Schlagwort: Dienstleistungen

  • Zwischen KI-Dynamik und stabilen Dienstleistungen

    Zwischen KI-Dynamik und stabilen Dienstleistungen

    In der Schweiz betrug das Beschäftigungsplus im zweiten Quartal 2025 nur 0.6 %. Der langjährige Durchschnitt liegt bei 1.3 %. Deutschland stagniert, Frankreich verzeichnet sogar einen Rückgang, einzig Italien und das Vereinigte Königreich zeigen noch Zuwächse, wenn auch unter der Norm. In der Schweiz sind die Dienstleistungsbranchen unterschiedlich betroffen. Während das Gesundheits- und Bildungswesen robust wächst, zeigt die ICT-Branche ein Minus von 1.4% und verliert knapp 3’000 Arbeitsplätze.​

    ICT schwächelt
    Der ICT-Sektor war über Jahre ein Wachstumsmotor. Aktuell sorgt eine Kombination aus Produktivitätsgewinnen durch Künstliche Intelligenz, Automatisierung und konjunktureller Zurückhaltung für eine spürbare Abkühlung. Routineaufgaben werden automatisiert, der Bedarf an klassischen Softwareentwicklern sinkt. Besonders Junior-Positionen geraten im Zuge des KI-Einsatzes unter Druck. Aufgaben werden schneller und mit weniger Personal erledigt, Einstiegschancen werden seltener. Im Gegensatz dazu bleiben spezialisierte Rollen für Cloud-Architektur, Machine Learning und Cybersecurity weiterhin knapp und gesucht.​

    Nach teils überdurchschnittlichem Wachstum in der ICT der letzten Jahre ist eine Korrekturphase zu beobachten, die auch mit einer Verlagerung der Jobprofile einhergeht.

    Staatsnahe Dienstleistungen bleiben stabil
    Anders zeigt sich das Bild bei Gesundheit, Bildung und öffentlicher Verwaltung. Diese staatsnahen Bereiche wachsen weiterhin stabil, teilweise sogar überdurchschnittlich. Getrieben werden sie von drei Faktoren.

    • Demografie: Alternde Gesellschaften, Pensionierungen und Fachkräftemangel erhöhen den Bedarf an Pflege, Betreuung und schulischer Bildung.
    • Politische Initiativen: Programme und Lohnanreize fördern gezielt Neueinstellungen, beispielsweise in der Pflege oder frühkindlichen Bildung und sorgen für Beschäftigungszuwachs.
    • Produktivitäts-Limit: Viele Tätigkeiten im Bildungs- und Sozialbereich lassen sich kaum automatisieren, der Personalbedarf bleibt konstant hoch („Baumol-Effekt“).​

    Gefragt ist Spezialisierung
    Der Arbeitsmarkt bleibt dual. In den staatsnahen Branchen geht das Wachstum weiter, getragen durch gesellschaftliche und politische Trends. Im ICT-Bereich bleibt der Bedarf grundsätzlich vorhanden, verschiebt sich jedoch stärker auf spezialisierte und höherqualifizierte Rollen. Investitionen in Cloud, KI und Cybersicherheit werden langfristig entscheidende Jobtreiber sein. Der breite Beschäftigungsaufbau bleibt jedoch aus. Wer sich gezielt auf Kompetenzen der Zukunft fokussiert, bleibt auch im sich wandelnden Arbeitsmarkt erfolgreich.

    Nach starken Jahren markiert 2025 in der Schweiz und Europa eine Zäsur. Rückgänge im ICT-Sektor, robuste Zuwächse in staatlichen Dienstleistungen. Die Dualisierung der Arbeitsmarkttrends wird sich weiter verstärken. Zukunft haben vor allem spezialisierte Kompetenzen und alle Dienstleistungen rund um Gesundheit, Bildung und Verwaltung.

  • Flash-BIP zeigt nur minimales Wachstum

    Flash-BIP zeigt nur minimales Wachstum

    Nach einem soliden Jahresauftakt mit einem Plus von 0,8 Prozent hat sich die Dynamik der Schweizer Wirtschaft im Frühling 2025 deutlich abgeschwächt. Gemäss der am Freitag publizierten Schnellschätzung des Seco ist das BIP im zweiten Quartal lediglich um 0,1 Prozent gestiegen. Damit bestätigt sich der Eindruck einer abkühlenden Konjunktur, die sich im Rahmen der Erwartungen bewegt, aber deutlich unter dem Jahresbeginn liegt.

    Industrie schwächelt
    Ausschlaggebend für das magere Wachstum war eine negative Entwicklung in der Industrie, die von sinkender Nachfrage und globaler Unsicherheit geprägt war. Der Dienstleistungssektor erwies sich hingegen als stabilisierender Faktor. Er konnte die Rückgänge in der Industrie teilweise kompensieren und verhinderte so ein Nullwachstum. Besonders konsumnahe Dienstleistungen sowie der Finanz- und Versicherungsbereich entwickelten sich robust.

