Schlagwort: Deponieplanung

  • Kooperation soll Deponiekapazitäten langfristig sichern

    Kooperation soll Deponiekapazitäten langfristig sichern

    Die Kantone St.Gallen, Thurgau und Schaffhausen arbeiten bei der Planung neuer Deponien für Schlacke aus Kehrichtverbrennungsanlagen zusammen, informiert das Bau- und Umweltdepartement des Kantons St.Gallen in einer Mitteilung. In den nächsten zwei Jahren erarbeiten die Abfallfachstellen der drei Kantone eine koordinierte Planung, die den Bedarf an Deponievolumen sowie Deponiestandorten ausweist. Ziel ist es, die Entsorgungssicherheit für die nächsten 30 Jahre zu gewährleisten und wirtschaftliche und ökologische Vorteile zu nutzen.

    Ausgangspunkt der Zusammenarbeit ist der absehbare Mangel an geeignetem Deponievolumen. Bei der Verbrennung von Abfällen in Kehrichtverbrennungsanlagen entsteht nicht weiter verwertbare KVA-Schlacke, die auf speziell gesicherten Deponien des Typs D gelagert werden muss. Solche Anlagen sind sowohl in den beteiligten Kantonen als auch in der gesamten Schweiz knapp. Ohne zusätzliche Kapazitäten drohen mittelfristig Engpässe bei der Entsorgung.

    Die koordinierte Planung soll bereits bestehende über kantonale Abfallströme optimieren, wirtschaftliche und ökologische Vorteile nutzen und eine rationale Nutzung einzelner Standorte ermöglichen. Damit wollen die drei Kantone langfristige Planungs- und Entsorgungssicherheit sowohl für Abfallverursacher als auch KVA und Deponien bieten.

    Die Kantone erfüllen mit dem Projekt ihren gesetzlichen Auftrag zur Abfallplanung. Dieser umfasst die Ermittlung des künftigen Deponiebedarfs sowie die Festlegung geeigneter Standorte. Die gemeinsam erarbeitete Planungsgrundlage dient anschliessend als Basis für kantonale Planungsinstrumente wie Richtpläne und weitere Verfahren.

  • Entsorgungssicherheit dank langfristiger Deponieplanung

    Entsorgungssicherheit dank langfristiger Deponieplanung

    Die nachhaltige Gestaltung der Abfallwirtschaft und der sorgsame Umgang mit Ressourcen spielen eine immer wichtigere Rolle in der heutigen Gesellschaft. Im Kanton Zürich wird dies durch gezielte Anstrengungen zur Förderung der Kreislaufwirtschaft deutlich, wodurch eine erhebliche Reduktion der Abfallmengen, die in Deponien landen, erreicht werden konnte. Dennoch gibt es Abfälle, die sich nicht in den Stoffkreislauf integrieren lassen und daher einer sicheren Entsorgung bedürfen.

    Die Baudirektion des Kantons hat in einem umfangreichen und breit abgestützten Verfahren 23 neue, geeignete Standorte für Deponien identifiziert. Diese Standorte dienen als Basis für eine Teilrevision des kantonalen Richtplans und tragen wesentlich zur langfristigen Sicherung der Abfallentsorgung bei. Ziel ist es, den künftigen Bedarf an Deponievolumen genau zu ermitteln und gleichzeitig die Standorte so auszuwählen, dass die Transportwege für die Entsorgung optimiert und somit Umweltbelastungen minimiert werden.

    Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Reduktion von Abfällen aus der Bautätigkeit, die den grössten Anteil der Deponiemenge ausmachen. Durch Massnahmen wie die Sortierung von Bauabfällen und die Reinigung von verschmutztem Aushubmaterial lassen sich signifikante Mengenreduktionen erreichen. Ab 2030 wird mit einer deutlichen Reduktion der jährlichen Deponiemenge im Vergleich zu heute gerechnet. Über einen Zeitraum von 40 Jahren hinweg wird der Bedarf auf insgesamt rund 17 Deponien geschätzt, die strategisch über den Kanton verteilt sein sollen, um die Effizienz und Nachhaltigkeit der Abfallentsorgung weiter zu verbessern.

    Diese langfristige Planung und der Einsatz für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft zeigen, wie durch verantwortungsvolles Handeln und innovative Lösungsansätze eine sichere und umweltfreundliche Abfallentsorgung gewährleistet werden kann.