Schlagwort: Dietikon

  • Modulare Schulhauspavillons als Übergangslösung sichern den Schulbetrieb in Dietikon

    Modulare Schulhauspavillons als Übergangslösung sichern den Schulbetrieb in Dietikon

    Die Stadt Dietikon saniert die Schulanlage Wolfsmatt. Um den Schulunterricht weiterführen zu können, wurden auf dem stadteigenen Grundstück am Vogelauweg drei neue Schulhauspavillons errichtet. Dadurch stehen zusätzliche 27 Schulzimmer zur Verfügung. Mit der Planung und Ausführung der kompletten Elektroinstallationen wurde die Aare Limmat Elektro AG beauftragt. Die gesamte Elektroinstallation wurde neu erstellt und entspreche dem heutigen Stand der Technik, heisst es in der Mitteilung des Unternehmens mit Sitzen in Baden und in Olten SO.

    Die drei Schulhäuser wurden komplett in Modulbauweise gebaut und vorgefertigt. Die temporären Bauten dienen während dem Umbau der Schulanlage Wolfsmatt als vollwertig nutzbare Übergangslösung, heisst es weiter.

    Rund 500 Kinder besuchen in der Schuleinheit Wolfsmatt Kindergarten und Primarschule, heisst es von der Schule Dietikon. Die Schuleinheit umfasst 21 Regelklassen. In den Wohnquartieren um das Schulhaus herum sind acht Kindergärten verteilt. Auf dem Schulareal werden Tagesstrukturen mit Mittagstisch angeboten.

    In Dietikon besuchen rund 3000 Schülerinnen und Schüler die öffentliche Schule vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe. Es gibt insgesamt sechs Schuleinheiten in der Stadt.

  • Denkmalgeschütztes Gebäude feiert am 8. März die Eröffnung  

    Denkmalgeschütztes Gebäude feiert am 8. März die Eröffnung  

    Die Stadt Dietikon lädt zur Einweihung des Hauses der Bevölkerung am Samstag, 8. März, ein. Das Haus der Bevölkerung ist in der geschichtsträchtigen Zehntenscheune eingerichtet worden. Das denkmalgeschützte Gebäude mit Ursprüngen um 1600 erstrahle nach einer umfassenden Sanierung in neuem Glanz und werde künftig als vielseitiger Veranstaltungsort zur Verfügung stehen, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Dietikon. Mit einem neuen digitalen Buchungssystem ist die Reservation für Kulturveranstaltungen, Ausstellungen und private Anlässe ab dem 1. Juni möglich.

    Am Tag der offenen Tür können Besucherinnen und Besucher ab 11 Uhr die neuen Räumlichkeiten besichtigen und sich von den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Gebäudes überzeugen, heisst es in der Mitteilung. Sibylle Baumann werde in Mundart verschiedene Geschichten vortragen. Um 15 Uhr spricht sie zu «Der goldene Vogel – witzige Tiergeschichten» und um 16 Uhr bringt sie: «Vom Fressen und Gefressenwerden – Abenteuerliche Geschichten».

    Die Zehntenscheune ist eines der ältesten Gebäude Dietikons. Mit einer Kapazität von rund 120 Sitzplätzen, einer neuen Tribüne und einer modernen Ausstattung ist der grosse Saal für Veranstaltungen geeignet. Ein Personenaufzug ermöglicht zudem für Barrierefreiheit.

    Das Foyer im Erdgeschoss wurde neu gestaltet. Erhalten blieb die massive Bohlenwand, ein Relikt aus der ursprünglichen Nutzung als Stall oder Lagerraum. Eine lange Bar soll das Foyer zu einem attraktiven Treffpunkt machen. Weiter wurde ein alter Torbogen freigelegt, der in den Gartenbereich des Hauses führt.

  • Quartier Westspitz in Dietikon geht in die Planungsphase

    Quartier Westspitz in Dietikon geht in die Planungsphase

    Der Basler Versicherer Baloise hat laut einer Mitteilung der Stadt Dietikon den Studienauftrag zur städtebaulichen Entwicklung des Dreispitz-Areals in Dietikon abgeschlossen. Dort soll das Quartier Westspitz entstehen. Der Gestaltungsplanprozess beginnt ab Sommer 2025 und läuft bis Ende 2027. Die weitere Zeitplanung sieht für 2028/2029 Baubewilligungsverfahren und Projektierung vor. Die Bauphase soll von 2030 bis 2032 andauern, bevor für 2032/2033 Fertigstellung und Bezug anstehen.

    Für die Realisierung wurde laut der Mitteilung die ARGE (Arbeitsgemeinschaft) Penzel Valier in Zürich und ROBERTNEUN mit Sitz in Berlin von einer unabhängigen Jury einstimmig als Siegerprojekt zur Weiterbearbeitung empfohlen. Die Jury war von Baloise als Eigentümerin und Baurechtsnehmerin des Areals berufen worden. Das Westspitz Dietikon genannte Projekt entspreche den städtebaulichen Vorgaben der Stadt Dietikon, unterstütze deren Entwicklungsstrategie und setze neue Impulse für ein urbanes, nachhaltiges Quartier, heisst es weiter.

    Westspitz Dietikon liegt an der Schnittstelle von Badenerstrasse und Überlandstrasse. In den kommenden Jahren soll Westspitz zu einem lebendigen, durchmischten und gut vernetzten Ort heranwachsen. Das Quartier besteht zu 80 bis 90 Prozent aus Wohnflächen. Geplant sind kompakte Wohneinheiten für kleinere Haushalte und grössere Wohnungen für Familien sowie gemeinschaftlich genutzte Flächen und lärmgeschützte Aussenräume. Die Erdgeschosszonen entlang der Badenerstrasse sollen durch kleinteilige Gewerbeflächen belebt werden, die den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der umliegenden Quartiere entsprechen, heisst es weiter.

  • Dietikon stellt neue Bau- und Zonenordnung vor

    Dietikon stellt neue Bau- und Zonenordnung vor

    Die Bau- und Zonenordnung der Stadt Dietikon wird einer Gesamtrevision unterzogen. Am 31. Oktober 2024 hat die Stadt der Bevölkerung die Gesamtrevision vorgestellt. Die BZO regelt, was, wo und wie in Dietikon künftig gebaut werden kann. Die Revisionsvorlage liegt laut Medienmitteilung bis zum 23. Dezember öffentlich auf. Während dieser Frist seien alle Interessierten eingeladen, schriftlich Stellung zu nehmen und ihre Anregungen einzubringen, heisst es in der Mitteilung der Stadt.

    Die kommunale Bau- und Zonenordnung stammt aus dem Jahr 1987. Im Herbst 2022 wurde der behördenverbindliche kommunale Richtplan von Dietikon genehmigt. Das und Vorgaben wie das neue Planungs- und Baugesetz des Kantons Zürich waren Anstoss für die Revision.

    Mit der vorliegenden BZO-Gesamtrevision schaffe die Stadt die strategischen und baurechtlichen Rahmenbedingungen für die Erneuerung und Weiterentwicklung der heutigen Siedlungsstruktur, heisst es in der Stadt-Mitteilung. Auf Erhöhung der baulichen Dichte und damit Veränderung der Siedlungsstruktur in den äusseren Wohnquartieren wird zum Schutz der durchgrünten und einheitlichen Strukturen verzichtet. Stattdessen geht es um Entwicklung der zentralen und mit dem Öffentlichen Verkehr erschlossenen Gebiete wie Stadtzentrum oder Stadtboulevard.

