Schlagwort: digital

  • immojob.ch wird Teil von immobilienjobs.ch

    immojob.ch wird Teil von immobilienjobs.ch

    Der Online-Stellenmarkt immojob.ch gehört ab sofort zu immobilienjobs.ch. Damit stärkt die Plattform ihre Position als Jobplattform für Fach- und Führungskräfte sowie Arbeitgeber in der Immobilienbranche und der Standortförderung. Ob Jobsuche oder Rekrutierung, immojob.ch baut Brücken zwischen Talenten und Unternehmen, die die Branche gestalten.

    Vielfältige Jobangebote für alle Sektoren
    Die Immobilienwelt ist vielfältig und so auch das Angebot auf immojob.ch. Die Plattform deckt ein breites Spektrum an Tätigkeitsfeldern ab wie Administration, Bauwirtschaft, Bewirtschaftung, Architektur, Entwicklung, Facility Management, IT/Digital, Finanzen, Treuhand, Verkauf, Vermarktung, Öffentliche Hand und viele mehr.

    Egal ob erfahrene Fachkraft oder ambitionierte Führungspersönlichkeit, hier treffen Expertise und Gelegenheit aufeinander. Unternehmen finden die passenden Talente, während Kandidatinnen und Kandidaten gezielt ihren nächsten Karriereschritt planen können.

    Mehr als ein Stellenmarkt
    immojob.ch versteht sich als Karriereplattform, die mehr bietet als einfache Stellenanzeigen. Hier steht die Förderung von Karrieren und die Weiterentwicklung der Immobilienbranche im Mittelpunkt. Durch gezielte Vernetzung werden Arbeitgeber und Fachkräfte zusammengebracht, um gemeinsam Innovationen zu gestalten.

    Ihr Partner für die Zukunft
    Die Integration von immojob.ch in immobilienjobs.ch ist ein wichtiger Schritt, um Fach- und Führungskräften noch gezielter Chancen zu bieten und Arbeitgebern den Zugang zu den besten Talenten zu erleichtern. Ob Sie Ihre nächste Herausforderung suchen oder die perfekte Ergänzung für Ihr Team – immojob.ch begleitet Sie auf diesem Weg.

    Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft der Immobilienbranche gestalten.

  • Herausragende Projekte beim Real Estate Award 2024

    Herausragende Projekte beim Real Estate Award 2024

    Der Anlass beginnt mit einem Networking-Apéro um 17 Uhr, der die Gelegenheit bietet, sich mit führenden Persönlichkeiten aus der Branche auszutauschen. Im Rahmen eines Gala-Dinners werden im Anschluss die Sieger in den Kategorien Nachhaltigkeit, Projektentwicklung/Innovation, Digital und Vermarktung bekanntgegeben. Zudem wird die Immobilien-Persönlichkeit des Jahres ausgezeichnet.

    Als Gastrednerin wird Patrizia Laeri, Einblicke in die Themen Finanzen und Diversität geben. Ständerat und FDP-Präsident Thierry Burkart diskutiert im Gespräch mit Annina Campell die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Immobilienbranche.

    Die Auftritte von Comedian Joël von Mutzenbecher und der Rockabilly-Band «the B-Shakers» runden den Abend ab. Der Real Estate Award 2024 bietet ein abwechslungsreiches Programm, das fachlichen Austausch mit Unterhaltung kombiniert.

  • Laurent Decrue neu im Verwaltungsrat der newhome.ch AG

    Laurent Decrue neu im Verwaltungsrat der newhome.ch AG

    Laurent Decrue bringt umfangreiche unternehmerische Erfahrung und digitale Expertise in den Verwaltungsrat ein. Als Gründer des Umzugsunternehmens Movu, ehemaliger CEO von Bexio und Mitgründer sowie CEO von Holycode, ist er eine wertvolle Bereicherung für Newhome. Decrue tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Dr. Christian Wunderlin an.

    Digitale Expertise für zukünftige Ausrichtung
    Dr. Roman Timm, CEO von Newhome, äussert sich erfreut über den Neuzugang: „Mit Laurent konnten wir eine der prägenden Figuren der Schweizer Start-up-Landschaft gewinnen. Er bringt wichtiges unternehmerisches Know-how, aber auch fundiertes Digitalwissen mit. Das stützt unsere Strategie hin zu einer kundenzentrierten, transparenten und branchenfreundlichen Plattform.“

    Laurent Decrue verfolgt ambitionierte Ziele: „Mein Ziel ist es, den Immobilienmarkt so offen und transparent wie möglich zu gestalten, um sicherzustellen, dass die Preisbildung in der Schweizer Immobilienlandschaft nicht durch eine Monopolstellung verzerrt wird. Ich bin überzeugt, dass Newhome dazu beitragen kann, die Immobiliensuche in der Schweiz zu verbessern.“

    Bereits im Februar 2024 sind im Rahmen der Beteiligung der AXA an Newhome mit Manuel Bächi und Andreas Schiller zwei weitere Verwaltungsräte hinzugekommen.

  • Urban Manufacturing!

    Urban Manufacturing!

    Vor über zehn Jahren erstellten wir für eine Wirtschaftsregion eine interne Studie zur nutzerzentrierten Standortentwicklung. Im Kernfokus standen Hightech-Unternehmen, deren Bedürfnisse in Ansiedlungsprozessen berücksichtigt werden sollten. Mit Hightech-Unternehmen waren nicht bloss die «Googles» und «Facebooks» der heutigen Wirtschaft gemeint, sondern allgemein Firmen, die mit modernsten Mitteln wirtschaften, also auch produzierendes Gewerbe. Grössere Firmen, die einen neuen Standort suchten, waren interessiert, eine ihnen thematisch nahestehende Hochschule in geografischer Nähe zu haben. Dies, um den Austausch mit Wissenschaft und Lehre sicherstellen zu können und um in relativer Nähe um Studienabgänger:innen mit attraktiven Angeboten buhlen zu können. Google macht es vor: 2004 startete das amerikanische Unternehmen in Zürich mit zwei Mitarbeitenden. Heute bietet die Hightech-Firma in Zürich rund 5’000 Arbeitsplätze an. Dies nicht bloss, weil Zürich eine schöne Stadt ist, sondern vor allem weil die renommierte «Eidgenössische Technische Hochschule» (ETH) in Zürich zu Hause ist. Die Studie ergab auch, dass Mitarbeitende solcher Firmen ein grosses Freizeit- und Kulturangebot vor Ort, also kurze Wege, suchen. Auch wenn Landpreise in der Stadt höher liegen als auf dem Land: Viele Unternehmen legen Wert auf «spannende» Gebäude für ihre Unternehmensbasis (siehe beispielhaftes Artikelbild). Die Stadt bietet oft interessante Brachen, in denen früher Industriefirmen angesiedelt waren. Als PR-Effekt und aus Sicht eines guten Employer Brandings ist dies nicht zu unterschätzen.

    Warum also sollten sich urbane Standorte überlegen, künftig wieder vermehrt Angebote für produzierendes Gewerbe zu schaffen? Die Antwort: Mindergenutzte Flächen werden funktional durchmischt und damit aufgewertet. Die Kommune trägt zu kürzeren Wegen bei, entlastet den teilweise überlasteten Nahverkehr, das Pendleraufkommen vermindert sich, was zu einer erhöhten Nachhaltigkeit eines Standorts führt. Indem Arbeitsplätze in der Kommune geschaffen werden, wird die Kaufkraft gesteigert und damit einhergehend auch die Gewerbesteuereinnahmen. Urban Manufacturing ist ein Megatrend, bei dem man zwischen «urbaner Industrie», «urbanen Manufakturen» (Handwerk) und «urbaner Landwirtschaft» (Urban Farming) unterscheidet. Ein Zukunftsthema, das für jede Stadt und urbane Region sehr interessant ist und als Thema in der Standortentwicklung im Auge behalten werden sollte. Warum nicht einmal ein Zukunftsbild erstellen, das zeigt, wie ein nachhaltiger Standort künftig mit einer gesunden Durchmischung von produzierendem Gewerbe, Freizeit und Wohnen aussehen könnte?


    Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement SVSM –  der Dachverband für Standort- und Wirtschaftsförderung
    Die SVSM ist eine praxisorientierte und unabhängige Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Standortmanagement und Wirtschaftsförderung. Als Dachverband zählt sie rund 80 Mitglieder aus den Bereichen Standortmanagement, Regionenmarketing, Wirtschaftsförderung und Immobilien. Die Vereinigung fördert den interdisziplinären Erfahrungsaustausch und das Networking und setzt sich für die Professionalität im Standortmanagement ein. Mit der Veranstaltungsreihe «SVSM Dialog» organisiert die SVSM halbjährlich eine hybride Fachtagung mit wechselndem Fokus auf dem Standortmanagement bzw. der Wirtschaftsförderung. Seit 2007 vergibt die Organisation die SVSM Awards für innovative Projekte in der Standort- und Wirtschaftsförderung und wählt eine verdiente Persönlichkeit zur/zum Standortmanager:in des Jahres.

    www.svsm-standortmanagement.ch
    info@svsm-standortmanagement.ch

  • Halter engagiert sich für digitales Bauen

    Halter engagiert sich für digitales Bauen

    Der Schlieremer Immobilienentwickler Halter AG unterstützt laut einer Medienmitteilung das Design++ genannte Zentrum für Augmented Computational Design in Architecture, Engineering and Construction der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) mit einer grosszügigen Donation an die ETH Foundation über sechs Jahre.

    Am Zentrum werden digitale Instrumente und Prozesse entwickelt, die gleichzeitig das Design verbessern, die Produktivität im Bauprozess erhöhen, die Qualität der Bauten steigern und deren ökologische Auswirkungen reduzieren. Dazu fliesst aktuelles Wissen aus den Bereichen Künstliche Intelligenz mit Fokus Maschinelles Lernen und Erweiterte Realität (Augmented Reality) in die Architektur und das Bauingenieurwesen ein.

