Schlagwort: Effizienz

  • Strategisches Wachstumsprogramm setzt auf Digitalisierung und Effizienz

    Strategisches Wachstumsprogramm setzt auf Digitalisierung und Effizienz

    Sika hat ein strategisches Wachstumsprogramm vorgestellt. Das weltweit operierende Unternehmen für Spezialchemie mit Sitz in Baar will mit dem Fast-Forward-Programm sowohl Investitionen als auch an anderer Stelle Einsparungen im dreistelligen Millionenbereich vornehmen, heisst es in einer Mitteilung.

    So will Sika im Bereich digitaler Transformation 120 bis 150 Millionen Franken investieren. Für effiziente Strukturanpassungen in China und anderen Märkten wird für das laufende Jahr mit einem Umfang von 80 bis 100 Millionen Franken gerechnet. Parallel zu den Investitionen will das Unternehmen in verschiedenen Bereichen jährlich 150 bis 200 Millionen Franken einsparen, mit „voller Wirkung ab 2028″. Zudem bestätigt Sika seine Strategie 2028 und damit ein angestrebtes Umsatzwachstum zwischen 3 und 6 Prozent.

    „Sika lanciert das Fast Forward-Programm aus einer Position der Stärke. Wir verzeichnen die höchste Gewinnmarge unserer Unternehmensgeschichte und machen Sika mit Fast Forward fit für die Zukunft“, wird Thomas Hasler, CEO von Sika, in der Mitteilung zitiert. „Wir investieren gezielt in Digitalisierung und Effizienz, um weltweit noch näher an unseren Kunden zu sein. Unser Ziel ist es, digitaler Spitzenreiter in unseren Märkten zu werden – als Grundlage für weiteres Wachstum und zur langfristigen Stärkung unserer hohen Profitabilität.“

  • sfb-Lehrgang Gebäudeautomation HF steigert Effizienz in Unternehmen

    sfb-Lehrgang Gebäudeautomation HF steigert Effizienz in Unternehmen

    Studierende des Lehrgangs Gebäudeautomation HF der sfb – Höheren Fachschule für Technologie und Management erarbeiten innovative Projekte für die Praxis, die laut Mitteilung nahezu alle umgesetzt werden. Dadurch profitiere die Schweizer Wirtschaft etwa im Rahmen der Energiestrategie 2050 oder anderer Effizienzsteigerungen. Der Lehrgang mit Schwerpunkten auf Energieeffizienz und Gebäudeinformatik vermittelt gemäss sfb Wissen darüber, wie sich die Gewerke in einem komplexen Gebäude möglichst energieeffizient betreiben lassen. 90 Prozent der Abschlussarbeiten hätten einen Praxisbezug, nicht selten gelinge damit ein Karrieresprung. Das belegt zum Beispiel Alumni Fabian Haist, der die Weiterbildung zum diplomierten Gebäudeautomatiker HF abgeschlossen hat und für eine sfb-Interview-Reihe Rede und Antwort stand.

    Auf der Grundlage seiner Erfahrungen als Elektroplaner hat sich Fabian Haist durch die sfb-Weiterbildung auf seinen nächsten Karriereschritt vorbereitet. «Das hat massgeblich dazu beigetragen, meine jetzige Position zu erreichen, da viele Inhalte perfekt zu meinem Stellenprofil passten», wird er zitiert. Als Energie-Ingenieur beim Amt für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Stadt (AUE) geht es bei ihm heute um den Vollzug des kantonalen Energiegesetzes.

    In seiner Diplomarbeit hat er eine energetische Betriebsoptimierung in einem Basler Schulhaus geplant und die Vollzugspraxis weiterentwickelt. Die Analyse hat laut Fabian Haist gezeigt, dass bereits einfache energetische Optimierungen erhebliche Einsparungen ermöglichen: Im Basler Schulhaus sei eine Energieeinsparung von 15 Prozent und eine Kosteneinsparung von 17 Prozent erzielt worden. Die von ihm definierten Massnahmen sollen nun die Nachweise zur Betriebsoptimierung vereinfachen.

    Für die Weiterbildung in Gebäudeautomation sind laut sfb unter der Voraussetzung einer einschlägigen Berufsausbildung sechs Semester bis zur Diplomarbeit angesetzt. Die Modulinhalte umfassen neben Gebäudeautomation etwa Datensicherheit, digitales Bauen, Erneuerbare Energien oder Brandschutz. Zudem werden Kompetenzen in Führung, Kommunikation und Teamarbeit vermittelt. Details gibt es bei Infoveranstaltungen in Präsenz sowie online und bei einer Weiterbildungsberatung. Der nächste Termin für einen Start ist der 13. August 2025.

  • Roboterplattform gibt Sicherheit und Effizienz auf Baustellen

    Roboterplattform gibt Sicherheit und Effizienz auf Baustellen

    Arbeiten wie Bohren, Schleifen, das Sprühen von Dämmstoffen oder das Heben schwerer Materialien bergen hohe Risiken. Laut aktuellen Zahlen kam es 2024 allein in Europa zu 30 Todesfällen auf Baustellen innerhalb von vier Monaten.

    Mit Unterstützung des EU-finanzierten Projekts CONCERT hat das IIT eine innovative, modulare Roboterplattform entwickelt. «Unser Ziel war es, eine flexible und anpassbare Lösung zu schaffen, die Bauprozesse optimiert, Menschen entlastet und die Sicherheit verbessert», erklärt Nikolaos Tsagarakis, Projektkoordinator am IIT.

    Roboter als Unterstützung – nicht als Ersatz
    Der CONCERT-Roboter kann zwar autonom arbeiten, wurde aber primär als Assistenzsystem für Bauarbeiter konzipiert. Während die Maschine wiederholende oder gefährliche Aufgaben übernimmt, können sich Fachkräfte auf komplexere Tätigkeiten konzentrieren. Das steigert nicht nur die Arbeitssicherheit, sondern auch die Effizienz auf Baustellen.

    «Anstatt für jede Aufgabe einen eigenen Roboter einzusetzen, haben wir eine vollständig rekonfigurierbare Lösung entwickelt, die sich direkt auf der Baustelle anpassen lässt», so Tsagarakis weiter.

    Nahtlose Integration in die digitale Baustelle
    Der Roboter wurde erfolgreich unter realen Baustellenbedingungen getestet. Dabei zeigte er nicht nur seine Leistungsfähigkeit, sondern auch seine Flexibilität, indem er sich spontanen Anforderungen des Bauteams anpassen konnte.

    Ein großer Vorteil ist die Verknüpfung mit digitalen Gebäudedatenmodellen (BIM). Dadurch kann der Roboter direkt über ein Tablet gesteuert werden, ohne dass Arbeiter schwere Elektrowerkzeuge bedienen müssen.

    Ein Durchbruch für die Baurobotik
    Mit der ersten rekonfigurierbaren Mehrzweck-Bauroboterplattform hat CONCERT eine neue Ära in der digitalen Baustellenautomatisierung eingeläutet.

    Die Lösung hat nicht nur das Potenzial für eine breite industrielle Anwendung, sondern übertrifft auch den üblichen Technologie-Reifegrad in Forschungsprojekten. «Die Flexibilität der Plattform macht sie für viele weitere Bauaufgaben nutzbar», so Tsagarakis. Zukünftige Entwicklungen werden die Anwendungsbereiche noch weiter ausbauen.

