Schlagwort: Datenquellen

  • Innovatives ESG-Datenmanagement für die Immobilienbranche

    Innovatives ESG-Datenmanagement für die Immobilienbranche

    Investoren und politische Entscheidungsträger verlangen nach klaren Zielen zur Emissionsreduzierung und transparenten Berichten über deren Erreichung. Als Immobiliendienstleister verfügt Wincasa über umfangreiche Daten aus dem Immobilienbetrieb und ein spezialisiertes Nachhaltigkeitsteam. Die Herausforderung besteht jedoch darin, Nachhaltigkeitsthemen aufgrund der Vielzahl von Datenquellen zu quantifizieren und zu berichten. Zusätzlich erforderten die Qualitätssicherung und Verbesserung der Daten erheblichen manuellen Aufwand. Es gibt auch verschiedene ESG-Frameworks und Berichtsstandards, wie GRESB, mit unterschiedlichen Kriterien und Anforderungen. Dies macht es für Kunden von Wincasa schwierig, die steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit und transparente Berichterstattung zu erfüllen.

    Die beiden Firmen strebt gemeinsam an, die Nachhaltigkeitsberichterstattung einfacher und transparenter zu gestalten. Zu diesem Zweck wurde eine ESG-Datenmanagementplattform entwickelt, die die Erstellung von GRESB-Berichten erleichtert. Dr. Niklas Naehrig, Leiter Strategie & Nachhaltigkeit bei Wincasa, erklärt: „Unsere Plattform ermöglicht die Integration verschiedenster Datenquellen und die Auswertung von Daten gemäß internationalen Berichtsstandards. Neben Daten aus dem Immobilienbetrieb können auch öffentlich verfügbare Daten eingebunden und die Datenqualität automatisiert überprüft werden, indem künstliche Intelligenz und menschliche Expertise kombiniert werden.“

    Die entwickelte Lösung wird derzeit als Pilotprojekt im Portfolio eines namhaften Schweizer Immobilieneigentümers getestet. Die Plattform wird den Aufwand für die Datenerhebung und -auswertung erheblich reduzieren und die Datenqualität verbessern. Gleichzeitig bietet sie detailliertere Einblicke in das Nachhaltigkeitspotenzial des Portfolios.

  • Zürich ist die nachhaltigste Stadt der Schweiz

    Zürich ist die nachhaltigste Stadt der Schweiz

    Die britische IG Bank hat eine Rangliste der nachhaltigsten Schweizer Städte erstellt. Laut dieser gilt Zürich als die nachhaltigste Stadt der Schweiz. Hinter Zürich folgen Lausanne, Bern, Luzern, St.Gallen, Lugano, Genf und Basel.

    Für ihre Rangliste hat die Bank Datenquellen der Regierung aus den acht grössten Städten verwendet. Die Ergebnisse hat sie dann mit Bewertungen von internationalen Agenturen kombiniert. Zu den Schwerpunkten bei der Bestimmung der Nachhaltigkeit gehörten etwa die Luftqualität, die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, der Anteil an Erholungsflächen, die Bevölkerungsdichte und der Anteil der besiedelten Gebiete.

    Die IG Bank hebt hervor, dass Zürich nicht nur die nachhaltigste, sondern auch die grösste Stadt der Schweiz ist. Damit sei der Spitzenplatz umso beeindruckender. Zürich habe in allen Bereichen gut abgeschnitten. Besonders ausschlaggebend sei aber die Nutzung des öffentlichen Verkehrs gewesen. So nutzen den Angaben der Bank zufolge 67,1 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner eine Form des öffentlichen Verkehrs. Dies sei eines der Hauptgründe für die gute Luftqualität in der Stadt. Als einen weiteren Höhepunkt hebt IG Bank hervor, dass Zürich eine eigene Regierungsabteilung für nachhaltiges Bauen hat. Diese konzentriere sich darauf, eine 2000-Watt-Gesellschaft zu schaffen.

    Die IG Bank ist überzeugt, dass sich aktuelle und zukünftige Investitionen stark an der Nachhaltigkeit orientieren werden. Das Ziel ihrer Rangliste sei es, „das Engagement der Schweiz in Bezug auf Nachhaltigkeit hervorzuheben“. Ausserdem sollen die Daten als „Indikator für zukünftige Trends dienen und zeigen, was andere Grossstädte tun könnten, um den Erfolg der Schweiz zu wiederholen“.