    Die angestrebte Entwicklung solle nicht einfach mehr Raum für Bewohnende und Beschäftigte bieten, sondern auch zu einer höheren Siedlungsqualität beitragen, heisst es von der Stadt. Es gibt verschiedene Vorgaben zu privaten Frei- und Erholungsräumen sowie Massnahmen zur Förderung der Biodiversität und Verbesserung des Stadtklimas.

  • Rückbau des Hasler-Areals in Dietikon

    Rückbau des Hasler-Areals in Dietikon

    Limeco lässt das Hasler-Areal in Dietikon rückbauen. Zwischen Oktober 2024 und April 2025 sollen die Glashäuser und Hallen der ehemaligen Gärtnerei Hasler Pflanzen abgerissen und die belasteten Böden abgetragen werden, informiert das Limmattaler Regiowerk in einer Mitteilung. Limeco hatte das Gelände im vergangenen Jahr als Landreserve für das Generationenprojekt Limmattaler Energiezentrum erworben.

    Das Regiowerk ist verpflichtet, bis 2034 seine Kehrichtverwertungsanlage neu zu bauen und die Abwasserreinigungsanlage (ARA) zu erweitern. Dabei soll das Limmattaler Energiezentrum entstehen. Die nötigen Arbeiten sollen in Etappen umgesetzt werden und einen möglichst grossen Beitrag zur Energie- und Klimawende im Limmattal leisten.

    Für die Umsetzung des Generationenprojekts hat Limeco bereits 2018 das Coop-Areal in Dietikon erworben. Das Hasler-Areal soll während der Bauphase als Montage- und Installationsplatz dienen. Ansonsten will Limeco es Dritten zur Miete anbieten oder für einen Landabtausch gegen geeignetere Flächen nutzen.

  • Projekt Mosaik gewinnt Neukonzipierung der Schulanlage Luberzen

    Projekt Mosaik gewinnt Neukonzipierung der Schulanlage Luberzen

    Die Büros VPA Architektur aus Zürich, extrã Landschaftsarchitekten aus Bern und Timbatec Holzbauingenieure aus Zürich haben den von der Stadt Dietikon ausgeschriebenen Wettbewerb für die Neukonzipierung der Schulanlage Luberzen gewonnen. Ihr Projekt namens Mosaik habe das Beurteilungsgremium sowohl in finanzieller als auch in städtebaulicher und ökologischer Hinsicht überzeugt, erläutert die Hochbauabteilung Dietikon in einer Mitteilung. Unter insgesamt 15 zur Auswahl stehenden Vorschlägen wurde Mosaik einstimmig zum Sieger gekürt.

    Das Siegerprojekt zeichne sich durch gute städtebauliche und aussenräumliche Abstimmung und vielschichtige Quartiervernetzung aus. Die bestehenden Klassentrakte der Schulanlage sollen in Holzmodulbauweise erweitert werden. Zudem sind der Neubau eines Gemeinschaftstrakts und eines Sportgebäudes geplant. Der Vorschlag von VPA Architektur, extrã Landschaftsarchitekten und Timbatec Holzbauingenieure hat bei der Jury auch durch seinen ressourcenschonenden Umgang mit dem Bestand sowie seiner ökologischen Bauweise gepunktet. „Trotz der im Vergleich mit den anderen Projektbeiträgen kleinen Geschossfläche erfüllt es das geforderte Raumprogramm aus organisatorischer und betrieblicher Sicht überzeugend“, schreibt die Hochbauabteilung.

    Die Neukonzipierung sieht den Ausbau auf vier Kindergarten-, 16 Primarschul- und 18 Sekundarschulklassen vor. Zudem sollen eine Mensa, eine Bibliothek, eine Dreifachturnhalle und ein Lehrschwimmbecken entstehen. Interessierte können alle 15 eingereichten Vorschläge noch bis zum 24. September im ersten Obergeschoss der Stadthalle Dietikon in Augenschein nehmen.

  • Dietikon und SBB präsentieren Siegerprojekt für Bahnhofgebiet

    Dietikon und SBB präsentieren Siegerprojekt für Bahnhofgebiet

    Die SBB und die Stadt Dietikon haben das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs zur Neugestaltung des Bahnhofsareals ausgewählt. Die Jury hat sich für den Entwurf von Hosoya Schaefer Architekten aus Zürich und BRYUM Landschaftsarchitekten aus Basel entschieden. Die drei besten Wettbewerbsprojekte sind ab sofort im Foyer des Stadthauses ausgestellt.

    Das Bahnhofsareal von Dietikon soll laut einer Medienmitteilung zu einer zeitgemässen Verkehrsdrehscheibe und einem lebendigen Stadtquartier werden. Dazu werden in den nächsten Jahren der Bahnhofplatz und Bushof neugestaltet, das Bahnhofgebäude aus dem Jahr 1977 saniert und erweitert sowie auf dem Bahnhofareal neuer Wohn- und Gewerberaum geschaffen.

    Das Siegerprojekt der Ausschreibung sieht ein in der Dichte variierendes Baumdach vom Zentrum Dietikon bis zum Bahnhof vor und bindet das Bahnhofsgebäude fussläufig an Marktplatz und Stadtzentrum an. Die Endhaltestellen des Bushofs werden auf die durch das Baumdach getrennten Businseln Nord und Süd aufgeteilt. Unter dem Baumdach liegt ein chaussierter Bereich, der sowohl als Bewegungs- wie auch als Aufenthaltsraum gedacht ist. Dort soll Platz für Veranstaltungsflächen, Brunnen und Sitzmöglichkeiten sein.

    Der Stadtrat ist der Empfehlung des Preisgerichts gefolgt und hat die Weiterbearbeitung des Siegerprojekts mit dem entsprechenden Planungsteam beschlossen. Die Fertigstellung der Neugestaltung des Bahnhofplatzes und Bushofs soll zwischen 2027 und 2030 erfolgen.

    Neben den drei besten Architekturprojekten liegt auch der Gestaltungsplan der SBB für 60 Tage zur Einsichtnahme der Bevölkerung auf. Nach der öffentlichen Auflage werden die Unterlagen bereinigt, vom Stadtrat verabschiedet und dem Gemeinderat zur Festsetzung vorgelegt. Die Rechtskraft des Gestaltungsplans wird für das Jahr 2025 erwartet.

  • Stadt Dietikon bewilligt Kredit über 83 Millionen Franken für Schulsanierung

    Stadt Dietikon bewilligt Kredit über 83 Millionen Franken für Schulsanierung

    Das Parlament der Stadt Dietikon hat bei seiner Sitzung am 4. Mai einen Ausführungskredit in Höhe von 83’372’746 Franken für das Schulhaus Wolfsmatt bewilligt. Damit können Sanierung und Erweiterung des in die Jahre gekommenen Gebäudes im nächsten Jahr beginnen, heisst es in einer Medienmitteilung. Voraussetzung ist, dass die stimmberechtigten Dietiker im September ebenfalls zustimmen.

    Das Gebäude entstand 1962 als typische Pavillonschule der 50er- und 60er- Jahre und ist inzwischen stark sanierungsbedürftig. Die denkmalgeschützte Anlage entspricht weder gesetzlichen noch den Anforderungen an modernen Unterricht oder der gestiegenen Schülerzahl. Daher soll sie saniert und um zwei Primarklassenzüge, Gruppen-, Hort- und Mehrzweckräume sowie eine Turnhalle erweitert werden. Die Bestandsbauten sollen 2028 bezogen werden können.

