Schlagwort: Dübendorf

  • Meilenstein für die zweite Etappe des Innovationsparks

    Meilenstein für die zweite Etappe des Innovationsparks

    Der Innovationspark Zürich verbindet Forschung, Entwicklung und aviatische Nutzung auf einzigartige Weise. Im südwestlichen Teil des Flugplatzes Dübendorf wird ein Areal für den Innovationspark sowie für einen Forschungs-, Test- und Werkflugplatz entstehen. Diese Vision umfasst nicht nur moderne Infrastruktur, sondern auch öffentlich zugängliche Grün- und Freiräume. Das Projekt ist von zentraler Bedeutung für die Region, den Kanton Zürich und die gesamte Schweiz.

    Gestaltungsplan als Basis für nachhaltige Entwicklung
    Der neu festgesetzte Gestaltungsplan für Teilgebiet B schafft verbindliche Rahmenbedingungen. Er regelt die Nutzung, die Lage der Bauflächen sowie gestalterische, ökologische und verkehrliche Vorgaben. Gleichzeitig werden die Auswirkungen auf das regionale Verkehrsnetz vertieft untersucht und Grünräume optimal integriert.

    Fortschritte durch Beteiligung und Planungssicherheit
    Nach einer öffentlichen Auflagephase und der Berücksichtigung eingegangener Einwendungen wurde der Gestaltungsplan überarbeitet und verabschiedet. Ab dem 22. November 2024 tritt er in Kraft und bildet die Grundlage für zukünftige Bauvorhaben. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Verwirklichung des Innovationsparks Zürich getan.

  • Forschungscampus «co-operate» in Dübendorf erfolgreich erweitert

    Forschungscampus «co-operate» in Dübendorf erfolgreich erweitert

    Der Ausbau des Forschungscampus in Dübendorf, der von 2021 bis 2024 stattfand, umfasst ein hochmodernes Laborgebäude, ein Multifunktionsgebäude und ein neues Parkhaus. Diese Infrastrukturmassnahmen sind entscheidend, um den steigenden Anforderungen der Forschung gerecht zu werden. Die zusätzlichen 30 Labors und Büros bieten den Forschenden eine verbesserte Arbeitsumgebung, die den neuesten technologischen und umweltfreundlichen Standards entspricht.

    Nachhaltigkeit und Innovation Hand in Hand
    Ein besonderes Merkmal des neuen Campus ist der Fokus auf nachhaltige Energiegewinnung und -nutzung. Ein neu entwickeltes Hochtemperatur-Erdsondensystem speichert Abwärme im Sommer und nutzt diese im Winter zur Beheizung der Gebäude. Diese und weitere technologische Innovationen, die direkt aus den Labors der Empa und Eawag stammen, werden nicht nur auf dem Campus angewendet, sondern auch weiter erforscht, um ihre Effizienz und Umweltverträglichkeit zu optimieren.

    Ein grüner und autofreier Campus
    Um das Campus-Gelände umweltfreundlicher und fussgängerfreundlicher zu gestalten, wurden bestehende Parkplätze ins neue Parkhaus verlegt und das Gelände umfassend begrünt. Ein «Grüngürtel» verbindet die beiden Forschungsinstitute und schafft eine einladende Atmosphäre für Mitarbeitende und Besucher. Der neue Campusplatz beim NEST bietet zudem einen attraktiven Freiraum für Austausch und Erholung.

    Blick in die Zukunft
    Mit der Fertigstellung des Projekts «co-operate» haben Empa und Eawag nicht nur ihre Forschungsinfrastruktur modernisiert, sondern auch die Basis für zukünftige Innovationen gelegt. Die Kombination aus modernster Bauweise, nachhaltiger Energienutzung und einer verbesserten Arbeitsumgebung fördert die Spitzenforschung und stärkt die Position der Schweiz als führenden Standort für wissenschaftliche Innovationen.

  • Viboo sammelt 1,5 Millionen Franken ein

    Viboo sammelt 1,5 Millionen Franken ein

    Viboo hat eine Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt konnten 1,5 Millionen von den Investoren High-Tech Gründerfonds, Swisscom Ventures und Rainmaking Impact eingesammelt werden, informiert die Ausgründung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in einer Mitteilung. „Die Runde war überzeichnet, was das starke Vertrauen der Investoren und das Interesse an dem Potenzial des Unternehmens zur Dekarbonisierung von Gebäuden widerspiegelt“, heisst es dort.