    „Die Entwicklung und Etablierung neuartiger Prozesse und Geschäftsmodelle ist zwingend notwendig, um die Produktivität und Nachhaltigkeit der Bauindustrie zu steigern, nicht zuletzt im Hinblick auf eine relevante Reduktion der CO2-Emissionen“, wird Balz Halter zitiert, Verwaltungsratspräsident der Halter AG. „Das Zentrum Design++ der ETH Zürich mit seinem vielversprechenden Ansatz stellt dabei für uns ein sehr wichtiges Engagement dar“, so Halter weiter.

    Die Unterstützung der Halter AG wird primär für die Neueinrichtung eines Fellowship-Programms zur Förderung von digitalem Planen und Bauen im Zentrum Design++ verwendet werden. Talentierte Forschende sollen vielversprechende Technologien bis zur Marktreife weiterentwickeln, um durch neue Geschäftsmodelle zur Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und der Reduzierung von Kohlenstoffemissionen in Architektur und Bauingenieurwesen beizutragen.

  • Die Komplexität der Branche steht der Digitalisierung im Weg

    Die Komplexität der Branche steht der Digitalisierung im Weg

    Zur Person:
    Markus Weber ist ein ausgewiesener Experte für das digitalbasierte Planen, Bauen und Betreiben von Bauobjekten. Als Mitinitiator und Präsident von «Bauen digital Schweiz» hat er die digitale Transformation der Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft nachhaltig geprägt. «Bauen digital Schweiz» ist zugleich «home of buildingSMART Switzerland» und damit Teil der weltumspannenden internationalen BIM Community. Als Mitinitiator und Vorstandsmitglied vom «netzwerk_digital» engagiert er sich national für einen geordneten und effi-
    zienten Weg der Schweiz in die Digitalisierung. Er ist zudem Co-Studiengangleiter für die Bachelorstudiengänge BA/BSc Digital-Construction und das Weiterbildungsprogramm CAS/DAS/MAS Digital Construction an der Hochschule Luzern (HSLU).

    Herr Weber, was fasziniert Sie am Thema Digitalisierung?
    Sie bietet riesige Chancen und stellt neue Technologien beziehungsweise Werkzeuge zur Verfügung. Digitalisierung bedeutet Vernetzung: Damit können wir Prozesse effizienter und mit höherer Qualität sowie Auswirkung auf die Nachhaltigkeit umsetzen. Emissionen werden reduziert, und die Kreislaufwirtschaft wird gefördert. Zudem schaffen digitale Technologien beziehungsweise diese neuen Werkzeuge attraktivere Arbeitsplätze, was dem Fachkräftemangel entgegenwirken dürfte.

    Welche Ziele verfolgt «Bauen digital Schweiz»?
    Wir möchten ein digitales Ökosystem schaffen, in dem Daten, Technologien, Prozesse und Methoden vernetzt werden und miteinander interagieren. Wir vernetzen die verschiedenen Stakeholder entlang der Wertschöpfungskette, koordinieren und schaffen Synergien. Wir machen «Practice» sichtbar und moderieren den Weg von der «Practice» Schritt für Schritt hin zur «Best Practice».

    Womit beschäftigt sich «netzwerk_digital»?
    Der Vorstand arbeitet seit einem guten Jahr daran, eine Vision oder besser gesagt ein gemeinsames Ziel für die Schweizer Bauwirtschaft zu skizzieren. Ein erster Entwurf steht Anfang 2023 zur Verfügung. Damit möchten wir mit den weiteren Stakeholdern in Dialog treten und an der Swissbau im Januar 2024 eine konsolidierte Version der Öffentlichkeit vorstellen.

    Die Baubranche gilt als einer der am wenigsten digitalisierten Wirtschaftszweige. Woran liegt das?
    Unter anderem liegt das an der Fragmentierung – wir finden hier eine sequenzielle Wertschöpfungskette vor, die durch viele unterschiedliche Akteure geprägt ist. Diese vielen Schnittstellen, die Rahmenbedingungen und die zunehmenden Gesetze und Vorschriften stellen eine grosse Komplexität dar. Deshalb braucht die Digitalisierung in dieser Branche länger als anderswo.

    PropTech ist zurzeit in aller Munde. Übertreibt die Immobilien- und Baubranche bei diesem Thema?
    Im Kontext der Digitalisierung entstehen viele kleine Unternehmen, die sich auf neue Produkte fokussieren, Prozesse vereinfachen und die Nachhaltigkeit fördern. Das ist einerseits ein Segen, weil diese Unternehmen mit neuem Wissen und viel Leidenschaft die Digitalisierung vorantreiben. Andererseits ist die Bauwirtschaft mit den daraus resultierenden heterogenen Möglichkeiten und Werkzeugen überfordert.

    Wie wirken Sie dem entgegen?
    Unsere Aufgabe ist es, den Umgang mit diesen neuen Werkzeugen und deren Möglichkeiten zu erlernen. Ich bin unter anderem Co-Studiengangleiter für die neuen Bachelorstudiengänge BA/BSc Digital Construction an der Hochschule Luzern – die Vermittlung dieses Wissens und der Umgang mit den digital basierten Prozessen, Methoden und Technologien sind ein wichtiger Teil des Studiengangs.

    Die Schweiz bestimmt das Thema open BIM auf internationaler Ebene mit. Darf man sagen, dass BIM in der Schweiz heute zum Standard gehört?
    Diese Frage ist schwierig zu beantworten. Ich schätze, dass BIM bei etwa 30 Prozent der Neubau- und Umbauprojekte zum Standard gehört. Das heisst umgekehrt: Bei 70 Prozent tut es das nicht. Zu den Anwendern von BIM gehören mehrheitlich professionelle Bauherren und vor allem solche, die den gesamten Lifecycle im Fokus haben – also die entwickeln, planen, bauen und am Ende auch betreiben. Ein gutes Beispiel sind Spitäler – praktisch alle Schweizer Spitalneubauten werden mit BIM geplant. Allerdings ist BIM nicht gleich BIM: Hier gibt es grosse Unterschiede in der Implementierungstiefe und Nutzung. Und vor allem viel Luft nach oben.

    Sie haben einmal gesagt, dass Schweizer BIM-Projekte ihr Potenzial nicht ausschöpfen. Hat sich das inzwischen geändert oder – was ist nötig, um eine Veränderung zu bewirken?
    Wir stehen noch immer am Anfang der Digitalisierung in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Insofern sehe ich sehr viel Potenzial nach oben. Wir müssen die erwähnte komplexe Wertschöpfungskette näher zusammenbringen und vernetzen. Am Ende geht es um durchgängige und datenbasierte Prozesse. Hier befinden wir uns in einem Kulturwandel: Die Kultur heute ist geprägt von Abgrenzung und Absicherung: Jeder Akteur bearbeitet seinen Teil der Wertschöpfungskette. Digitalisierung bedeutet, dass jeder Akteur zum Teil dieses durchgängigen Prozesses wird. Um diesen Kulturwandel weg von der Abgrenzung hin zum Miteinander nachhaltig voranzutreiben, benötigen wir einfach noch etwas Zeit.

    Wo stufen Sie die Schweiz im Bereich «smart home» ein, und wo sehen Sie noch Verbesserungspotenzial?
    Der Begriff «smart home» ist nicht klar definiert. Für mich ist ein «smart home» ein Gebäude, das die vielfältigen Anforderungen der Zukunft bestmöglich erfüllt: Dazu gehört primär, dass ein Gebäude als System verstanden wird. Die einzelnen Disziplinen wie beispielsweise Wärmedämmung, Heizung und Lüftung sind optimal aufeinander abgestimmt, und das Gebäude reagiert automatisch auf innere und äussere Einflüsse. Das Gebäude wiederum ist Bestandteil von übergeordneten Systemen: So sind zum Beispiel heute viele Gebäude imstande, selber Energie zu produzieren und damit Teil des Energieversorgungssystems Schweiz.

    Sie engagieren sich für das «Gebäude als System» mit Fokus auf die Energiestrategie 2050. Wie kann man sich das in der konkreten Umsetzung vorstellen?
    Kurz zusammengefasst: Das Gebäude ist ein System und ist gleichzeitig in verschiedene Systeme integriert. Es muss die verschiedensten Anforderungen erfüllen: Die einzelnen Disziplinen müssen optimiert zusammenarbeiten – gleichzeitig ist das Gebäude in Systeme int -egriert. Auch die Kreislaufwirtschaft ist als geschlossenes System zu betrachten, wobei die einzelnen Gebäude zum Teil dieses Systems werden.

    Können Sie das ausführen?
    Die in einem Gebäude verbauten Materialien können mit Hilfe von digitalen Technologien inventarisiert werden und so wird der Gebäudepark Schweiz zum strukturierten und maschinenlesbaren Materialdepot. Wenn ein Gebäude oder ein Teil davon zurückgebaut wird, können so die verbauten Materialien geordnet in den Kreislauf zurückgeführt, allenfalls aufbereitet und wieder verbaut werden.

    Wie sensibel ist die Schweizer Baubranche heute beim Vermeiden von grauer Energie, und wie lässt sie sich bei Bauprojekten weiter reduzieren?
    In diesem Bereich gibt es grosses Potenzial, wie das vorherige Beispiel zur Kreislaufwirtschaft zeigt. Beim Bauen wird viel Abfall produziert, der nicht in den Kreislauf zurückgeführt wird. Die digitale Planung beziehungsweise digitale Gebäudemodelle helfen dabei, einerseits das benötigte Material präziser zu bestimmen und andererseits so vorzufertigen, dass beim Verbauen praktisch kein Abfall entsteht. Ein Beispiel hierzu ist die modellbasierte Planung, Vorfertigung und Verlegung der Bewehrung von Betonkonstruktionen, womit der Abfall von Bewehrungs-Eisen wesentlich reduziert wird.