  • KI beschleunigt Perowskit-Solarzellen für den Massenmarkt

    KI beschleunigt Perowskit-Solarzellen für den Massenmarkt

    Perowskit-Solarzellen erreichen bereits Wirkungsgrade von über 26% und sind dabei leicht, flexibel und kostengünstig herstellbar. Sie gelten als vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Silizium-Modulen. Doch Herausforderungen wie Langzeitstabilität und Skalierbarkeit stehen der industriellen Nutzung noch im Weg.

    KI als Schlüssel zur Produktionsoptimierung
    Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erforscht, wie maschinelles Lernen den Herstellungsprozess von Perowskit-Zellen verbessern kann. Deep-Learning-Modelle analysieren Materialeigenschaften in Echtzeit und optimieren die Parameter für maximale Effizienz.

    Fehler erkennen, bevor sie entstehen
    Mithilfe von In-situ-Bildgebungstechniken überwacht KI die Dünnschichtbildung und erkennt Fehler frühzeitig. So können Prozessabweichungen sofort korrigiert und teure Ausschussproduktionen vermieden werden.

    Simulationen für maximale Effizienz
    Durch KI-gestützte Simulationen lassen sich Produktionsbedingungen präzise anpassen. Besonders die Steuerung der Vakuumabschreckzeit spielt eine entscheidende Rolle. Die KI optimiert diesen Prozess, um die bestmögliche Materialstruktur zu gewährleisten.

    Der Weg zur Marktreife
    Die KIT-Studie zeigt, dass KI ein entscheidender Treiber für die Weiterentwicklung der Perowskit-Photovoltaik ist. Die Technologie könnte den Solarenergiemarkt revolutionieren und mit KI schneller denn je industriell nutzbar werden.

  • Der Switzerland Innovation Park Central

    Der Switzerland Innovation Park Central

    In der Suurstoffi in Rotkreuz bietet der SIPC ein inspirierendes Umfeld, das den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen über 120 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft fördert. Hier entsteht ein lebendiges Innovationsökosystem, das neue Ideen effizient in marktfähige Lösungen im Bausektor umsetzt.

    Vielfältige Formate zur Förderung von Innovationen
    Um Innovationen voranzutreiben, arbeitet der SIPC in fünf thematisch fokussierten Future Labs, die gezielt aktuelle Herausforderungen wie die Transformation zur Kreislaufwirtschaft
    im Bau oder neue Abwicklungsmodelle aufgreifen. Diese Labs sind hybride Arbeitsgefässe mit strukturierten Prozessen und Formaten, die kollaborative Innovation fördern. Vielfältige Event- und Workshopformate sowie die digitale Community-Plattform Jointcreate – eine Art «LinkedIn für Innovation» – bieten Inspiration, befähigen die Teilnehmenden und unterstützen den Innovationsprozess. Im Kern steht dabei immer die Umsetzung damit auch reale Wirkung erzielt wird. Hierfür stehen Finanzierungs- und Start-up-Beratungen sowie Büro- und Projekträume zur Verfügung.
    Zusätzlich übernimmt der SIPC das Management verschiedener Programme, etwa der Circular Building Charta, einem Zusammenschluss grosser Immobilieninvestoren, die auf eine zunehmend zirkuläre Beschaffung und Bauweise setzen. In regelmässigen Erfahrungsworkshops vermittelt der SIPC Wissen. Durch das offene Teilen von Erfahrungen in Pionierprojekten wird Austausch innerhalb der Branche gefördert.

    Ein Beitrag zur Bauwirtschaft von morgen
    Mit seinen klaren Werten – Offenheit, Fairness und Professionalität – leistet der SIPC einen entscheidenden Beitrag zur Transformation der Bauwirtschaft. Als Non-Profit-Organisation verfolgt er das Motto «Building Excellence» und lädt alle Interessierten ein, Teil dieser Bewegung zu werden. Der Switzerland Innovation Park Central zeigt, wie Innovation in der Bauwirtschaft nicht nur technologische Fortschritte, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung fördern kann. Durch die Verbindung von Vision und Praxis gestaltet der SIPC eine nachhaltige Zukunft und ist ein unverzichtbarer Partner für alle, die an der Bauwirtschaft von morgen mitarbeiten möchten.

  • Neue Anforderungen an Büroflächen

    Neue Anforderungen an Büroflächen

    Die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Büroflächen nutzen, hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Wie die Umfrage «Büroflächen-Barometer» zeigt, sind Arbeitsplätze für individuelle Schreibtischarbeit nicht mehr der zentrale Fokus, was bei einer durchschnittlichen Belegungsquote von rund 72% verständlich ist. Stattdessen legen Unternehmen Wert auf Räumlichkeiten, die sowohl Zusammenarbeit als auch konzentriertes Arbeiten ermöglichen. Besprechungsräume, Kundenbereiche sowie Erholungs- und Rückzugsräume gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die klassischen Grossraumbüros weichen flexiblen Flächenkonzepten, die den vielfältigen Bedürfnissen der Mitarbeitenden gerecht werden.

    Stadt oder Agglomeration?
    Obwohl rund 24% der befragten Unternehmen nach wie vor eine Innenstadtlage bevorzugen, sind auch Standorte in der Agglomeration aufgrund der guten Verkehrsanbindung und attraktiven Mietpreise zunehmend gefragt. In Grosszentren bevorzugen gar 53% der Unternehmen eine Zentrumslage. Die moderne Infrastruktur ermöglicht es Firmen, ausserhalb der Zentren Kosten zu sparen, ohne Einbussen in der Erreichbarkeit hinnehmen zu müssen.

    Qualität und Nachhaltigkeit als zentrale Kriterien
    Bei der Wahl neuer Büroflächen steht die Qualität der Arbeitsumgebung an erster Stelle. 59% der Unternehmen bewerten hochwertige und ergonomisch ausgestattete Arbeitsplätze als sehr wichtig, während 37% dies als eher wichtig einstufen. Aspekte wie nachhaltige Bauweise und energieeffizienter Betrieb gewinnen an Bedeutung, da sie nicht nur zur Reduktion von Kosten beitragen, sondern auch die Nachhaltigkeitsziele der Unternehmen unterstützen. Mobilitätsfaktoren wie gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr oder die Erreichbarkeit mit dem Auto sind ebenfalls entscheidend.

    Effiziente Flächennutzung durch datenbasierte Strategien
    Die schwankende Auslastung der Büroflächen stellt viele Unternehmen und Eigentümer vor Herausforderungen. Immer mehr Unternehmen setzen auf Technologien wie automatisierte Zählsysteme, um die tatsächliche Nutzung der Büroflächen zu analysieren. Diese Daten bieten wertvolle Einblicke und ermöglichen die flexible Anpassung der Arbeitsumgebung. Durch die Umgestaltung wenig genutzter Räume in Gemeinschafts- und Besprechungsbereiche können die Flächennutzung maximiert und die Betriebskosten gesenkt werden, während gleichzeitig das Wohlbefinden der Mitarbeitenden gefördert wird.

