Schlagwort: Datensätze

  • Forschende nutzen KI für Entwicklung neuer Solarzellen

    Forschende nutzen KI für Entwicklung neuer Solarzellen

    Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) wurde eine Methode entwickelt, grosse Datenbanken nach möglichen Materialien für die Nutzung von neuer Solarzellen zu durchsuchen. In einer Mitteilung heisst es, dass durch den Einsatz Maschinellen Lernens (ML) mehrere vielversprechende Halogenid-Perowskite identifiziert werden konnten. ML ist ein Teilgebiet der Künstlichen Intelligenz, hierbei lernen Computer aus ihnen zur Verfügung gestellten Datensätzen oder Datenbanken.

    Perowskite stellen aufgrund einfacher Herstellungsverfahren verbunden mit geringen Kosten eine vielversprechende neue Materialgruppe für zukünftige Photovoltaikanwendungen dar. Damit diese die Sonnenenergie optimal nutzen können, ist es wichtig, dass die neuen Werkstoffe eine passende sogenannte Bandlücke besitzen. Die Bandlücke hat die Eigenschaft, Photonen mit einer bestimmten Energie zu absorbieren und anschliessend in Strom umzuwandeln.

    Das EPFL-Team unter der Leitung von Haiyuan Wang und Alfredo Pasquarello entwickelte ein Maschinelles Lernmodell, das aus 15‘000 Materialien 14 völlig neue Perowskite identifizieren konnte. Diese seien hervorragende Kandidaten für zukünftige hocheffiziente Solarzellen. Die Forschenden konnten damit zeigen, dass der Einsatz von ML die Entdeckung und Validierung neuer Photovoltaikmaterialien erheblich beschleunigen kann.

  • Innovatives ESG-Datenmanagement für die Immobilienbranche

    Innovatives ESG-Datenmanagement für die Immobilienbranche

    Investoren und politische Entscheidungsträger verlangen nach klaren Zielen zur Emissionsreduzierung und transparenten Berichten über deren Erreichung. Als Immobiliendienstleister verfügt Wincasa über umfangreiche Daten aus dem Immobilienbetrieb und ein spezialisiertes Nachhaltigkeitsteam. Die Herausforderung besteht jedoch darin, Nachhaltigkeitsthemen aufgrund der Vielzahl von Datenquellen zu quantifizieren und zu berichten. Zusätzlich erforderten die Qualitätssicherung und Verbesserung der Daten erheblichen manuellen Aufwand. Es gibt auch verschiedene ESG-Frameworks und Berichtsstandards, wie GRESB, mit unterschiedlichen Kriterien und Anforderungen. Dies macht es für Kunden von Wincasa schwierig, die steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit und transparente Berichterstattung zu erfüllen.

    Die beiden Firmen strebt gemeinsam an, die Nachhaltigkeitsberichterstattung einfacher und transparenter zu gestalten. Zu diesem Zweck wurde eine ESG-Datenmanagementplattform entwickelt, die die Erstellung von GRESB-Berichten erleichtert. Dr. Niklas Naehrig, Leiter Strategie & Nachhaltigkeit bei Wincasa, erklärt: „Unsere Plattform ermöglicht die Integration verschiedenster Datenquellen und die Auswertung von Daten gemäß internationalen Berichtsstandards. Neben Daten aus dem Immobilienbetrieb können auch öffentlich verfügbare Daten eingebunden und die Datenqualität automatisiert überprüft werden, indem künstliche Intelligenz und menschliche Expertise kombiniert werden.“

    Die entwickelte Lösung wird derzeit als Pilotprojekt im Portfolio eines namhaften Schweizer Immobilieneigentümers getestet. Die Plattform wird den Aufwand für die Datenerhebung und -auswertung erheblich reduzieren und die Datenqualität verbessern. Gleichzeitig bietet sie detailliertere Einblicke in das Nachhaltigkeitspotenzial des Portfolios.