    Wie sieht für Sie das ideale Gebäude der Zukunft aus?
    Mein Gebäude der Zukunft muss nachhaltig mit dem Siedlungsraum umgehen, darf keine Emissionen emittieren und muss aus Materialien bestehen, die beim Rückbau einfach getrennt und gegen 100 Prozent in den Kreislauf zurückgeführt werden können. Das Raumkonzept sollte in einem gewissen Masse wandelbar sein und sich an verändernde Bedürfnisse der Bewohner anpassen können. Es muss mit den Bewohnern kommunizieren: Sind beispielsweile alle für die nächsten acht Stunden bei der Arbeit oder in der Schule, muss der Energieverbrauch automatisch auf ein Minimum reduziert werden. Auf eine kurzfristige Stromunter- oder Überproduktion soll es intelligent reagieren können.

  • Immobilien: mit passendem Makler den Verkaufserlös maximieren

    Immobilien: mit passendem Makler den Verkaufserlös maximieren

    Die Wohneigentumsplattform Liiva unterstützt Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer auf einfache und transparente Art und Weise dabei, Risiken zu erkennen und die richtigen Entscheidungen zu treffen – vom Erwerb über den Unterhalt bis zum Verkauf der Wohnung oder des Hauses. Beim Unterhalt einer Immobilie können sie z.B. mithilfe des Modernisierungsassistenten (MoA) eruieren, welche Massnahmen sie ergreifen müssen, um den Wert ihrer Immobilie zu erhalten – und was zu tun ist, um ihn zu steigern.

    Der innovative MoA ermittelt den aktuellen Marktwert einer Immobilie und erstellt eine Objektanalyse sowie eine konkrete Renovationsplanung. Zusätzlich gibt Liiva den Energieverbrauch des Objekts an, liefert allgemeine Informationen zum energetischen Sanieren und eruiert das konkrete Potenzial der Liegenschaft für eine energetische Verbesserung.

    Verkaufspreis ist wichtiger als Maklergebühr
    Auch der Verkauf einer Immobilie hat weitreichende finanzielle Konsequenzen und muss deshalb gut vorbereitet werden. Für den Verkauf von Wohneigentum ergänzt Liiva ihre digitalen Dienstleistungen mit physischer Präsenz und dem Know-how erfahrener Makler. Makler kosten im Normalfall 2 bis 3 Prozent des erzielten Verkaufspreises, das sind für ein Objekt mit einem Marktwert von 1,5 Mio. Franken rund 30 000 bis 45 000 Franken. Makler helfen nicht nur, über ihr Netzwerk einen Käufer zu finden, den Verkaufspreis zu optimieren, Verträge auszuarbeiten und den Verkauf abzuwickeln, sondern bieten auch anderes wertvolles lokales Know-how.

    Doch anhand welcher Kriterien wähle ich eine geeignete Maklerin aus? Die Maklergebühr sollte den Entscheid nur sekundär beeinflussen. Beim Verkauf einer Immobilie geht es meist darum, den Verkaufserlös zu maximieren – und weil der Verkaufspreis durchaus um 100 000 bis 200 000 Franken und mehr variieren kann, ist die Optimierung des Erlöses wichtiger als die Maklergebühr, die 10 000 bis 20 000 Franken niedriger oder höher sein kann. Die Einbindung einer erfahrenen Maklerin ist also von grösster Wichtigkeit.

    Den besten Makler wählen
    Eine professionelle Maklerauswahl verläuft unabhängig und entlang transparenter Kriterien. Das heisst z.B., befinden sich zurzeit zahlreiche ähnliche Immobilien im Verkaufsportfolio der Maklerfirma, wurden solche Objekte neulich verkauft, wie schnell wurden sie verkauft, und zu welchem Preis? Zudem sollte die Auswahl aus einem genügend breiten Pool von Maklern getroffen werden.

    Dank der Partnerschaft von Liiva mit der unabhängigen Immobilienplattform Bestag, die auf die Vermittlung der passendsten Makler spezialisiert ist, können den Kundinnen und Kunden schweizweit mehrere kompetente lokale Makler vorgeschlagen werden; die definitive Auswahl treffen die Verkaufenden. Es gibt keine Exklusivität und keine Sonderplatzierungen für ausgewählte Makler – und die Qualität der Verkaufsarbeit der Makler wird laufend überprüft. Liiva begleitet die Verkaufenden persönlich durch alle Schritte des Verkaufsprozesses.

    Transparentes Anreizsystem
    Konkret werden den Kundinnen und Kunden jeweils drei lokale Makler vorgeschlagen, von denen sie je eine Marktwertschätzung ihrer Liegenschaft erhalten. Zusätzlich liefert Liiva zwei neutrale hedonische Schätzungen, die den Kunden einen guten Eindruck geben, wo der momentan faire Preis liegt. Die Vergütung der gewählten Makler basiert auf einem Bonus-Malus-System, das sicherstellt, dass die Maklerin oder der Makler sich beim Verkauf bestmöglich anstrengen: Übertrifft der Makler den Zielpreis, verdient er prozentual mehr.

    Für die Verkaufenden fallen für diese Maklervermittlung keine Zusatzkosten an, da der bei Liiva anfallende Aufwand durch einen geringen Teil der Maklerprovision gedeckt wird. Diese Provisionen variieren je nach Lokalität, werden aber immer transparent ausgewiesen. Der Kunde kann somit selbst vorgängig entscheiden, ob er mit den Maklervorschlägen und den entsprechenden Konditionen einverstanden ist, und es gibt keine unangenehmen Überraschungen.

    Der Mix aus digitalen und physischen Dienstleistungen beim Immobilienverkauf ermöglicht, dass das beste Resultat erreicht werden kann.

  • Neue Komplettlösung für die Dynamisierung privater Parkflächen

    Neue Komplettlösung für die Dynamisierung privater Parkflächen

    Die Lösung vereint die bewährte, Scheidt & Bachmann Hardware in einem schlanken Set-up, bestehend aus Schranke, Spurassistent und Kamera. Hoch standardisiert und einfach zu installieren via Plug & Play. Dabei dient das Kennzeichen als Identifizierungsmerkmal für Parkberechtigte.

    Über die Software-as-a-Service (SaaS) Lösung werden intuitiv alle Parkvorgänge verwaltet – das gelingt rein webbasiert und auf jedem Endgerät: keine App, keine Tickets, keine Transponder, keine Plastikkarten oder aufwändige Sever-Infrastruktur sind mehr notwendig.

    Parkraummanagement weitergedacht
    Die zunehmende Flexibilisierung der Arbeitswelt führt zu unstetigem Mobilitätsverhalten und macht  effizientes Parkraummanagement zu einer Herausforderung. „Zu Stoß- und Bürozeiten herrscht im Umfeld von zum Beispiel Bürogebäuden ein hoher Parkdruck durch die Mitarbeitenden. Nach Feierabend und an den Wochenenden ist der Parkplatz dagegen häufig leer“, erläutert Dr.-Ing. Maximilian Rüßmann. Das System ermöglicht eine dynamische Vergabe von Stellplätzen und minimiert so unerwünschte Auslastungsschwankungen. Rüßmann weiter: „Wir schaffen bedarfsgerechte Nutzungsmöglichkeiten für alle Nutzergruppen einer Parkfläche mit zeitlich flexibel gestaltbaren Kontingenten, die effizient und digital verwaltet werden.“

    Schlanke, digitale Prozesse verringern den Verwaltungsaufwand. Parkberechtigte können den Stellplatz über das System selbst buchen. Dazu genügt schon die Angabe des Fahrzeugkennzeichens. Bei der Einfahrt erkennt die Kamera dann dieses Kennzeichen und die Schranke an der Einfahrt zum Parkplatz öffnet sich. Das smarte Parkraummanagement führt zu einer höheren Zufriedenheit bei Parkenden und zu mehr Nachhaltigkeit. Zudem sorgt die effizientere Raumnutzung für weniger CO2-Emissionen und reduzierten Parksuchverkehr, weniger Verkehrslärm und Flächenversiegelung.

  • Siemens Smart Infrastructure übernimmt Brightly

    Siemens Smart Infrastructure übernimmt Brightly

    Siemens Smart Infrastructure übernimmt das auf Software als Dienstleistung (Software-as-a-service, SaaS) für Anlagen und Wartungsmanagement spezialisierte Unternehmen Brightly Software mit Sitz in Cary im US-Bundesstaat North Carolina. Eine entsprechende Vereinbarung sei bereits unterzeichnet worden, informiert Siemens in einer Mitteilung. Als Kaufpreis werden dort 1,575 Milliarden Dollar zuzüglich einer erfolgsabhängigen Earn-out-Komponente genannt.

    Die Übernahme soll das Wachstum der Zuger Siemens-Tochter in den Geschäftsbereichen Digital und Software als Dienstleistung fördern. Insbesondere werde die Akquisition die Angebote von Siemens Smart Infrastructure für Gebäudetechnik „um etablierte cloudbasierte Lösungen in Schlüsselbranchen wie öffentlicher Infrastruktur, Bildungs- und Gesundheitswesen sowie Fertigung“ ergänzen, heisst es in der Mitteilung. Gleichzeitig will Siemens die Position von Brightly auf dem amerikanischen Markt nutzen. Zudem rechnet der Konzern mit Synergien im Umfang eines Nettobarwerts in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe.

    „Mit Brightly machen wir einen grossen Sprung nach vorne und erreichen beim Betrieb von Gebäuden die nächste Stufe“, wird Matthias Rebellius, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO Smart Infrastructure, in der Mitteilung zitiert. Die Übernahme von Brightly unterstütze die Vision von Siemens, „komplett autonome Gebäude zu schaffen, die kontinuierlich von den dort lebenden Menschen lernen und sich an deren Bedürfnisse anpassen“.

  • «Die Immobilienbranche hat die besten Jahre der Digitalisierung noch vor sich»

    «Die Immobilienbranche hat die besten Jahre der Digitalisierung noch vor sich»

    Zur Person
    Giuseppe Giglio verantwortet als Chief Digital Officer der Steiner AG die digitale Transformation und die Entwicklung neuer digitaler Produkte. Zuvor war er bei der Swisscom verantwortlich für die Digitalisierung der Vertriebskanäle und den Aufbau von Supportplattformen für den Privatkundenbereich.