    Pharmaexporte befeuerten erstes Quartal
    Der deutliche Kontrast zum Jahresbeginn verdeutlicht die Volatilität der Schweizer Konjunktur. Im ersten Quartal hatte ein ausserordentlicher Sondereffekt die Wirtschaft beflügelt. Die Unsicherheiten rund um mögliche US-Zölle führten dazu, dass Exporte, insbesondere im Pharmabereich, noch vor Inkrafttreten neuer Regelungen in die USA vorgezogen wurden. Dieser Vorzieheffekt trug wesentlich zum damaligen Plus von 0,8 Prozent bei, ist nun aber weggefallen.

    Uneinigkeit unter Ökonomen
    Die aktuelle Entwicklung bewegt sich im Rahmen der Prognosen, doch die Einschätzungen der Experten gingen im Vorfeld weit auseinander. Von einem leichten Rückgang um 0,3 Prozent bis hin zu einem Wachstum von 0,3 Prozent reichte die Bandbreite der von der Nachrichtenagentur AWP befragten Ökonomen. Das nun ausgewiesene Plus von 0,1 Prozent liegt damit exakt im Mittelfeld der Erwartungen.

    Methodik und Ausblick
    Die veröffentlichten Zahlen beruhen auf einer Schnellschätzung («Flash-BIP»), die rund 45 Tage nach Quartalsende publiziert wird. Dabei kombiniert das Seco frühzeitig vorliegende Produktionsdaten mit Prognosen, um einen ersten Hinweis auf die Konjunkturentwicklung zu geben. Da noch unvollständige Grunddaten verwendet werden, können sich die Werte bei der regulären Publikation ändern. Die offizielle Schätzung inklusive detaillierter Analysen zur Produktions-, Verwendungs- und Einkommensseite erscheint am 28. August 2025.

    Im weiteren Jahresverlauf steht zudem eine umfassende Revision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung an. Am 29. September 2025 werden die revidierten BIP-Daten von 1980 bis zum zweiten Quartal 2025 veröffentlicht.

    Die Schweizer Wirtschaft tritt im Frühling 2025 nahezu auf der Stelle. Während die Industrie weiterhin mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen hat, verhindert der robuste Dienstleistungssektor ein Abrutschen in die Stagnation. Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich die Konjunktur stabilisiert oder ob weitere Bremseffekte die Entwicklung dämpfen. Entscheidend werden dabei die internationalen Handelsbeziehungen, die Entwicklung der Zinsen sowie die globale Nachfrage bleiben.

  • IKEA Schweiz bietet 3D-Raumplaner für das eigene Zuhause an

    IKEA Schweiz bietet 3D-Raumplaner für das eigene Zuhause an

    Das Möbelhaus IKEA Schweiz präsentiert einen neuen 3D-Raumplaner. Mit IKEA Kreativ kann man laut Medienmitteilung das eigene Zuhause virtuell gestalten. Die neue kostenlose Funktion ist ab sofort in der IKEA App und im Internet verfügbar. IKEA Kreativ nutze modernste 3D-Technologie und Künstliche Intelligenz, heisst es weiter.

    Bei der Nutzung kann man zwischen zwei Optionen wählen. Mit Option 1 lassen sich  die eigenen Wohnräume scannen und gestalten. Bei Option 2 lassen sich interaktiv 3D-Ausstellungsräume einrichten.

    Bei der ersten Option wird mit dem Smartphone ein Weitwinkelbild eines Zimmers aufgenommen und im eigenen IKEA Profil gespeichert. Aufräumen sei nicht nötig, denn mit der Möbelradierer-Funktion lassen sich der komplette Raum leer räumen oder einzelne Gegenstände digital entfernen, zum Beispiel eine alte Couch oder Unordnung, heisst es in der Mitteilung. Anschliessend kann man im IKEA-Sortiment stöbern und seine Lieblingsprodukte im virtuellen Wohnraum platzieren. Bei Option 2 wird nicht der eigene Raum, sondern ein von IKEA bereitgestellter interaktiver 3D-Ausstellungsraum eingerichtet.

    Wer das Raumdesign in die Tat umsetzen möchte, kann einzelne Produkte oder die komplette Raumeinrichtung in den Warenkorb legen und online bestellen. Alternativ können die Produkte auch für den nächsten Besuch im IKEA-Einrichtungshaus auf die Merkliste in der App gesetzt werden.

    „Wir sehen grosses Potenzial darin, durch den Einsatz innovativer Technologien das Einkaufserlebnis zu verbessern und den Übergang zwischen unserem Online-Angebot und dem Besuch im Einrichtungshaus nahtlos möglich zu machen“, wird Ann Ström zitiert, Country Digital Manager bei IKEA Schweiz.

  • Der Bund nimmt Bericht über Beschaffungscontrolling zur Kenntnis

    Der Bund nimmt Bericht über Beschaffungscontrolling zur Kenntnis

    Das Reporting Set Beschaffungscontrolling Bundesverwaltung liefert Beschaffungskennzahlen auf Stufe zentrale Bundesverwaltung mit dem Ziel, Handlungsempfehlungen für eine ordnungsgemässe und nachhaltige Beschaffung abzugeben. Der Bericht, der jährlich an den Bundesrat sowie an die Finanzdelegation der Eidgenössischen Räte (FinDel) geht, enthält die Auswertungen der nachfolgenden Instrumente des Beschaffungscontrollings: Statistik Beschaffungszahlungen, Vertragsmanagement und Monitoring Beschaffungsstrategie.

