher Winterstromproduktion.

  • EWA-energieUri schafft neue Solargemeinschaft

    EWA-energieUri schafft neue Solargemeinschaft

    EWA-energieUri realisiert in Schattdorf die Solargemeinschaft Uri. Wie der Urner Energieversorger mitteilt, will er auf dem Dach der Stiftung Behindertenbetriebe Uri eine Photovoltaikanlage realisieren, an der sich auch private Interessentinnen und Interessenten beteiligen können. Diese können ab sofort einzelne Quadratmeter der Anlage für einen Fixpreis von 339 Franken reservieren. Dafür erhalten sie über 20 Jahre Solarstrom.

    Die Anlage soll auf 260 Quadratmetern pro Jahr insgesamt 49‘000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Pro Quadratmeter sind das 165 Kilowattstunden, rund 4 Prozent des Verbrauchs eines durchschnittlichen Haushalts. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Frühjahr 2023 geplant. Interessierte können ihren Anteil bereits jetzt auf meinurstrom-sun.ch reservieren.

    „Die Solargemeinschaft Uri ist ein attraktives Produkt, um einfach und unkompliziert auch ohne eigenes Dach Solarstrom zu produzieren und beziehen“, wird Werner Jauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung von EWA-energieUri, in der Mitteilung zitiert.

  • Luxushotel Mandarin Oriental Palace eröffnet neu in Luzern

    Luxushotel Mandarin Oriental Palace eröffnet neu in Luzern

    Das ehemalige Hotel Palace Luzern eröffnet am 24. September nach umfassender Instandsetzung neu als Mandarin Oriental Palace. Die international tätige Hotelgruppe Mandarin Oriental Hotel aus Hongkong betreibt das Gebäude am Ufer des Vierwaldstättersees als luxuriöses 5-Sterne-Hotel, heisst es in einer Medienmitteilung. Es verfügt dann über 136 Zimmer und Suiten.

    Demnach hat das Unternehmen das denkmalgeschützte Gebäude aus der Belle Époque zusammen mit dem Luzerner Architekturbüro Iwan Bühler Architekten und den in London ansässigen Innenarchitekten Jestico + Whiles renoviert.

    „Das atemberaubende Gesamtergebnis ist auch eine Hommage an den Schweizer Unternehmer Franz Josef Bucher, der mit dem Bau des Hauses im Jahr 1906 seinen Traum von einem mediterranen Rückzugsort verwirklichte“, heisst es in der Medienmitteilung. Dementsprechend spiegeln sich die umliegende Landschaft und mediterrane Farben in der Raumausstattung wider.

    Das Hotel verfügt über zwei Suiten mit Panorama-Dachterrassen, von denen die Gäste einen Rundumblick auf den See und die Alpen haben. Des Weiteren gibt es eine 133 Quadratmeter grosse Präsidentensuite sowie zahlreiche Gästezimmer mit Balkon oder Terrasse.

    Verköstigt werden die Gäste in einem von vier Restaurants, welche der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Koch Giland Peled verantwortet. Zwei der Restaurants eröffnen etwas später, im ersten Quartal 2023.

    Neben einem Spa-Bereich bietet das Hotel zudem grosszügige Räumlichkeiten wie den Salon Alpine mit originalem Belle-Époque-Dekor aus dem Jahr 1906 und den Edelweiss-Ballsaal mit Blick auf den See und Garten für Feiern, Konferenzen und sonstige Veranstaltungen.