  • Neue Partnerschaft stärkt Bautechnologie in Mexiko

    Neue Partnerschaft stärkt Bautechnologie in Mexiko

    Leica Geosystems, Teil von Hexagon, und Dimanor haben ihre neue Partnerschaft bekanntgegeben. Die beiden Unternehmen haben vereinbart, dass Dimanor, ein Anbieter von Maschinenlösungen in Landwirtschaft, Bergbau und Bauwesen mit Sitz in Mexiko-Stadt, sein Portfolio um die Maschinensteuerungslösungen von Leica Geosystems erweitert. Dimanors Präsenz in Mexiko erstreckt sich über die Bundesstaaten Baja California Nord und Süd, Sonora, Sinaloa, Chihuahua, Nayarit, Jalisco, Michoacán, Guerrero, Estado de México, Hidalgo und Mexiko-Stadt. In diesen Regionen erhalten Kunden der Schwerindustrie Zugang zu den Bautechnologien von Leica Geosystems.

    «Die Aufnahme der fortschrittlichen Maschinensteurungslösungen von Leica Geosystems in unser Angebot ist ein strategischer Schritt, um die Effizienz und Produktivität der Projekte unserer Kundschaft weiter zu steigern», so Produktmanager Ricardo Ortega zur Motivation seines Unternehmens, eine Partnerschaft mit Leica Geosystems einzugehen.

    Evandro Manffra, Leiter von Leica Geosystems Segment für den schweren Baubereich in Lateinamerika, bezeichnet Dimanor als idealen Partner: «Gemeinsam freuen wir uns darauf, unsere hochmodernen Maschinensteuerungslösungen einem breiteren Publikum in Mexiko zugänglich zu machen und die Effizienz und Präzision von Bauprojekten in der gesamten Region zu verbessern.»

  • Mit digitalen Tools jetzt noch effizienter zum Erfolg

    Mit digitalen Tools jetzt noch effizienter zum Erfolg

    In der aktuellen Marktsituation ist Effizienz in den Vermarktungs- und Bewirtschaftungsprozessen für Immobilienprofis wichtiger denn je. Eine zügige Vermietung oder ein schneller Verkauf bedeuten geringere Kosten. Mit optimierten digitalen Betriebs- und Kommunikationsabläufen gewinnen Makler:innen und Immobilienverwalter:innen zudem wertvolle Zeit, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Betreuung der Mieter:innen und Eigentümer:innen. Die neuen digitalen Lösungen von SMG Real Estate bieten dabei die ideale Unterstützung, um im Immobiliengeschäft Zeit und Geld zu sparen und gleichzeitig die Qualität der Kund:innenkommunikation zu verbessern.

    Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) sind zwei wichtige neue Details, mit denen die SMG Real Estate ihre Business-Kund:innen darin unterstützt, den Vermarktungsprozess effizienter zu machen. Neue Tools, die auf diesen Technologien basieren, erleichtern und beschleunigen den Insertionsprozess erheblich. Es genügt bereits, die Adresse und einige spezifische Daten zum Objekt einzugeben und schon wird das Inserat automatisch erstellt. Dabei greift die Software auf die umfangreiche Datenbank von IAZI zu.

    Sekundenschnell werden zusätzlich prägnante und ansprechende Objekttexte erstellt, die die spezifischen Vorzüge der Immobilie optimal darstellen. Die neue KI-Lösung ist komfortabel und optional verfügbar in die Benutzeroberfläche des Business Managers integriert.

    Kundenbindung über schnelle und professionelle Kommunikation stärken

    Die Kommunikation mit potenziellen Mietinteressent:innen wird jetzt durch die Flatfox Tools, die ebenfalls in den Business Manager integriert sind, erheblich einfacher. Der Flatfox Messenger ermöglicht eine effiziente Steuerung des gesamten Vermietungsprozesses. Angefangen bei der Terminplanung für Besichtigungen bis hin zum Online-Bewerbungsmanagement und der automatischen Generierung von Absagen – alles lässt sich nun mit wenigen Klicks erledigen. Diese Vereinfachung schafft Raum für die wesentlichen Aufgaben, wie die intensive Betreuung von Eigentümer:innen und Mieter:innen. Ein besonders nützliches Feature ist die digitale Referenzprüfung, die einen schnellen Zugriff auf alle relevanten Informationen zu Mietinteressent:innen erlaubt und somit die Chancen auf zügige Mietabschlüsse erhöht.

    Zusätzlich gewährleistet eine verbesserte Lead-Qualifizierung, dass alle Kontaktanfragen sämtliche notwendigen Informationen zur Qualifizierung der Kund:innen enthalten, einschliesslich relevanter finanzieller Aspekte. Immobilienprofis erhalten so alle entscheidungsrelevanten Informationen auf einen Blick, was die Erfolgschancen im Vermietungsprozess steigert und schnellere Abschlüsse ermöglicht.

    Nicht zuletzt wird der Zugang zu einem umfassenden digitalen Ökosystem ermöglicht, das zahlreiche weitere Partnerleistungen umfasst. Kund:innen können nun alle Angebote von SMG Real Estate über ein einziges Login erreichen. Dies bedeutet, dass sie mit nur einer Anmeldung Zugriff auf das gesamte SMG Real Estate Ökosystem erhalten, inklusive täglicher Updates im Business Manager und den Services von Drittanbietenden – alles zentral und benutzerfreundlich verfügbar.

    Es gibt bereits viel positives Feedback von bestehenden und neuen Kund:innen, welche die digitalen Tools der SMG Real Estate im Praxis-Check getestet haben. Die zahlreichen Rückmeldungen fliessen direkt in Prozesse ein, mit denen die angebotenen Lösungen und Services weiterentwickelt und an zusätzlichen Innovationen gearbeitet wird. Dies mit dem Ziel: Immobilienprofis in der Schweiz die digitale Vermietung und Bewirtschaftung auf einem maximalen Effizienz- und Professionalitätslevel zu ermöglichen.

  • Die Kunst der Raumgestaltung –  Zürichs Weg in die Zukunft

    Die Kunst der Raumgestaltung – Zürichs Weg in die Zukunft

    Sie sind Direktorin der Raumplanung der Stadt Zürich. Können Sie uns einen Überblick Ihre Zuständigkeiten geben?
    Gemeinsam mit meinen MitarbeiterInnen, plane ich als Direktorin des Amts mit an der Zukunft der Stadt Zürich. Um die Chancen einer Stadt im Wandel ideal zu nutzen, haben Fachbereiche bei uns wie Architektur und Planung, dazu gehören Archäologie, Denkmalpflege, das Baugeschichtliche Archiv oder ein Kompetenzzentrum für Geoinformationen. Der Austausch bietet uns einen sehr genauen Blick auf Zürich – von seiner Vorgeschichte bis 2040.

    Welche Ziele verfolgt die Stadt- und Raumentwicklung in Zürich und welche Rollen übernehmen Sie in der Standort- und Arealentwicklung?
    Wir möchten die hohe Lebensqualität in der Stadt Zürich nicht nur erhalten, sondern ausbauen. Sie soll sich punktuell verbessern können, ökologisch wie sozial nachhaltig. Dazu benötigt es geeignete nutzungsplanerische Instrumente – da sind wir bei der Erarbeitung und Weiterentwicklung federführend.