    Herr Giglio, was ist Ihre Aufgabe bei der Steiner AG?
    Ich bin gemeinsam mit meinem Team von rund 25 Personen für die digitale Unternehmensentwicklung zuständig. Unser Ziel: das Unternehmen technologisch fit zu halten und erfolgreich in neuen digitalen Märkten zu etablieren. Dafür hat die Steiner AG vor einem Jahr die Kompetenzen für den digitalen Bereich gebündelt und mir die Verantwortung übertragen.

    Sie waren zuvor ausserhalb der Immobilienbranche tätig. Wo steht aus Ihrer Sicht die Digitalisierung im Immobilienbereich im Vergleich zu anderen Branchen?
    Andere Branchen konnten früher von den Vorteilen der Digitalisierung profitieren. Der Immobilienbereich steht noch am Anfang dieser Reise. In den vielen Gesprächen, die ich mit unterschiedlichen Unternehmen aus unserer Branche führen durfte, spüre ich aber eine grosse Veränderungsbereitschaft. Es herrscht eine Art Aufbruchstimmung. Der Immobilienbereich hat die besten Jahre der Digitalisierung noch vor sich. Dieser Umstand war es auch, der mich persönlich zum Wechsel bewogen hat.

    Wurde diese Aufbruchstimmung durch die Coronapandemie beflügelt?
    Die Pandemie hat sicher einen gewissen Druck auf das Vorantreiben digitaler Themen ausgeübt. Ich glaube aber, dass die Immobilienbranche selbst ohne Corona an diesem Punkt stehen würde. Unternehmen wollen den Anschluss nicht verpassen und wettbewerbsfähig bleiben.

    Wo hat die Steiner AG punkto Digitalisierung die Nase vorn?
    Das Unternehmen konnte sich nicht zuletzt wegen seiner modernen IT-Infrastruktur sehr rasch an die neuen Marktbedingungen der letzten zwei Jahre anpassen. So konnten wir zum Beispiel problemlos von jetzt auf gleich die Belegschaft von den Büros ins Homeoffice schicken und den operativen Betrieb jederzeit sicherstellen. Wir sind erfolgreicher und stärker aus der Pandemie herausgekommen. Auch hat die Steiner AG schon sehr früh bei ihren Eigenentwicklungen konsequent auf BIM gesetzt. Heute können wir auf über zehn Jahre Erfahrung in dieser Technologie zurückgreifen und kennen alle Tricks und Stolperfallen.

    Welche Digitalisierungsthemen werden aktuell besonderes nachgefragt?
    Die Energie- und Klimaziele 2030 fordern die Branche entlang der ganzen Wertschöpfungskette. Insofern werden Themen zur Transparenz bezüglich Umweltkennzahlen stark nachgefragt. Daneben fassen Online-Kollaborationsplattformen – die in anderen Branchen bereits zum Standard gehören – allmählich auch in der Immobilienindustrie Fuss.

    Wie stark hat sich BIM heute bereits durchgesetzt?
    Wir stellen fest, dass BIM oder Teile von BIM bei grösseren Projekten sehr häufig zur Anwendung kommen. Bei Renovationen beziehungsweise Bestandesbauten registrieren wir in den letzten Monaten ebenfalls eine hohe Nachfrage. Bei kleineren Projekten oder auch explizit im Bereich des Gebäudebetriebs haben wir Aufholbedarf. Die Digitalisierung ist stets mit Prozessveränderungen und Investitionen verbunden – viele Firmen sind hier noch vorsichtig. Wir müssen den Entscheidungsträgern die Vorteile von BIM aufzeigen und Beweise erbringen.

    Welche Vorteile bringt BIM?
    BIM schafft die Grundlage für echte Vernetzung von Immobilienprojekten. Konsequent und durchgängig angewendet, lassen sich in einer frühen Phase Planungsfehler vermeiden – und es kann schneller und dadurch günstiger auf neue Rahmenbedingungen reagiert werden. Digitales Planen ermöglicht zudem ein effizientes Betreiben. Die Vorteile für den Gebäudebetrieb sind exponentiell grösser.

    « Künstliche Intelligenz ist bereits heute nicht mehr wegzudenken »

    Können Sie ein Beispiel für Smart Home nennen?
    Bekannteste Beispiele sind die intelligente Steuerung der Gebäudetechnik wie Licht, Heizung und Sicherheitslösungen, etwa Türschlösser oder Alarmanlagen. Solche Lösungen sind mittlerweile weit verbreitet.

    Was sind die Vorteile von Smart Home?
    Man spricht heute von «Ambient Assisted Living». Smarte Technologie im Wohnbereich erlauben es beispielsweise älteren Menschen auch bei gesundheitlichen Einschränkungen länger in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus zu verbleiben und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. So beispielsweise mit Hilfe von Sensoren, die registrieren, wenn jemand umfällt und direkt einen Alarm auslösen. Es gibt auch die Möglichkeit, Licht/Storen etc. barrierefrei über die Sprache und nicht über komplizierte Bedienelemente zu steuern. Diese Thematik birgt nicht zuletzt auch auf Investorenseite viel Potenzial.

    Welches genau?
    Ein smartes Zuhause kann den Verbrauch der Haushalttechnik wie Heizung oder Kühlung messen und steuern, was zu einer Reduzierung des Stromverbrauchs führt. Dies resultiert in tieferen Betriebskosten.

    Wie und wo setzt man Zukunftstechnologien wie Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR), Artificial Intelligence (AI) schon heute ein?
    AR und VR sind derzeit noch Nischenthemen, die oft als Marketinginstrumente zum Einsatz kommen. Sie eignen sich hervorragend zur Visualisierung von Visionen und sind Nährboden für Inspiration.

    AI hingegen ist bereits öfters Realität als man denkt: Beispielsweise bei der Kostenermittlung oder Erkennung von Anomalien im Gebäudebetrieb. Da diese Abläufe meist im Hintergrund ausgeführt werden, bemerkt der Anwender oftmals nicht, dass eine künstliche Intelligenz oder ein Algorithmus im Spiel ist. Wenn man heute digital plant und baut, ist Künstliche Intelligenz nicht mehr wegzudenken.

    Was ist nötig, damit AR und VR ebenfalls alltagstauglich werden?
    Wir müssen Projekte mit einem «Digital-First-Mindset» anpacken. Je früher ein Projekt digital angegangen wird, desto profitabler wird es in der Gesamtbetrachtung. Wir brauchen noch mehr Praxisbeispiele, die aufzeigen, dass Projekte mit einer solchen Denkweise erfolgreicher werden. Gerade VR ist in einer frühen Phase hilfreich, um die Zusammenarbeit zu verbessern und um erfolgskritische Entscheide rasch herbeizuführen. Ich bin überzeugt, dass sich AR und VR im Immobilienbereich in den nächsten fünf Jahren durchsetzen werden.

    Welche Digitalisierungslösungen werden von Partnern und Subunternehmern der Steiner AG am meisten nachgefragt?
    Viele Unternehmen stehen noch am Anfang ihrer Digitalisierungsreise. Deshalb sind Schulungen, BIM-Management sowie die Bestandsaufnahmen von Immobilien für die digitale Inventarisierung des Immobilienportfolios zurzeit besonders gefragt.

    Wie verändert die Digitalisierung die Branche Ihrer Meinung nach in den nächsten fünf Jahren?
    Ich glaube, dass die Digitalisierung uns alle näher zusammenbringt. Bauherrschaft, Öffentlichkeit sowie Unternehmen arbeiten und tauschen sich auf der gleichen Plattform aus und gestalten das Projekt aktiv mit. Dies führt zu einer Demokratisierung von Immobilienprojekten, was wiederum zu erfolgreicheren und nachhaltigeren Ergebnissen führt.

  • Negative Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in der Schweiz

    Negative Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in der Schweiz

    Der Ukraine-Krieg hat globale, wirtschaftliche Auswirkungen. Wie spürt man ihn im hiesigen Immobilienmarkt? Dieser Frage ist PriceHubble mit einer Umfrage unter Immobilienfachleuten aus allen Bereichen der Immobilienwirtschaft nachgegangen.

    55 Prozent der Immobilienfachleute, welche an der aktuellen Studie «Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in der Schweiz» teilgenommen haben, sind der Meinung, dass sich die Ukraine-Krise in den nächsten zwölf Monaten negativ auf ihr Unternehmen auswirken könnte. 31 Prozent finden, dass es keine Auswirkung abzeichnen wird. 14 Prozent der Antwortenden sehen demgegenüber eine positive Entwicklung für ihr Geschäft.

    Gründe für eine Veränderung sind, laut der Befragten, der Anstieg der Baukosten, die steigenden Hypothekarzinsen sowie ein stagnierender oder abnehmender Käufermarkt. So kommentiert ein Immobilienverwalter: «Der Anstieg der Materialkosten und der Lieferzeiten wirkt sich sowohl auf die Baustellen als auch auf die Einkaufspreise aus. Infolgedessen werden die Käufer auf bereits vorhandene Waren zurückgreifen und Bauprojekte aufgeben.»

    Generell sehen mehr Immobilienfachleute (28 Prozent) einen Rückgang in der Anzahl der Mandate in den nächsten zwölf Monaten, als einen Anstieg (17 Prozent). Über 55 Prozent der Befragten rechnen mit keiner Veränderung in der Anzahl der Mandate.

    50 Prozent der Antwortenden sind der Meinung, dass Projekte aufgrund des Ukraine-Krieges nicht verschoben werden. 9 Prozent rechnen mit einer Verschiebung um bis zu 6 Monate, 12 Prozent mit einem Aufschub von 6 bis 12 Monaten, 26 Prozent von 12 bis 18 Monaten, 2 Prozent mit einer Verschiebung der Projekte um 18 bis 24 Monate und weitere 2 Prozent sogar um bis zu 24 bis 30 Monaten.