    Die entsprechende Planung stammt von einem Generalplanerteam unter Federführung des Zürcher Architekturbüros Bünzli Courvoisier. Es hatte den Projektwettbewerb der Stadt vor vier Jahren unter insgesamt 59 Einreichungen gewonnen. Das Siegerprojekt namens Im Grünen nimmt sowohl aus ökonomischer als auch aus ökologischer Sicht „einen Spitzenplatz unter den Wettbewerbsbeiträgen ein“, heisst es in einer Medienmitteilung. So sollen die Neubauten nach dem Baustandard Minergie-ECO zertifiziert werden. Bei den Baukosten gehörte es zu den günstigsten.

    Im Grünen behält den Grundgedanken einer Pavillonschule bei. Die geschlossene architektonische Gesamtwirkung bleibt bestehen. Erweiterungsbauten ergänzen das bestehende Ensemble in südlicher Richtung. Parallel zur Vogelaustrasse sollen die Neubauten einen neuen zweiten Zugang zur Schulanlage bilden. Der begrenzt vorhandene Freiraum wird erhalten.

  • Walo arbeitet am Parkhaus der Stoosbahn

    Walo arbeitet am Parkhaus der Stoosbahn

    Walo Bertschinger hat beim Ausbau des Parkhauses der Stoosbahn im Kanton Schwyz Arbeiten am Bodenbelag ausgeführt. Das Dietiker Bauunternehmen hatte laut einer Mitteilung auf Facebook den Auftrag, im achten, neunten und zehnten Stock auf rund 3100 Quadratmetern die Abdichtungs- und Gussasphaltarbeiten auszuführen. Das Parkhaus wird im Zuge des Ausbaus der Stoosbahn um zwei Stockwerke erhöht.

    Zur technischen Ausführung heisst es in der Mitteilung von Walo Bertschinger, eine Herausforderung sei der Transport des Gussasphalts gewesen. Das Material habe mit dem Dumper – eine Art kleiner Muldenkipper – vom Eingangsbereich bis zur zehnten Etage befördert werden müssen. Das Parkhaus war während der Arbeiten stets befahren, was entsprechende Anpassungen vom Walo-Team erfordert habe.

    Im Parkbereich wurde ein extra harter Gussasphalt gewählt, um allfälligen Eindrücken im Parkdeck entgegenzuwirken, heisst es in der Mitteilung der auf Bodenausbau und Bodenbeläge spezialisierten Firma. Als eine „nennenswerte Leistung“ werden die Rampen bezeichnet. Sie seien mit der richtigen Neigung eingebaut worden.

  • Axpo gliedert Batterieinnovation aus

    Axpo gliedert Batterieinnovation aus

    Ein Team von Axpo hat in Zusammenarbeit mit regionalen Bauunternehmen vier Jahre lang an einem umweltfreundlichen Generator gearbeitet. Entstanden ist eine Batteriespeicherlösung, welche Dieselgeneratoren an Baustellen ersetzen kann. Die Technologie namens emost (electric mobile storage/Deutsch: elektrischer mobiler Speicher) kann auch bei Veranstaltungen oder in Notfällen eingesetzt werden. Sie wurde im Frühling 2021 bereits mit dem Innovationspreis von IDEE SUISSE ausgezeichnet.

    Nun hat Axpo beschlossen, die Technologie an ein Konsortium aus dem bestehenden Management des Projekts sowie mehreren Schweizer Unternehmern zu verkaufen. Damit werden die Kontinuität im Management und der Wissenstransfer optimal gewährleistet, schreibt Axpo in einer Medienmitteilung. Alle relevanten Rechte und Verträge sind per Ende Oktober 2022 an die neu gegründete emost AG mit Sitz in Dietikon übergeben worden.

    Das Gründungsteam besteht den Angaben zufolge aus dem gesamten Managementteam, das die Technologie in den vergangenen Jahren entwickelt hat. CEO der emost AG wird Benedikt Domke. Verwaltungsratspräsident wird Christoph Sutter, der bisher die Axpo-Division Renewables geleitet hat. Er will sich insbesondere auf die internationale Expansion fokussieren.

  • Erste Projekte des Dietiker Smart City-Projekts sind realisiert 

    Erste Projekte des Dietiker Smart City-Projekts sind realisiert 

    Die Dietiker Bevölkerung ist am Abend des 27. September auf dem Kirchplatz über die Umsetzung des von Stadt Dietikon und Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) entwickelten Smart City-Projekts informiert worden. Dabei fand die Einweihung erster Teilprojekte statt.

    Auf dem Zelgliplatz befindet sich laut Medienmitteilung neu eine Ladestation für Elektroautos, die während des Einkaufens zur Verfügung steht, aber auch von Anwohnerinnen und Anwohnern genutzt werden kann. Im zweistöckigen Velohaus beim Bahnhof können im Untergeschoss Elektrovelos geladen werden. Auf dem Hedinger-Parkplatz erkennt eine Kamera freie Parkplätze. Bei der Markthalle steht der Bevölkerung ein öffentliches WLAN zur Verfügung. Dort erfasst eine Luftmessstation Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftschadstoffe wie Feinstaub oder Ozon. Die Station wird ergänzt durch ein Netz über die Stadt verteilter weiterer Umweltsensoren. Im Winter warnt die Messung der Bodentemperatur vor allfälligem Glatteis.

    „Erst die Vernetzung und die intelligente Nutzung der Daten führt zu einem Mehrwert für die Bevölkerung und für die Verwaltung, wie man ihn in einer Smart City anstrebt“, wird Jörg Haller zitiert, Leiter Smart City und öffentliche Beleuchtung bei EKZ.

    Die Umweltdaten, die an den Messstationen erfasst werden, sollen transparent dargestellt werden, beispielsweise auf Monitoren im Stadthaus. „Schon heute dienen die umfangreichen Daten der Stadt bei der Verkehrs- oder Bauplanung“, wird Stadtpräsident Roger Bachmann zitiert. „Das Preisgeld des BFE hat nochmals Schub verliehen“, so Bachmann weiter.

    Das Projekt Smart City hat bei der Smart City Innovation Challenge des Bundesamts für Energie (BFE) Anfang 2021 den Hauptpreis und damit Fördergelder von 100’000 Franken gewonnen.

  • Alexander Carisch wird neuer Leiter der Standortförderung Dietikon

    Alexander Carisch wird neuer Leiter der Standortförderung Dietikon

    Alexander Carisch wird ab 1. Dezember neuer Leiter der Standortförderung Dietikon. Laut Medienmitteilung hat Carisch den Stadtrat an der Sitzung vom 5. September überzeugt. Ausschlaggebend sei sein Innovationsgeist, seine Fachkompetenz und seine integrative Kommunikation gewesen.

    Carisch bringe als ehemaliger Leiter der Stadtentwicklung und des Standortmarketings der Stadt Baden und weiters als Fachstellenleiter Standortentwicklung im Amt für Wirtschaft des Kantons Schwyz die passende Erfahrung für die Stelle mit, heisst es in der Mitteilung der Stadt Dietikon. Durch seine bisherigen Tätigkeiten sei der neu berufene Leiter der Dietiker Standortförderung auch mit dem Limmattal verbunden.

    Der Leiter der Standortförderung Dietikon, Adrian Ebenberger, tritt nach viereinhalb Jahren im Amt altershalber per Ende 2022 zurück.

