Schlagwort: EBIT

  • Sika verbucht Rekordumsatz

    Sika verbucht Rekordumsatz

    Sika habe im ersten Halbjahr 2022 Rekordwerte bei Umsatz und Gewinn erzielt, schreibt der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Ihr zufolge legte der Umsatz von Sika im Jahresvergleich um 18,0 Prozent auf den Rekordwert von 5,25 Milliarden Franken zu. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT zog im selben Zeitraum um 22,7 Prozent auf 841,9 Millionen Franken an. Die EBIT-Marge habe gleichzeitig den Rekordwert von 16,0 Prozent erreicht, erläutert Sika.

    Die Marktbedingungen seien auch für Sika anspruchsvoller geworden, wird Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. „Dennoch konnten wir im letzten Halbjahr die Stärken unseres Geschäftsmodells und unserer Organisation voll ausspielen und gute Geschäftsergebnisse erzielen“, so der Vorsitzende der Konzernleitung. Als solche Stärken zählt Hasler eine hohe Diversifikation, eine globale Einkaufsorganisation sowie innovative, nachhaltige und qualitativ hochwertige Technologien auf.

    Zum Rekordumsatz im Berichtssemester haben laut Mitteilung alle Regionen mit zweistelligen Wachstumsraten beigetragen. Am stärksten fiel das Wachstum mit 39,5 Prozent (35,8 Prozent in Lokalwährungen) in der Region Americas aus. Die umsatzstärkste Region EMEA legte um 7,6 Prozent (12,9 Prozent in Lokalwährungen) auf 2,19 Milliarden Franken zu. Das Geschäft mit der Automobilindustrie sei mit 13,2 Prozent in Lokalwährungen „deutlich schneller als der Markt gewachsen“, schreibt Sika.

    Für das Gesamtjahr hat der Konzern sich das Ziel gesetzt, beim Umsatz erstmals mehr als 10 Milliarden Franken zu erreichen. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT soll überproportional zum Umsatz gesteigert werden.

  • Übernahmen treiben Wachstum von Poenina

    Übernahmen treiben Wachstum von Poenina

    Einer Mitteilung der Poenina Holding AG zufolge hat das Gebäudetechnikunternehmen aus dem Glattal im Geschäftsjahr 2021 einen Betriebsertrag in Höhe von 383,2 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 26,8 Prozent. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im selben Zeitraum um 41,3 Prozent auf 21,2 Millionen Franken zu. Als Reingewinn wurden 16,9 Millionen Franken verbucht, das sind 34,1 Prozent mehr als 2020.

    Als Hintergrund für die Umsatzentwicklung gibt Poenina in der Mitteilung „zwei anorganische Effekte“ an. Zum einen werden hier drei Akquisitionen im Geschäftsjahr genannt. Zum anderen habe sich der im Juni 2020 erfolgte Zusammenschluss mit der Caleira AG erstmals über ein gesamtes Berichtsjahr hinweg ausgewirkt. Die Steigerung der Profitabilität führt Poenina auf „fortlaufende interne Prozessverbesserungen“ und den nachlassenden Einfluss der Pandemie zurück.

    Im Januar dieses Jahres hatte Poenina die Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit der auf Elektrotechnik spezialisierten Burkhalter Gruppe kommuniziert. Hintergrund ist die vom Bund vorgesehene Energiestrategie 2050. Sie sieht eine Halbierung des Energiebedarfs in Gebäuden bis zum Jahr 2050 vor. „Im Zuge der konstruktiven Fusionsgespräche“ beantrage der Verwaltungsrat nun die Umsetzung der Fusion, informiert Poenina in der Mitteilung. Dabei soll Poenina in Burkhalter aufgehen und Poenina-Aktien im Verhältnis von 1 zu 0,73 in neu geschaffene Burkhalter-Aktien getauscht werden. Die Zustimmung der Generalversammlungen beider Unternehmen steht noch aus.

  • Implenia schreibt wieder schwarze Zahlen

    Implenia schreibt wieder schwarze Zahlen

    Einer Mitteilung von Implenia zufolge hat die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon im ersten Halbjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 1,88 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Rückgang um 2,2 Prozent. Als Hintergrund werden in der Mitteilung die Konzentration auf Projekte mit höheren Margen genannt. Trotz der strengeren Kriterien legte der Auftragsbestand von Implenia im Jahresvergleich um 7,3 Prozent auf 6,6 Milliarden Franken zu.

