Schlagwort: digitale Infrastruktur

  • Ausbau von 8000 Glasfaseranschlüssen bis 2026 geplant

    Ausbau von 8000 Glasfaseranschlüssen bis 2026 geplant

    Swiss Fibre Net und der lokale Energie- und Wasserversorger StWZ Energie stellen der Zofinger Bevölkerung laut einer Medienmitteilung bis Ende des Jahres knapp 5000 Glasfaseranschlüsse zur Verfügung. Bis Ende 2026 sollen es 8000 sein.

    Wie die beiden Unternehmen weiter mitteilen, werde das Glasfasernetz geöffnet, um die Versorgung der Kundschaft mit einer breiten Vielfalt an Telekomangeboten verschiedener Anbieter zu ermöglichen. „Dank der Zusammenarbeit mit Swiss Fibre Net können die mit StWZ-Glasfaser erschlossenen Zofingerinnen und Zofinger von den zusätzlichen Telekomangeboten von Sunrise und Salt profitieren“, so StWZ-Geschäftsführer Paul Marbach in einer Medienmitteilung. Die Angebote der beiden Telekomanbieter seien sofort verfügbar.

    Dass Kundinnen und Kunden aus diversen Telekomanbietern auswählen können, sei heutzutage ein Muss, so der CEO von Swiss Fibre Net, Andreas Waber: „Nur offene Netze garantieren einen kundenorientierten Wettbewerb. Deshalb engagieren wir uns in Zusammenarbeit mit Energieversorgern, Kabelnetzbetreibern und Gemeinden für den Grundsatz des offenen Glasfasernetzes.“

    Die Swiss Fibre Net AG ist ein Gemeinschaftsunternehmen lokaler Energieversorger und Kabelnetzbetreiber in der Schweiz. Sie verbindet die lokalen Glasfasernetze ihrer Netzpartner zum grossflächigen, homogenen und offenen Swiss Fibre Net und bietet dieses national tätigen Telekomanbietern zur Nutzung an.

  • Neues Rechenzentrum stärkt digitale Infrastruktur in Winterthur

    Neues Rechenzentrum stärkt digitale Infrastruktur in Winterthur

    Der Rechenzentrenbetreiber NorthC Schweiz AG hat am 20. März sein neues Rechenzentrum in Winterthur eingeweiht. Das neue Rechenzentrum befindet sich auf einer Fläche von rund 1100 Quadratmeter im Turm Areal. Es soll eine zentrale Rolle als Knotenpunkt für die regionale Datenkommunikation spielen, so heisst es in einer Medienmitteilung.

    Das Rechenzentrum bietet KMU und grossen Unternehmen in der Region individuelle Colocation-Lösungen, sichere und direkte Cloud-Verbindungen sowie garantierte Bandbreiten und Geschwindigkeiten für geschäftliche Anwendungen. Durch die Anbindung an die Rechenzentren in Münchenstein BL und Biel sollen zuverlässige Verbindungen zu einer Vielzahl von Cloud- und IT-Dienstleistern gewährleistet werden.

    Das Rechenzentrum verfügt über eine derzeitige Leistungskapazität von 1,8 Megawatt und wird vollständig mit erneuerbarer Energie betrieben. NorthC plant laut der Mitteilung mit seiner 2030 Strategie, Projekte zu initiieren, mit denen die entstehende Abwärme in Winterthur zukünftig sinnvoll genutzt werden kann.

    NorthC setzt laut Patrik Hofer auf regionale Rechenzentren mit internationaler Reichweite. „Mit unserem regionalen Ansatz können wir massgeschneiderte Lösungen für die Region Winterthur anbieten, die den hohen Ansprüchen an Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit gerecht werden“, wird der Managing Director Schweiz bei NorthC in der Medienmitteilung zitiert.

    In Winterthur sind nach Ralph Peterli, Geschäftsführer der Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur, bereits viele führende Technologieunternehmen ansässig. „Es ist gut zu wissen, dass mit NorthC ein regionales Unternehmen stabile und sichere IT-Infrastrukturen auf Stadtgebiet anbietet“, äusserte sich Peterli der Medienmitteilung zufolge.

    NorthC Schweiz hat seinen Sitz in Biel und ist ein Tochterunternehmen der NorthC Group mit Sitz in Oude Meer in den Niederlanden.