    Die Standortförderung Dietikon legt halbjährlich Zwischenberichte über die Aktivitäten in den Bereichen Standortförderung, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing vor. Im zuletzt veröffentlichten Bericht vom Juni über den  Zeitraum von November 2021 bis April 2022 werden als besondere Höhepunkte dieser Arbeit die Fortschritte im Projekt Cleantech Hub Dietikon, das  im letzten Herbst 2021 angelaufen ist, und beim Projekt Smart City Dietikon hervorgehoben. Die Nachfrage nach Gewerberäumen sei weiterhin hoch. Es gebe regelmässig mehr Mietgesuche als Angebote. Als relativ konstant wird die Zahl der Neugründungen und Liquidationen bezeichnet.

  • Phänomena präsentiert Design des Hauptbaus

    Phänomena präsentiert Design des Hauptbaus

    Das Design für die ikonischen Bauten der Ausstellung Phänomena ist am 6. Juli in der neuen Anlage der Limmattalbahn in Dietikon vorgestellt worden. Der Siegerentwurf für den ganz aus Holz bestehenden Hauptbau stammt laut Medienmitteilung von Professor Yves Weinand von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL).

    Nach einem Grusswort des Dietiker Stadtpräsidenten Roger Bachmann stellte Gesamtprojektleiter Urs J. Müller das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs vor. „Die Phänomena liefert Grundlagen, um zentrale Themen der Gegenwart und Zukunft besser zu verstehen. Deshalb verlangt sie nach einer Architektur, die ihrer Zielsetzung entspricht, und die Verbesserung unseres Planeten durch Verständnis und Einsatz moderner Wissenschaften fördert“, wird Müller zitiert.

    Der Hauptbau auf dem Dietiker Niderfeld wird eine Struktur aus regionalen Rundhölzern. Intelligente Roboter bearbeiten die naturbelassenen Stämme vor Ort. Sie schaffen dabei ein wiederverwendbares Stecksystem. Nach der Phänomena können die Hölzer nahezu ohne Verschnitt bei anderen Projekten verwendet werden.

    „Mit den Bauten der Phänomena möchte ich zeigen, wie einer der ältesten Baustoffe – Holz – in Verbindung mit modernen digitalen Werkzeugen lokale Nutzung und Zirkularität fördert“, wird Weinand zitiert. Der Architekt und Leiter des IBOIS-Labors für Holzkonstruktionen an der EPFL und Gründer des Bureau d’Études Weinand hat zahlreiche emblematische Holzbauten entworfen und realisiert. So die Kapelle Saint Loup, das neue Waadtländer Parlament oder in jüngster Zeit den Pavillon des Vidy Theaters in Lausanne.

  • Walo bringt neuen Bodenbelag im Gübelin-Museum auf

    Walo bringt neuen Bodenbelag im Gübelin-Museum auf

    Walo Bertschinger hat im Luzerner Gübelin-Museum einen neuen Bodenbelag aufgebracht. Laut Mitteilung des Dietiker Bauunternehmens auf Facebookt erging der Auftrag dazu im Sommer 2021. Die Arbeiten seien in der Endphase, heisst es in der Mitteilung. Ziel ist ein Bodenbelag, der das Museum als ein zusätzliches Kunststück schmückt.

    Die Auftraggeberin habe sich einen warmen Boden mit verschiedenen Gummigranulaten sowie einem Holzfries vorgestellt, heisst es im Bericht von Walo weiter. Ihr wurde das firmeneigene HALTOPEX Gummigranulat empfohlen. Dieser Belag eignet sich nach Angaben des Unternehmens besonders für Umbauten, sei sehr elastisch, strapazierfähig und unterhaltsfreundlich. Die Optik wirke zudem einladend.

    Nach der Besichtigung eines ähnlichen Objekts wurde der Auftrag vom Bauherrn erteilt. Ab diesem April wurde im Museum gearbeitet. Es wurde der Unterlagsboden neu reprofiliert und verstärkt sowie eine neue Unterschicht aus Epoxidmörtel verbaut. Im Mai wurde mit dem finalen Einbau des HALTOPEX-Belags begonnen. Die Arbeiten stehen vor dem Abschluss.

  • Standortförderung Dietikon legt Zwischenbericht vor

    Standortförderung Dietikon legt Zwischenbericht vor

    Der Zwischenbericht der Standortförderung der Stadt Dietikon umfasst den Zeitraum von November 2021 bis April 2022. Er soll laut Medienmitteilung eine Übersicht über die in der Berichtsperiode wahrgenommenen Tätigkeiten verschaffen. Als besondere Höhepunkte dieser Arbeit werden in der Mitteilung die Fortschritte im Projekt Cleantech Hub Dietikon, das  im letzten Herbst 2021 angelaufen ist, und beim Projekt Smart City Dietikon hervorgehoben.

    Im Bereich der Wirtschaftsförderung haben laut dem Bericht der Stadtpräsident und Standortförderer 14 Firmen besucht und ihnen Hilfe bei diversen Anliegen angeboten. Die Nachfrage nach Gewerberäumen sei weiterhin hoch. Es gebe regelmässig mehr Mietgesuche als Angebote. Gesucht seien Logistikflächen und Werkstätten mit Lastwagenzufahrt und hohen Räumen. Als relativ konstant wird die Zahl der Neugründungen und Liquidationen bezeichnet.

    Auch beim Cleantech Hub Dietikon gibt es laut dem Bericht Engpässe beim Angebot an geeigneten Gewerberäumen. Das Projekt mache aber Fortschritte. Ein Kernteam arbeitet seit Oktober intensiv am Aufbau. Am 15. Februar wurde der Förderverein Cleantech Hub Dietikon gegründet. Aktuell liegen mehrere Anfragen von Start-ups vor, die sich im Cleantech Hub einmieten möchten.

    Zum Fortschritt beim Projekt Smart City Dietikon heisst es, die Umsetzung der ersten Teilprojekte habe sich verzögert. Eine eMobility-Ladestation am Zelgliplatz, eine eBike-Ladestation am Velohaus und ein öffentliches WLAN am Kirchplatz seien aber schon in Betrieb.

    Weitere Berichte gibt es zum Ideenwettbewerb „Mitenand für Dietike“, dem NetzwerkStadt für ein attraktives Zentrum sowie zum Stadtmarketing und zu den Frischmärkten und saisonalen Märkten wie dem Frühlingsmarkt.

  • Dietikon beteiligt sich an Zürcher Imagekampagne  

    Dietikon beteiligt sich an Zürcher Imagekampagne  

    Die Imagekampagne der Zürcher Städte und Gemeinden startet am 26. April unter dem Motto: Für Sie da. Ihre Zürcher Gemeinden. Auch die Stadt Dietikon ist dabei, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Getragen wird die Aktion vom Verein Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute (VZGV) und den teilnehmenden Städten und Gemeinden. Sie umfasst Plakatwerbung, Videos und eine spezielle Seite im Internet. Als Ziel nennt die Mitteilung, den Einwohnerinnen und Einwohnern die vielfältigen Serviceleistungen bewusst zu machen, die Stadt- und Gemeindeverwaltungen tagtäglich erbringen. Mit „grossem Engagement und hohem Qualitätsbewusstsein“, wie es dort heisst.

