Schlagwort: Eigenheim

  • Eigenheime stehen weiterhin hoch im Kurs

    Eigenheime stehen weiterhin hoch im Kurs

    «Der Traum vom Eigenheim ist bei der Schweizer Bevölkerung weiterhin stark verbreitet», schreibt die Hochschule Luzern (HSLU) in einer Mitteilung. Sie stützt sich dabei auf die aktuelle Ausgabe der Retail Banking-Studie, die jährlich vom Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der HSLU erstellt wird. Ihr zufolge würden vier von zehn Menschen in der Schweiz gerne eine Immobilie erwerben.

    Das IFZ hat dabei zwei Gruppen von Immobilieninteressierten ausgemacht. Dies sind in der ersten Gruppe mehrheitlich aus den jüngeren Generationen stammende «Dreamer», die ihr erstes Eigenheim suchen. Sie sind dabei vor allem mit finanziellen Problemen konfrontiert. In der zweiten Gruppe sind mehrheitlich Angehörige älterer Generationen zu finden, die bereits über eine eigene Immobilie verfügen. Diese «Zweitkäufer» haben weniger finanzielle Probleme als vielmehr Schwierigkeiten, ein ihren aktuellen Bedürfnissen entsprechendes Objekt zu finden. Beide Gruppen setzten bei der Suche nach dem Eigenheim vor allem auf persönliche Empfehlungen und den Zufall.

    Der Zinssatz spielt sowohl bei der Aufnahme einer neuen als auch bei der Verlängerung einer bestehenden Hypothek eine wichtige Rolle für Eigenheimsuchende. Insbesondere bei einer Verlängerung ist die Bereitschaft zum Wechsel des Hypothekaranbieters gering, drei von zehn Immobilienbesitzenden lehnen sie unabhängig von der Höhe der Zinsdifferenz ab. «Die Hausbank geniesst in vielen Fällen noch immer grosse Loyalität, besonders wenn ein Wechsel mit zusätzlichen Hürden verbunden ist», erläutert Studienleiter Andreas Dietrich in der Mitteilung.

  • Ungeachtet allen Gegenwinds: Nachfrage nach Einfamilienhäusern bleibt robust

    Ungeachtet allen Gegenwinds: Nachfrage nach Einfamilienhäusern bleibt robust

    Das in der Vorperiode (Q3 2021 – Q2 2022) noch um 17 Prozent rückläufige Inseratevolumen für Einfamilienhäuser erholte sich in der aktuellen Periode (Q3 2022 – Q2 2023) wieder bei einem elfprozentigen Wachstum. Gleichzeitig verlängerte sich in gleichem Masse auch die mittlere Ausschreibungszeit von 60 auf 66 Tage. Trotz des stärksten Anstiegs der Hypothekarzinsen in den letzten 30 Jahren erwies sich die Nachfrage nach Einfamilienhäusern in der Berichtsperiode somit als durchaus robust. Dies zeigt die aktuelle Online Home Market Analysis der Immobilienportale Homegate und ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Hauseigentümerverband Schweiz sowie dem Swiss Real Estate Institute auf Basis der ausgewerteten Inserate mehrerer bekannter Immobilienportale.

    Für Martin Waeber, Managing Director Real Estate bei der SMG Swiss Marketplace Group, zeigen die Resultate der aktuellen Studie einmal mehr, wie robust der Einfamilienhausmarkt in der Schweiz trotz deutlichem Anstieg der Hypothekarzinsen insgesamt ist. «Das gestiegene Angebot und die längere Inseratedauer ermöglicht den Suchenden wieder mehr Auswahl und Bedenkzeit sowie insgesamt bessere Chancen, das passende Objekt zu finden», so Waeber. Allerdings nütze das beste Angebot wenig, wenn die Frage der Finanzierung immer herausfordernder werde, kommentiert Waeber die neue Analyse.

    Inseratedauer vielerorts nach oben, Nachfrage nach unten
    Die grössten Veränderungen bei der Inseratedauer zeigten sich mit Blick auf die acht Regionen in der Nordwestschweiz (plus 51 Prozent) sowie in der Zentralschweiz (plus 48 Prozent). Und auch in den «Hotspots» Zürich und der Zentralschweiz brauchen Verkäufer:innen mit einer Inseratedauer mehr Geduld als bisher, um ein Einfamilienhaus zu veräussern. In der Romandie sowie im Tessin hingegen verharrte die Inseratedauer auf praktisch demselben Niveau wie in der Vorperiode. Gleichwohl muss im Tessin mit neu 136 Tagen im Durchschnitt mehr als drei Mal so lange eine Käuferschaft gesucht werden, wie dies in der Region Zürich mit neu 42 Tagen der Fall ist.