    Der kommunale Richtplan für Siedlung, Landschaft, öffentliche Bauten und Anlagen ist dabei essenziell. Mit ihm konkretisieren wir, welche Gebiete für die bauliche Verdichtung geeignet sind. Zudem bezeichnen wir Flächen für die Versorgung mit öffentlichen Freiräumen sowie für kommunale öffentliche Bauten und Anlagen – etwa für die Volksschule oder für Sportnutzungen. Darüber hinaus ist er ein wichtiges Koordinationsinstrument, da er aufzeigt, wie die bauliche Dichte mit dem Verkehr und Angebot an erneuerbarer Energie abgestimmt werden muss und er macht Vorgaben für weitere räumliche Aspekte einer umwelt- und sozialverträglichen Stadtentwicklung.

    Vor welchen Herausforderungen steht die Stadtentwicklung, im Vergleich zu anderen Schweizer Städten und welche Vorteile bietet Zürich?
    Zürich teilt sich viele Herausforderungen mit anderen Städten in der Schweiz und Europa. Das Wachstum und der einhergehende Bedarf nach Wohnraum stehen im Fokus, wobei vor allem preisgünstiges Wohnen in der Stadt gesichert werden muss. Der demographische Wandel und die Pluralisierung der Lebensstile bringen eine Vielfalt an Wohnformen und Wohnraumbedürfnissen – denen wir begegnen müssen.

    Neben einer sozialräumlich verträglichen Verdichtung ist das Klima zentral. Rund ein Viertel aller CO2-Emissionen stammt aus dem Gebäudesektor. Städtische Planung und Architektur muss heute klima- und umweltfreundlich sein, Ressourcen schonen und Landschaften bewahren können. Neben dem Klimaschutz müssen wir Hitzeinseleffekte eindämmen.
    Was wir im Gegensatz zu anderen Städten nicht mehr haben, sind freie Industrieareale zur Umnutzung. Die Dichte verstärkt die verschiedenen Interessen an Flächen und Gebäuden einer Stadt. Ausserdem steht Zürich als Wirtschaftsmotor der Schweiz unter besonderem Blick der Öffentlichkeit. Planerische Entscheidungen erfordern die politische Diskussion – Mitsprache wird eingefordert. Findet keine Debatte statt, wird bei etlichen Neubauten rekurriert.

    Was sind die bedeutendsten Bauprojekte in Zürich und wie tragen sie zur Stadt und Raumentwicklung bei?
    Ich zähle hier die Planung mit dazu. Beispielsweise das Josef-Areal, das Schlachthof-Areal, das Seeufer Wollishofen oder das Papierwerd-Areal. Sie sind aufgrund der zuvor angesprochenen Flächenknappheit von Bedeutung für die Zürcher Stadtentwicklung. Daraus entsteht die anspruchsvolle Aufgabe, diese Areale planerisch nachhaltig und effizient zu nutzen.
    Die Stadt baut auch selbst – besonders preisgünstigen Wohnraum. Allein die Wohnsiedlungen Leutschenbach und Tramdepot Hard, werden über 550 Wohnungen bieten. Bei der Thurgauerstrasse oder dem Koch-Areal vergibt die Stadt Bauland an gemeinnützige Wohnbauträger.

    Im Zusammenhang mit solchen Grossprojekten ist die Planung der dazugehörigen sozialen Infrastruktur wichtig. Insbesondere die Bereitstellung von genügend Schulraum, Kulturbauten wie das Schauspielhaus oder Opernhaus, sind gesamtstädtisch bedeutend.
    Ergänzend zu den benannten Arealentwicklungen und Bauten gehören die Aktualisierung der Hochhausrichtlinien sowie die Revision der Bau- und Zonenordnung, zu den bedeutendsten Aufgaben, mit denen die Zürcher Stadtplanung betraut ist. Bei diesen Planungsinstrumenten geht es darum, den Umgang mit dem Denkmalschutz bzw. Inventar und dem ISOS zu finden und diesen mit den angestrebten baulichen Entwicklungen zu vereinbaren.

    Welche Gebiete in Zürich sind besonders attraktiv für Unternehmen und warum?
    Das ist stark abhängig von der Grösse und Art des Unternehmens, jedes Unternehmen definiert seine individuellen Anforderungen an die Standortwahl. Für einen Konzern, der sein eigenes Areal langfristig weiterentwickeln und ausbauen möchte, gelten sicherlich andere Standorte als attraktiv, als für ein KMU, das auf eine Entwicklung innerhalb des Quartiers abzielt.

    Grundsätzlich sind in Zürich alle Quartiere attraktiv, da überall eine gute Erschliessung mit dem ÖV gegeben ist. Hier hat es eine positive Entwicklung im Vergleich zu den letzten Jahren und Jahrzehnten gegeben – eine eigentliche «Peripherie» kennt Zürich nicht mehr.

    Wo sehen Sie noch Entwicklungspotenzial und wie könnte dieses erschlossen werden?
    Potenzial gibt es in der Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden. Eine der Besonderheiten der räumlichen Planung liegt darin, dass sie nicht an der Stadtgrenze endet , auch wenn diese Grenzen einen politischen Wechsel bedeutet. Beispiele hierfür sind der Limmatraum oder das Glattal mit dem gemeinsamen ÖV-Service. Dort gilt es, die Planung über die Grenzen hinweg gemeinschaftlich zu koordinieren, um das Angebot und die Vernetzung der Quartiere zu sichern.

    Potenzial besteht auch in der Abstimmung mit dem Kanton oder Bund, was u.a. die Themen Lärm und ISOS betrifft. Bundesweite oder kantonale Vorgaben haben in einer Stadt wie Zürich eine grosse Auswirkung. In einer engeren Abstimmung mit dem Städteverband sehe ich grosses Potenzial.

    Wie positioniert sich Zürich im Bereich der Mobilitätsentwicklung und -planung?
    Im kommunalen Richtplan steht bei der städtischen Mobilität ein effizienter und gut ausgebauter ÖV sowie die Weiterentwicklung von funktionsfähigen und attraktiven Stadt- und Strassenräumen im Fokus. Wir streben eine Stadt der kurzen Wege an. Die Quartierzentren werden gestärkt und Neue entwickelt. Für die Wohnbevölkerung wird es attraktiver, sich vor Ort zu versorgen, der Detailhandel eröffnet neue Läden im Quartier, da er auf KundIinnen zählen kann.

    Es zeigt sich in den Zahlen zur Mobilität, dass die Stadtbevölkerung vermehrt auf Velo und ÖV setzt. Insbesondere der Fuss- und Veloverkehr werden städtisch gezielt gefördert. Die Stadt berät mit dem Programm «Impuls Mobilität» ganz gezielt Unternehmen und Liegenschaftsverwaltungen.

    Hat die Pandemie Veränderungen in der Planung von Zürich bewirkt?
    Der öffentliche Raum hat während der Corona-Pandemie an Bedeutung gewonnen. Gerade für Kinder und Jugendliche, die auf Freiräume im direkten Wohnumfeld angewiesen sind. Insgesamt gesehen haben die Individualverkehrsmittel Fuss, Velo und Auto bei der Verkehrsmittelwahl mehr Gewicht erhalten, während der ÖV wegen möglicher Ansteckungsgefahrengemieden wurde. Es gilt, die positiven Effekte der Pandemie wie die Velonutzung und Glättung der Verkehrsspitzen durch vermehrtes Homeoffice, in die Zukunft mitzunehmen.