    In Dietikon startet die Kampagne ebenfalls am 26. April. Dabei sollen die Dienstleistungen in markanten Motiven vorgestellt werden. So werden auf der Kampagnenseite im Netz mehrere Symbole wie beispielsweise Trauringe, ein Abstimmungscouvert aber auch ein Dolendeckel zur Abdeckung einer Abwasserleitung gezeigt. Letzterer wird von einem Video über die Verlegung solcher Leitungen begleitet. Klickt man eines der Symbole an, so öffnet sich ein neues Fenster mit umfassender Information.

    Die Kampagne soll in drei Phasen ablaufen. Nach dem jetzt startenden Teil eins will der VZGV im Herbst den zweiten Teil starten, um die Zürcher Städte und Gemeinden als attraktive Arbeitgeberinnen zu präsentieren. Im Jahr 2022 soll dann der abschliessende dritte Kampagnenteil folgen. Darin werden sich die Gemeinden als Unternehmen präsentieren und ihre Angebote für die Ausbildung und allfällige Weiterbildung vorstellen.

  • Dietikons Bahnhofsplatz wird mit der SBB neu gestaltet 

    Dietikons Bahnhofsplatz wird mit der SBB neu gestaltet 

    Für die Neugestaltung des Bahnhofsgebiets von Dietikon kann nun das geplante Wettbewerbsprogramm gestartet werden. Der Dietiker Stadtrat hat einen Kredit von 56‘000 Franken für die Vorbereitung des „Wettbewerbsprogramms Bushof / Bahnhofplatz“ und die notwendigen Abklärungen genehmigt, heisst es in einer Mitteilung der Stadtkanzlei. Der Auftrag für die Verfahrensbegleitung sei an das Zürcher Beratungsunternehmen Eckhaus AG vergeben worden. Nebst einer Aufwertung des öffentlichen Raumes mit Aufenthaltsqualität und einer behindertengerechten Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs soll ein attraktiver Standort für Wohnen und Arbeiten auf dem Areal der SBB entstehen, heisst es auf der Internetseite der Stadt Dietikon über das Projekt.

    Die Stadt Dietikon und die SBB haben 2019 gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag über das Bahnhofsgebiet Dietikon vergeben. Die „Vertiefungsstudie Bahnhofsgebiet Dietikon“ war in Plänen und Modellen im November und Dezember 2020 an der Fensterfront des Stadthauses Dietikon ausgestellt worden. Der Ergebnisbericht war zudem im Internet abrufbar.

    Laut den Plänen der Stadt Dietikon soll der Bushof um zwei Inseln herum neugestaltet werden. Dadurch entstehe ein weitgehend verkehrsberuhigter Platz vor dem Bahnhof, der begrünt und mit Bäumen bepflanzt zur Verweilzone ausgestaltet werden soll. Die SBB will laut der Mitteilung aus ihren Parzellen westlich des Gleisfelds einen lebendigen Stadtteil entwickeln. Das Bahnhofsgebäude soll aufgestockt werden. Auf dem Parkplatz sind zwei Baufelder für ein Bürogebäude und eine Anlage mit 200 Wohnungen vorgesehen.

  • Dietikon setzt auf Standortwerbung mit Komiker-Duo Lapsus  

    Dietikon setzt auf Standortwerbung mit Komiker-Duo Lapsus  

    Die Stadt Dietikon setzt in der Standortwerbung auf Humor. Das bekannte Dietiker Komiker-Duo Lapsushat deshalb laut Medienmitteilungden Auftrag erhalten, ihre Wohnstadt einer kritischen Betrachtung zu unterziehen und dabei ihre Eindrücke festzuhalten. Dabei seien witzig-selbstironische Videoproduktionen entstanden, heisst es weiter.

    Die Videos sind ab sofort über YouTube, Facebook und Instagram anzuschauen. Das ersteträgt den Titel „Dietikon von seiner schönsten Seite“. Darin wird Dietikon – bei vorbeifahrendem Zug – als laute und urbane Stadt mit idyllischen Grünzonen präsentiert. Das zweiteVideo stellt mit humorigen Wortspielen die noch bis Ende Februar laufende Open-Air-Galerie „DietikON – Lichtkunst erleben“ vor. Weitere Themen sind geplant.

    Der Kern der Kampagne, die bin in den Mai dauern wird, sei Selbstironie, heisst es in der Medienmitteilung. Geplant sei die Veröffentlichung von sechs bis sieben Videos, welche die Qualitäten und Standortvorteile der Stadt sichtbar machen und die Positionierung der Stadt als Zentrum für Wirtschaft, Kultur, Bildung, Naherholung, Sport und Freizeit fördern.

    Betont wird, dass zwar die Themen mit der Stadt abgesprochen seien. In der Umsetzung sind die Komiker aber frei.

  • Dietikon wählt Architekturprojekt für Schulerweiterung

    Dietikon wählt Architekturprojekt für Schulerweiterung

    Der Sieger im Architekturwettbewerb um die Erweiterung der Schulanlage Wolfsmatt in Dietikon steht fest. Das Zürcher Architekturbüro Bünzli Courvoisier erhielt vom Dietiker Stadtrat den Zuschlag. Zum einen überzeugte laut Medienmitteilung der Entwurf „Im Grünen“ durch Beibehaltung des Grundgedankens einer Pavillon-Schule mit Laubengängen zwischen den Einheiten und einem baulichen umschlossenen Pausenhof. Zum anderen sei das Angebot auch unter den kostengünstigsten gewesen, heisst es.

    Die Schulhauserweiterung ist wegen der steigenden Schülerzahlen notwendig geworden. Die Anlage Wolfsmatt wurde 1962 erbaut und ist zu klein geworden. Heute muss sie laut der Mitteilung um zwei weitere Primarklassenzüge, Gruppen-, Hort- und Mehrzweckräume sowie eine Turnhalle erweitert werden. Die Zubauten werden in südlicher Richtung der bestehenden Anlage entstehen. Damit soll auch ein neuer Zugang entstehen. Aus landschaftlicher Sicht werde die heutige Figur aus Pavillonbauten und umfliessenden Freiräumen erhalten und logisch ergänzt, heisst es in der Mitteilung.

    Der Zuschlag für das Generalplanerteam unter Federführung von Bünzli Courvoisier Architekten AG soll 2022 in einer Volksabstimmung erteilt werden. Bei Genehmigung soll 2024 mit dem Bau begonnen werden. Das Modell zum Projekt kann ab sofort und bis zum 12. Februar im Foyer des Stadthauses besichtigt werden.

  • Dietikon bietet Lichtkunst in der dunklen Jahreszeit

    Dietikon bietet Lichtkunst in der dunklen Jahreszeit

    Mit Lichtkunst der Kulturabstinenz trotzen lautet das Motto der abendlichen Dauerpräsentation „DietikON – Lichtkunst erleben“ vom 15. Januar bis 28. Februar im Stadtzentrum von Dietikon. Die Lichtkunst wird jeweils von 17 bis 22 Uhr das Zentrum erhellen. Das Spektrum der Arbeiten von zwölf Künstlerinnen und Künstlern aus der ganzen Schweiz reicht laut einer Ankündigung von poetischen Arbeiten bis hin zu kräftigen, plakativen Werken.