    Viboo hat eine Plattform für den optimalen Energieeinsatz in Gebäuden entwickelt. Die Predictive-Control-as-a-Service-Plattform arbeitet mit selbstlernenden Algorithmen, die Wetter- und Gebäudedaten sowie die Präferenzen der Bewohnenden nutzt, um den Energiebedarf in den Räumen zu optimieren. Die in der Finanzierungsrunde eingesammelten Mittel sollen zur Kommerzialisierung der Plattform eingesetzt werden. Hier will sich viboo während der kommenden Heizsaison auf Gewerbegebäude konzentrieren.

    „Die Plattform und die Algorithmen sind eine echte Revolution für bestehende und auch ältere Gebäude“, wird Gregor Haidl, Senior Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds, in der Mitteilung zitiert. „Die Ergebnisse der letzten Heizperiode zeigen, dass viboo einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung von Gebäuden leisten kann.“

  • FRZ Flughafenregion Zürich lädt zum 9. Immobilien-Summit

    FRZ Flughafenregion Zürich lädt zum 9. Immobilien-Summit

    Die Wirtschafts- und Standortförderung FRZ Flughafenregion Zürich mit Sitz in Glattbrugg lädt zum 9. Immobilien-Summit nach Dübendorf ein. Am 4. Juli beschäftigen sich Referenten und Referentinnen der Bau- und Immobilienbranche mit neuartigen Formen der Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit, Energie und Mobilität, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach spricht Ursina Kubli, Leiterin Immobilien Analytics, bei der Zürcher Kantonalbank, ab 13.30 Uhr über die Entwicklung vom Überfluss zur Knappheit am Immobilienmarkt und wie sich die Nachfrage nach Büroflächen in Zeiten von Homeoffice gestaltet. Anschliessend zeigt Marco Faiss, Co-Gründer bei em2, neue Wege der Zusammenarbeit in Bauprojekten auf.

    Bernd Hofer, CEO von Freo Switzerland, und Sophie Stigliano, Director bei Urban Standards, beschäftigen sich in ihrem Referat „Green Only Development und den Hebel der Quartiersmobilität“ mit nachhaltigem Bauen und der Frage nach klimafreundlicher Mobilität als integralen Bestandteil.

    Nach einer Kaffeepause und Möglichkeiten zum Kontakte knüpfen geht es um 16.30 Uhr weiter mit dem zweiten Teil des Programmes. Darin spricht Hannes Pichler, Direktor Immobilien an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), über integrierte Projektabwicklung vor dem Hintergrund von Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung.

    Jens-Uwe Meyer, Managementvordenker, Buchautor und Digitalunternehmer, richtet mit dem letzten Referat des Tages „Reset! Strategien für das Jahrzehnt des radikalen Wandels“ den Blick auf die Zukunft. Der Abend schliesst mit einem Apéro riche sowie der Möglichkeit zum Netzwerken.

    Einlass in The Hall ist ab 11 Uhr. Die Anmeldung für die Teilnahme ist online möglich.

  • Innovation auf dem Flugplatz Dübendorf

    Innovation auf dem Flugplatz Dübendorf

    Das Flugplatzareal in Dübendorf soll sich weiterentwickeln. Unter anderem entsteht hier mit dem Innovationspark Zürich eine neue Plattform für Forschung, Entwicklung und Innovation. Sie soll die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern – und damit die Umsetzung von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen unterstützen. Der Innovationspark Zürich soll gemäss BAK-Studie gegen 10’000 Arbeitsplätze und eine jährliche Wertschöpfung von rund 1,9 Milliarden Franken schaffen.

    Verantwortlich für den Aufbau und den Betrieb zeichnet die Stiftung Innovationspark Zürich. Sie wurde im September 2015 vom Kanton Zürich, der ETH Zürich und der ZKB gegründet. Der Kanton Zürich, die drei Standortgemeinden Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen sowie der Bund entwickeln das Areal gemeinsam.