    Als Betriebsergebnis (EBIT) weist Implenia im Berichtssemester 40,0 Millionen Franken aus. Unter Ausklammerung des von der Ausgründung Ina Invest generierten Ergebnisbeitrags wurde im Vorjahreshalbjahr ein EBIT von 3,7 Millionen Franken realisiert. Im Gesamtjahr 2020 verbuchte Implenia einen Betriebsverlust von 146,8 Millionen Franken.

    Im Vorjahr hatte das Unternehmen einen umfassende Transformationsprozess eingeleitet. Dabei werden nicht zum Kerngeschäft gehörende oder unprofitable Geschäftsbereiche abgebaut und das Risikomanagement verbessert. Eine Reihe von Anpassungen im Portfolio hat Implenia bereits umgesetzt. In der Mitteilung werden hier unter anderem die Veräusserungen von Geschäftsbereichen in Deutschland, Österreich und Norwegen genannt.

    „Die ergriffenen operativen Massnahmen haben erste positive Auswirkungen auf die Ergebnisse“, wird André Wyss in der Mitteilung zitiert. Der Implenia-CEO sieht sein Unternehmen „gut aufgestellt, um ein integrierter, multinational führender Anbieter von Bau- und Immobiliendienstleistungen zu werden“. Für das gesamte laufende Jahr strebt Implenia ein EBIT von mehr als 100 Millionen Franken an.

  • LafargeHolcim weist rekordhohes Quartalsergebnis aus

    LafargeHolcim weist rekordhohes Quartalsergebnis aus

    Einer Mitteilung von LafargeHolcim zufolge hat der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern im ersten Quartal 2021 einen Nettoverkaufsertrag von 5,36 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich und um Portfolioveränderungen bereinigt entspricht dies einem Wachstum von 7,4 Prozent. Das wiederkehrende Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im selben Zeitraum auf vergleichbarer Basis um 130,7 Prozent auf 528 Millionen Franken zu.

    „Ich freue mich mitzuteilen, dass wir mit einem rekordhohen Q1-Ergebnis hervorragend ins Jahr gestartet sind“, wird Konzern-CEO Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert. „Damit setzen wir unseren starken Wachstumskurs der letzten Quartale fort.“

    Jenisch rechnet damit, die Wachstumsdynamik mit der im Berichtsquartal abgeschlossenen Übernahme von Firestone Building Products verstärken zu können. Das auf Gebäudehüllen und Dachsysteme spezialisierte amerikanische Unternehmen mit Sitz in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee hatte 2020 einen Jahresumsatz in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Die erfolgreiche Einbindung der Neuerwerbung soll LafargeHolcim in die Lage setzen, seine für 2022 anvisierten Zielsetzungen bereits im laufenden Geschäftsjahr zu erreichen. Konkret strebt der Konzern auf vergleichbarer Basis ein Wachstum des Nettoverkaufsertrags um 3 bis 5 Prozent und einen Anstieg des wiederkehrenden EBIT um mindestens 10 Prozent an.

    Auch auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit kann LafargeHolcim Erfolge ausweisen. Der Konzern sei von Vigeo-Eiris zum nachhaltigsten Unternehmen der Baubranche gekürt worden, heisst es in der Mitteilung. Die Ratingagentur für Umwelt, Soziales und Governance hat LafargeHolcim die Höchstnote A1+ verliehen. Zudem wurden zehn umweltfreundliche Produkte des Konzerns, darunter der nachhaltige Beton der ECOPact Serie, von der Solar Impulse Foundation ausgezeichnet. hs

  • SF Urban Properties kann Gewinne steigern

    SF Urban Properties kann Gewinne steigern

    Die SF Urban Properties AG blicke trotz Pandemie „auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2020 zurück“, schreibt die zur Swiss Finance & Property Group AG gehörende Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Konkret hatte das Unternehmen sein Betriebsergebnis auf Stufe EBIT im Jahresvergleich von 27,0 Millionen auf 32,0 Millionen Franken steigern können. Der Reingewinn vor Neubewertungen legte gegenüber 2019 um 92,8 Prozent auf 23,0 Millionen Franken zu. Der Reingewinn inklusive Neubewertungen konnte um 23,8 Prozent auf 23,0 Millionen Franken verbessert werden.

    Als Hintergrund für die guten Entwicklungen gibt SF Urban Properties in der Mitteilung den erfolgreichen Verkauf eines Objekts und die trotz Pandemie auf tiefe 2,62 Prozent gehaltene Leerstandsquote an. Den Aktionären soll wie bereits im Vorjahr eine Dividende von 3,60 Franken pro kotierter Stammaktie ausgezahlt werden. Mit einer Eigenkapitalquote von 46,4 Prozent sei die Gesellschaft weiterhin „robust finanziert“, schreibt SF Urban Properties.