    Neben Auswertungen zu Beschaffungszahlungen und Vergaben bzw. Verträgen enthält das Reporting Set erstmals auch Angaben zur Umsetzung der Beschaffungsstrategie der Bundesverwaltung. Zeitgleich mit dem Reporting Set Beschaffungscontrolling erscheint der gemeinsame Jahresbericht der zentralen Beschaffungsstellen des Bundes sowie die Liste der Beschaffungen ab 50’000 Franken, welche sich auf die Datenbasis des Beschaffungscontrollings abstützen.

    Im Jahr 2022 tätigte die Bundesverwaltung Zahlungen im Umfang von 7,28 Milliarden Franken für Beschaffungen. Damit hat sie rund 190 Millionen Franken mehr als im Vorjahr ausgegeben. Vergaben über dem WTO-Schwellenwert erfolgten im Volumen von 14,93 Milliarden Franken. 85 Prozent davon wurden in einem Wettbewerbsverfahren vergeben.

    Zwei Themengebiete im öffentlichen Beschaffungswesen des Jahres 2022 waren besonders im Fokus: Einerseits führte die Bewältigung der COVID-19-Pandemie das dritte Jahr in Folge zu aussergewöhnlichen Beschaffungen. Andererseits ist bei den Luftfahrtsystemen der Armee (z.B. durch die Beschaffung der Kampfflugzeuge und der Bodenluftabwehr) ein steigendes Beschaffungsvolumen erkennbar.

  • CSL Immobilien ernennt Piffaretti und Walter zu Co-CEOs

    CSL Immobilien ernennt Piffaretti und Walter zu Co-CEOs

    Renato Piffaretti übernimmt am 1. Oktober sein Amt als einer von künftig zwei CEOs bei CSL Immobilien aus Zürich. Laut einer Medienmitteilung liegen seine Schwerpunkte in der Produktentwicklung und Produktvermarktung. Er war zuletzt als Head of Real Estate Switzerland bei der Swiss Life Asset Management AG tätig.

    Das Unternehmen um Verwaltungsratspräsident Markus Schawalder hat sich für die Nachfolge des Ende September ausscheidenden Yonas Mulugeta für eine Co-CEO-Struktur entschieden. So sollen sich die Kompetenzen von Piffaretti mit denen von Thomas Walter ergänzen. Dieser wird seinen Posten als Co-CEO spätestens zum 1. März 2024 antreten und dann für die Bereiche Wirtschaft und Digitalisierung verantwortlich sein.

    „Die Ernennung von Renato Piffaretti und Thomas Walter ist der richtige Schritt zur Stärkung und zum Ausbau der Dienstleistungen der CSL“, wird Schawalder in der Mitteilung zitiert. „Sie werden die Zukunft der CSL Immobilien erfolgreich gestalten, basierend auf den Grundpfeilern Innovation, Qualität und Verantwortung.“

  • Städte weisen zwei Drittel aller Arbeitsplätze auf

    Städte weisen zwei Drittel aller Arbeitsplätze auf

    „Die Städte sind wirtschaftliche Leistungsträgerinnen der Schweiz“, leitet der Schweizerische Städteverband eine Mitteilung zur gemeinsam mit dem Bundesamt für Statistik erarbeiteten „Statistik der Schweizer Städte 2023“ ein. Ihr zufolge sind rund 3,4 Millionen oder knapp zwei Drittel aller Arbeitsplätze in den Städten verortet. Mit 1,7 Millionen Vollzeitäquivalentstellen entfallen die meisten davon auf wissensintensive Dienstleistungen. Dazu gehören unter anderen die Bereiche Forschung, Kommunikation und Beratung.

    Wissensintensive Dienstleistungen und Finanzdienstleistungen sind besonders stark in den Grossstädten des Landes vertreten. In Städten mit 20’000 bis 49’999 Einwohnenden fallen vor allem die Verkehrsbranche und die Uhren- und Messinstrumenteindustrie ins Gewicht. Kleine Städte mit unter 10’000 Einwohnenden werden von der Chemie- und Pharmaindustrie sowie von der Tourismusbranche geprägt.

    In der aktuellen Ausgabe der Städtestatistik wurden erstmals auch Daten über die Energiequellen der Wohnungen erfasst. Den Ergebnissen zufolge dominieren Öl und Gas mit 42 beziehungsweise 24 Prozent. Wärmepumpen bringen es auf 14 Prozent, 8 Prozent der Wohnungen sind an ein Fernwärmenetz angeschlossen. Hier stechen vor allem Gemeinden aus den beiden Basler Kantonen hervor, schreibt der Verband. So beziehen in der Stadt Basel 59 Prozent der Wohnungen Fernwärme.

    Als Pluspunkt grosser Städte führt der Verband deren kleinräumig angelegte Strukturen an. Hier beträgt der Schulweg zu einer Schule der Sekundarstufe 2 durchschnittlich nur 845 Meter. In Städten mit unter 10’000 Einwohnenden ist der Schulweg im Schnitt fast 4 Kilometer lang.