    Entwicklung Luxusimmobilien schwer voraussehbar
    Bei den Luxusimmobilien geben 34 Prozent der Befragten an, dass sie einen Anstieg der Preise erwarten. Demgegenüber meinen 31 Prozent, dass mit einem Rückgang zu rechnen ist. 35 Prozent sind der Meinung, dass sich die Preise in diesem Segment nicht verändern.

    Viele der Befragten geben in der Kommentarspalte zu dieser Frage an, dass sie einen Rückgang beim generellen Interesse von Objekten dieses Segments erwarteten. Andere sind der Meinung, dass Luxusimmobilien krisenresistent seien und die starke Nachfrage bestehen bleibe. Auch sind viele überzeugt, dass das Angebot stabil bleibe.

    «Luxusimmobilien in der Schweiz, insbesondere an exklusiven Lagen, werden tendenziell immer Abnehmer finden (aus dem Inland wie auch Ausland) und deshalb kann es sein, dass die Preise dafür gleich bleiben oder allenfalls steigen können», kommentiert ein Makler.

    Preisentwicklung von energieeffizienten Objekten bleibt spannend
    Bei der Frage, ob eine stärkere Preisänderung beim Kauf für Immobilien mit einer hohen Energieeffizienzklasse (A oder A+) zu erwarten sei, herrscht ein Unentschieden: 50 Prozent sagen «Ja» und 50 Prozent sagen «Nein».

    Zur Nachfrage nach Immobilien mit einer hohen Energieeffizienzklasse seit Beginn der Ukraine-Krise geben 68 Prozent der befragten Immobilienfachleute an, dass sie keine Veränderung feststellen. «Aber sie wird kommen, die Menschen werden langsam sensibel dafür», wurde diese Frage von einem Immobilienverwalter kommentiert. So meinen 32 Prozent der Befragten, dass die Nachfrage bereits gestiegen ist.

    Bezüglich Mietpreise für Immobilien mit hoher Energieeffizienzklasse (A oder A+): Hier gaben 69 Prozent der Teilnehmenden an, dass es keine Veränderungen geben wird. 31 Prozent erwarten demgegenüber eine Veränderung.

    Weitere Ergebnisse, beispielsweise zur Auswirkung der steigenden Hypothekarzinsen, zur Entwicklung von Mieten oder Verkaufspreisen von Wohnimmobilien können der kompletten Studie entnommen werden.

  • Miromico stellt 26’000 Klimasensoren für Ecco2 her

    Miromico stellt 26’000 Klimasensoren für Ecco2 her

    Ecco2 erhöht sein Produktionsvolumen von über 11’000 in den vergangenen zwei Jahren auf 26’000 Klimasensoren. Als Anbieter intelligenter Lösungen für Gebäude will das Unternehmen mit Sitz in Givisiez damit den Verbrauch von Heizeenergie senken. Hergestellt werden diese Sensoren von der Zürcher Hightech-Firma Miromico, die auf Entwicklungsdienstleistungen für integrierte Schaltungen, elektronische Systeme und das Internet der Dinge fokussiert ist. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, ist Miromico seit Jahren „der vertrauenswürdige Hardware-Hersteller“ von Ecco2.

    Mit dem vergrössterten Produktionsvolumen will Ecco2 laut seinem Head of Operations, Alain Wagnières, „ab 2023 Energieeinsparungen von bis zu 4’000’000 Quadratmeter beheizter Fläche in Angriff nehmen. Mit dieser Produktionsleistung kann Ecco2 seine Vision erfüllen, bis zum nächsten Winter jährlich 50’000’000 Kilowattstunden an Energie einzusparen.“

    In der Schweiz hat Ecco2 in diesem Jahr bei der Jahresveranstaltung der Immobilienfachleute, Rent Switzerland, den Prix d’Innovation in der Kategorie Digital gewonnen. Ausserdem wurde das Unternehmen mit dem Swisscom IoT Climate Award 2022 in Silber ausgezeichnet.

  • Wohneigentum: der Mix aus Digitalisierung und physischer Präsenz ist entscheidend

    Wohneigentum: der Mix aus Digitalisierung und physischer Präsenz ist entscheidend

    Erinnern Sie sich noch an die Zeit, in der es kein Internet gab? In der Schweiz brach der Internetboom ab 1995 an ­– am 16. September 1996 wurde das Internet auch für eine breite Bevölkerung bezahlbar, da der Zugang schweizweit zum lokalen Telefontarif möglich wurde. Die USA, vor allem amerikanische Internet-Startups, ebneten weltweit den Weg ins Internetzeitalter – Amazon wurde 1994 gegründet, Ebay 1995 und Google 1998.

    Auch in der Schweiz folgten rasch Aktivitäten in Bereichen wie E-Commerce, E-Banking und verschiedenen Markt- und Informationsplattformen. Dabei wurde der Marktplatz für Mietwohnungen und Wohneigentum schon früh digitalisiert: Die Marktführerinnen Immoscout24 und Homegate wurden im Jahr 1997 respektive 2001 gegründet. Zu den Online-Marktplätzen zur Vermietung und zum Verkauf von Immobilien gesellten sich in den letzten Jahren unzählige weitere Plattformen und Dienstleistungen rund um den Liegenschaftenmarkt: Sharing-Plattformen wie Airbnb, Wohnungsportale, wo der Vermieter den Mieter sucht, Immobilienplattformen für institutionelle Investoren, Plattformen für Crowdsourcing und Peer-to-Peer-Finanzierung, und viele weitere.

    Die Suche von Immobilien findet virtuell statt

    Digitale Plattformen sind ein wesentlicher Bestandteil des Wohnungsmarktes – und es gibt wohl kaum jemand, der bei der Suche nach einer Mietwohnung oder einem Eigenheim nicht zuerst die Webseiten oder Apps der verschiedenen Anbieter aufsucht. Leistungsfähige Suchmaschinen liefern wertvolle Informationen zu Angebot und Preis; immer bessere 360-Grad-Videos bieten virtuelle Rundgänge, und Chatbots beatworten die dringlichsten Fragen. Das Vertrauen der Nutzer in viele dieser digitalen Plattformen ist gross, nicht zuletzt, weil Falschangaben von der «Community» umgehend entlarvt werden.

    Diese digitalen Dienstleistungen liefern einen schnellen und einfachen Marktüberblick vom Sofa aus; kommt ein neues, bestimmten Kriterien entsprechendes Objekt auf den Markt, wird die Interessentin umgehend benachrichtigt. Doch während die Suche von Immobilien fast vollständig und erfolgreich in den virtuellen Raum verlagert wurde, möchten die meisten Mieterinnen und Mieter die potenzielle neue Wohnung dennoch persönlich in Augenschein nehmen – und beim Erwerb, Verkauf und Unterhalt von Wohneigentum geht kaum etwas ohne physische Präsenz. Die Digitalisierung stösst an Grenzen.

    Mithilfe digitaler Assistenten kann zwar schnell und einfach ein Objektprofil mit Baujahr, Nettowohnfläche, Objektart, Standort, etc. erstellt und der aktuelle Gebäudezustand ermittelt werden. Einzelne Modernisierungsassistenten liefern anhand eines solchen Profils sogar konkrete Empfehlungen, was genau wann ersetzt oder modernisiert werden sollte, inklusive einer Bandbreite der entsprechenden Sanierungskosten. Auch im Bereich der energetischen Sanierung können Plattformen viele Anregungen und Informationen bereitstellen, zum Beispiel zu Einsparungen des Stromverbrauchs oder möglichen Subventionen für Heizanlagen, die auf erneuerbarer Energie basieren.

    Für Investitionsentscheide braucht es physische Präsenz

    Wenn es jedoch darum geht, das «Look and Feel» einer Immobilie zu beurteilen, ist die physische Präsenz vor Ort unabdingbar. Die definitive Beurteilung des Zustands einer Baute und der Entscheid, welche Sanierungsmassen wirklich notwendig sind, können nur an Ort und Stelle erfolgen – und zusammen mit erfahrenen Experten. Auch die Wahl der richtigen Handwerker findet zumindest in einem zweiten Schritt physisch statt, da auch sie die Immobilie persönlich begutachten müssen, um konkrete Offerten erstellen zu können.

    Zudem verlangen viele Finanzinstitute für die Finanzierung eines Eigenheims eine von einem speziellen Begutachter erstellte «physische» Schätzung. Da Liegenschaften nicht fungibel sind, ist auch jede Transaktion anders – und für die Verhandlung und den Abschluss einer Immobilientransaktion sollten ebenfalls Fachpersonen beigezogen werden.

    Digitale Wohneigentumsplattformen können sehr viel Nutzen stiften und viele Bedürfnisse rund um den Kauf, den Unterhalt oder den Verkauf einer Liegenschaft abdecken. Aber ohne den Menschen geht es nicht. Nur der Mix aus Digitalisierung und physischer Präsenz – sowie die Begleitung durch entsprechende Experten – führt zum besten Resultat.

  • Verit und Flatfox bieten komplett digitale Vermietung an

    Verit und Flatfox bieten komplett digitale Vermietung an

    Die Zürcher Verit Immobilien AG bietet gemeinsam mit dem Vermietungsportal der Berner Flatfox AG einen voll digitalisierten Vermiet- und Mietprozess an. Laut Medienmitteilung wird damit eine mehr als einjährige Pilotprojekt abgeschlossen und das Angebot erstmals auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Von der Bewerbung, über den Abschluss der Mieterkaution bis zur Unterschrift des Mietvertrages läuft der gesamte Prozess digital ab. Das gehe bis hin zur Bestellung der Namensschilder für den neuen Mieter. Von der Zeitersparnis profitieren nicht nur die Mietenden, heisst es in der Medienmitteilung. Für die Eigentümer erhöhe sich die Chance auf eine nahtlose Anschlussvermietung

    Kurz vor Jahresende sei im Rahmen des elektronischen Wiedervermietungsprozesses von Verit Immobilien und Flatfox das erste digitale Mietzinsdepot eröffnet worden, rund ein Jahr, nachdem der erste Mietvertrag von Mieter und Vermieter elektronisch signiert wurde. Das erfolgreiche Pilotprojekt werde nun an allen Verit-Standorten in der Schweiz fix angeboten. Nach dem Start von Verit mit Flatfox seien inzwischen auch ELCA Informatik, Skribble, Helvetia Versicherung, SwissCaution, FirstCaution und für ein Mieterkautionskonto die Hypothekarbank Lenzburg an dem Angebot beteiligt.