    Pandemie und mobile Arbeitsweise haben Veränderungen gebracht, deren stadtplanerischen Auswirkungen wir erst in ein paar Jahren sehen werden. Vom Home-Office-Trend profitieren in Zürich vor allem auch die Quartierzentren. In der Pandemie waren schnelle Erreichbarkeit von Einkauf, Gesundheitseinrichtungen, Sportzentren, Gastronomie und Grünräumen, die keinen öffentlichen Transport erforderten zentral. Dem Bedürfnis nach lebenswerter Stadträumen muss zukünftig mehr Rechnung getragen werden.

    Welche Faktoren machen Zürich zu einem attraktiven Wohnort?
    Zürich ist attraktiv und bietet eine hohe Lebensqualität. Das hat viele Gründe: Etwa das breite und attraktive Angebot von Betreuungs- sowie Kultureinrichtungen, attraktive Freiräume, Bildungsstätten, gute Infrastrukturen und die hohe architektonische Qualität. Anziehend ist auch die Lage am See und die Nähe zur Natur. Trotz reger Bautätigkeit ist es gelungen, dass die Stadtquartiere ihre Identität nicht verloren haben. Das ist meiner Meinung nach eine grosse Stärke unserer Stadt.

    Wie stellen Sie sich die ideale Entwicklung der Stadt Zürich vor?
    Was wären die Kernelemente?

    Ideal ist in diesem Kontext die falsche Formulierung, eine ideale Entwicklung gibt es nicht. Vielmehr ist die Stadtplanung dynamisch und wird massgeblich durch politische Entscheidungen beeinflusst. Sie muss kontinuierlich auf die aktuellen und zukünftigen sozialräumlichen wie ökologischen Belange reagieren. Es ist wichtig, dass wir eine gemeinsame Vorstellung davon haben, was Zürich sein soll und wie es sich zukünftig entwickeln soll. Der Kommunale Richtplan formuliert ein Zielbild, von einer differenzierten baulichen Verdichtung über genügend Freiräume für die Erholung bis hin zu den Zentren und Infrastrukturen der Stadt. Darunter gibt es unzählige kleinerer Ebenen, Projekte und Ereignisse, die Teil der Stadt im Wandel sind. Zürich hat viel Potenzial, das es durch die Stadtplanung zu sichern und zu nutzen gilt. Nicht von heute auf morgen, sondern auch für künftige Generationen von ZürcherInnen.

  • Wiener und deutsche Städte nutzen neue Bausoftware

    Wiener und deutsche Städte nutzen neue Bausoftware

    Zwei zur Wien Holding zählende Unternehmen arbeiten laut einer Medienmitteilung auf der Plattform von smino. Wie der in Rapperswil-Jona ansässige Entwickler von Bausoftware mitteilt, hätten Wiener Infrastruktur Projekt GmbH und die Wiener Standort Entwicklung GmbH die App bei zwei Wohnbauvorhaben und dem Bau einer sozialen Einrichtung eingesetzt. Grund dafür seien steigender Kostendruck und der hohe Wohnraumbedarf.

    Auch mehrere deutsche Städte wollen mit der App Ressourcen, Zeit und Geld im Städtebau sparen. So zählen laut Mitteilung Essen und Darmstadt zu den Nutzern. Essen setzt sie beim Neubau einer Gesamtschule ein, in Darmstadt ist die App bei mehreren Projekte im Einsatz, unter anderem beim Bau der Feuerwache Nord.

    Das digitale Werkzeug stelle eine Lösung angesichts gestiegener Kosten und dem wachsenden Bedarf nach Wohnraum dar, heisst es. Mit smino könnten Städte und Gemeinden «den Herausforderungen des modernen Städtebaus erfolgreich begegnen» und damit zudem nachhaltig zum Wohl ihrer Einwohnerinnen und Einwohner beitragen.

    Unternehmensangaben zufolge vernetzt die smino-App Bauherren, Behörden, Planer und  Unternehmer zu einer effizienten Einheit. Durch die zentrale Verfügbarkeit könnten Arbeitsabläufe optimiert und Projekte zeit- und kosteneffizient realisiert werden. Zudem werde die Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten transparenter.

    Der in der Mitteilung zitierte Managingpartner von smino, Sandor Balogh, freut sich über die Internationalisierung. «Die Zusammenarbeit mit Kommunen unterstreicht unser Bestreben, die Effizienz und Transparenz von Bauprojekten zu steigern und dabei nachhaltige, lebenswerte Städte zu fördern.»

  • Digitalisierung der Baubewilligungsverfahren im Kanton Zürich

    Digitalisierung der Baubewilligungsverfahren im Kanton Zürich

    Im Rahmen seiner Bestrebungen, die Verwaltungsprozesse zu modernisieren und zu digitalisieren, hat der Kanton Zürich einen entscheidenden Schritt unternommen, um das Baubewilligungsverfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen. Ab dem 1. April 2024 wird das Verfahren für die Einreichung von Baugesuchen durch die Einführung der Plattform komplett digitalisiert. Diese Entwicklung markiert einen Fortschritt in der Verwaltung und Abwicklung von Bauvorhaben, indem sie den Papierverbrauch reduziert und die Effizienz steigert.

    Seit dem Start im Februar 2020 hat die Plattform bereits wesentlich zur Vereinfachung des Baubewilligungsprozesses beigetragen. Sie ermöglicht einen reibungslosen Informationsaustausch zwischen Antragstellern, Behörden und anderen beteiligten Parteien und unterstützt den gesamten Prozess von der Einreichung bis zur Genehmigung eines Bauvorhabens. Bislang war das Verfahren jedoch nicht vollständig papierlos, da gesetzliche Bestimmungen die ausschliessliche Nutzung digitaler Mittel verhinderten.

    Die jüngsten Änderungen im Planungs- und Baugesetz sowie in der Bauverfahrensverordnung (BVV) und der Besonderen Bauverordnung I, die vom Regierungsrat beschlossen wurden, beseitigen diese Hürden. Mit der neuen Rechtsgrundlage ist der Weg frei für ein vollständig digitales Baubewilligungsverfahren. Baudirektor Martin Neukom hebt die Bedeutung dieser Entwicklung hervor und betont, dass mit der Umsetzung dieses digitalen Vorhabens ein kundenorientierter und ressourcenschonender Service geschaffen wird, der den heutigen Anforderungen entspricht und die Abwicklung von Baugesuchen für alle Beteiligten vereinfacht.

    Um die vollständige Umsetzung zu gewährleisten, müssen alle Städte und Gemeinden im Kanton Zürich innerhalb von drei Jahren auf das neue, ausschliesslich elektronische Verfahren umstellen. Diese Umstellung verspricht eine effizientere und umweltfreundlichere Gestaltung des Baubewilligungsprozesses, was eine bedeutende Neuerung für Fachleute im Management der Immobilienbranche darstellt.

  • Neubau der Schul-, Kultur- und Sportanlage Schönau in Steffisburg

    Neubau der Schul-, Kultur- und Sportanlage Schönau in Steffisburg

    Am 25. September 2022 bewilligten die Stimmberechtigten der Gemeinde Steffisburg mit einer beeindruckenden Mehrheit von 75 Prozent einen Verpflichtungskredit von brutto CHF 20.9 Millionen für die neue Schul-, Kultur- und Sportanlage in der Schönau. Angesichts der steigenden Preise im Bausektor und Präzisierungen im Projekt wird heute erwartet, dass die Kosten deutlich höher sein werden.