  • Eglin Elektro AG eröffnet Niederlassung in Adliswil

    Eglin Elektro AG eröffnet Niederlassung in Adliswil

    Die in Baden ansässige Eglin Elektro AG ist nun auch mit einer Filiale im südlichen Kanton Zürich vertreten. Die neue Niederlassung in Adliswil wird laut Medienmitteilung von Adrian Suter und Mustafa Kasikara geleitet. Der Standort ergänzt das bisherige Angebot in Baden, Aarau, Bremgarten AG, Dietikon ZH, Lenzburg AG, Wettingen AG und Würenlingen AG.

    Eglin Elektro bietet laut einer Übersicht auf der Internetseite der Firma Lösungen für die Bereiche E-Mobilität, Photovoltaik und ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) sowie Beleuchtung und Starkstrominstallationen an. Weitere Arbeitsfelder sind Netzwerke und Verkabelungen, Haushaltsgeräte, Gebäudeautomation, Schaltanlagen, Audio und Video sowie Sicherheitsanlagen. An Dienstleistungen gibt es bei Eglin Elektro die Beratung und Analyse, Konzepte, Installation sowie Unterhalt, Service und Reparatur.

    Eglin Elektro gehört zur Eglin Group mit Sitz in Baden. Diese ist in den Bereichen Elektro, Telekommunikation, Immobilien und Hotellerie aktiv. 1991 durch Werner und Susanne Eglin gegründet hat sich die Eglin Group zu einem mittelgrossen Unternehmenskonzern entwickelt, heisst es in einer Selbstdarstellung auf der Internetseite der Gruppe.

    Die einzelnen Unternehmen sind in Familienbesitz und werden teils privat und teils durch die Eglin Holding AG kontrolliert. Seit 2011 führt Oliver Eglin die Bereiche ICT und Elektro. Hotel und Wellness wie auch Immobilen werden durch Werner Eglin gelenkt.

  • Immobilien: mit passendem Makler den Verkaufserlös maximieren

    Immobilien: mit passendem Makler den Verkaufserlös maximieren

    Die Wohneigentumsplattform Liiva unterstützt Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer auf einfache und transparente Art und Weise dabei, Risiken zu erkennen und die richtigen Entscheidungen zu treffen – vom Erwerb über den Unterhalt bis zum Verkauf der Wohnung oder des Hauses. Beim Unterhalt einer Immobilie können sie z.B. mithilfe des Modernisierungsassistenten (MoA) eruieren, welche Massnahmen sie ergreifen müssen, um den Wert ihrer Immobilie zu erhalten – und was zu tun ist, um ihn zu steigern.

    Der innovative MoA ermittelt den aktuellen Marktwert einer Immobilie und erstellt eine Objektanalyse sowie eine konkrete Renovationsplanung. Zusätzlich gibt Liiva den Energieverbrauch des Objekts an, liefert allgemeine Informationen zum energetischen Sanieren und eruiert das konkrete Potenzial der Liegenschaft für eine energetische Verbesserung.

    Verkaufspreis ist wichtiger als Maklergebühr
    Auch der Verkauf einer Immobilie hat weitreichende finanzielle Konsequenzen und muss deshalb gut vorbereitet werden. Für den Verkauf von Wohneigentum ergänzt Liiva ihre digitalen Dienstleistungen mit physischer Präsenz und dem Know-how erfahrener Makler. Makler kosten im Normalfall 2 bis 3 Prozent des erzielten Verkaufspreises, das sind für ein Objekt mit einem Marktwert von 1,5 Mio. Franken rund 30 000 bis 45 000 Franken. Makler helfen nicht nur, über ihr Netzwerk einen Käufer zu finden, den Verkaufspreis zu optimieren, Verträge auszuarbeiten und den Verkauf abzuwickeln, sondern bieten auch anderes wertvolles lokales Know-how.

    Doch anhand welcher Kriterien wähle ich eine geeignete Maklerin aus? Die Maklergebühr sollte den Entscheid nur sekundär beeinflussen. Beim Verkauf einer Immobilie geht es meist darum, den Verkaufserlös zu maximieren – und weil der Verkaufspreis durchaus um 100 000 bis 200 000 Franken und mehr variieren kann, ist die Optimierung des Erlöses wichtiger als die Maklergebühr, die 10 000 bis 20 000 Franken niedriger oder höher sein kann. Die Einbindung einer erfahrenen Maklerin ist also von grösster Wichtigkeit.

    Den besten Makler wählen
    Eine professionelle Maklerauswahl verläuft unabhängig und entlang transparenter Kriterien. Das heisst z.B., befinden sich zurzeit zahlreiche ähnliche Immobilien im Verkaufsportfolio der Maklerfirma, wurden solche Objekte neulich verkauft, wie schnell wurden sie verkauft, und zu welchem Preis? Zudem sollte die Auswahl aus einem genügend breiten Pool von Maklern getroffen werden.

    Dank der Partnerschaft von Liiva mit der unabhängigen Immobilienplattform Bestag, die auf die Vermittlung der passendsten Makler spezialisiert ist, können den Kundinnen und Kunden schweizweit mehrere kompetente lokale Makler vorgeschlagen werden; die definitive Auswahl treffen die Verkaufenden. Es gibt keine Exklusivität und keine Sonderplatzierungen für ausgewählte Makler – und die Qualität der Verkaufsarbeit der Makler wird laufend überprüft. Liiva begleitet die Verkaufenden persönlich durch alle Schritte des Verkaufsprozesses.