    Für die Abwicklung des gesamten Prozesses nutzt Verit Immobilien die Plattform Flatfox. „Der ganze Prozess der Wiedervermietung erfolgt nahtlos digital über die Plattform von Flatfox – ab dem Zeitpunkt, zu dem ein potenzieller Mieter auf ein Angebot aufmerksam wird, bis zur formell gültigen Ausstellung des Mietvertrags“, wird Martin Frei, Chief Digital Officer bei Verit, zitiert. „Selbstverständlich betrifft dies auch alle Zwischenschritte wie Erstkontakt, Anmeldung, Kaution, Bonitätsprüfung und Schildchenbestellung.“

  • ETH-Roboter bauen hängende Gärten für Zug

    ETH-Roboter bauen hängende Gärten für Zug

    Der Tech Cluster Zug erhält nach antikem Vorbild hängende Gärten. Die dafür vorgesehene bepflanzte architektonische Skulptur trägt den Namen Semiramis. Sie ist 22,5 Meter hoch und besteht aus fünf unterschiedlich grossen und geometrisch komplexen Holzschalen, die je übereinander platziert werden. Ein in einer Medienmitteilung der ETH präsentiertes Video zeigt, wie diese von acht schlanken Stahlstützen getragen werden.

    Forschende aus der Gruppe der ETH-Architekturprofessoren Fabio Gramazio und Matthias Kohler entwerfen und erstellen Semiramis zusammen mit Müller Illien Landschaftsarchitekten, den Holzbauingenieuren von Timbatec und weiteren Partnern aus Industrie und Forschung. Die Design-Optionen stammen von einem Algorithmus des Maschinellen Lernens, der in Zusammenarbeit mit dem Swiss Data Science Center entwickelt wurde.

    „Das Computermodell ermöglicht es uns, den konventionellen Gestaltungsprozess umzukehren und den gesamten Gestaltungsspielraum für ein Projekt zu explorieren“, wird Matthias Kohler, Professor für Architektur und Fabrikation an der ETH Zürich, zitiert. Im Immersive Design Lab, einem ETH-Labor für erweiterte Realität, konnten die Forschenden die Entwürfe dreidimensional erkunden. Eine gemeinsam mit dem Computational Robotics Lab der ETH entwickelte Software erlaubte Modifikationen der Entwürfe. Dieses Leuchtturmprojekt der Architekturforschung treibe „heute massgebende Forschungsthemen wie interaktives Architekturdesign und digitale Fabrikation“ voran, so Kohler.

    Gebaut wird die Semiramis-Skulptur derzeit von vier kooperierenden Roboterarmen im robotischen Fertigungslabor der ETH Zürich. Ein Algorithmus verhindert Kollisionen, wenn sie je gleichzeitig eine der Holzplatten anheben und im Raum platzieren. Die Roboter nehmen dem Menschen das schwere Heben und das exakte Positionieren ab. Zudem machen sie eine aufwändige Gerüstkonstruktion überflüssig.

    Die einzelnen Schalensegmente bestehen je aus 51 bis 88 Holzplatten. Ist eines davon fertig, wird es per Lastwagen nach Zug transportiert. Im Frühjahr 2022 soll Semiramis aufgerichtet und bepflanzt werden.

  • ConReal will Innenausbau digitalisieren

    ConReal will Innenausbau digitalisieren

    ConReal Swiss hat sich zum Ziel gesetzt „die alten Strukturen der Bau- und Immobilienbranche“ aufzubrechen, erläutert das Proptech-Start-up aus Winterthur in einer Mitteilung. „Wir möchten die Baubranche fairer, transparenter und effizienter gestalten“, wird Mitgründer und Verwaltungsrat Christoph Meili dort zitiert. „Ausserdem möchten wir auch kleinen und mittelgrossen Firmen den Zugang zu Daten und digitalen Tools ermöglichen.“

    Um dies zu verwirklichen setzt ConReal auf die Vernetzung der Akteure in der Bau- und Immobilienbranche. Das Jungunternehmen selbst bietet digitale und analoge Leistungen im Immobilienbereich an. Im Innenausbau will ConReal einen umfassenden Marktplatz aufbauen. In einem ersten Schritt werde dafür der derzeitige Marktplatz des Unternehmens fürs Bad neu positioniert, schreibt das Unternehmen. Neu soll Habitects unter der Marke ConReal auftreten.

    Mit der Überführung werde ein digitaler Marktplatz für den Badumbau geschaffen, erläutert ConReal. Wohneigentümer können dort ihren Stil wählen und ein individuelles Konzept mit Richtpreis erstellen lassen. In Folge werde ein 3D-Modell des Projekts erstellt und ein Handwerker mit einer Machbarkeitsstudie und einer finalen Offerte betraut. Über den Marktplatz können zudem die gewünschten Artikel bestellt werden.

    Von der Kombination klassischen Handwerks und physischer Produkte mit neuen digitalen Werkzeugen könnten alle Beteiligten profitieren, meint ConReal. Das Jungunternehmen plant, die Plattform auf weitere Kategorien auszubauen. In der Mitteilung werden Küche und Bodenbeläge genannt.

  • Die digitale, aussagekräftige und fälschungssichere Alternative zum Betreibungsauszug

    Die digitale, aussagekräftige und fälschungssichere Alternative zum Betreibungsauszug

    Im Immobilienmarkt steckt enorm viel Dynamik. Entsprechend schnell dreht sich auch das Wohnungskarussell. Über digitale Plattformen finden Angebot und Nachfrage einfach und direkt zueinander. Denn das Web zeigt unverkennbar, was das Mietobjekt zu bieten hat. Im weiteren Prozess jedoch intransparent blieb noch bis vor gut einem Jahr die Bonität des potenziellen Mieters. Trotz des Betreibungsregisterauszugs, den der am Mietobjekt Interessierte einreichen musste. Denn auch dieses, damals noch alternativlose und deshalb unverzichtbare Dokument mit umständlichem Namen und ebensolchem Beschaffungsweg brachte dem Vermieter keine Klarheit. Zum einen bildet der herkömmliche Auszug lediglich die Betreibungssituation am aktuellen Wohnort ab. Allfällige Betreibungen an früheren Wohnorten bleiben unsichtbar – die über 400 Betreibungsämter in der Schweiz sind nicht vernetzt. Zum anderen kann das Dokument, das noch immer in Papierform ausgegeben wird, ziemlich einfach ‚korrigiert‘ werden. Entsprechend häufig wird hier bei unliebsamen Einträgen getrickst. 

    Mit CreditTrust mehr Vertrauen, weniger Ungewissheit …
    Somit erstaunt nicht, dass sich das neu entwickelte und 2020 lancierte CreditTrust-Zertifikat als innovativer und äusserst zuverlässiger Bonitätsausweis innert weniger Monate bei den Immobilienbewirtschaftern etabliert hat. Das digitale, Blockchain-gesicherte Zertifikat kann nicht gefälscht werden, greift für die Ermittlung der Zahlungsfähigkeit die beiden grössten Bonitätsdatenbanken in der Schweiz ab und bringt allseits nur Vorteile: Der Vermieter minimiert sein Risiko von Mietausfällen um ein Vielfaches und der Mietinteressent kann sich mit diesem binnen drei Minuten ausgestellten Zertifikat als wirklich zahlungsfähig und vertrauenswürdig ausweisen.

    … und ein Vielfaches an Sicherheit und Aussagekraft gewinnen
    Fast so schnell hat es das CreditTrust-Zertifikat in den Kreis der für den diesjährigen Real Estate Award Nominierten der Kategorie Bewirtschaftung geschafft. Der Award zeichnet Schlüsselprojekte und Innovationen aus, die den Markt verändern und der Schweizer Immobilienwelt Impulse geben. Die Freude aller drei an der Entwicklung des CreditTrust-Zertifikats beteiligten Firmen – Intrum AG, CRIF AG und Certifaction AG – über die Nomination war entsprechend gross: Manuel Zollikofer, CRIF AG, Benoit Henry, Certifaction AG sowie Martin Honegger, Intrum AG, sind sich einig: «Die Nomination ist eine wertvolle Anerkennung. Sie bestätigt uns, dass wir mit CreditTrust eine radikale Innovation geschaffen haben, auf die der Markt gewartet hat.» Die Schwierigkeiten der Real Estate Branche mit dem Betreibungsauszug sind den Gründern und Innovatoren gut bekannt: «Wir sind stolz darauf, gemeinsam einen neuen digitalen Standard gesetzt zu haben. CreditTrust hat den Betreibungsregisterauszug nicht einfach nur ersetzt. Das digitale Zertifikat ist um ein Vielfaches sicherer, aussagekräftiger und digitaler als ein herkömmlicher Betreibungsregisterauszug.»

    Dem zuverlässigen, digitalen Zertifikat steht ein grosser Markt offen
    Der Markteintritt ist dem CreditTrust-Zertifikat überaus erfolgreich gelungen. Es ist zu erwarten, dass das digitale Zertifikat aufgrund seiner Qualitäten und Vorteile den herkömmlichen Betreibungsregisterauszug bald komplett ablösen wird. In Anbetracht der 3,2 Millionen jährlich in der Schweiz für vielerlei Zwecke bestellten Betreibungsregisterauszüge trifft das Prädikat ‚radikale Innovation‘ für CreditTrust nicht nur auf seine Wirkung in der Immobilienbranche zu.