    Die Kombination der Veränderung der Inseratedauer sowie der Anzahl Inserate lässt Rückschlüsse auf die Entwicklung der Nachfrage zu. Mit Blick auf die acht untersuchten Regionen zeigen sich dabei – obwohl die Nachfrage in der Schweiz insgesamt robust geblieben ist – erhebliche Unterschiede. So mussten insbesondere die Regionen Ost- und Nordwestschweiz die grössten Nachfrageeinbrüche hinnehmen. In der Region Ostschweiz beispielsweise mussten Verkäufer:innen ihre Einfamilienhäuser 9 Tage länger inserieren als bisher (plus 21 Prozent). Gleichzeitig wurden fast gleich viele Einfamilienhäuser inseriert wie in der Vorperiode (minus 1 Prozent).

    Steigende Nachfrage primär in einkommensstarken Gemeinden
    Bei genauerem Blick auf die verschiedenen Gemeindetypen zeigt sich zudem, dass die Eigenheim-Nachfrage bei sechs von acht Regionen in den einkommensstarken Gemeinden zunimmt, während sie in den suburbanen Gemeinden in der Mehrheit rückläufig ist. Dieser mehrheitliche Rückgang könnte unter anderem mit einem in diesen Gemeinden vergleichsweise höheren Fremdfinanzierungsanteil zusammenhängen. Daher trifft ein Zinsanstieg diese Gemeinden härter als die einkommensstarken Gemeinden, in denen beispielsweise dank Erbvorbezug weniger Fremdkapital für den Kauf eines Eigenheims und somit auch weniger fremdfinanzierte Mittel notwendig ist.

    Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Instituts, welches die Daten ausgewertet hat, zieht denn auch folgendes Fazit: «Vielleicht wurde das Risiko einer Immobilienblase in der Vergangenheit schlicht etwas überschätzt. Während sich in vergleichbaren Ländern wie Schweden die Eigenheimpreise aufgrund der Zinsanhebungen bereits spürbar korrigiert haben, zeigt sich in der Schweiz insgesamt noch keine Abschwächung der Nachfrage nach Einfamilienhäusern». Und dies, obwohl die Hypothekarverschuldung der Schweizer Haushalte mit 140 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Leistung im Jahr 2020 zu den höchsten weltweit gehöre, so Ilg abschliessend.

    Über die Online Home Market Analysis
    Bei der Online Home Market Analysis handelt es sich um eine halbjährlich erscheinende Analyse, die alternierend den Markt für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser betrachtet. Mit den untersuchten acht Grossregionen deckt sie die gesamte Schweiz ab und gibt gleichzeitig regional differenziert und nach Marktsegmenten aufgeschlüsselt Auskunft über die Entwicklung von Angebot und Nachfrage nach Eigenheimen.

    Homegate und ImmoScout24 sowie der Hauseigentümerverband Schweiz publizieren die Analyse in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich. Die neueste Ausgabe analysiert Einfamilienhaus-Inserate für die Periode vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023, die von mehreren bekannten Immobilienportalen stammen und somit die Mehrheit aller Online-Inserate während des Untersuchungszeitraumes in der Schweiz umfassen.

    Hier finden Sie die vollständige Medienmitteilung zur aktuellen Online  Home Market Analysis inklusive weiterer Grafiken sowie Detailreports zu den einzelnen Regionen.

  • Eigenheimmarkt zeigt Abkühlung

    Eigenheimmarkt zeigt Abkühlung

    Der Markt für Wohneigentum lasse sich von Inflation und Zinswende nicht beeindrucken, schreibt Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zur aktuellen Ausgabe ihrer Studie „Immobilien Schweiz“. Den Erhebungen der Bankengruppe zufolge liegen die Preise für Einfamilienhäuser im zweiten Quartal 23 um 6,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Preise für Eigentumswohnungen zogen im selben Zeitraum um 7,5 Prozent an.