    Transparentes Anreizsystem
    Konkret werden den Kundinnen und Kunden jeweils drei lokale Makler vorgeschlagen, von denen sie je eine Marktwertschätzung ihrer Liegenschaft erhalten. Zusätzlich liefert Liiva zwei neutrale hedonische Schätzungen, die den Kunden einen guten Eindruck geben, wo der momentan faire Preis liegt. Die Vergütung der gewählten Makler basiert auf einem Bonus-Malus-System, das sicherstellt, dass die Maklerin oder der Makler sich beim Verkauf bestmöglich anstrengen: Übertrifft der Makler den Zielpreis, verdient er prozentual mehr.

    Für die Verkaufenden fallen für diese Maklervermittlung keine Zusatzkosten an, da der bei Liiva anfallende Aufwand durch einen geringen Teil der Maklerprovision gedeckt wird. Diese Provisionen variieren je nach Lokalität, werden aber immer transparent ausgewiesen. Der Kunde kann somit selbst vorgängig entscheiden, ob er mit den Maklervorschlägen und den entsprechenden Konditionen einverstanden ist, und es gibt keine unangenehmen Überraschungen.

    Der Mix aus digitalen und physischen Dienstleistungen beim Immobilienverkauf ermöglicht, dass das beste Resultat erreicht werden kann.

  • Verkauf von Helion an die AMAG-Gruppe

    Verkauf von Helion an die AMAG-Gruppe

    in der Schweiz ist Bouygues Energies & Services Marktführerin in den Bereichen Gebäudetechnik, Facility Management und Energieversorgungstechnik zur Förderung der Energiewende. Der Verkauf erfolgt vor dem Hintergrund einer verstärkten Fokussierung von Bouygues Energies & Services auf ihre Kerntätigkeit, die integrale Planung, Entwicklung und Verwaltung von Gewerbeimmobilien, Arealen, Industrieanlagen und Portfolios.

    Im Rahmen der Verhandlungen legte Bouygues Energies & Services besonderen Wert darauf, dass im Zusammenhang mit dem Verkauf des Geschäftsbereichs Helion keine Mitarbeitenden entlassen werden. Die AMAG Gruppe erfüllt diese Anforderung und wird alle Mitarbeitenden von Helion übernehmen.

    Umfassende Energielösungen für den B2B-Markt
    Mit dem Verkauf richtet Bouygues Energies & Services seinen Fokus vermehrt auf umfassende Energielösungen im B2B-Markt, in dem das Schweizer Unternehmen traditionell stark verankert ist. In Anbetracht der Herausforderungen, die die Energiewende für Privatpersonen und Unternehmen mit sich bringt, bietet der Verkauf von Helion allen Beteiligten hervorragende Möglichkeiten, Kundinnen und Kunden in ihren jeweiligen Marktsegmenten vermehrt Lösungen zur Einsparung von Energie und zur Reduzierung des CO2-Ausstosses anzubieten.

    Der Verkauf hat keine Auswirkungen auf die Kunden von Bouygues Energies & Services und Helion. Sämtliche laufenden Projekte werden fortgeführt und den vereinbarten Bedingungen gemäss umgesetzt.

    Bouygues Energies & Services
    Bouygues ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen. Bouygues Energies & Services ist mit rund 100 Standorten in der Schweiz lokal verankert, national tätig und global vernetzt. Wir beschäftigen schweizweit ca. 5000 Mitarbeitende, davon 350 Lernende. Dank unserer weltweiten Erfahrung und unserem regionalen Know-how sind wir Ihr idealer Partner für innovative Dienstleistungen in den Bereichen Gebäudetechnik, Facility & Property Management, Energieversorgung, Verkehrstechnik, Telekommunikation, Prozessautomation, Photovoltaik und E-Mobility.

  • Lonza baut in Basel aus

    Lonza baut in Basel aus

    Die Lonza AG baut ihren seit 1962 auf dem Areal Lindenhof ansässigen operativen Hauptsitz in Basel aus, informiert die Kantonsverwaltung Basel-Stadt in einer Mitteilung. In Nachbarschaft zum denkmalgeschützten bestehenden Lonza-Hochhaus sollen zwei weitere Hochhäuser errichtet werden. Neben Gewerbe- und Dienstleistungsflächen, die von Lonza benötigt werden, sind dabei auch Wohnungen „für unterschiedliche Bedürfnisse“ vorgesehen, heisst es in der Mitteilung.

    Die Erweiterungsbauten sollen das Areal „zu einem grünen, nutzungsdurchmischten und öffentlich zugänglichen Quartierbaustein des St. Alban-Quartiers entwickeln“, schreibt die Kantonsverwaltung. Der Parkrand soll erhalten und mit weiteren Bäumen bepflanzt werden. Bisher durch Park- und Tennisplätze versiegelte Böden werden „bezüglich Biodiversität und Klimaverträglichkeit aufgewertet und begrünt“.