    „Das Projekt ‚DietikON – Lichtkunst erleben‘ soll Licht in die Stadt bringen und den vielen Menschen Trost und Zuversicht spenden, die sich in dieser dunklen Jahreszeit einsam oder in ihrer Freiheit eingeengt fühlen“, wird Stadtpräsident Roger Bachmann in einer Mitteilung zitiert. Schliesslich habe die Dietiker Bevölkerung im Dezember auf den Chlauseinzug und den Weihnachtsmarkt verzichten müssen. Auch sei die Weihnachtsbeleuchtung im Dietiker Stadtzentrum bescheidener ausgefallen als in den Vorjahren, weil infolge der Bauarbeiten viele Kandelaber fehlten. Deshalb habe ein Projektteam rund um die Standortförderung mit „DietikON“ eine Ausstellung organisiert, die Kunstschaffenden die Möglichkeit bietet, ihre Werke im öffentlichen Raum vorzustellen und so Licht und Trost in die dunkle Jahreszeit zu bringen.

    Der Grossteil der Objekte werde im Aussenraum stehen, heisst es auf der Kulturseite der Stadt Dietikon. Dort sind auch die Standorte auf einem Stadtplan eingezeichnet. Vereinzelt werden auch Schaufenster und Innenräume bespielt. Die wenigen im Innenraum aufgestellten Kunstwerke können, ganz corona-konform, durch Schaufenster betrachtet werden, die Räumlichkeiten müssen dafür nicht betreten werden, heist es dort.

    Gezeigt würden sowohl neu erarbeitete Werke, die einzig für die Stadt Dietikon geschaffen wurden und auch mit den örtlichen Gegebenheiten spielen, als auch bereits bestehende Werke, die durch den neuen Kontext der urbanen Stadtlandschaft eine andere Bedeutung erhalten, wird Cinzia Marti von der Standortförderung Dietikon zitiert.

  • EKZ versorgt das Limmattal mit weiteren 80 Megawatt

    EKZ versorgt das Limmattal mit weiteren 80 Megawatt

    Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) nehmen mit der Anlage in Oberengstringen ihr drittes Unterwerk im Limmattal in Betrieb. Das Limmattal wird nun durch die drei Unterwerke Schlieren, Dietikon und Oberengstringen versorgt. Das neue Unterwerk mit einer Leistung von 80 Megawatt wird bis kommenden Februar sukzessive in Betrieb genommen.

    „Damit sind wir sehr gut gewappnet für den stetig wachsenden Energiebedarf in der Region“, wird Hans-Peter Häberli, Leiter Bau und  Anlagen bei EKZ, in einem Interview zitiert. Der wirtschaftliche Aufschwung im Limmattal mit Ansiedlung neuer Firmen, eines grossen Rechenzentrums und der Limmattalbahn lässt den Strombedarf kräftig steigen. Häberli: „Wir verzeichneten über die vergangenen Jahre im Limmattal generell starke Lastzunahmen. Zukünftig wird der Energiebedarf durch die Limmattalbahn und die Ansiedlung eines Rechenzentrums in der Region zusätzlich stark getrieben. Das Unterwerk Schlieren, welches bisher die Region mit Energie versorgte, muss daher entlastet werden. Seine Kapazität würde schon bald nicht mehr ausreichen.“

    Im neuen Unterwerk erfolgt die Umspannung der elektrischen Energie. Im Fall von Oberengstringen übernimmt EKZ den Strom mit einer Spannung von 110 Kilovolt vom Hochspannungsnetz der Axpo. Mit zwei 40-Megawatt-Transformatoren erfolgt die Umspannung der Energie auf 16 Kilovolt, heisst es auf der Internetseite von EKZ. Danach würde der Strom weiter heruntertransformiert, bis er ins Netz für die Endverbraucher wie Wohnsiedlungen eingespeist wird.

    Der Anschluss des neuen Werks soll schrittweise bis zum Februar erfolgen. Dann wird Oberengstringen nach Angaben von Häberli voll an das Hochspannungsnetz der Axpo angeschlossen sein. Versorgt werden dann die Gemeinden Ober- und Unterengstringen, Weiningen und Teile von Schlieren.

  • Quickpac verteilt Pakete jetzt von Dietikon aus

    Quickpac verteilt Pakete jetzt von Dietikon aus

    Mit dem jetzt eröffneten neuen Depot in Dietikon will der Paketzusteller Quickpac zukünftig weite Teile der Kantone Aargau, Zug und Zürich bedienen. Mit Dietikon erweitert Quickpac die Zahl seiner Verteilzentren auf drei. Aus den drei Depots können täglich bis zu 25’000 Pakete befördert werden. Für 2021 plant die Tochter der Quickmail AG in St.Gallen die Eröffnung weiterer Depots und sucht derzeit laut Medienmitteilungnach Standorten in den Regionen Bern, St.Gallen, Oberer Zürichsee, Luzern und Basel.

    In Dietikon sind 55 neue Paketzusteller eingestellt worden. Die Zahl solle sich 2021 verdoppeln, heisst es. Es wurden 75 neue Elektrofahrzeuge für die Zustellung angeschafft. Mit 176 Renault Kangoo Z.E. verfügt Quickpac über die grösste Elektroautoflotte der Schweiz. Leiter des Depots Dietikon ist laut der Mitteilung Matthias Merz (47), zuvor Leiter Operations bei der Cargo Solution GmbH.

    Durch das neue Paketzentrum würden noch mehr Empfängerinnen und Empfänger in der Schweiz davon profitieren können, „dass ihre Pakete emissionsarm und leise zugestellt werden“, wird Thomas Ulmann, COO von Quickpac, zitiert. Hinzu komme die rasche Zustellung. Ein Viertel der Pakete werde am Einliefertag zugestellt. Und zwar auch zwischen 17 und 21 Uhr, wenn Berufstätige zu Hause seien. Ulmann: „Das spart unnötige und unökologische Wege zu Abholstellen.“

  • Standortförderung Dietikon legt Zwischenbericht vor

    Standortförderung Dietikon legt Zwischenbericht vor

    Die Standortförderung Dietikon hat ihren Zwischenbericht für die Zeit von Mai bis Oktober vorgelegt. Die Auswirkungen und Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie machten sich deutlich bemerkbar. So zwang diese Situation die Gemeindeführungsorganisation GFO der Stadt Dietikon laut dem Bericht dazu, den Herbst- und Weihnachtsmarkt mitsamt dem Chlauseinzug abzusagen. Die Standortförderung habe allerdings die Einschränkungen als Chance gesehen und die frei gewordene Kapazität dazu genutzt, verschiedene Initiativen zur Stärkung des Zentrums und des lokalen Gewerbes ins Leben zu rufen.

    So lancierte die Stadt Anfang Oktober eine Testimonial-Kampagne mit 19 Dietiker Persönlichkeiten. Die drei Staffeln der Imagekampagne dauern bis Herbst 2021. Der Imageförderung dient auch eine 40-seitige Broschüre über Dietikon, die  an Schulen, Neuzuzügerfeiern, zur Personalrekrutierung sowie für die Ansiedlung von Unternehmen und Arbeitskräften eingesetzt werden soll. Sie ist gedruckt und online erhältlich.

    Schon im Juli hat sich auf Initiative der Standortförderung das NetzwerkStadt gebildet, das sich für ein attraktives Zentrum und den Einzelhandel einsetzt. Weitergeführt wird auch „Kunst und Kulinarik in leeren Mieträumen“, durch die Mieträume sichtbar gemacht und durch Veranstaltungen belebt werden.

    An weiteren Projekten nennt der Zwischenbericht die Suche nach einem Standort für die Schaffung eines Wirtschaftsclusters und das mit den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) durchgeführte Projekt „Smart City im öffentlichen Raum erlebbar machen“. Positiv vermerkt wird, dass trotz der Corona-Beschränkungen seit Mai der im Zentrum stattfindende Frischmarkt wieder geöffnet ist und, dass die Bauarbeiten der Limmattalbahn nach Plan verlaufen. Eine anlässlich des Herbstmarktes geplante Baustellenbegehung dort allerdings musste wegen Corona abgesagt werden.

