Schlagwort: Datenverarbeitung

  • Revolutionäre Technologie für die Computerwelt

    Revolutionäre Technologie für die Computerwelt

    Die steigende Komplexität neuronaler Netze stellt klassische Computertechnologien vor enorme Herausforderungen. Elektronische Hardware kommt zunehmend an ihre Grenzen. Hier setzt die revolutionäre Entwicklung des MIT an. Ein photonischer Prozessor, der Licht statt Elektronen für Berechnungen nutzt und eine neue Ära der Hochgeschwindigkeitsverarbeitung einläutet.

    Im Kern des Systems steht ein vollständig integriertes optisches neuronales Netz, das lineare und nichtlineare Operationen kombiniert. Während lineare Berechnungen durch lichtbasierte Matrixmultiplikationen erfolgen, überwindet die neue Technologie die bisherige Hürde nichtlinearer Operationen. Gelöst wurde dies durch spezielle nichtlineare optische Funktionseinheiten, die Optik und Elektronik effizient verknüpfen.

    Geschwindigkeit und Effizienz im Nanosekundenbereich
    Der photonische Prozessor verarbeitet Klassifizierungsaufgaben in weniger als einer halben Nanosekunde. Eine Geschwindigkeit, die neue Massstäbe setzt. Die Technologie reduziert Latenzzeiten erheblich und arbeitet dabei extrem energieeffizient. Erst bei der finalen Ausgabe werden die optischen Signale in elektrische Ströme umgewandelt. Die Kombination ermöglicht beeindruckende Genauigkeitswerte von über 96 Prozent beim Training und mehr als 92 Prozent bei der Inferenz.

    Skalierbare Integration für die Praxis
    Ein entscheidender Vorteil der photonischen Chips liegt in ihrer Skalierbarkeit. Sie können durch kommerzielle Fertigungsprozesse in bestehende Systeme integriert werden. Damit eröffnet das MIT nicht nur neue Perspektiven für KI-Anwendungen, sondern auch für energieintensive Bereiche wie Big Data und Rechenzentren. Die photonischen KI-Chips des MIT markieren einen technologischen Durchbruch in der Computerwelt. Mit Licht als Rechenmedium werden ultraschnelle, energieeffiziente und skalierbare KI-Berechnungen möglich – ein Schritt in eine neue Zukunft der Datenverarbeitung.

  • Axept und PropBase spannen bei Immobilien zusammen

    Axept und PropBase spannen bei Immobilien zusammen

    Die Softwareunternehmen PropBase aus Neuhausen am Rheinfall und Axept aus St.Gallen haben eine Zusammenarbeit auf dem Immobiliensektor vereinbart. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, soll es dabei insbesondere um die Verarbeitung grosser Datenmengen im Bereich von Eigentümerschaft, Asset Management, Bauunternehmungen, Liegenschaftsverwaltungen, Bewirtschaftung und um die Buchhaltung gehen. Beide Unternehmen wollen diese aufwendige Datenverarbeitung weitgehend digitalisieren und so den Markt transparenter und für Kundinnen und Kunden leicht zugänglicher machen. PropBase liefert dafür eine webbasierte, stets aktuelle Software, die schweizweit einen Überblick über die Immobilien bietet. Axept integriert mit seiner auf Abacus basierenden Software eine nahtlose kaufmännische Bewirtschaftung. Das Programmpaket ist speziell auf den Schweizer Markt ausgerichtet und entspricht allen gesetzlichen Vorgaben.

    Die partnerschaftliche Zusammenarbeit auf dem Softwarebereich soll die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft deutlich vorantreiben, heisst es in der Mitteilung. Darüber hinaus übernimmt Axept die Implementierung, den Support und Schulungen für PropBase-Programme.