    Im laufenden Jahr will sich die Immobiliengesellschaft wie bisher auf die Wirtschaftsräume Zürich und Basel konzentrieren. Im Berichtsjahr hatte SF Urban Properties die in Riehen BS geplante Wohnüberbauung Sandreutergarten erfolgreich vermarkten können, informiert die Immobiliengesellschaft. Neun von zehn der seit Ende 2020 im Bau befindlichen Einheiten seien bereits verkauft. Im Entwicklungsprojekt an der Klusstrasse 38 in Zürich waren im Berichtsjahr zwölf von insgesamt 13 Einheiten reserviert und zwei davon bereits rechtskräftig verkauft worden.

  • Implenia sieht sich gut positioniert

    Implenia sieht sich gut positioniert

    Einer Mitteilung von Implenia zufolge hat die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 2,99 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vorjahr waren 4,43 Milliarden Franken Umsatz verbucht worden. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT ging im Jahresvergleich von 63,5 Millionen Franken auf -146,8 Millionen Franken zurück. Als Konzernergebnis wurde ein Verlust von 132,1 Millionen Franken ausgewiesen, 2019 waren 33,9 Millionen Franken Gewinn realisiert worden.

    Der Auftragsbestand habe sich mit 6,39 Milliarden Franken jedoch auf hohem Niveau gehalten und sei zudem gut über Geschäftsfelder und Märkte hinweg verteilt, schreibt Implenia in der Mitteilung. Mehr als 80 Prozent des für das laufende Jahr angestrebten Umsatzes seien damit schon gesichert. Bereits im laufenden Jahr will das Unternehmen operativ  wieder schwarze Zahlen schreiben.

    Die Rückkehr in die Gewinnzone soll durch Umstrukturierungen im Portfolio und Massnahmen für profitables Wachstum gelingen. Dabei habe das Unternehmen bereits begonnen, nicht zum Kerngeschäft gehörende oder unprofitable Geschäftsbereiche abzubauen, schreibt Implenia. Für profitables Wachstum wurde „ein wirksames Management von Chancen und Risiken eingeführt“.

    Im laufenden Jahr will Implenia ein EBIT von mindestens 100 Millionen Franken ausweisen. Bei der entsprechenden Rate werden 2,8 Prozent angestrebt. Mittelfristig soll eine EBIT-Marge von 4,5 Prozent realisiert werden.

  • Mobimo trotzt der Pandemie

    Mobimo trotzt der Pandemie

    Mobimo hat im Geschäftsjahr 2020 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 145,8 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert die Immobilienfirma in einer Mitteilung. Unter Ausklammerung von Neubewertungseffekten hatte das Betriebsergebnis 111,5 Millionen Franken betragen. Im Vorjahr hatten die entsprechenden Werte bei 134,0 Millionen beziehungsweise 82,5 Millionen Franken gelegen.

    Als Wachstumstreiber hatten sich im Berichtsjahr Entwicklung und Verkauf von Liegenschaften erwiesen. Hier war der Erfolg im Jahresvergleich von 3,0 Millionen auf 36,8 Millionen Franken angestiegen. Der Neubewertungserfolg ging im Jahresvergleich hingegen von 51,5 Millionen auf 34,3 Millionen Franken zurück. Er sei im Berichtsjahr hauptsächlich operativ erwirtschaftet worden, schreibt Mobimo.

    Als Mieteinnahmen konnte das Immobilienunternehmen im Berichtsjahr 105,1 Millionen Franken verbuchen. Damit wurde der Wert von 106,7 Millionen Franken von 2019 nur knapp unterschritten. Gleichzeitig hatte Mobimo die eigene Mieterschaft aus den Branchen Gastronomie, Hotel und Detailhandel aufgrund der Pandemie mit Mieterleichterungen im Gesamtumfang von 6,5 Millionen Franken unterstützt.

    Das Immobilienportfolio von Mobimo legte im Verlauf des Berichtsjahres von 3,3 Milliarden auf 3,4 Milliarden Franken zu. Die durchschnittliche Bruttorendite liege unverändert bei 4,5 Prozent, informiert das Unternehmen in der Mitteilung. Zum Stichtag am Jahresende weist Mobimo  Anlageliegenschaften im Bau im Umfang von 90 Millionen und in Planung im Umfang von 490 Millionen Franken aus.