  • Per Mausklick zum Baugesuch

    Per Mausklick zum Baugesuch

    Seit rund drei Jahren ermöglicht der Kanton Aargau mit «eBau» das digitale Einreichen von Baugesuchen. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt setzt diesen Digitalisierungsschritt im Rahmen der eGov-Strategie von Bund und Kanton um. Die Vorteile liegen auf der Hand: «So kann der gesamte Baubewilligungsprozess vom Gesuchstellenden über die Gemeinde bis zum Kanton durchgehend elektronisch abgewickelt werden», erklärt Reto Käch, Leiter Support und Schulung eBau, vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau. Der Einsatz von solchen Online-Dienstleistungen ermögliche effiziente und weniger personalintensive Prozesse, eine schlankere Arbeitsorganisation, mehr Transparenz und eine bessere Vernetzung der Beteiligten.

    Stand heute sind insgesamt 22 Gemeinden an eBau Aargau angeschlossen. «Mit dem schrittweisen Roll-Out und den Schulungen machen wir die Gemeinden sukzessive mit dem digitalen Baubewilligungsprozess vertraut», sagt Käch. Das Fehlen der Mehrheit der insgesamt 213 Aargauer Gemeinden begründet der Supportleiter so: «50 Prozent arbeiten mit eigenen Bauverwaltungssoftwares. Diese Gemeinden müssen sich noch bis zum zweiten Quartal 2022 gedulden.» Ab dann sei der medienbruchfreie Anschluss via eigens initiierter eCH-Schnittstelle möglich. Die Umstellung auf die elektronische Bearbeitung von Baugesuchen lässt den Zahlen nach aber auch noch Gemeinden zögern, die die Voraussetzungen bereits erfüllen. «Möglicherweise haben die einen oder anderen in der Coronakrise andere Prioritäten. Manche tun sich vielleicht auch mit dem Ablösen von alten Prozessen schwer. Wir üben keinen Druck aus. Wir sind gerne bereit, interessierte Gemeinden diesbezüglich zu begleiten und zu schulen», sagt Käch.

    Die Rückmeldungen der Beteiligten, die mit eBau arbeiten, seien durchwegs positiv. «Vor allem der einfache Aufbau des Online-Formulars zur Eingabe des Gesuches überzeugt. Pflichtfelder verhindern, dass etwas bei der Eingabe vergessen geht. Der Zeitverlust wird deutlich reduziert», weiss Käch. Und auch die Gemeinden profitieren: «Im eGov-Bereich werden insbesondere die standardisierten Arbeitsprozesse geschätzt. Die aufeinanderfolgenden Arbeitsschritte führen sukzessive durch den Prozess. So können auch Verwaltungsangestellte ohne spezifische Branchenkenntnisse ein Baugesuch bearbeiten.» Weniger administrative Aufwände, eine bessere Datenqualität und das papierlose Arbeiten seien die grössten Trümpfe für die Verwaltungen.

    Ein Thema, das alle Kantone beschäftigt
    Gemeinden, die eBau einführen, arbeiten ab diesem Datum ausschliesslich elektronisch. «Nur noch wenige Antragsteller reichen die Gesuche in physischer Form ein», erklärt Käch. In so einem Fall würde das Gesuch anschliessend von der Verwaltung digitalisiert. eBau Aargau soll gemäss der eGov-Strategie einen Mehrwert für alle bringen und Kosten einsparen, da der Verwaltungsaufwand reduziert wird. Erste Kantone ermöglichen bereits die Online-Auflage eines publikationspflichtigen Projekts. Laut Käch nehme das geltende Gesetz in Bezug auf Digitalisierung keine Stellung. «Das Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRPG) des Kantons Aargau regelt lediglich, wann eine öffentliche Publikation erforderlich ist, wie lange und mit welchen Inhalten das Bauvorhaben öffentlich aufzulegen hat und wer in welchem Publikationsorgan darüber in Kenntnis zu setzen ist», erklärt der Schulungsleiter.

    Der Kanton Luzern zum Beispiel handhabt die digitale Auflage so: Die Gemeinden haben das Gesuchsformular mit sämtlichen Beilagen im Internet während der öffentlichen Auflage zur Einsicht bereitzustellen, wenn das Baugesuch elektronisch eingereicht wurde und die Gemeinde über die nötige Infrastruktur verfügt. «Wir leiten daraus ab, dass eine Online-Auflage möglich ist und es keine bundesrechtlichen Grundlagen gibt, die dagegen sprechen», schlussfolgert Käch. Im Sinne der Gleichbehandlung müssten in so einem Fall aber Bürgerinnen und Bürgern ohne Internetzugang die Möglichkeit haben, die Baugesuche im Gemeindebüro einzusehen.
    Der Kanton Aargau habe bei der elektronischen Einreichung von Baugesuchen nicht bewusst eine Vorreiterrolle eingenommen. «Heute befassen sich wohl sämtliche Kantone mit der Umsetzung einer Software, Webapplikation oder Plattform, die das elektronische Einreichen von Baugesuchen unterstützt», ist Käch überzeugt. Und ergänzt: «Es ist ein Zeichen der Zeit, dass man sich schweizweit mit diesem Thema auseinandersetzt.» Architekten, Vermessungs- und Ingenieurbüros sowie Fachplaner würden schon seit Jahrzehnten mit 2D-Zeichnungen, begehbaren 3D-Modellen, fotorealistischen Visualisierungen oder digitalen Gebäude- und Terrainmodellierungen arbeiten. «Mit dem elektronischen Baubewilligungsprozess wandelt sich das Grundverständnis von einer verwaltungsorientierten Dienstleistung zu einer kundenorientierten», sagt Käch.

    Wie wichtig die fortschreitende Digitalisierung sei, mache nicht zuletzt die Coronapandemie nochmals deutlich: «Auch auf Verwaltungen wurde während des Lockdowns ein Teil der Belegschaft ins Homeoffice geschickt. Eine Herausforderung war dabei nicht die Organisation rund um das Equipment, sondern die Tatsache, dass viele Dossiers in den Verwaltungen nur in physischer Form vorhanden sind», erklärt Käch. Die Kundinnen und Kunden wechselten ebenso vermehrt auf digitale Kanäle: «So könnten sich die Herausforderungen, die Covid-19 mit sich bringt, als Chance für eine dauerhaft erhöhte Akzeptanz einer digitalen Verwaltung erweisen.»

    Die Investitionskosten für die Entwicklung von eBau wurden vom Kanton übernommen. Für Gemeinden, die mit der digitalen Lösung arbeiten möchten, fallen keine Initialkosten an. Der Betrieb, die Datenarchivierung und der Support werden mit einer Jahrespauschale abgegolten. Die Gesamtkosten für die Anwendung schlagen im Jahr mit insgesamt 50’000 Franken zu Buche. Dieser Betrag wird auf die Anwender-Gemeinden aufgeteilt. Würden alle Aargauer Gemeinden eBau einsetzen, ergebe dies einen marginalen Beitrag pro Jahr und Gemeinde. Die ersten drei Betriebsjahre (2018–2020) wurden vom Kanton vorfinanziert.

  • Strabag agiert in Küsnacht vollständig digital

    Strabag agiert in Küsnacht vollständig digital

    Das Bauunternehmen Strabag Schweiz hat den Zuschlag für die Sanierungen eines Strassenabschnitts in schwierigem  Gelände der Gemeinde Küsnacht sowie die Erneuerung der Gas-, Wasser- und Elektroleitungen des örtlichen Stromversorgers Werke am Zürichsee AG erhalten. Laut Medienmitteilung wird das Projekt von der Planung über den Bau bis zur späteren Instandhaltung digital gesteuert. Dafür werde mit dem sogenannten Building Information Modelling (BIM) gearbeitet. Die Strabag AG hat den Zuschlag als Totalunternehmer erhalten. Der Baustart sei für Ende August vorgesehen und die Fertigstellung etwa im Oktober 2022, heisst es in der Mitteilung.

    Das Sanierungsvorhaben der Gemeinde Küsnacht am oberen Teil des Schiedhaldensteigs gilt als schwierig. Dort sind in sehr engem und steilem Verkehrsraum zum einen die Sanierungsarbeiten zu erledigen und zum anderen die Kanalisationsleitungen zu ersetzen.

    Zum Einsatz des BIM bei Projektierung und Realisierung der beiden Bauvorhaben wird BIM-Manager Stijepan Ljubicic von Strabag mit der Erläuterung zitiert, dass zum einen „die Baustelle komplett digital abgewickelt“ werde. Neben der Planung und Ausführung würden sämtliche Arbeiten digital dokumentiert und letztlich in einem sogenannten As-built Modell an die Bauherrschaft übergeben. Diese Daten böten viele Vorteile mit Blick auf Qualitätsmanagement, Betrieb und Unterhalt sowie als Planungsgrundlage für Folgeprojekte.

    Der Technische Bereichsleiter Verkehrswegebau Ost bei Strabag, Michael Graber, wird zitiert, dass ein Hauptkriterium der Vergabe die digitale Leistungsfähigkeit des Unternehmens gewesen sei. Durch den Zuschlag sehe man bei der Strabag die eigene Kompetenz und das Fachwissen im Bereich BIM bestätigt.

    Die Medienmitteilung nennt auch Fakten zum Bau. So werde der Aushub 1500 Kubikmeter ausmachen, es sollen 240 Meter Rohe verlegt werden. Der Strassenbau erfolge auf 750 Metern, wobei 500 Tonnen Walzasphalt verwendet würden.

  • Daten von swisstopo sind jetzt kostenlos zugänglich

    Daten von swisstopo sind jetzt kostenlos zugänglich

    Ab sofort stehen alle digitalen Standardprodukte von swisstopo kostenlos zur Verfügung. Damit will das Bundesamt für Landestopographie ermöglichen, dass digitale Karten, Luftbilder, Landschaftsmodelle und geologische Vektordaten „genutzt, weiterverteilt und wiederverwendet“ werden. Das schliesst auch kommerzielle Nutzungen mit ein, wie swisstopo in einer Medienmitteilung bekanntgibt.

    Diese Daten wurden auf einen Bundesratsbeschluss hin allgemein zugänglich gemacht. Der Bundesrat verfolge damit das Ziel einer noch breiteren Nutzung der Geoinformationen. Zudem sei diese Öffnung Teil der „Strategie für offene Verwaltungsdaten in der Schweiz 2019-2023“.