    Die Planauflage für die dazu nötige Änderung eines nie umgesetzten Bebauungsplans aus dem Jahr 1991 kann bis zum 30. September beim kantonalen Bau- und Verkehrsdepartement eingesehen werden. Am 6. September will Lonza zudem selbst ab 18 Uhr im Hotel Victoria über das Projekt informieren.

  • Das Schweizer Proptech Unternehmen Immowise bietet seine Lösung in der Deutschschweiz an

    Das Schweizer Proptech Unternehmen Immowise bietet seine Lösung in der Deutschschweiz an

    Eigentumswohnungen in der Schweiz: Eine Branche, die über die Digitalisierung nur gewinnt
    Schweizer Immobilien bekommen die Wende zur Digitalisierung direkt zu spüren, denn die wichtigsten Akteure der Branche haben das Tempo zur Effizienzsteigerung jährlich beschleunigt. Die Schweiz stellt mit seinen 1,4 Millionen Besitzern* (darunter mehr als 445.000** Eigentumswohnungen) letztendlich einen wichtigen Markt für Immowise dar.

    Die digitale Lösung von Immowise ist einfach zu implementieren und passt sich jeder Art von Stockwerkeigentum an. Durch die Anbindung an die wichtigsten in der Branche verwendeten ERPs ist die Plattform vollständig in die von den Agenturen initiierte Digitalisierungsstrategie integriert. Das schlanke Kostenmanagement eignet sich auch für kleine Strukturen und selbstverwaltete Stockwerkeigentümergemeinschaften.

    Ein Büro in Zürich im Dienste der Stockwerkeigentümergemeinschaften in der Deutschschweiz
    Mit der Büroeröffnung in Zürich will Immowise den Verwaltungen, selbstverwalteten Stockwerkeigentümergemeinschaften oder auch unabhängigen, lokalen Verwaltern eine Lösung anbieten, um die Arbeitslast mit einer Plattform, die sich bereits in der Westschweiz bewährt hat, zu vereinfachen und zu verringern. Bis 2022 wurden damit schon rund 20 GVs für über 500 Stockwerkeigentümer abgehalten. Bis 2023 will nun Immowise alle Schweizer Regionen abdecken. Zudem wird die Plattform mit zusätzlichen Modulen wie dem internen Nachrichtendienst für Stockwerkeigentümer, dem Vergleich von Kostenvoranschlägen und der Budgetverwaltung erweitert.

    Die Entwicklung von Immowise in der Deutschschweiz wird mit der Ernennung von Teresa Astorina zur Direktorin mit Sitz in der Region Zürich abgerundet. Als anerkannte Expertin im Immobiliensektor, in dem sie seit über 25 Jahren tätig ist, übernimmt sie die Proptech-Führung mit dem erklärten Ziel, die Verwaltung von Stockwerkeigentümergemeinschaften in der gesamten Schweiz mittels Digitaltechnik umzustellen.

    Sebastian Chiappero, Geschäftsführer von Wise.swiss, der Muttergesellschaft von Immowise, ergänzt: „20 Monate nach der Gründung von Immowise eröffnet die Einstellung einer Direktorin einen weiteren Schritt, die flächendeckende Einführung von Immowise zu gewährleisten. Ich freue mich sehr, dass Teresa in dieser Position zu uns gestossen ist. Ihre langjährige Erfahrung in der Immobilienbranche und ihre Kompetenzen im Bereich der Strategie-Entwicklung sind allesamt Pluspunkte für Immowise“. Sie war unter anderem auch in der Geschäftsleitung oder in führenden Positionen in Firmen wie Credit Suisse, m3 Real Estate, Privera oder EPM tätig.

    Teresa Astorina betont: „Die Zukunft der Immobilienbranche liegt in der Digitalisierung. Ich bin sehr stolz darauf, die Entwicklung einer „Swiss made“-Lösung begleiten zu können, die einen echten Service in der Verwaltung von Stockwerkeigentum in der Schweiz bietet.»

    Portrait von Teresa Astorina hier zum Download

    Über Immowise
    Immowise wurde 2021 gegründet und ist die erste Schweizer Lösung für die Digitalisierung von Stockwerkeigentümerversammlungen. Diese in der Schweiz entwickelte und gehostete Anwendung hilft Verwaltern und Stockwerkeigentümern bei der Vorbereitung, Verwaltung und Nachbearbeitung von Versammlungen. Sie ergänzt die 2020 lancierte Software wise.swiss der EPwise AG, die öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen eine Reihe von digitalen Kommunikations- und Event-Organisationstools (eventwise, partnerwise und fundwise) bietet. https://wise.swiss/de/immowise/
    Hauptsitz Immowise: Neuenburg
    Niederlassungen: Genf, Zürich

  • Wohneigentum: der Mix aus Digitalisierung und physischer Präsenz ist entscheidend

    Wohneigentum: der Mix aus Digitalisierung und physischer Präsenz ist entscheidend

    Erinnern Sie sich noch an die Zeit, in der es kein Internet gab? In der Schweiz brach der Internetboom ab 1995 an ­– am 16. September 1996 wurde das Internet auch für eine breite Bevölkerung bezahlbar, da der Zugang schweizweit zum lokalen Telefontarif möglich wurde. Die USA, vor allem amerikanische Internet-Startups, ebneten weltweit den Weg ins Internetzeitalter – Amazon wurde 1994 gegründet, Ebay 1995 und Google 1998.