    Grundlage für die Entwicklung des Areals bildet der gemeinsam erarbeitete Synthesebericht der Projektpartner. Hierin ist auch ersichtlich, wie sich das Flugplatzareal Dübendorf insgesamt in der Zukunft darstellen soll, welche Nutzungen vorgesehen und wie diese räumlich verteilt sind. Das Areal soll in vier Teilgebiete eingeteilt werden:

    Ein erster Bereich ist für den Innovationspark Zürich reserviert, in dem insbesondere in den Bereichen Mobilität, Robotik, Aviatik, Raumfahrt und Advanced Manufacturing & Materials geforscht werden soll. Im zweiten Teilgebiet überlagern sich der Innovationspark sowie ein Forschungs-, Test- und Werkflugplatz zu einem Aviatikcluster. Im dritten Teilgebiet können die Nutzungen mit hohen Sicherheitsanforderungen – die Bundesbasis der Luftwaffe und das Flugsicherungszentrum der Skyguide – unabhängig weiterentwickelt werden. Im vierten Teilgebiet bestehen weitere aviatische Infrastrukturen. Dort spielt auch der Naturschutz eine zentrale Rolle. Für die Bevölkerung wird zudem rund um das ganze Areal ein durchgängiger Flugplatzrundweg erstellt.

    Für die weiteren Planungs- und Umsetzungsarbeiten legte der Regierungsrat dem Kantonsrat drei Anträge vor: Die Richtplanteilrevision legt die planerischen Eckwerte für die Umsetzung des Syntheseberichts fest. Für die schrittweise Entwicklung des Innovationsparks beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat 97,45 Millionen Franken und für die Planung eines Forschungs-, Test- und Werkflugplatzes 8,2 Millionen Franken.

    Bis 2023 könnte der Kantonsrat über diese Vorlagen entscheiden. Ab 2023 ist die Renovation der bestehenden Bauten geplant. Dann sollen auch erste Baugesuche eingereicht werden. Die Umsetzung erster Bauten könnte somit ab ca. 2024/2025 starten.

    Der Innovationspark Zürich soll die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern.
  • Holzboden soll Schall schlucken

    Holzboden soll Schall schlucken

    Forschende  der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) arbeiten an einer Weltneuheit in der Schalldämmung von Holzbauten, wie es in einer Mitteilung heisst. Es geht insbesondere darum, den Trittschall zu reduzieren. Dabei greifen die Forschenden auf eine physikalische Theorie aus den 1990er-Jahren zurück.

    Bei der Theorie geht es um sogenannte akustische schwarze Löcher. Dabei sollen parabolische Aussparungen in einem Material Vibrationen wie Schall „schlucken“ können. Allerdings wurde diese Theorie bisher weder im Holzbau noch in der Bauakustik getestet. Stefan Schoenwald, Leiter des Bauakustiklabors der Empa in Dübendorf, hat mit seinem Team nun genau solche Experimente durchgeführt.

    Bei seinen Versuchen hat das Team akustische Spektren bereits am Computer berechnet. Danach hat es getestet, ob das Computermodell der Realität entspricht. Tatsächlich gab es nur Abweichungen von bis zu 5 Prozent, was die Forschenden unter anderem mit der natürlichen Variation des Holzes erklären.

    Die Forschenden wollen nun auch noch ein Verfahren entwickeln, das automatisch die beste Anordnung und Form der akustischen schwarzen Löcher auf beliebigen Bodengrössen und -formen aufzeigen kann. Danach gilt es, Industriepartner zu suchen. Bei den Versuchen hat die Empa bereits mit der Holzbaufirma Strüby AG in Seewen SZ kooperiert.

  • Innovationspark Dübendorf ist einen Schritt weiter

    Innovationspark Dübendorf ist einen Schritt weiter

    Das Flugplatzareal in Dübendorf soll sich in den kommenden Jahren zu einem lebendigen Stadtquartier entwickeln. Es soll ein Zentrum für Innovation, Forschung und Arbeitsplätze entstehen. Die aviatische Infrastruktur soll als strategische Reserve gesichert werden.

    Der Zürcher Regierungsrat hat dem Kantonsrat nun einen Synthesebericht vorgelegt, wie es in einer Mitteilung heisst. Dieser wurde von Bund, Kanton, Standortgemeinden und weiteren Beteiligten erarbeitet. Er bildet die Grundlage für die weitere Entwicklung des Areals. Er soll nun zunächst von einer Spezialkommission vorberaten werden, den der Kantonsrat eingesetzt hat.