  • Mammutprojekt Niderfeld

    Mammutprojekt Niderfeld

    Das Niderfeld befindet sich im Nordosten der Gemeinde Dietikon und grenzt teils an Spreitenbach. Mit rund 40 Hektaren ist das Niderfeld Dietikons letzte grosse Baulandreserve. Und gut Ding will Weile haben: Die Planung, wie das bis 1890 landwirtschaftlich genutzte Gebiet in Zukunft aussehen wird, läuft bereits seit rund zehn Jahren. Um die 3000 Menschen sollen dereinst hier wohnen und weitere 4000 Leute arbeiten. Hinter dem Vorhaben steht der Ende 2012 gegründete Verein «Grundeigentümer Niderfeld Dietikon» (VGND). Dieser begleitet die Entwicklung im Niderfeld, fördert die Interessen und Anliegen der Grundeigentümer und vertritt diese gegenüber den Behörden. Die drei grössten Eigentümer sind die Firma Planzer Transport AG, die Stadt Dietikon sowie die Josef Wiederkehr AG aus Dietikon.

    Zweimal wurden im Laufe der Zeit Anträge gestellt, das Niderfeld ganz oder teilweise in eine Industriezone umzuwandeln. Beide Male wurden die Anträge abgelehnt: erst vom Gemeinderat und dann an der Urne. Im kantonalen Richtplan mass man 1995 dem Niderfeld kantonale Bedeutung als Zentrumsgebiet zu. In einem Zentrumsgebiet sind Siedlungsteile mit hoher baulicher Dichte wie auch Erholungsgebiete vorgeschrieben. So soll ein attraktiver wirtschaftlicher Standort mit einem guten Anschluss an den ÖV geschaffen werden. Anfang 2002 wandte sich die Stadt Dietikon an die Regionalplanung Zürich und Umgebung (RZU) mit dem Ziel, eine politisch tragfähige Zonierung zu finden. Diese sollte eine geordnete, auf ein Gesamtkonzept abgestützte bauliche Entwicklung zulassen. Am offenen Planungsprozess Niderfeld nahmen nebst Vertretern des Stadt- und Gemeinderats auch Grundeigentümer, Wirtschaftsorganisationen, Vertreter des Kantons Aargau, ideelle Organisationen sowie Einwohnerinnen und Einwohner von Dietikon teil. Damit wurde sichergestellt, dass alle Interessensgruppen vertreten waren und sich entsprechend einbringen konnten.

    Daraus resultierten zwei Grobkonzepte: Eines sah ein Erschliessungsnetz vor, welches sich weitgehend der bestehenden Parzellierung anpasste. Das zweite skizzierte die Entstehung eines Parks entlang des Teischlibachs, der das Niderfeld in ein Arbeitsgebiet im Westen, einen Park in der Mitte und ein Wohn-/Mischgebiet im Osten unterteilt. Im Jahr 2010 wurde die Einzonungsvorlage schliesslich rechtskräftig: Kernelemente der neuen Zonen sind die Gestaltungsplanpflicht und die Vorgabe eines acht Hektaren grossen Stadtparks. Das im 2013 erarbeitete städtebauliche Konzept bildete die Grundlage für die nachfolgenden Gestaltungs- und Quartierpläne. Der Masterplan wurde schliesslich im Jahr 2015 durch den Stadt- und Gemeinderat verabschiedet und den Grundeigentümern sowie der Öffentlichkeit in die Vernehmlassung gegeben. Der Stadtrat Dietikon leitete Ende August 2017 das Quartierplanverfahren ein. Danach mussten sich die Grundeigentümer auf verschiedene Parameter und die Neuverteilung der Landflächen einigen. Der Gestaltungs- und Quartierplan, die Revision der Bau- und Zonenordnung plus das Wasserbauprojekt Teischlibach wurden dem Kanton Mitte 2020 zur Prüfung vorgelegt. Die Antwort ist noch ausstehend.

    So soll das neue Quartier aussehen
    Der grosse, zentrale Park bildet das Herzstück des Quartiers Niderfeld. Ruhige Parkinseln, Spielmöglichkeiten, Siedlungsgärten und grosszügige Rasenflächen sind vorgesehen und sollen Menschen aus der Umgebung anlocken. Um den Park herum finden sich ein Mischgebiet entlang der Strecke der Limmattalbahn, ein Wohngebiet am nördlichen Rand des Parks sowie ein Arbeitsplatzgebiet im Westen zur Mutschellenstrasse hin. Aus Lärmschutz-Gründen bildet das Mischgebiet zur Ueberlandstrasse hin eine mehrheitlich geschlossene Bebauung. Der Wohnanteil soll aus kleineren Baueinheiten bestehen, die sich höhenmässig gegen den Park hin abstufen.

    Den Zutritt zum neuen Stadtquartier markiert der Torplatz beim Dreispitz, wo eine Haltestelle der Limmattalbahn geplant ist. Am Torplatz sollen die Bewohner des Niderfelds Restaurants und verschiedene Shops vorfinden. Östlich schliesst sich der Quartierplatz an, der den Einwohnern als Spiel- und Treffpunkt dienen soll. Ein weiterer Platz wird an der zweiten Haltestelle der Stadtbahn an der Schnittstelle von Arbeitsplatz- und Mischgebiet entstehen. Die Limmattalbahn fährt entlang dem Boulevard auf eigenem Trassee. Es soll darüber hinaus ein dichtes Netz an Wegen für den Velo- und Fussgängerverkehr entstehen. Westlich der Mutschellenstrasse ist das Depot für die Limmattalbahn geplant. Die Wohn- und Mischzonen des Niderfelds werden als Tempo-30-Zone ausgebildet. Das Strassennetz ist so angelegt, dass kein Schleichverkehr vom Arbeitsplatzgebiet im Westen zum Misch- und Wohngebiet im Osten stattfindet.

    Bislang erhielt die Stadt Finanzierungskredite von über 1 Million Franken – der Planungsaufwand entpuppte sich als grösser als erwartet und aufgrund der hohen Regelungsdichte gibt es noch viele Hürden zu überwinden. Auch die gewünschte Hochbahn vom Niderfeld nach Silbern ist noch in Arbeit. Der Baustart ist frühestens auf das Jahr 2028 vorgesehen. ■

  • Regionale 2025 – Projekte für die Vielfalt

    Regionale 2025 – Projekte für die Vielfalt

    Das Limmattal – ein vielfältiges, zusammenhängendes Mosaik
    Trotz urbaner Schübe ist die Entwicklung und auch die Ausgangslage nicht überall gleich. So befinden sich beispielsweise Spreitenbach und Neuenhof im Umbruch von der prägenden 70er-Jahre-Moderne zu urbaneren Orten, jedoch ist die Dynamik z.B. mit Schlieren bis jetzt nicht vergleichbar. Auch Wettingen diskutiert über die Verdichtung, und der Begriff der Gartenstadt, der bisher so prägend war, wird hinterfragt.

