Schlagwort: Dienstleistung

  • Digitalisiertes Strassennetz für den Bezirk Horgen

    Digitalisiertes Strassennetz für den Bezirk Horgen

    Ab Mitte Juli 2025 erfasst iNovitas aus Baden die Strassenräume des Bezirks Horgen. Das Unternehmen erstellt ein dreidimensionales digitales Abbild des öffentlichen Strassennetzes, heisst es in einer Mitteilung. Die aus dem Modell bezogenen Daten sollen eine Grundlage für die Bereiche Verwaltung, Versorgungswirtschaft und Planung bilden. Das digitale Abbild reduziert den Aufwand für Kontrollfahrten und Begehungen und soll damit eine effiziente Organisation für Unterhalt und Planung direkt aus dem Büro liefern.

    Digitalisiert werden die Gemeinde- und Kantonsstrassen von Adliswil, Kilchberg, Langnau am Albis, Rüschlikon, Thalwil und Oberrieden. Die Gemeinde Horgen hatte iNovitas bereits zu einem früheren Zeitpunkt mit entsprechenden Arbeiten beauftragt. Die Erfassung erfolgt ausschliesslich auf öffentlichen Strassen. Dabei werden Personen und Autokennzeichen anonymisiert und somit die Persönlichkeitsrechte geschützt, heisst es in der Mitteilung. Die erfassten Bild- und Geodaten werden über die webbasierte infra3D Plattform bereitgestellt und stehen ausschliesslich autorisierten Fachpersonen oder Verwaltungsstellen mit entsprechender Berechtigung zur Verfügung.

  • Professionalisierung der Bewirtschaftung von Wohn- und Gewerbeimmobilien

    Professionalisierung der Bewirtschaftung von Wohn- und Gewerbeimmobilien

    Wincasa will neue Wege in der Immobilienbewirtschaftung gehen. Der zu Implenia gehörende Immobiliendienstleister spaltet seine entsprechenden Dienstleistungen in den Geschäftsbereich Wohnen und den Geschäftsbereich Gewerbe auf, informiert Wincasa in einer Mitteilung. Die Mitarbeitenden werden in neu geschaffenen Funktionen und Arbeitsplatzprofilen geschult.

    Das neue Target Operating Model (TOM) soll die beiden Bereiche professionalisieren und eine noch bedürfnisorientiertere und nutzungsgerechtere Bewirtschaftung unterschiedlicher Liegenschaften ermöglichen. «Ziel des TOM-Projekts ist es, ein Operating Model zu implementieren, das die heutigen Anforderungen an die Bewirtschaftung abdeckt», wird Philipp Schoch, Leiter Bewirtschaftung bei Wincasa, in der Mitteilung zitiert.

    Im Rahmen des Projekts wird Wincasa bis Ende 2025 schweizweit 18 physische Standorte für die Betreuung von Wohnungsmietenden sowie acht Standorte für die Betreuung von Gewerbemietenden einrichten. Die sogenannten Walk-In-Standorte im Wohnbereich können beispielsweise zur Klärung von Fragen zum Mietvertrag oder zur Meldung eines Schadens genutzt werden. Im Bereich Gewerbe ginge es dagegen «um komplexere Liegenschaften, um langjährige Mietverträge und um Leerstände, die stärker ins Gewicht fallen», erläutert Schoch. Hier will Wincasa ausgewiesene Fachkräfte einsetzen, «die Gewerbemietende in allen Phasen des Bewirtschaftungsprozesses hochprofessionell betreuen». Echtzeitüberwachungen wichtiger Kennzahlen wie die Leerstände an den Standorten sollen den Eigentümern der Liegenschaften messbare Erfolge des neuen Bewirtschaftungsmodells aufzeigen.

  • Prix SVC Ostschweiz 2024 geht an Zindel United

    Prix SVC Ostschweiz 2024 geht an Zindel United

    Zindel United aus Maienfeld hat den diesjährigen Prix SVC Ostschweiz gewonnen, informiert der Swiss Venture Club (SVC) in einer Mitteilung. Der Preis zeichnet innovative Unternehmen in der Region für herausragende Leistungen aus, mit denen nachhaltige wirtschaftliche Erfolge realisiert werden können. „Zindel United setzt ihre Vision – aus Ideen Gesamtlösungen entwickeln für künftige Generationen, dabei Menschen begeistern und die Umwelt schonen – in vorbildlicher und pionierhafter Weise um“, wird Jurypräsident Andrea Fanzun in der Mitteilung aus seiner Laudatio zitiert.

