Schlagwort: Davos

  • Neue Solaranlage stärkt erneuerbare Energieproduktion im Alpenraum

    Neue Solaranlage stärkt erneuerbare Energieproduktion im Alpenraum

    Die Swisspower AG hat vom Kanton Graubünden die Bewilligung für den Bau der alpinen Photovoltaik-Grossanlage Alpin Parsenn erhalten. Wie es in einer Regierungsmitteilung heisst, ist der Bescheid mit Auflagen verbunden, die jedoch nicht näher benannt werden.

    Die Swisspower AG fungiert als Gesamtprojektleiterin. Sie vertritt Energie Wasser Bern (ewb), die Industriellen Werke Basel (IWB) und das Elektrizitätswerk Davos AG (EWD).

    Das Projekt, das bis vor Kurzem noch unter dem Namen Parsenn Solar lief, war am 17. Dezember 2023 vom Davoser Stimmvolk abgesegnet worden. Laut seiner Medienmitteilung vom November 2024 erwartete Swisspower den Erhalt der kantonalen Baubewilligung noch vor Ablauf des vergangenen Jahres; die laufenden Arbeiten seien vollständig auf den Baubeginn im Sommer 2025 ausgerichtet.

    Wie es jetzt vonseiten der Kantonsregierung heisst, wird die Solaranlage in 2500 Meter Höhe im infrastrukturell bereits erschlossenen Skigebiet Parsenn und auf knapp 14 Hektaren Fläche errichtet. Mit 1493 Modultischen soll sie jährlich rund 12,1 Gigawattstunden Strom produzieren. In der früheren Mitteilung war noch von mehr als 10 Gigawattstunden die Rede, die künftig rund 2200 Vierpersonenhaushalte versorgen sollen. Die logistische Erschliessung erfolgt über bestehende Zufahrtswege. Zusätzlich ist der Einsatz von Helikoptern und Schreitbaggern für eine minimalinvasive Montage vorgesehen.

    Swisspower mit Sitz in Zürich war im Jahr 2000 als Gemeinschaftsunternehmen von Schweizer Gemeinde- und Stadtwerken gegründet werden, die ihre Gebiete mit Elektrizität, Erdgas, Wärme und Trinkwasser versorgen. Die Allianz wird von 22 Aktionärspartnern aus der ganzen Schweiz getragen.

  • Neue Initiative soll Blockchain-Standort Schweiz stärken

    Neue Initiative soll Blockchain-Standort Schweiz stärken

    Die in Zug ansässige Swiss Blockchain Federation will am 24. Mai im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos die Initiative Home of Blockchain.swiss lancieren. Laut einer Medienmitteilung handelt es sich dabei um eine öffentlich-private Partnerschaft unter der Schirmherrschaft von Bundesrat Ueli Maurer. Sie wird auch vom Aussenwirtschaftsförderer Switzerland Global Enterprise (S-GE), mehreren Kantonen und CV Labs unterstützt.

    Das Ziel der Initiative ist es, die Vorteile des Blockchain-Standorts Schweiz im Ausland aufzuzeigen. Dafür sollen beispielsweise Schweizer Auftritte an internationalen Konferenzen organisiert werden. Ausserdem ist eine Medienkampagne geplant.

    Die Schweiz bietet laut den Initianten einen guten Nährboden für Blockchain-Firmen. Hervorgehoben werden hier die „wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen“. Ausserdem sei das Crypto Valley ein gutes Erfolgsbeispiel. In der Region, dessen Herzstück sich in Zug befindet, haben sich bereits eine Reihe von Blockchain-Firmen angesiedelt – so etwa die Sygnum Bank oder 21Shares.

    „Die Möglichkeiten der Blockchain-Technologie sind endlos, und das Crypto Valley in der Schweiz steht an der Spitze dieser Revolution. Jetzt ist es an der Zeit, diese Chance zu ergreifen. Mit Home of Blockchain.swiss wird der gute Ruf der Schweiz in die Welt hinausgetragen“, wird Heinz Tännler, Präsident der Swiss Blockchain Federation und Finanzdirektor des Kantons Zug (SVP), zitiert.

    Im Rahmen des Weltwirtschaftsforums wollen die Initianten auch den Swiss Digital Asset Market Report 2022 vorstellen. Für den Bericht wurden unter anderem Anbieter von digitalen Vermögenswerten in der Schweiz befragt.

  • Ferienheim in Davos geht an Ferienkolonie Sonnenschein AG

    Ferienheim in Davos geht an Ferienkolonie Sonnenschein AG

    Die Stadt Winterthur habe ursprünglich beabsichtigt, das Ferienheim Ob dem See in Davos Wolfgang vom Ferienkolonieverein Oberwinterthur zu erwerben und im Anschluss zusammen mit einer angrenzenden stadteigenen Spielwiese zu verkaufen, informiert die Stadtverwaltung Winterthur in einer Mitteilung. Im Rahmen einer Ausschreibung konnte jedoch eine Käuferin gefunden werden, die beide Grundstücke einzeln erwerben und den Kauf unmittelbar nach der öffentlichen Beurkundung grundbuchamtlich vollziehen werde, heisst es dort weiter. Die eigens für den Kauf gegründete Ferienkolonie Sonnenschein AG will die Liegenschaft weiter als Ferienkolonie betreiben.

    Das Unternehmen aus Freienbach habe sich in der entsprechenden Ausschreibung gegen zwei Mitbewerbende durchsetzen können, heisst es weiter in der Mitteilung. Als Kaufpreis werden dort 2,54 Millionen Franken für die dem Ferienkolonieverein Oberwinterthur gehörende Ferienheimliegenschaft und 1,16 Millionen Franken für die angrenzende Spielwiese genannt.

    Der Ferienkolonieverein wird der Stadt Winterthur rund 1 Million Franken aus seinem Verkaufserlös zukommen lassen. Die Zuwendung sei zweckgebunden und werde von der Stadt Stadt Winterthur für einen neu gegründeten Kinder- und Jugend-Fonds verwendet, erläutert die Stadtverwaltung. Die Mittel des Fonds sind für in der Stadt Winterthur wohnende Kinder und Jugendliche gedacht.