Schlagwort: Dietlikon

  • Coop übernimmt Jumbo

    Coop übernimmt Jumbo

    Coop übernimmt das in Dietlikon ansässige Baumarktunternehmen Jumbo von der Maus Frères SA. Die Kette mit insgesamt 40 Läden ergänze die Standorte der Coop-Gruppe ideal, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Kauf muss noch von der Eidgenössischen Wettbewerbskommission abgesegnet werden.

    Die Maus Frères SA wolle sich nun auf ihr Kerngeschäft fokussieren, erklärt Verwaltungsratspräsident Didier Maus in der Mitteilung. Dazu gehöre die Warenhauskette Manor und die Marken unter dem Namen MF Brands Group. Ausserdem stärke das Unternehmen mit dem Verkauf seine finanzielle Basis und bereite sich damit auf mögliche Übernahmen von weiteren Marken vor.

    Coop sei überzeugt, mit dem Zukauf „eine für alle Seiten ideale Basis für die Zukunft geschaffen zu haben“, lässt sich Joos Sutter, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Coop-Gruppe Genossenschaft, zitieren. Mit der aktuellen Übernahme der Baumarktkette kauft Coop den zweiten Geschäftsteil von Jumbo. Im Jahr 2007 hatte der Detailhändler bereits die Grossmarktkette von Jumbo übernommen, an der Maus Frères und die französische Detailhandelskette Carrefour je zur Hälfte beteiligt waren.

  • Implenia sieht sich gut positioniert

    Implenia sieht sich gut positioniert

    Einer Mitteilung von Implenia zufolge hat die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 2,99 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vorjahr waren 4,43 Milliarden Franken Umsatz verbucht worden. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT ging im Jahresvergleich von 63,5 Millionen Franken auf -146,8 Millionen Franken zurück. Als Konzernergebnis wurde ein Verlust von 132,1 Millionen Franken ausgewiesen, 2019 waren 33,9 Millionen Franken Gewinn realisiert worden.

    Der Auftragsbestand habe sich mit 6,39 Milliarden Franken jedoch auf hohem Niveau gehalten und sei zudem gut über Geschäftsfelder und Märkte hinweg verteilt, schreibt Implenia in der Mitteilung. Mehr als 80 Prozent des für das laufende Jahr angestrebten Umsatzes seien damit schon gesichert. Bereits im laufenden Jahr will das Unternehmen operativ  wieder schwarze Zahlen schreiben.

    Die Rückkehr in die Gewinnzone soll durch Umstrukturierungen im Portfolio und Massnahmen für profitables Wachstum gelingen. Dabei habe das Unternehmen bereits begonnen, nicht zum Kerngeschäft gehörende oder unprofitable Geschäftsbereiche abzubauen, schreibt Implenia. Für profitables Wachstum wurde „ein wirksames Management von Chancen und Risiken eingeführt“.

    Im laufenden Jahr will Implenia ein EBIT von mindestens 100 Millionen Franken ausweisen. Bei der entsprechenden Rate werden 2,8 Prozent angestrebt. Mittelfristig soll eine EBIT-Marge von 4,5 Prozent realisiert werden.