    Ganz anders sieht es auf der rechten Limmatseite aus. Die Gemeinden mit ihren grossen Einfamilienhausgebieten schauen staunend auf die andere Talseite und beobachten die Entwicklung aus der Distanz. Sie sind weiterhin Dörfer und wollen das auch bleiben. Diese Heterogenität des Limmattals, die als Schwierigkeit gedeutet werden kann, ist jedoch vor allem seine Stärke. Zudem besteht mit der prägenden Landschaft ein Kit, der diese Puzzlesteine zusammenhält. Allen voran die Limmat als Namensgeber und Identitätsträger, als vereinende Naturkraft, die sich durch das Tal schlängelt. Aber auch «Zwischenräume», wie beispielsweise die Landschaftskorridore Sulperg-Rüsler oder Hüttikerberg-Sandbühl, bekommen immer mehr Bedeutung und entwickeln sich zur Parklandschaft.

    «Stadt» ist als Leitbegriff für dieses vielfältige Gewebe nur bedingt tauglich und wird den Unterschieden der Orte und der Rolle der Landschaft als Gerüst des Ganzen nicht gerecht. Fachleute sprechen deswegen mehr von «Stadtlandschaften», um diesem Phänomen gerecht zu werden. Deswegen sind Blockrand, Platz und Boulevard als bewährte Stadtelemente nicht immer unbedingt das Allerheilmittel. Dabei wird oftmals nicht bedacht, dass dies nicht den vielschichtigen gesellschaftlichen, ökonomischen und räumlichen Strukturen des Limmattals entspricht. Die Umsetzung dieser Idee ist beispielsweise im Limmatfeld zu besichtigen, wo die neuen Strukturen bis jetzt eine Insel im Kontext der Umgebung darstellen und auch noch nicht das gewünschte belebte Zentrum jenseits der Bahn ausbilden konnte.

    Diese neuen Stadtbausteine sind durchaus ein guter Beitrag zur Diskussion um die Zukunft des Limmattals, gehen je-doch an vielen Realitäten des bestehenden Limmattals und auch den Befindlichkeiten der Bevölkerung vorbei. Die Ausgangslage im Limmattal ist zu vielschichtig, um nur einen Ansatz zu verfolgen. Industriebrachen wie das Rietbach-Areal in Schlieren oder das Limmatfeld für konsistente neue Stadtbausteine stehen praktisch nicht mehr zur Verfügung. Alles was jetzt im Zuge der Verdichtung dazukommt, muss sich mit dem Bestehenden auseinandersetzen. Das Weiterbauen des Shoppi Tivoli in Spreitenbach verlangt andere Strategien als die Verdichtung von Wettingen oder Neuenhof. Und die Strategien für die Weiterentwicklung der Dörfer rechts der Limmat verlangen nochmals ganz andere Rezepte.

    Grenzen überwinden – räumlich und thematisch
    Interessant wird das Ganze in der Verknüpfung von unterschiedlichen Strategien für die langfristige Weiterentwicklung des Limmattals. In der Längsrichtung stellt die Limmattalbahn die lineare Verbindung mit hochverdichteten Knotenpunkten entlang der Haltestellen her. Spannend ist auch, wenn die Querverbindungen betrachtet werden. Bisher kaum ausgebildet, haben sie das Potenzial, ganz neue Schwerelinien zu bilden: Sowohl im bebauten Raum als auch in der Landschaft. Die Achsen wie Schlieren-Unterengstringen oder Dietikon-Fahrweid-Geroldswil bergen ebenso wie die Landschaftskorridore eine Chance, die Unterschiedlichkeiten räumlich und gesellschaftlich zu verbinden und ein neues Zusammenspiel über die Längsbarrieren hinweg zu ermöglichen.

    Dies ist auch innerhalb der Orte und Städte selber von grosser Bedeutung. Exemplarisch hierfür stehen verschiedene, unbedingt weiter zu verfolgende Planungen und Konzepte: Schlieren möchte die rasant entstandenen neuen Stadtteile beiderseits der Bahn mit den bestehenden Stadtteilen und dem Dorfkern verknüpfen. In Dietikon besteht die Idee einer Verbindung Silbern-Niederfeld. Spreitenbach möchte die Zentrumsachse bis zur Limmat verlängern, und Neuenhof entwickelt sich quer zur Hauptachse zu «Neuenhof am See». Hierzu braucht es jeweils neue Verbindungen und Brücken über die Bahn, die Limmat oder über Strassen. Dies sind nicht nur räumliche Verbindungen, sondern bringen auch Alteingesessene und Neuzuzüger näher zueinander.

    Wachstum und Wandel betreffen deswegen nicht nur die Bereiche Bauen und Mobilität, sondern alle Lebensbereiche der Bevölkerung: Der über die Grenzen hinweg gelebte Alltag spiegelt sich bereits heute sowohl im Arbeits-, Wohn- und Freizeitverhalten, als auch im Mobilitäts- und Konsumverhalten wider. Was mit einem Besuch im Shoppi Tivoli in Spreitenbach in den 1970er-Jahren begann, wird sich mit dem Bau der Limmattalbahn verstärken und noch weitere Investitionen nach sich ziehen. Die Kantone Zürich und Aargau haben sich deshalb gemeinsam mit 16 Städten und Gemeinden im Limmattal entschieden, die Entwicklung aktiv und grenzüberschreitend unter Einsatz eines neuen Formates zu gestalten. Hierfür haben sie im Jahr 2015 einen Verein gegründet, die «Regionale Projektschau Limmattal».

    Zur Bewältigung der Herausforderungen und auch, um die «Wachstumsschmerzen» im Limmattal zu lindern, verfolgt die Regionale 2025 einen thematisch breiten Ansatz, der neben den klassischen Raumplanungsthemen auch die Bereiche Kultur und Gesellschaft umfasst. ■

  • Dietikon kann neues Schulhaus bauen

    Dietikon kann neues Schulhaus bauen

    Insgesamt haben sich 2056 Stimmberechtigte für den Kredit ausgesprochen, 735 dagegen, wie aus einer Mitteilung der Stadt Dietikon hervorgeht. Damit ist die Vorlage für einen Kredit von 15,2 Millionen Franken für den Neubau des Pavillon Stierenmatt auf dem Areal Hunziker im Gebiet Limmatfeld als temporäres Schulhaus der Schuleinheit Stierenmatt angenommen worden.

    Die Schaffung von Schulraum im Stadtteil Limmatfeld sei schon länger geplant gewesen, hat die Stadt im Vorfeld der Abstimmung informiert. „Aufgrund von ausstehenden kantonalen Planungen verzögert sich der Bau des geplanten Schulhauses auf dem der Stadt gehörenden Areal Stierenmatt und kann voraussichtlich frühestens 2028 fertiggestellt werden“, hiess es dabei zur Begründung einer temporären Lösung. Diese kann nun mit dem Pavillon Stierenmatt auch umgesetzt werden. Die Gebäude aus Holzmodulbauten sollen ab Beginn des Schuljahres 2021/22 in Betrieb genommen werden. Nach der Nutzung können sie als temporäre Schule andernorts weiterverwendet werden.

  • Baubewilligung für HIAG

    Baubewilligung für HIAG

    Der Bau des neuen Möbelfachmarkts XXXLutz beginnt im Herbst 2020. Dafür hat HIAG die rechtskräftige Genehmigung erhalten. Mit dem Bau von rund 18’000 Quadratmetern Nutz- und Verkaufsfläche wird das Einkaufsgebiet Silbern nachhaltig und sichtbar aufgewertet. Der Einkaufsstandort bietet bereits jetzt durch die grosse Anzahl von Branchenübergreifenden Fachmärkten und Outlets über 5000 Arbeitsplätze.