    Zindel United ist auf baubegleitende Dienstleistungen spezialisiert. Das in achter Generation geführte Familienunternehmen engagiert sich für Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. Dazu setzt Zindel United auf einheimische Rohstoffe und leistet eigenen Angaben zufolge „mit dem ersten nachweislich CO2-neutralen Beton der Schweiz einen relevanten Beitrag zur Erreichung der Klimaziele 2050“.

    Mit der Silber- und der Bronzemedaille des Wettbewerbs wurden die Märchenhotel AG aus Braunwald GL und die Huber Fenster AG aus Herisau AR bedacht. Das mehrfach ausgezeichnete Märchenhotel für Familien mit Kindern hat sich seit Gründung 1977 zu einem der grössten touristischen Arbeitgeber im Kanton Glarus entwickelt. Die in fünfter Generation geführte Huber Fenster AG ist auf auf Spezialanfertigungen von Fenstern und Fassadenelementen spezialisiert, die den Architektenvorstellungen entsprechen.

  • Künstliche Intelligenz und das Metaverse im Fokus

    Künstliche Intelligenz und das Metaverse im Fokus

    Die SMK, ein Eckpfeiler des Schweizerischen Verbandes der Immobilienwirtschaft (SVIT), bekräftigte ihre Rolle als Informations- und Austauschzentrum mit einer wegweisenden Veranstaltung. Die zentrale Frage der Konvention lautete: «Künstliche Intelligenz: Ein Upgrade für Immobilienprofis oder der Anfang vom Ende?» Sprecher wie Benjamin F. Grewe und Fabian Wicki lieferten Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, die KI und das Metaverse für die Branche bedeuten.

    Innovativer Kundenservice durch Technologie
    Die Nutzung von KI und das Eintauchen in die Metaverse-Welten bedeuten für Immobilienmakler nicht nur eine Verbesserung des Kundenservices, sondern auch die Erschliessung neuer Geschäftsfelder. «Wir betreten gemeinsam mit unseren Klienten eine neue Ära, in der KI uns ermöglicht, den Zugang zu unseren Dienstleistungen zu vereinfachen und Kundenanforderungen effizienter zu erfüllen», erklärte Ruedi Tanner, Präsident der SMK.

    Effizienzsteigerung durch KI-Integration
    Prof. Benjamin F. Grewe unterstrich das Potenzial von KI, Maklern in verschiedenen Bereichen unterstützend zur Seite zu stehen. Dies reicht von der Automatisierung von Routineaufgaben bis hin zur präzisen Preisfindung und Prognose von Markttrends.

    Das Metaverse als neue Geschäftsdimension
    Das Metaverse wurde von Fabian Wicki als ein «Mindset» beschrieben, das auf die Digitalisierung folgt und neue Möglichkeiten für Immobilienmakler schafft. Hierbei entstehen analog zur realen Welt vielfältige Geschäftsmöglichkeiten, einschliesslich der Vermittlung virtueller Immobilien.

    Ein Qualitätsnetzwerk für Fachleute
    Die SMK steht für Qualität und Professionalität in der Immobilienbranche. Nur ausgewählte Mitglieder, die strenge Qualitätsstandards erfüllen und sich kontinuierlich weiterbilden, dürfen das begehrte Qualitätslabel tragen. Die SMK fördert somit nicht nur Fachkompetenz, sondern auch ethische Standards und Fairness im Immobiliengeschäft.

  • Siemens Smart Infrastructure übernimmt Brightly

    Siemens Smart Infrastructure übernimmt Brightly

    Siemens Smart Infrastructure übernimmt das auf Software als Dienstleistung (Software-as-a-service, SaaS) für Anlagen und Wartungsmanagement spezialisierte Unternehmen Brightly Software mit Sitz in Cary im US-Bundesstaat North Carolina. Eine entsprechende Vereinbarung sei bereits unterzeichnet worden, informiert Siemens in einer Mitteilung. Als Kaufpreis werden dort 1,575 Milliarden Dollar zuzüglich einer erfolgsabhängigen Earn-out-Komponente genannt.