    In enger Zusammenarbeit mit dem Generalplaner und Vertretern von Steffisburger Vereinen hat die Steuerungsgruppe wichtige Phasen des Projekts abgeschlossen. Das Engagement und die Expertise beider Seiten ermöglichten es, Herausforderungen für das Baubewilligungsverfahren 2023 rasch zu identifizieren und zu lösen.

    Das Projekt «Schul-, Kultur- und Sportanlage Schönau» wurde nicht nur unter Berücksichtigung von Effizienz und Kosten optimiert, sondern bietet neben der Dreifachhalle auch Mehrwerte wie einen Kunstrasenplatz und eine Zivilschutzanlage.

    Ein zentrales Element des Projekts ist die nachhaltige Bauweise. Der Bau wird grösstenteils aus lokalem Holz realisiert, und die Dachfläche der Sporthalle wird Platz für eine Photovoltaikanlage bieten. Diese umweltfreundliche Ausrichtung reduziert den CO2-Ausstoss und unterstützt die Gemeinde in ihren Nachhaltigkeitsbestrebungen.

    Obwohl das Projekt kostspielig ist, wird es mehr als nur eine Turnhalle bieten. Trotzdem betont Gemeinderat Christian Gerber die Unsicherheiten der globalen Lage, die Preisentwicklungen und mögliche Teuerungen, welche das Projekt beeinflussen könnten. Mit dem Bau der Anlage wird, vorbehaltlich der Baugenehmigung, im Jahr 2024 begonnen, wobei die Inbetriebnahme im Jahre 2026 geplant ist.

  • Netzbetreiber planen Markt für Stabilisierung der Stromnetze

    Netzbetreiber planen Markt für Stabilisierung der Stromnetze

    Die Energiewende führt zu einer Zunahme dezentraler Quellen und Speicherungsmöglichkeiten von Energie. Das schafft neue Herausforderungen und Chancen für die Stabilisierung des Stromnetzes. Swissgrid als Betreiber das nationalen Übertragungsnetzes und sieben regionale Betreiber von Verteilnetzen planen deshalb einen gemeinsamen Markt für Netz- und Systemdienstleistungen aus dezentralen Energiequellen.

    Die Teilnehmenden wollen laut einer Mitteilung ein Marktdesign entwickeln, dass die Skalierbarkeit und die Effizienz der Koordination zwischen den Anbietern der Systemdienstleistungen und den Betreibern der Übertragungs- und Verteilnetze verbessert. Die Konzeptphase soll bis Ende 2024 abgeschlossen sein.

    Das Vorhaben baut auf einem Pilotprojekt von Swissgrid und ewz auf, das im Dezember 2022 abgeschlossen worden ist. Ausser Swissgrid und ewz beteiligen sich an ihm die Azienda Elettrica di Massagno, CKW, Groupe E, Primeo Energie, Romande Energie und die St.Galler Stadtwerke.

  • Einführung von BIM in Facility Management: Ein Paradigmenwechsel

    Einführung von BIM in Facility Management: Ein Paradigmenwechsel

    In der Immobilienbranche, wo verschiedene Akteure – von den Eigentümern bis zum Facility Management – spezifische Anforderungen an eine Immobilie stellen, ist der Zugang zu aktuellen und detaillierten Informationen über die Gebäudestruktur und technische Systeme unerlässlich. Eine effektive Nutzung und Verknüpfung dieser Daten trägt wesentlich zur Effizienzsteigerung bei. Hierbei steigert der zunehmende Einsatz von Technologien in Immobilien die Komplexität der Daten, was wiederum ein ausgefeiltes Datenmanagement erfordert.

    Synchronisierung von Planung und Betrieb
    BIMtoFM, oder BIM2FM, steht für den nahtlosen Übergang von BIM-Daten aus der Planungs- und Bauphase in die Betriebsphase einer Immobilie. Dies ermöglicht einen effizienten Informationsfluss und die Automatisierung von Betriebsprozessen, was zu einer signifikanten Effizienzsteigerung und Kostenreduktion führt. Die Vorteile der Integration von BIM in FM-Prozesse sind vielfältig und umfassen eine erleichterte Zugänglichkeit von gebäuderelevanten Daten, die Unterstützung bei der präventiven Instandhaltung und die Minimierung von Betriebskosten und Ausfallzeiten. Diese Aspekte sind insbesondere für streng regulierte Bereiche wie Krankenhäuser oder kritische Infrastrukturen von grosser Bedeutung. Die Einführung von BIM2FM schafft die Basis für automatisierte Verwaltungsprozesse, eine solide Budgetplanung und ein fortschrittliches Auftragsmanagement im Facility Management. Für Immobilieneigentümer bedeutet dies den Zugriff auf aktuelle Informationen, die eine effiziente Renditeplanung und Zieldefinition unterstützen. Damit etabliert sich BIM2FM als ein unverzichtbares Instrument in der modernen Immobilienbranche.

  • Zum umweltfreundlichen Spital mit «Best Practices»

    Zum umweltfreundlichen Spital mit «Best Practices»

    Im Gesundheitssektor wurde der Umweltaspekt bisher oft vernachlässigt. Das Forschungsprojekt „Green Hospital – Ressourceneffizienz bei Schweizer Spitälern“ hat dazu beigetragen, das Bewusstsein für umweltrelevante Prozesse in Schweizer Spitälern zu schärfen. Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms „Nachhaltige Wirtschaft: ressourcenschonend, zukunftsfähig, innovativ“ (NFP 73) wurde eine Liste von praxisorientierten Maßnahmen veröffentlicht, um Spitäler in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie zu unterstützen.

    Die Studie, geleitet von Matthias Stucki am ZHAW-Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen, hat ergeben, dass insbesondere die Bereiche Wärme, Catering, Gebäudeinfrastruktur und Medikamente für den Großteil der Umweltbelastung durch Spitäler verantwortlich sind. Aber auch andere Faktoren wie Stromverbrauch, Abfallmanagement und die Verwendung von medizinischen Produkten spielen eine Rolle.

    Die aus der Studie abgeleiteten „Best Practices“ wurden aus einer Vielzahl von Literaturquellen und Praxisbeispielen zusammengestellt. Diese Massnahmen zielen darauf ab, die Umweltauswirkungen bei gleichbleibender Qualität der Gesundheitsdienstleistungen zu minimieren. Dabei wurde besonderer Wert auf die Auswahl von Maßnahmen mit hoher Klimarelevanz und großer Umsetzbarkeit gelegt.

    Insgesamt zeigt die Studie, dass die größten Chancen für eine Verbesserung der Umweltbilanz in der Konstruktion von langlebigen und ressourceneffizienten Gebäuden, der Nutzung erneuerbarer Energien und der Einführung von pflanzenbasierten Gerichten im Verpflegungsangebot liegen.

    Dieses Forschungsprojekt stellt einen wichtigen Schritt dar, um die schweizerische Krankenhauslandschaft nachhaltiger zu gestalten und setzt einen Meilenstein für zukünftige Initiativen in diesem Bereich.