    Bis zum Frühling 2022 will der Regierungsrat dem Kantonsrat dann drei Anträge vorlegen. Diese befassen sich mit der Schaffung von Planungsrecht, einer Revision des Richtplans sowie einem Planungskredit.

  • Bauprojekt Cosmos geht an Immobilienfonds

    Bauprojekt Cosmos geht an Immobilienfonds

    Mobimo veräussere sein baubewilligtes Projekt Cosmos in Dübendorf an einen von der Credit Suisse verwalteten Immobilienfonds, informiert das Luzerner Immobilienunternehmen in einer Mitteilung. Im Jahr 2000 hatte Mobimo das entsprechende Grundstück an der Zürichstrasse erworben. Anstelle des damals vorhandenen Geschäftshauses sollen nun vier neue Gebäude mit insgesamt rund 170 Wohnungen sowie für Büros, Gewerbe oder Verkauf nutzbaren Flächen entstehen.

    Der Beginn der Bauarbeiten ist für diesen Monat vorgesehen. Im Spätsommer 2023 sollen die dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS Gold) und dem Gütesiegel greenproperty entsprechenden Bauten fertiggestellt sein. Dabei werde unter anderem je eine Photovoltaikanlage und eine Erdsonde installiert, erläutert Mobimo.

    „Aus einem Anlageobjekt mit Potenzial haben wir ein überzeugendes Neubauprojekt entwickelt“, wird Mobimo-CEO Daniel Ducrey in der Mitteilung zitiert. „Cosmos ist ein gutes Beispiel für das Zusammenspiel von aktivem Portfoliomanagement und interner Entwicklungskompetenz.“

  • Büroetage im NEST wird kreislauffähig gebaut

    Büroetage im NEST wird kreislauffähig gebaut

    Die Sprint genannte Büroeinheit im NEST soll neue Massstäbe für kreislaufgerechtes Bauen setzen. Mitte April findet der Spatenstich statt. Im Sommer soll sie fertiggestellt sein. Sprint ist im ersten Obergeschoss des NEST in Dübendorf angesiedelt. Das insgesamt dreigeschossige modulare Gebäude ist das Forschungs- und Innovationszentrum der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und des Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs (Eawag).

    Wie es in einer Medienmitteilung der Empa heisst, konzentrierten sich die an der Planung Beteiligten darauf, möglichst allgemeingültige Lösungen für einen späteren Rückbau zu finden. Dabei folgen sie einem Designansatz, der zukünftige Änderungen und Demontagen zur Rückgewinnung von Systemen, Komponenten und Materialien erleichtert. Heutige Gebäude müssten so gebaut werden, „dass deren Bestandteile wieder in Kreisläufe zurückgeführt werden können“, so Kerstin Müller, geschäftsführende Architektin im baubüro in situ und Geschäftsführerin der Zirkular GmbH.

    Ihr Kollege Oliver Seidel verweist darauf, dass das Wiederverwenden von Materialien oft mit tieferen Kosten assoziiert wird. „Doch der Mehrwert liegt in einem anderen Bereich: Re-Use ist nachhaltiger. Und in puncto Qualität gibt es keine Einbussen.“ Im Gegenteil. So stelle etwa die Ästhetik eines alten Holzparkettbodens einen Mehrwert dar.

    „Erstmals vereint die Empa den Ansatz der Wiederverwendung und die Marktanforderungen des schnellen und flexiblen Bauens“, wird Enrico Marchesi, Innovation Manager und Projektverantwortlicher des NEST, zitiert. „Mit der neuen Unit ,Sprint‘ wollen wir zeigen, dass diese Bedürfnisse zusammen erfüllt werden können.“

  • Ausgezeichnete Designs schmücken Photovoltaikfassade des NEST

    Ausgezeichnete Designs schmücken Photovoltaikfassade des NEST

    Studierende der Hochschule Luzern haben aus Photovoltaikmodulen Designobjekte gemacht. Sie sollen an der Fassade des Forschungs- und Innovationsgebäude NEST auf dem Campus der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf montiert werden. In einem Wettbewerb waren Studierende der beiden Hochschul-Departemente Design und Kunst sowie Technik und Architektur der Hochschule Luzern (HSLU) aufgerufen, ihre Entwürfe zu präsentieren. Die Kunstwerke seien im Rahmen einer zweiwöchigen interdisziplinären Blockveranstaltung entstanden, heisst es in einer Medienmitteilung der Empa.