    Die Übernahme soll das Wachstum der Zuger Siemens-Tochter in den Geschäftsbereichen Digital und Software als Dienstleistung fördern. Insbesondere werde die Akquisition die Angebote von Siemens Smart Infrastructure für Gebäudetechnik „um etablierte cloudbasierte Lösungen in Schlüsselbranchen wie öffentlicher Infrastruktur, Bildungs- und Gesundheitswesen sowie Fertigung“ ergänzen, heisst es in der Mitteilung. Gleichzeitig will Siemens die Position von Brightly auf dem amerikanischen Markt nutzen. Zudem rechnet der Konzern mit Synergien im Umfang eines Nettobarwerts in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe.

    „Mit Brightly machen wir einen grossen Sprung nach vorne und erreichen beim Betrieb von Gebäuden die nächste Stufe“, wird Matthias Rebellius, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO Smart Infrastructure, in der Mitteilung zitiert. Die Übernahme von Brightly unterstütze die Vision von Siemens, „komplett autonome Gebäude zu schaffen, die kontinuierlich von den dort lebenden Menschen lernen und sich an deren Bedürfnisse anpassen“.

  • Tech Cluster Zug: Mehr als nur heisse Luft

    Tech Cluster Zug: Mehr als nur heisse Luft

    Rund 2000 Mitarbeitende beschäftigt die V-Zug am Standort in Zug. Die ehemalige Tochtergesellschaft der Metall Zug – die Metall Zug ist nach wie vor der grösste Aktionär – stand vor einigen Jahren vor einer umso schwerwiegenderen Entscheidung: Wo soll künftig produziert werden? Zur Wahl standen eine Landreserve in Risch-Rotkreuz oder der Wegzug ins Ausland. Der Entscheid fiel schliesslich auf den bisherigen Standort Zug; ein starkes Bekenntnis mit einer Vision: Auf dem 80’000 m2 grossen Areal wird die Produktion von V-Zug sowie weiterer Tochterfirmen von Metall Zug räumlich auf rund einen Drittel der gesamten Fläche konzentriert. Auf den frei werdenden Flächen soll in den kommenden Jahren ein Tech Cluster entstehen. Im Endausbau soll das Areal rund 3000 Arbeitsplätze und Wohnraum für 300 Menschen bieten. Ziel ist ein eigentliches Ökosystem von innovativen Technologien und Dienstleistungen. Die künftigen Nutzer sollen entsprechend aus Bereichen wie Cleantech, Simulationstechnik oder Sensorik kommen oder aber mit Kernkompetenzen der Metall Zug – also Gebäudetechnik, Küche, Nahrungsmittel und Reinigung – verwandt sein.

    Klimaneutralität als Ziel
    Nun ist die Idee eines solchen Clusters weder neu noch bahnbrechend. Innovativ ist hingegen das Ziel, das sich die Metall Zug für die Realisierung gesetzt hat: Das Areal soll weitgehend energieautark sein. Zusammen mit dem lokalen Energieversorger wird deshalb ein eigenes Energiesystem, der sogenannte Multi Energy Hub, realisiert. Dabei werden die verschiedenen Bereiche der Energiewirtschaft und der Industrie gekoppelt – ein ganzheitlicher Ansatz, bei dem die Bereiche interagieren und miteinander verbunden werden. Dank dieser Sektorkoppelung wird der Tech Cluster Zug nicht nur mit Energie versorgt, sondern erzeugt diese teilweise auch selbst. So wird das Areal ein eigenes Stromnetz für Mittel- und Niederspannung bieten. Mehrere Wassernetze mit verschiedenen Temperaturen ermöglichen eine Kälte-Wärme-Erzeugung aus dem Grundwasser. Mit der Abwärme aus der industriellen Fabrikation werden einerseits die Wohnungen, andererseits der saisonale Grundwasser- und Erdspeicher geheizt. Ergänzend sorgt eine flächendeckende Photovoltaik für einen weiteren Schritt in Richtung CO2-Neutralität. Der Tech Cluster Zug wird übrigens autofrei: Ein intelligentes Mobilitäts- und Parksystem – der Mobility Hub Zug Nord – soll zukunftsfähige Lösungen für den urbanen Raum schaffen.

