Schlagwort: Drohne

  • Wingtras Kartierungsdrohnen unterstützen französische Baubranche

    Wingtras Kartierungsdrohnen unterstützen französische Baubranche

    Wintgra und SITECH France, ein Unternehmen für digitales Bauen und digitale Lösungen der Firma Trimble, sind eine Partnerschaft eingegangen. Diese Zusammenarbeit bringt laut einer Meldung von Wingtra die eigenen Kartierungsdrohnen als Lieferanten wertvoller Geodaten mit SITECHs Expertise bezüglich der Verwendung digitaler Technologien bei Erdarbeiten, Strassen- und Linearprojekten, topografischen Massnahmen sowie bei Steinbrüchen und technischen Deponien zusammen. Das französische Unternehmen hat seinen Sitz in der Region Île-de-France.

    Da SITECH die nahtlose Integration der zuverlässigen Datenerfassung von Wingtra ermögliche, werde diese Partnerschaft die Branche mit verbesserten Geodaten voranbringen. Diese dienen der effizienteren Modellierung von Baustellen, der Verbesserung der Projektierung und der Prozessoptimierung.

    Wie es in der Meldung weiter heisst, unterstützen beide Partner damit proaktive Unternehmen dabei, intelligenter zu bauen. Dies unterstreiche ihr Engagement für Innovation, Produktivität und die Reduzierung des CO2-Fussabdrucks im Bauwesen.

  • Wingtra hat neuen Vertriebspartner in Taiwan

    Wingtra hat neuen Vertriebspartner in Taiwan

    Wingtra expandiert weiter: Wie der Zürcher Hersteller von Kartierungsdrohnen mitteilt, kann er mit seinem neuen Vertriebspartner Century Instruments nun auch das Marktpotenzial in Taiwan erschliessen. Das in der taiwanesischen Stadt Taichung City angesiedelte Unternehmen konzentriert sich seit 30 Jahren auf den Vermessungsmarkt seines Landes. Einer Unternehmensmitteilung zufolge bietet es neben fachkundiger Beratung und erstklassigen Geräten jetzt auch die Drohnen von Wingtra an.

    Die hochpräzisen, senkrecht startenden und landenden und einfach zu bedienenden VTOL-Drohnen (Vertical Take-off and Landing) sind auf GIS, das Geoinformationssystem für Kartierungstechnologie, spezialisiert. Sie wurden von der 2016 als Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) gegründeten Firma speziell für die Luftbildvermessung und -kartierung in der Bauindustrie entwickelt.

    Die Wingtra-Drohnen liefern auch für grosse Gebiete und mit hoher Auflösung und Genauigkeit konsistente, qualitativ hochwertige Vermessungsdaten schneller und zu geringeren Kosten als andere Vermessungsinstrumente, heisst es bei Wyss Zurich. Die Stiftung fördert Wingtra und andere translationale Projekte der ETH und der Universität Zürich.

    Im Juni und Juli dieses Jahres hat Wingtra bereits die Aufnahme von Geschäftsbeziehungen mit zwei neuen Vertriebspartnern in Mexiko und einem Unternehmen in Kanada bekanntgegeben. Einer seiner Investoren, die Risikokapitalfirma DiamondStream Partners aus Seattle, hatte im März 2023 nach dem erfolgreichen Abschluss einer Serie B-Finanzierungsrunde in Höhe von 22 Millionen Dollar angekündigt, Wingtra beim Eintritt in neue Märkte auf dem nord- und südamerikanischen Kontinent zu unterstützen.

  • Drohne führt Messflüge in Zementwerk durch

    Drohne führt Messflüge in Zementwerk durch

    Im Zementwerk von Holcim in Siggenthal ist diese Woche ein wichtiger Meilenstein erreicht worden. Nach mehreren Jahren Forschungsarbeit hat die Spezialdrohne des Zürcher Start-ups Voliro dort eine erste offizielle Messflugkampagne durchgeführt. Dabei wurden laut einer Medienmitteilung wichtige Messungen zur Bestimmung der Stahlwandstärken des Zementofens und des Zyklonvorwärmers vorgenommen.

    Voliro, eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), ist auf die Entwicklung fliegender Roboter zur Inspektion und Wartung industrieller Anlagen spezialisiert. Ihre Drohnen können mit unterschiedlichen Sensoren ausgestattet werden und sowohl visuelle als auch thermische und kontaktbasierte Messungen durchführen. Eine Besonderheit an den Drohnen ist, dass sie sich dank eines speziellen Rotorsystems um alle Achsen drehen können, was ihnen Manöver in vertikalen Positionen und sogar kopfüber erlaubt. Dank des 360-Grad-Designs sind sie auch für den Einsatz bei Messungen an gekrümmten und schrägen Oberflächen geeignet.

    Der Medienmitteilung zufolge gilt der Einsatz solcher Spezialdrohnen in grosser Höhe als eine Weltneuheit. Mit der Methode liessen sich sowohl Zeit als auch Kosten sparen. Ausserdem erhöhe der Einsatz von Drohnen die Arbeitssicherheit.

    Holcim begleitet die Produktentwicklung von Voliro den Angaben zufolge bereits seit 2019. Dabei stellt der weltweit tätige Zuger Zementkonzern dem Start-up seine Infrastruktur in Siggenthal für Testflüge zur Verfügung und unterstützt es mit seinem Fachwissen.

  • Drohne erstellt digitalen Zwilling von Zürich

    Drohne erstellt digitalen Zwilling von Zürich

    Wingtra, eine Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), stellt spezielle Drohnen für Luftbildaufnahmen und die Fernerkundung her. Dabei kombiniert sie die positiven Eigenschaften von Multirotoren und Starrflüglern. Die Wingtra-Drohne startet und landet senkrecht wie ein Helikopter. Gleichzeitig fliegt sie aber effizient vorwärts wie ein Flugzeug. Dank ihrer hohen Traglast kann die Drohne zudem eine grosse Auswahl an Kameras tragen.

    Erst vor Kurzem hat Wingtra die WingtraOne GEN II auf den Markt gebracht. Diese Drohne ermöglicht eine neue, schräge Kamerakonfiguration für hochwertige 3D-Drohnenkartierungen. Um die Entwicklung gleich einzusetzen, hat Wingtra damit einen digitalen Zwilling der Stadt Zürich erstellt.

    Für die 3D-Kartierung der Stadt Zürich hat die Drohne einer Medienmitteilung zufolge lediglich sechs Flugstunden gebraucht. Ein Pixel im 3D-Modell entspricht dabei 3 Zentimeter an Informationen aus der realen Welt. Damit stelle es „einen völlig neuen Detailgrad“ dar.

    Laut Maximilian Boosfeld, Mitgründer und CEO von Wingtra, ist die neue Drohne „die perfekte Wahl für die Erfassung von Infrastruktur – von einer einzelnen Industrieanlage bis hin zu ganzen Städten“. Detaillierte 3D-Daten könnten etwa Stadtverwaltungen, Stadtplanern, Ingenieuren und Architekten helfen, die Lebensqualität in städtischen Räumen zu erhöhen, kritische Infrastrukturen zu planen und Veränderungen der Umwelt zu simulieren, hält das Unternehmen weiter fest.