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  • Gäste aus Übersee treiben Hotellerie zu neuem Rekord

    Gäste aus Übersee treiben Hotellerie zu neuem Rekord

    Die Schweizer Hotellerie hat ein Rekordjahr hinter sich. Die Zahl der Logiernächte nahm laut einer Mitteilung des Bundesamtes für Statistik um 9,2 Prozent auf 41,8 Millionen zu. Der Zuwachs ging allein auf die Nachfrage aus dem Ausland zurück.

    So wuchs die Nachfrage aus Asien um 56,4 Prozent auf 4,1 Millionen Logiernächte. Die Logiernächte chinesischer Gäste nahmen um 314,2 Prozent zu, die Nachfrage aus Südkorea um 150,5 Prozent, aus Indien um 58,6 Prozent.

    Die Nachfrage aus Amerika erreichte mit 4,0 Millionen Logiernächten einen neuen Rekord, die aus Europa wuchs um 9,0 Prozent auf 12,1 Millionen Logiernächte.

    Die inländische Nachfrage ging leicht um 1,1 Prozent auf 20,8 Millionen Logiernächte zurück.

    Die Stadtregionen Zürich, Bern und Genf erzielten mit 17,2, 14,1 und 19,8 Prozent die höchsten Zuwächse. Auch die Region um Luzern und den Vierwaldstättersee sowie das Wallis und die Waadt wuchsen stark. Graubünden und das Tessin verbuchten leichte Rückgänge von 2,5 und 3,8 Prozent.

    Die ausländische Nachfrage wuchs in allen Monaten des Jahres, auch in der Nebensaison. Der Monat April sah sogar einen Zuwachs von 40,6 Prozent.

    Schweiz Tourismus (ST) will diesen Trend verstärken. «Wir bringen die richtigen Gäste zur richtigen Zeit an die richtigen Destinationen», wird Direktor Martin Nydegger in einer ST-Mitteilung zitiert. «Lenken und Fördern heisst die Zauberformel.» Namentlich die Gäste aus Übersee «wollen wir in der Zahl nicht weiter fördern, sondern vor allem lenken, nicht nur flächendeckend übers ganze Land, sondern auch saisonal über das ganze Jahr verteilt». In Europa will ST vor allem die Anreise mit der Bahn bewerben.

  • Andermatt Swiss Alps Investiert CHF 350 Millionen

    Andermatt Swiss Alps Investiert CHF 350 Millionen

    Die Investition von Vail Resorts von CHF 149 Mio. setzt sich aus zwei Teilen zusammen: CHF 110 Mio. für die Andermatt-Sedrun Sport AG zur Verbesserung des Gästeerlebnisses, zum Beispiel im Bereich der Lifte, Beschneiungsanlagen, Gastronomie, Freizeitangebote und weiterer Infrastruktur am Berg.

    ASA wird den Erlös von CHF 39 Mio. zusätzlich zu den bereits vorgesehenen CHF 350 Mio. in die weitere Entwicklung ihres Kerngeschäfts im Bereich Hotels, Infrastruktur und den Ausbau von Andermatt Reuss über die nächsten drei bis fünf Jahre investieren. Die Investitionen werden zwischen Andermatt und Sedrun aufgeteilt.

    Nach Genehmigung durch die Aktionäre und Behörden ist Vail Resorts jetzt im Besitz von 55 Prozent der Anteile an der Andermatt-Sedrun Sport AG. ASA hält weiter 40 Prozent der Anteile, die restlichen 5 Prozent sind im Streubesitz. Ziel der Partnerschaft zwischen Vail Resorts und ASA ist der Ausbau von Andermatt und Sedrun in die gemeinsame Vision «The Prime Alpine Destination».

    Ab dem 4. August fällt das Management des Unternehmens in den Verantwortungsbereich von Vail Resorts. Mike Goar wird zum  Verwaltungsratspräsident und Managing Director der Andermatt-Sedrun Sport AG ernannt. Für den laufenden Betrieb von Andermatt-Sedrun, insbesondere der SkiArena Andermatt-Sedrun, ergeben sich keine Änderungen.

    «Ich freue mich darauf, mit dem unglaublichen Team von Andermatt-Sedrun Sport AG, unseren passionierten Partnern und den engagierten Behörden zusammenzuarbeiten – und von ihnen zu lernen», so Mike Goar. «Ich kann es kaum erwarten, diese wichtigen Investitionen in der Destination voranzutreiben, denn gemeinsam arbeiten wir daran, Andermatt-Sedrun zu einer der führenden Alpendestinationen in Europa zu machen. Wir sind stolz, dieses besondere

    Skigebiet in das Netzwerk von Vail Resorts aufnehmen zu können, und ich stehe persönlich für die operative Exzellenz und eine gute Zusammenarbeit ein.» Raphael Krucker, CEO der Andermatt Swiss Alps AG und Mitglied des Verwaltungsrats der Andermatt-Sedrun Sport AG, sagt dazu: «Vail Resorts ist der ideale Partner, um unser Ziel zu erreichen. Gemeinsam werden wir Andermatt und Sedrun zur Prime Alpine Destination ausbauen. Ich freue mich ausserordentlich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und die zusätzliche Erfahrung und Kompetenzen, die Vail Resorts in die Destination Andermatt und Sedrun einbringen wird.»