    Auch in der Schweiz folgten rasch Aktivitäten in Bereichen wie E-Commerce, E-Banking und verschiedenen Markt- und Informationsplattformen. Dabei wurde der Marktplatz für Mietwohnungen und Wohneigentum schon früh digitalisiert: Die Marktführerinnen Immoscout24 und Homegate wurden im Jahr 1997 respektive 2001 gegründet. Zu den Online-Marktplätzen zur Vermietung und zum Verkauf von Immobilien gesellten sich in den letzten Jahren unzählige weitere Plattformen und Dienstleistungen rund um den Liegenschaftenmarkt: Sharing-Plattformen wie Airbnb, Wohnungsportale, wo der Vermieter den Mieter sucht, Immobilienplattformen für institutionelle Investoren, Plattformen für Crowdsourcing und Peer-to-Peer-Finanzierung, und viele weitere.

    Die Suche von Immobilien findet virtuell statt

    Digitale Plattformen sind ein wesentlicher Bestandteil des Wohnungsmarktes – und es gibt wohl kaum jemand, der bei der Suche nach einer Mietwohnung oder einem Eigenheim nicht zuerst die Webseiten oder Apps der verschiedenen Anbieter aufsucht. Leistungsfähige Suchmaschinen liefern wertvolle Informationen zu Angebot und Preis; immer bessere 360-Grad-Videos bieten virtuelle Rundgänge, und Chatbots beatworten die dringlichsten Fragen. Das Vertrauen der Nutzer in viele dieser digitalen Plattformen ist gross, nicht zuletzt, weil Falschangaben von der «Community» umgehend entlarvt werden.

    Diese digitalen Dienstleistungen liefern einen schnellen und einfachen Marktüberblick vom Sofa aus; kommt ein neues, bestimmten Kriterien entsprechendes Objekt auf den Markt, wird die Interessentin umgehend benachrichtigt. Doch während die Suche von Immobilien fast vollständig und erfolgreich in den virtuellen Raum verlagert wurde, möchten die meisten Mieterinnen und Mieter die potenzielle neue Wohnung dennoch persönlich in Augenschein nehmen – und beim Erwerb, Verkauf und Unterhalt von Wohneigentum geht kaum etwas ohne physische Präsenz. Die Digitalisierung stösst an Grenzen.

    Mithilfe digitaler Assistenten kann zwar schnell und einfach ein Objektprofil mit Baujahr, Nettowohnfläche, Objektart, Standort, etc. erstellt und der aktuelle Gebäudezustand ermittelt werden. Einzelne Modernisierungsassistenten liefern anhand eines solchen Profils sogar konkrete Empfehlungen, was genau wann ersetzt oder modernisiert werden sollte, inklusive einer Bandbreite der entsprechenden Sanierungskosten. Auch im Bereich der energetischen Sanierung können Plattformen viele Anregungen und Informationen bereitstellen, zum Beispiel zu Einsparungen des Stromverbrauchs oder möglichen Subventionen für Heizanlagen, die auf erneuerbarer Energie basieren.

    Für Investitionsentscheide braucht es physische Präsenz

    Wenn es jedoch darum geht, das «Look and Feel» einer Immobilie zu beurteilen, ist die physische Präsenz vor Ort unabdingbar. Die definitive Beurteilung des Zustands einer Baute und der Entscheid, welche Sanierungsmassen wirklich notwendig sind, können nur an Ort und Stelle erfolgen – und zusammen mit erfahrenen Experten. Auch die Wahl der richtigen Handwerker findet zumindest in einem zweiten Schritt physisch statt, da auch sie die Immobilie persönlich begutachten müssen, um konkrete Offerten erstellen zu können.

    Zudem verlangen viele Finanzinstitute für die Finanzierung eines Eigenheims eine von einem speziellen Begutachter erstellte «physische» Schätzung. Da Liegenschaften nicht fungibel sind, ist auch jede Transaktion anders – und für die Verhandlung und den Abschluss einer Immobilientransaktion sollten ebenfalls Fachpersonen beigezogen werden.

    Digitale Wohneigentumsplattformen können sehr viel Nutzen stiften und viele Bedürfnisse rund um den Kauf, den Unterhalt oder den Verkauf einer Liegenschaft abdecken. Aber ohne den Menschen geht es nicht. Nur der Mix aus Digitalisierung und physischer Präsenz – sowie die Begleitung durch entsprechende Experten – führt zum besten Resultat.

  • Swiss Prime Site: Akquisition der Akara-Gruppe in Zug

    Swiss Prime Site: Akquisition der Akara-Gruppe in Zug

    Zukauf der gründergeführten und erfolgreichen Akara-Gruppe Swiss Prime Site stärkt das Geschäftsmodell im Segment Dienstleistungen mit der beabsichtigten Übernahme der gründergeführten Akara-Gruppe aus Zug. Die Akara Funds AG wurde 2016 von Karl Theiler und Jonathan van Gelder gegründet und zu einem durch die FINMA regulierten Fondsanbieter mit Fokus auf Wohn- und Kommerzimmobilien entwickelt.