  • HRS verstärkt die regionale Entwicklungskompetenz

    HRS verstärkt die regionale Entwicklungskompetenz

    Entsprechend der neuen Organisationsstruktur wird die HRS-Geschäftsleitung erweitert. Neu sind für den Bereich Areal- und Immobilienentwicklung im obersten operativen Führungsgremium vier Geschäftsleitungsmitglieder zuständig: Michael Breitenmoser für die Ostschweiz und das Tessin; Yves Diacon für die Region Mitte Ost und Nordwestschweiz; der neu zur HRS stossende Herbert Zaugg für die Mitte West; sowie wie bis anhin Thierry Müller für die Westschweiz.

    Die übrige Geschäftsleitung bleibt unverändert. Die strategische Unternehmensleitung wird wie bis anhin durch CEO/Inhaber Martin Kull sowie COO/Inhaberin Rebecca Kull wahrgenommen. Die Finanzen verantwortet als CFO weiterhin Peter Keller.

    Eigener Geschäftsführer für die IPZ Property AG
    Das von der IPZ Property AG vorangetriebene Generationenprojekt Innovationspark Zürich auf dem Areal des ehemaligen Militärflugplatzes Dübendorf, bei dem die HRS als Aktionärin beteiligt ist, wird als separate Einheit neu von Andrea C. Thöny als Geschäftsführer geleitet. Er war für HRS bereits bisher als Entwicklungsverantwortlicher für das Projekt zuständig.

    «Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser strategisch bewussten Harmonisierung unsere bereits grossen Entwicklungskompetenzen in allen Regionen der Schweiz nochmals signifikant stärken können. Für die Bauherrschaft bietet dies grosse Vorteile. Sie generiert bei Entwicklungs- und Bauprojekten frühzeitig Synergien und schafft ein Mehr an Sicherheit und Tempo bei den immer komplexeren Planungs- und Bewilligungsprozessen», zeigt sich CEO und Inhaber Martin Kull überzeugt.

    Michael Breitenmoser, Jahrgang 1980, ist Architekt FH und hat einen Master in Real Estate Management. Nach beruflichen Stationen in zwei Architekturbüros stiess er 2011 als Projektleiter Immobilienentwicklung und ab 2015 Ressortleiter Immobilienentwicklung zu HRS. Nebst dem Wettbewerbswesen zeichnet er unter anderem für die Arealentwicklung Saurer WerkZwei in Arbon, das Hochhaus «Chez Fritz» in Buchs, Wankdorfcity 3 in Bern, der Bundesplatz in Luzern, das Kompetenzcenter Stadler Rail in St.Margrethen und Zentrumsentwicklung auf dem Gschwend Areal in Steffisburg verantwortlich.

    Yves Diacon, Jahrgang 1986, ist Bauökonom FH und hat einen Master in Real Estate Management. Nach drei Jahren in einer anderen Immobilienentwicklungsfirma wurde er 2011 bei HRS Projektleiter Immobilienentwicklung und ab 2015 Ressortleiter Immobilienentwicklung und zeichnete für sämtliche Investoren- und Gesamtleistungswettbewerbe in der Region Mitte-Ost verantwortlich. Zu seinem Portfolio gehören unter anderem das Projekt Ensemble auf dem Hardturm-Areal in Zürich, der Rosentalturm in Basel, die Arealentwicklungen Nova Brunnen in Ingenbohl, Aere in Aesch und Reinach, die Baufelder C+D in Regensdorf und Am Schänzli in Muttenz.

    Andrea Claudio Thöny, Jahrgang 1985, ist Architekt ETH. Nach Tätigkeiten als Architekt und in der Immobilienberatung wechselte er 2018 zu HRS, seit 2020 ist er als Ressortleiter Immobilienentwicklung tätig. Sein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Spezialprojekten im Bereich Forschung und Entwicklung, Gewerbe- und Sondernutzungen sowie Business Development, M&A und Umstrukturierungen. Seit 2019 ist er als Gesamtprojektleiter für den Innovationspark Zürich verantwortlich. Weitere wichtige Projekte bei HRS waren die Neue Festhalle der BERNEXPO sowie das Hochhaus Baden Ost.

    Herbert Zaugg, Jahrgang 1972, ist Techniker HF Architektur und hat sich im Bereich Immobilientreuhänder und Betriebswirtschaft weitergebildet. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Projektentwicklung, Realisierung, Sanierung, sowie Akquisition von Entwicklungsprojekten bis hin zu Gesamtleistungsaufträgen. In seiner langjährigen letzten Funktion erarbeitet er Visionen und Strategien und war mit seinem Team auf konzeptioneller und struktureller Ebene für viele Akquisitionen, Immobilien- und Geschäftsentwicklungen im Raum Bern Mittelland verantwortlich. Er hat sich stark im Bereich des gemeinnützigen Wohnungsbaus, aber auch in der Arealentwicklung engagiert und interessiert sich besonders für zukunftsweisende Wohn- und Arbeitsformen.

    Quelle: www.hrs.ch

  • Warmer Winter senkt Stromverbrauch

    Warmer Winter senkt Stromverbrauch

    Die Schweiz hat 2022 insgesamt 61,3 Terawattstunden Strom benötigt, informiert das Bundesamt für Energie in einer Mitteilung. Nach Abzug von Übertragungs- und Wärmeverlusten ergibt sich ein Stromendverbrauch von 57,0 Terawattstunden. Im Jahresvergleich fiel der Stromendverbrauch damit um 1,9 Prozent oder 1,1 Terawattstunden geringer als 2021 aus.

    Zur Senkung des Stromverbrauchs hat vor allem der warme Winter 2022/23 beigetragen. Darüber hinaus wirkten auch Effizienzsteigerungen und Stromsparappelle verbrauchssenkend. Die positive Wirtschaftsentwicklung und eine leichte Steigerung der Bevölkerung wirkten hingegen verbrauchssteigernd.

    Die inländische Elektrizitätserzeugung belief sich 2022 auf 63,5 Terawattstunden gegenüber 64,2 Terawattstunden im Jahr zuvor. Nach Abzug des Verbrauchs der Speicherpumpen ergibt sich 2022 eine Nettoerzeugung von 57,9 Terawattstunden. Der Löwenanteil von 52,8 Prozent wurde dabei von den Wasserkraftanlagen geleistet. Kernkraftwerke trugen 36,4 Prozent, die konventionell-thermischen Kraftwerke und die Anlagen für Erneuerbare zusammen 10,8 Prozent bei.

    Den Importen von Strom im Umfang von 33,1 Terawattstunden standen im Berichtsjahr Exporte von 29,7 Terawattstunden gegenüber. Trotz des Importüberschusses von 3,4 Terawattstunden konnte im Stromhandel jedoch ein kleiner positiver Aussenhandelssaldo von 71 Millionen Franken verbucht werden.

