Schlagwort: Dreiklang

  • Überbauung «Lindenpark»: Durchmischtes Wohnen im Zentrum

    Überbauung «Lindenpark»: Durchmischtes Wohnen im Zentrum

    Das Gebiet zwischen dem Erliweg und der Birkenhaldenstrasse in Steinhausen gehört zu einer der letzten bebaubaren Parzellen im Dorfzentrum. Der Grundeigentümer Viktor Jans – Wirt des Gasthauses zur Linde – hat das Architekturbüro Mächler und Töngi aus Rotkreuz mit der Überbauung «Lindenpark» beauftragt. Seit 2020 entstehen hier fünf Gebäude, die in Ovalform angeordnet sind. In der Mitte ist ein begrünter Platz geplant.

    Das mit sieben Geschossen höchste und mit 757 Quadratmetern Fläche grösste Gebäude befindet sich im Süden der Parzelle zur Bahnhofstrasse hin. 26 Wohnungen entstehen hier. Die Bauten werden gegen Norden in jeder Dimension reduziert. Haus 2 und 3 weisen noch fünf Geschosse und Haus 4 und 5 vier Geschosse auf. Damit wird bewusst auf die umliegende Umgebung reagiert. Durch die Höhenstaffelung werden die Baukörper optimal in das bestehende Bild eingepasst, und gleichzeitig wird die Tradition von grossmassstäblichen Bauten entlang der Bahnhofstrasse aufgegriffen. Die Fassaden sind mehrfach abgeknickt, sodass die Neubauten weicher und weniger kantig erscheinen. Zudem wird so der Gesamtbebauung eine zum Rande hin dynamisch ausfliessende Bewegung verliehen.

    Geplant sind mehrheitlich Kleinwohnungen. Einige grössere Wohnungen sollen neuen Wohnraum für Familien schaffen. Die Attika-Wohnungen sind im südlichen Bereich der Baukörper angelegt. So unterstützen sie die abfallende Bewegung der Gebäude nach Norden. Das Projekt umfasst 148 Parkplätze. Im Zentrum der Überbauung sind ein begrünter Wohnhof mit einem Spiel- und Aufenthaltsbereich geplant sowie ein offener Bereich mit einem Gartenrestaurant nach Süden. Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern sorgen für eine umweltfreundliche Stromversorgung. Die Fassaden sind einheitlich mit einer geklebten Steinfassade in Klinkeroptik materialisiert. So passen sie sich harmonisch an die gegenüberliegende Bebauung «Dreiklang» an.

    Die bestehende Scheune, die sich im süd-östlichen Bereich des «Lindenparks» befindet, wird zu einem multifunktionalen Kulturraum mit Restaurationsbetrieb umgenutzt. Auf Erdgeschoss-Niveau im Bereich zur Bahnhofstrasse hin sind weitere öffentliche Nutzungen geplant.

    Die geplante Bebauung von oben.
  • «Dreiklang» Sursee: Zeitgemässes Wohnen  und Arbeiten

    «Dreiklang» Sursee: Zeitgemässes Wohnen und Arbeiten

    Die Überbauung «Dreiklang» besteht aus zwei Hochhäusern (48 und 38 Meter Höhe) und einem Riegelbau, der die zwei Türme verbindet. Diese drei Volumen würden ein Ensemble bilden, welches sich
    als markanter Stadtbaustein ins Quartier einfüge und mit den zwei Hochhäusern klare Akzente setze, betonen die Architekten. Das Projekt «Dreiklang» war 2015 aus einem Projektwettbewerb hervorgegangen, welchen Mischa Badertscher Architekten AG für sich gewinnen konnten.

    Klare Gliederung der Baukörper
    Realisiert werden in der Überbauung 91 Eigentums- und Mietwohnungen, Büro- und Retailflächen. Ende 2022 bezieht die Luzerner Kantonalbank als Bauherrin im «Dreiklang» ihren neuen Regionalsitz. Dadurch führt sie ihre zwei bisherigen Standorte in Sursee zusammen. Die Verkaufsflächen im Erdgeschoss, die Dienstleistungen im Sockel sowie die Wohnnutzungen darüber unterscheiden sich im Fassadenraster. Die Baukörper weisen eine klare Gliederung der hell verkleideten Fassade auf – sie soll zusammen mit den bronzefarbenen Fenster- und Türeinfassungen einen ruhigen Charakter vermitteln –, welche die unterschiedlichen Nutzungen klar differenziert. Die Verkaufsflächen im Erdgeschoss, die Dienstleistungsebenen im Sockel sowie die Wohnnutzungen darüber unterscheiden sich in Raster- und Öffnungsgrössen. ■