    Besonders interessant dürften diese Daten für Ingenieure, Architektinnen, Programmierer und Planerinnen sein. Auch für Forschung und Wissenschaft werde der Zugang zu den amtlichen Geodaten einfacher, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Auf diese Weise könne swisstopo einen aktiven Beitrag für Innovation und wirtschaftliches Wachstum leisten und gleichzeitig die digitale Transformation in der Schweiz unterstützen. Die Dateien lägen in maschinenlesbarer Form vor und könnten einfach in digitale Prozesse eingebunden werden.

  • Die Digitalisierung der Miteigentümerversammlungen

    Die Digitalisierung der Miteigentümerversammlungen

    Unabhängig von der Corona Situation sind gerade bei STWE-Versammlungen folgende Schwierigkeiten anzugehen und zu bewältigen:

    • Gerechte Kommunikation mit allen Anspruchsgruppen
    • Einhaltung von rechtlichen Bestimmungen und Fristen
    • Hohe Administrative Aufwände
    • Einhaltung von Terminen
    • Erstellung und Zuweisung von Aufgaben
    • Protokollierung der gesamten Versammlung

    Die Digitalisierung hat gerade auch Lösungen in diesem Bereich enorm gepusht. Entsprechend sind verschiedene Anbieter im Markt aktiv, die versuchen den analog geführten Prozess in die digitale Welt zu verschieben, jedoch nicht allen gelingt dies mit gleicher Einfachheit und leich breitem Lösungsansatz. Umso wichtiger ist hier die Vorselektion und Qualitätsprüfung . Die Lösung aus unserem Produktportfolio kann Aufgrund der Kompatibilität mit verschiedenen ERP-Formaten und IT-Infrastrukturen als Plug & Play verstanden werden. Durch das einmalige Setup und dem verhältnismäßig kleinen Aufwand heben sich die Effizienzvorteile noch mehr hervor. Sobald alles installiert und aufgegleist ist, können ganze Prozesse digitalisiert und umfassend behandelt werden.
    Auch hybride teil-digitalisierte Prozesse sind für die Lösung kein Problem, was im Hinblick auf die unterschiedliche Bereitschaft/IT-Kenntnisse der Versammlungsteilnehmer sehr wichtig ist. So können alle oben genannten Schwierigkeiten über ein und dieselbe Software angegangen und gelöst werden.

    Die Quintessenz ist klar, dass durch die Unterstützung der einfachen Lösung flexible STWE-Versammlungen physisch und/oder digital durchgeführt werden können und so die Effizienz bei der Durchführung wie auch in der Vor- sowie Nachbereitung erheblich gesteigert werden kann. Dadurch kann der Fokus wieder auf die Arbeitsschritte gesetzt werden, wo es Fachkompetenz und Sozialkompetenz braucht. Nebst der Digitalisierung der Bewirtschaftung sind auch noch weitere digitale Lösungen in den Fokus geraten, welche unter PropTechMarket.net ersichtlich sind.

    Mehr dazu finden Sie auf: https://proptechmarket.net/solutions

  • Zühlke unterstützt Adtrac bei zielgenauer Aussenwerbung

    Zühlke unterstützt Adtrac bei zielgenauer Aussenwerbung

    Zühlke unterstützt das Zürcher Start-up Adtrac. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung bis zur Marktreife einer Plattform für die zielgenaue Steuerung, wechselnde Inhalte und Nachverfolgung der digitalen Aussenwerbung. Der Innovationsdienstleister aus Schlieren steht laut Medienmitteilung Adtrac von Beginn an zur Seite mit Beratung und Unterstützung bei der Fortentwicklung. Damit soll in wenigen Monaten die Marktreife der Plattform erreicht werden.

    Die Idee von Adtrac ist laut der Medienmitteilung, die Vorzüge der digitalen Welt in das klassische Prinzip der Aussenwerbung zu übertragen. Die Sensoren der Werbedisplays sollen genutzt werden, um möglichst relevante Inhalte für die Zielgruppe, die sich vor den Displays befindet, auszuspielen. Damit kann das Angebot auf der Werbefläche aufgrund von Daten über die jeweilige Zielgruppe genau für diese Zuseher und deren Interessen angepasst werden. Und der Kunde kann online den Verlauf seiner Kampagne mitverfolgen. Dazu dient laut Adtrac das webbasierte Kampagnenwerkzeug. Die Werbetreibenden können damit ihre Kampagnen jederzeit selbst planen, live nachverfolgen, optimieren und Auswertungen erstellen.

    „Dank der Expertise von Zühlke und der flexiblen und agilen Zusammenarbeit stehen wir heute mit einem marktreifen und überzeugenden Produkt da“, wird Benjamin Wey, der CEO von Adtrac, zitiert. Adtrac ist als ein Gemeinschaftsunternehmen von Advertima, Fortimo und SPAR, alle in St.Gallen ansässig, entstanden.

    Nach der Ersteinführung am Markt soll die Plattform laufend weiterentwickelt und mit neuen Funktionen ergänzt werden.

  • Visualisierungslösungen – willkommene Helfer in der Pandemie

    Visualisierungslösungen – willkommene Helfer in der Pandemie

    Um die Herausforderungen zu meistern, können digitale Visualisierungslösungen willkommene Hilfsmittel sein. Eine einfache Anwendung, sowie eine schnelle und unkomplizierte Implementierung sind bei der Auswahl erfolgsentscheidend. Bei überfüllten Terminkalendern sicherlich keine leichte Aufgabe sich hierfür die nötige Zeit einzuräumen. Dazu kommt eine nahezu unüberschaubare Anzahl Lösungsanbieter, welche eine fundierte Selektion erschweren. Von virtuellen Begehungen, über digitale live Besichtigungen mit oder ohne Roboter bis hin zu interaktiven 3D Touren oder Digitalen Zwillingen gibt es eine Vielzahl an PropTech-Lösungen, die es Unternehmen erlauben neue Wege einzuschlagen und sich an die sich ändernden Bedürfnissen anzupassen. Entscheidet man sich für die richtigen Anbieter, führt dies nicht nur zu einem neuen Kundenerlebnis und -nutzen, sondern bringt deutliche Effizienzsteigerungen sowie Kosten- und CO2-Ersparnisse mit sich.

    Auch wenn die Pandemie grosse Herausforderungen mit sich bringt, bietet sie auch Anlass sich auf Entdeckungstour zu begeben und neue Wege zu erforschen. Finden Sie heraus, welcher Weg Sie in die Zukunft führt und verschaffen Sie sich einen Überblick über qualitätsgeprüfte Visualisierungslösungen für die Immobilien- und Bauwirtschaft.

    Visualisierungslösungen im Überblick: https://proptechmarket.net/visualisierung

  • Westhive lockt digitale Nomaden in die Berge

    Westhive lockt digitale Nomaden in die Berge

    Das Berghuus Radons liegt oberhalb von Savognin auf 2000 Meter Höhe. Nun wird es auch zu einem Arbeitsort für digitale Nomaden. Wie Westhive mitteilt, richtet es im Berggasthaus mit dem Westhive Retreat einen Standort für flexible Arbeitsplätze und Workshops ein. „Wir wollten von Beginn an das Westhive Ökosystem mit Standorten für ungestörte Meetings abseits des Tagesgeschäfts erweitern“, wird Andreas Widmer, Mitgründer des Zürcher Anbieters von Gemeinschaftsarbeitsplätzen, in einer Mitteilung zitiert.

    Aus Widmers Sicht ist der Standort insbesondere für Strategiesitzungen geeignet. „Die Natur ist unfassbar inspirierend, und die Räumlichkeiten im Berghuus sind perfekt für Seminare und Tagungen.“ Insgesamt stehen zwölf Zimmer zur Verfügung.

    Das Berghuus öffnet laut Angaben auf seiner Internetseite wieder am 19. Dezember. Reservationen der Arbeitsplätze sind aber schon jetzt bei Westhive möglich. Mitglieder bestehender Westhive-Standorte können sich über die bestehende Infrastruktur anmelden und auf die gleiche Infrastruktur zurückgreifen wie an den bisherigen Standorten.

    Westhive hat 2018 seinen ersten Standort in Zürich-West eröffnet. Inzwischen sind vier weitere hinzugekommen, davon einer in Basel. Ein weiterer Standort am Zürcher Flughafen soll im ersten Quartal 2021 folgen.

  • Imomi lanciert Plattform für privaten Immobilienverkauf

    Imomi lanciert Plattform für privaten Immobilienverkauf

    Ab sofort offeriert die digitale Plattform imomi.ch Immobilienbesitzerinnen und -besitzern die Möglichkeit, ihr Objekt selbständig und ohne Makler zu verkaufen. „Die Digitalisierung hat bereits viele Bereiche unseres Lebens vereinfacht. Nun wird es Zeit, die generell träge Immobilienbranche zu revolutionieren“, wird CEO und Mitgründer Nicholas J. Arthur in einer Medienmitteilung des Basler Start-ups Imomi zitiert.

    Oft fehle es an Erfahrung und Zeit, sich selbst um den Verkauf zu kümmern. So sähen sich Verkaufswillige häufig gezwungen, Maklerkommissionen bis 3 Prozent in Kauf zu nehmen, heisst es dort weiter. Bei der Eigenvermarktung über imomi.ch zahle der Kunde erst bei erfolgreichem Abschluss 0,9 Prozent des Verkaufspreises.

    Für die sichere und effiziente Abwicklung des Verkaufsprozesses bietet Imomi eine unabhängige und kostenlose Schätzung des Werts einer Immobilie und eine professionelle Dokumentation. Diese beinhaltet das Erstellen eines virtuellen Hauses mit 3D-Rundgängen sowie professionelle Fotos und Drohnenaufnahmen. Eine entsprechende Annonce wird schweizweit in die relevantesten Immobilienplattformen eingestellt. Die Sicherheit eines professionellen Vertragswerks sei durch fachkundige Notare gewährt.