  • Zinssätze für Swapgeschäfte steigen

    Zinssätze für Swapgeschäfte steigen

    Aktuell unterläuft die Zinskurve für Swapgeschäfte einer nicht-parallelen Verschiebung. Seit der letzten Entscheidung vom 16. Juni ist eine Abflachung der Kurve zu erkennen, indem die Sätze für unterjährige Laufzeiten hoch geblieben und die Sätze mit längeren Fristen gesunken sind. Dieser Rückgang spricht für die Glaubwürdigkeit der Geldpolitik, dass sie in der Bemühung um die Gewährleistung der Preisstabilität langfristig erfolgreich sein wird. Insbesondere für mittlere Laufzeiten spiegelt dieser Rückgang die Markthaltung wider: die SNB zieht für dieses Unterfangen nicht so kräftig an der Zinsschraube wie zuvor erwartet. Obwohl die unterjährigen Laufzeiten eine bevorstehende Leitzinserhöhung signalisieren, wird die Schrittweite von den zukünftigen Inflationsdaten abhängig sein und lässt momentan einen grossen Spielraum für deren Schätzung zu. Das Szenario einer Zinserhöhung um 75 Bps, ähnlich wie bei der Fed, wäre bei überraschend hohen Inflationszahlen nicht unvorstellbar.

    Auf jeden Fall steht das Ende der Negativzinsen bevor. Die Preise für Festhypotheken sind seit dem letzten Entscheid der SNB günstiger geworden, jedoch werden zukünftig nun auch Geldmarkthypotheken betroffen sein und mit hoher Wahrscheinlichkeit teurer werden.

    Positive Zeichen im Zinsmarkt
    Der Zinsmarkt hat in den vergangenen Wochen positiv auf die geldpolitische Strategie reagiert und untermauert somit die Glaubwürdigkeit der SNB, die Preisstabilität in der langen Frist gewährleisten zu können. Auch wenn die Zinsen am längeren Ende gesunken sind und die starke heimische Währung sich vermutlich auch in den kommenden Monaten positiv auf die Inflation auswirken wird, sind weitere Erhöhungen für eine erfolgreiche Geldpolitik unabdingbar. Jedoch ist es aus

    heutiger Sicht sehr schwierig, den nächsten Zinsschritt zu quantifizieren, wobei wir alle Szenarien von 25 bis 75 Bps als äusserst wahrscheinlich erachten. Deshalb werden wir die bevorstehenden Inflationszahlen und den Swapmarkt genau beobachten, um Aufschlüsse für die nächste Entscheidung zu gewinnen.

    Beschluss des Fed
    Der Offenmarktausschuss der Fed beschloss in seinen Sitzungen vom 26. und 27. Juli eine weitere Anhebung des Leitzinses um 75 Bsp. Das neue Zielband für den Leitzins liegt bei 2.25% bis 2.50% und befindet sich gemäss der Einschätzung der Notenbank nun im neutralen Bereich. Die Rückkehr zu einer neutralen Geldpolitik hatte bis jetzt die gewünschte Abnahme der gesamtwirtschaftlichen Aktivität zur Folge, um so dem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage entgegenzuwirken. Obwohl die Inflation dennoch ungebremst zu steigen scheint, hat die Geldpolitik der Fed – dank des hohen Straffungstempos in den letzten Monaten –

    wieder mehr an Glaubwürdigkeit gewonnen. Dafür spricht unter anderem der Rückgang der Anleiherenditen sowie der Breakeven-Inflationsraten. Zudem war der letzte Entscheid übereinstimmend mit der Markterwartung, die momentan für die nächste Sitzung im September – einhergehend mit den Äusserungen der Fed – eine weitere Straffung um mindestens 50 Bps einpreist. Es gilt nun, die Inflationsentwicklung in den kommenden Wochen genau zu beobachten.

    Die EZB hat am 21. Juli den Ausstieg aus den Negativzinsen vollzogen und hob die Zinsen um 50 statt 25 Bps an. Bei der Entscheidung war der starke Kursrückgang des Euros seit Jahresbeginn von besonderer Relevanz, da dieser den importierten Inflationsdruck verstärkt. Weitere Zinsanpassungen könnten die Attraktivität der europäischen Währung steigen und durch Kursaufwertungen der Inflation zumindest in der kurzen Frist entgegenwirken. Des Weiteren hat der EZB-Rat ein neues Instrument mit dem Namen Transmission Protection Mechanism (TPM) genehmigt, um die Renditedifferenzen der Anleihen von verschiedenen Mitgliedsstaaten

    zu begrenzen, um so die effiziente Übertragung der geldpolitischen Signale in allen Ländern des Euroraums zu gewährleisten.

    Wird im September die Zinsschraune erneut anziehen?
    Sollte bis September keine Abkühlung der Inflation erkennbar sein, erwarten wir, dass die Fed ein drittes Mal die Zinsschraube um mindestens 50 Bps anziehen wird. Jedenfalls ist wichtig zu verstehen, dass aufgrund der kurzen Abfolge von grossen Zinsschritten die Wirksamkeit der Geldpolitik wahrscheinlich nicht unmittelbar zum Tragen kommt und eine gewisse Zeit benötigt wird, bis die Wirtschaft vollständig reagiert. Wir denken daher, dass eine Stagnation bzw. sogar eine Abnahme der Preise zu erwarten ist und die sogenannte Peak-Inflation bald erreicht sein wird. Aufgrund der Entwicklung des Euro-Wechselkurses und den deutlich hohen Inflationszahlen, erwarten wir ganz klar weitere Zinsanhebungen seitens der EZB. Angesichts der erfolgten Zinsschritte der Fed und auch der SNB erwarten wir für die Sitzung im September aktuell mindestens eine Anpassung um 50 Bps.

  • Umfassende Energiesysteme by EKZ

    Umfassende Energiesysteme by EKZ

    Die Kombination und das zentrale Management von Stromerzeugung und -speicherung, Wärme- und Kälteerzeugung sowie Elektromobilität in einem integrierten Energiesystem führt zur Vereinfachung des Immobilienmanagements, zu maximalem Wohn- und Arbeitskomfort sowie zu optimaler Energieeffizienz in der Produktion. Überdies wird die ökologische Nachhaltigkeit sichergestellt.

    Hier wird an den Zielen der Energiestrategie 2050 gebaut. Seit Herbst 2019 ist die Überbauung Verdeblu mehrheitlich fertiggestellt und bewohnt. Bemerkenswert ist, dass diese Überbauung ihren Energiebedarf zu einem hohen Anteil selbst deckt, und das ausschliesslich aus erneuerbaren Quellen.

    «Die Vorgaben der Energiestrategie 2050 sind für die Immobilienwirtschaft auch eine Chance», erklärt Dieter Stutz von der Atlantis AG, die in den Bereichen Umweltberatung, Siedlungsplanung und Architektur tätig ist und das Projekt entwickelt hat. Die Wärmeversorgung übers Grundwasser sei die beste und überzeugendste Lösung gewesen für das Areal. Gemeinsam mit EKZ hat Atlantis dieses komplexe Bauprojekt geplant und umgesetzt.

    Energieproduktion vor Ort
    Im westschweizerischen Epalinges entstand die Überbauung «Grand Chemin», wobei ein Teil des benötigten Stroms von einer Photovoltaikanlage (PV) vor Ort produziert wird. In Emmen (LU) entsteht ein Mehrfamilienhaus-Neubau, der sich durch vier Wärmepumpenanlagen mit Grundwasser als Energiequelle sowie einer Photovoltaik-Anlage mit ZEV auszeichnen wird. So gesehen hat die Energie-Zukunft auch hierzulande schon längst begonnen.