  • Halter gestaltet das Zentrum von Wetzikon neu

    Halter gestaltet das Zentrum von Wetzikon neu

    Mit dem Rückbau von Gebäuden im nördlichen Teil der geplanten neuen Überbauung hat das Schlieremer Bauunternehmen Halter AG die Neugestaltung des Zentrums von Wetzikon begonnen. Entstehen soll dort laut Medienmitteilung bis Ende 2025 ein lebendiges Zentrum mit Läden, Dienstleistung und Wohnungen. Die Halter AG hat als Entwicklerin in den vergangenen zwei Jahren das Vorhaben gemeinsam mit dem Wetziker Architekturbüro meierpartner das Projekt zur Baureife gebracht. Investorin ist die Turintra AG Zürich, vertreten durch UBS Fund Management. Das Investitionsvolumen auf der 9013 Quadratmeter grossen Fläche beläuft sich auf rund 138 Millionen Franken.  

    Im Frühjahr sollen die Rohbauarbeiten für den Hochbau der ersten Etappe beginnen. Der Bezug ist für den November 2023 geplant. Die zweite Etappe soll im November 2025 bezugsbereit sein. Die Überbauung bietet laut der Mitteilung der Halter AG Platz für Läden und Gastronomieangebote, publikumsorientierte Nutzungen und ein Ärztezentrum. In den  oberen Stockwerken entstehen Mietwohnungen in der Grösse von 2,5 bis 4,5 Zimmer für unterschiedliche Zielgruppen. Ein Teil der Mietwohnungen wird nach MOVEment-Konzept angeboten, bei dem elektronisch verschiebbare Raumelemente Wohnkomfort auf kleinem Raum schaffen.

    Es sind 114 Wohnungen und 35 MOVEment-Wohnungen geplant. Für den Bereich der Dienstleistungen sind 3100 Quadratmeter, für Verkauf und Gastronomie 4600 Quadratmeter vorgesehen. Es werden Garagen für 176 Autos, 34 Motorräder und 450 Velos geschaffen.

    In Wetzikon soll eine zentrale Stadtgasse für Fussgänger und Passanten und ein Stadtplatz entstehen. Eine „spanische Treppe“ soll als Querverbindung zwischen der Bahnhofstrasse und dem Jörg-Schneider-Park sowie der gewerblichen Berufsschule Wetzikon dienen.

  • Avobis kauft Rimaplan und Centerio

    Avobis kauft Rimaplan und Centerio

    Avobis übernimmt den Immobiliendienstleister Rimaplan und das auf die Vermarktung und Bewirtschaftung von Gewerbeimmobilien spezialisierte Jungunternehmen Centerio, informiert Avobis in einer Mitteilung. Beide Neuerwerbungen verfügen neben dem Hauptsitz in Zug über eine Filiale in Regensdorf ZH und gehören dem Unternehmer Martin Döbeli. Über den Preis der  rückwirkend zum 1. Januar geltenden Übernahme haben die beiden Partner Stillschweigen vereinbart.

    Rimaplan und Centerio sollen das Dienstleistungsangebot von Avobis in der Entwicklung, Planung, Realisation und Vermarktung von kommerziell genutzten Immobilien und Arealen vervollständigen. „Rimaplan und Centerio geniessen im Markt einen ausgezeichneten Ruf als kompetente Immobiliendienstleister“, wird Sandro Sulcis, Co-CEO der Avobis Group, in der Mitteilung zitiert. „Ihr Angebotsportfolio in den Bereichen Entwicklung sowie der Vermarktung und Bewirtschaftung von kommerziell genutzten Liegenschaften und Arealen ergänzt jenes der Avobis Group ideal.“

    Martin Döbeli wird von der operativen Leitung seiner beiden Firmen zurücktreten, weiterhin jedoch als Verwaltungsratspräsident von Rimaplan und Centerio amtieren. Zudem werde sich Döbeli als Aktionär an der Avobis Group AG beteiligen, heisst es in der Mitteilung. Die beiden neuen Tochtergesellschaften sollen „bis auf Weiteres“ eigenständig unter den bestehenden Namen operieren.