    Zur Gruppe gehören ausserdem die Akara Real Estate Management AG, welche Immobiliendienstleistungen in den Bereichen Entwicklung, Realisation, Bewirtschaftung und Vermarktung erbringt, sowie die Akara Property Development AG, welche die Geschäftsführung für eine Kommanditgesellschaft für kollektive Kapitalanlagen (KmGK) wahrnimmt. Die Gruppe beschäftigt insgesamt rund 50 spezialisierte Immobilienfachkräfte, welche allesamt übernommen werden. Die Real Estate Assets under Management betragen insgesamt rund CHF 2.3 Mrd. und setzen sich aus dem «Akara Diversity PK», einem Immobilienfonds für steuerbefreite Vorsorgeeinrichtungen, dem Private Equity Produkt «Akara Property Development 1 KmGK» für qualifizierte Anleger und einer Entwicklungspipeline (u.a. Akara Tower, Baden) von über CHF 240 Mio. zusammen. Dazu René Zahnd, CEO Swiss Prime Site: «Wir sind sehr erfreut, mit der Akara-Gruppe ein innovatives, dynamisches und gleichzeitig etabliertes Unternehmen akquirieren zu können. Das Geschäftsmodell
    des Fondsanbieters sowie die Unternehmenskultur passen perfekt zu Swiss Prime Site Solutions.»

    Karl Theiler, CEO Akara ergänzt: «Die künftige Zugehörigkeit zur Swiss Prime Site-Gruppe ermöglicht es uns, unsere Kräfte im Bereich Fonds zu bündeln und unsere Marktposition bedeutend auszubauen.» Zum Verkaufspreis haben die beiden Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. Die Akquisition wird zu 35% aus Aktien von Swiss Prime Site und dem dafür vorgesehenen genehmigten Kapital finanziert. Der Rest des Transaktionsbetrages wird aus frei verfügbaren Mitteln entrichtet.

    Deutlicher Ausbau und Stärkung der gruppenübergreifenden Investment Plattform
    Das Closing der Transaktion wird voraussichtlich Mitte Januar 2022 rückwirkend auf den 1. Januar 2022 stattfinden. Es ist geplant, die Akara-Gruppe bzw. die jeweiligen Gesellschaften im Verlauf des Geschäftsjahres 2022 in die Swiss Prime Site Solutions zu integrieren und die beiden Fondsleitungen zu fusionieren. Durch die beabsichtigte Zusammenlegung wächst Swiss Prime Site Solutions zu einem der führenden Schweizer Real Estate Asset Manager mit Real Estate Assets und under Management (inkl. Entwicklungspipeline) von über CHF 6.5 Mrd. und einem erwarteten EBIT- Beitrag 2022 von CHF 27 bis 28 Mio. Mit der Akquisition kann Swiss Prime Site Solutions ihre Kundenbasis deutlich ausbauen und die bestehende Investment Plattform mit zusätzlichen Produkt- und Fondskategorien wie Real Estate Private Equity Investments erweitern. Um einen geordneten Übergang sicherzustellen, werden die beiden Unternehmensgründer bis Juli 2022 weiterhin im Unternehmen tätig sein. Darüber hinaus besteht die Option für eine weitere Zusammenarbeit auf Mandatsbasis. Anastasius Tschopp, CEO Swiss Prime Site Solutions, fasst zusammen: «Ich freue mich sehr, das Akara-Team bei uns zu begrüssen und zusammen mit Swiss Prime Site Solutions zu einem noch schlagfertigeren Real Estate Asset Manager zu formen. Die beiden Unternehmen ergänzen sich was Kunden, Mitarbeitende und Know-how angeht in geradezu idealer Weise.»

  • Hälg kauft Malpur

    Hälg kauft Malpur

    Das in der St.GallenBodenseeArea ansässige Gebäudetechnikunternehmen Hälg gibt in einer Mitteilung den Kauf der Zürcher Malpur Gebäudetechnik AG bekannt. Malpur verlegt den Firmensitz und die Belegschaft an den Sitz von Hälg nach Winterthur und tritt den Eigennamen ab. Beide Unternehmen agieren künftig als Hälg & Co. AG auf dem Markt.

    Mit dem Zusammenschluss bündeln zwei Branchengrössen in der Sparte Gebäudetechnik ihre Kompetenzen: Insbesondere zur Stärkung der Serviceleistungen in der Region Zürich sei das „Fachwissen und Netzwerk der Mitarbeitenden“ für Hälg ein Gewinn, wird Boris Bischoff, Niederlassungsleiter der Hälg & Co. AG Winterthur, in der Mitteilung zitiert. Malpur verfügt über langjährige Branchenerfahrung in der fachkundigen Wartung und Instandhaltung von Gebäudetechnikanlagen.

    Hälg teilt mit, die Übernahme sei rückwirkend zum 1. Januar 2021 erfolgt und diene dem Ziel, das „führende Schweizer Dienstleistungsunternehmen für Gebäudetechnik im Bereich Heizung, Lüftung, Klima, Kälte und Sanitär über den ganzen Lebenszyklus einer Anlage“ zu sein.