    Eine sechsköpfige Jury bestimmte den Entwurf mit dem Titel „Glasklar“ von Lynn Balli zum Sieger. Ihre acht Motive werden auf den Modulen zu sehen sein, die im Sommer 2021 an der Fassade des NEST installiert werden. Der Entwurf habe die Jury durch „das elegante Hervorheben der Dynamik von Glas und die gelungene Umsetzung mit acht Einzelkunstwerken“ überzeugt.

    Die Jury setzte sich aus leitenden Personen der Empa, der HSLU und der Firma Zug Estates zusammen. Den Publikumspreis gewann das Projekt „Vernetzt“ von Florence Schöb.

    NEST ist das gemeinsame Forschungs- und Innovationsgebäude von Empa und dem Wasserforschungsinstitut Eawag. In dem modularen Gebäude werden Bau- und Energietechniken sowie Materialien getestet. Damit soll ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und Energie gefördert werden.

  • Implenia baut auf Empa-Campus Dübendorf

    Implenia baut auf Empa-Campus Dübendorf

    Implenia realisiert die erste Etappe des neuen Empa-Campus Dübendorf. Für die Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung (Eawag) wird der Baukonzern laut seiner Medienmitteilung ab Frühling 2021 ein Laborgebäude, ein Multifunktionsgebäude und ein Parkhaus bauen. Deren Fertigstellung ist für den Herbst 2023 geplant. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 56 Millionen Franken.

    Dieses Siegerprojekt von sam architekten ist aus einem zweistufigen Gesamtleistungswettbewerb hervorgegangen. Seine Architektursprache bezeichnet Implenia in der Mitteilung als „funktional elegant und vornehm zurückhaltend“. Alle Neubauten sollen eine Minergie-P-Eco-Zertifizierung erhalten.

    „Es freut uns sehr, dass wir mit dem Forschungscampus ein weiteres interessantes Projekt für Empa Eawag ausführen dürfen“, wird Jens Vollmar, Head Division Buildings bei Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Damit knüpfen wir an die langjährige Beziehung an, die wir beispielsweise mit der erfolgreichen Realisierung des Forums Chriesbach, ebenfalls in Dübendorf, entwickeln konnten.“

  • Agile Wind Power stellt einzigartige Windturbine fertig

    Agile Wind Power stellt einzigartige Windturbine fertig

    Die Dübendorfer Agile Wind Power AG hat auf dem Windtestfeld in Grevenbroich bei Düsseldorf den Bau der ersten Vertical Sky-Windturbine abgeschlossen. Vertical Sky ist die erste Windenergieanlage der Megawattklasse mit vertikal montierten Rotorblättern. Laut einer Medienmitteilung ist sie leise, effizient und „weltweit einzigartig“.

    In den kommenden Wochen nimmt die Anlage schrittweise den Probebetrieb auf. In dieser Zeit werden verschiedene Messungen durchgeführt, die für die Zertifizierung erforderlich sind. Gleichzeitig wird Strom produziert. Vertical Sky-Windturbinen seien umweltverträglich und könnten an Standorten installiert werden, die für herkömmliche Anlagen nicht infrage kommen, etwa nahe an Wohnsiedlungen, so Agile Wind Power. Deshalb eigne sich der Turm zur dezentralen Stromproduktion. Zudem würden Vögel und Fledermäuse die vertikal ausgerichteten Rotorblätter erkennen und ihnen nicht zum Opfer fallen.

    Der erst Produkttyp hat eine Nennleistung von 750 Kilowatt und ist 105 Meter hoch. Sein Rotordurchmesser beträgt 32 Meter. Er zeichne sich durch einfache Logistikkonzepte aus. „Wir orientieren uns am Markt und wollen dazu beitragen, in naher Zukunft eine sichere und zuverlässige Versorgung mit sauberer Energie zu gewährleisten, unabhängig von endlichen Energieträgern“, so der Gründer und CEO, Patrick Richter.

    Der Vertical Sky-Rotor geht auf dem ehemaligen Flughafengelände in Lemwerder nahe Bremen in Serie. Der Zugang zu internationalen Häfen sei ein Vorteil des Standorts, heisst es in der Mitteilung. Das Forschungs- und Entwicklungsteam von Agile Wind Power verbleibe jedoch in Dübendorf.