    Nun deute sich aber eine Abkühlung des Marktes an, schreibt Raiffeisen. Konkret beobachten die Fachleute der Bankengruppe ein langsames Schliessen der Schere zwischen Angebot und Nachfrage. „Für mehr als eine Abschwächung der Preisdynamik dürfte es am Eigenheimmarkt aber nicht reichen“, prognostiziert Martin Neff in der Mitteilung. „Grössere Preisrückgänge oder gar ein Crash“ sind nach Ansicht des Chefökonoms von Raiffeisen Schweiz unwahrscheinlich: „Die Zeichen am Eigenheimmarkt stehen auf sanfte Landung.“

    Am Mietwohnungsmarkt macht Raiffeisen hingegen eine steigende Nachfrage und ein immer knapper werdendes Angebot aus. Eine Entspannung sei angesichts dynamischer Zuwanderung und stagnierender Bautätigkeit nicht in Sicht. „Im Umfeld steigender Baupreise, erhöhter Finanzierungskosten, immer höherer administrativer Hürden und deutlich gestiegener Opportunitätskosten reichen die Erhitzungszeichen nicht, um die Attraktivität neuer Bauprojekte genügend zu steigern“, meint Neff. Er rechnet damit, dass sich eine in verschiedenen Regionen bereits beobachtete „akute Wohnungsknappheit“  auf weitere Regionen ausbreitet.

  • Raiffeisen sieht robusten Markt für Wohneigentum

    Raiffeisen sieht robusten Markt für Wohneigentum

    Der Markt für selbstgenutztes Wohneigentum präsentiert sich laut dem von Raiffeisen Schweiz ermittelten Transaktionspreisindex im ersten Quartal 2023 robust. So hat Stockwerkeigentum um 2,4 Prozent angezogen im Vergleich zum Vorquartal. Für ein Einfamilienhaus mussten zuletzt 0,3 Prozent weniger bezahlt werden. Im Jahresvergleich sind die Preise für Stockwerkeigentum um 7,5 Prozent gestiegen. Für Einfamilienhäuser ergab sich ein Anstieg um 6,1 Prozent.

    Analysten gehen von einer Abschwächung der Preisdynamik für selbstgenutzte Wohnimmobilien aus. „Preiseinbrüche, wie sie teilweise im Ausland zu beobachten sind, bleiben jedoch unwahrscheinlich, zu knapp ist hierzulande das Angebot“, wird Francis Schwartz, Ökonom bei Raiffeisen Schweiz, in einer Medienmitteilung zum jüngsten Transaktionspreisindex der Genossenschaftsbankengruppe zitiert.

    Nach Regionen betrachtet weist Stockwerkeigentum in der Region Genfersee die höchste Teuerung (+8,7 Prozent) gegenüber dem Vorjahr auf. Die Westschweiz verzeichnete im selben Zeitraum die geringsten Preisanstiege (+4,7 Prozent). Bei Einfamilienhäusern wurde der höchste Preisdruck in der Innerschweiz (+14,7 Prozent) und der Ostschweiz (+14,1 Prozent) festgestellt. In Zürich (+2,1 Prozent) und der Südschweiz (+3,1 Prozent) lag die Teuerungsrate tiefer.

    Die Aufschlüsselung der Preisentwicklung auf Gemeindetypen zeigt eine hohe Nachfrage nach Eigentum in Zentren und urbanen Gemeinden. So verzeichneten Häuser in urbanen Gemeinden gegenüber dem Vorjahr einen höheren Preisanstieg (+7,5 Prozent) als Objekte in anderen Gemeindetypen. Eigentumswohnungen wurden vor allem in Zentrumsgemeinden (+8,5 Prozent) teurer. Den geringsten Anstieg der Hauspreise (+5 Prozent) hat die Erhebung für touristische Gemeinden ergeben.

  • Der Traum vom Einfamilienhaus auf dem Land bleibt immer öfter ein Traum

    Der Traum vom Einfamilienhaus auf dem Land bleibt immer öfter ein Traum

    Das Einfamilienhaus erweist sich einmal mehr als Wohntraum Nummer 1 in der Schweiz. Bei Personen im Alter von 25 bis 30 Jahren ist der Wert mit 64 Prozent am höchsten. Stehen soll es auf dem Land. Ländliche Gegenden bleiben mit 48 Prozent Zustimmung auch in diesem Jahr die bevorzugte Wohnumgebung. 90 Prozent der Menschen, die auf dem Land leben, wollen auch in Zukunft dortbleiben. Bei der Stadtbevölkerung zeigt sich ein anderes Bild: Nur 65 Prozent der Befragten erachten die aktuelle Wohnumgebung als den bevorzugten Wohnort. Finanzielle Gründe sind die am meisten genannte Hürde (40%), die gegen einen Umzug spricht. Der Arbeitsweg bleibt trotz vermehrtem Home-Office der zweitwichtigste Hinderungsgrund.

    Kosten und Aussenbereich dominieren bei der Wahl eines Zuhauses – nicht das Home-Office
    Wichtigstes Kriterium bei der Wahl einer Wohnung resp. eines Hauses bleiben die Wohnkosten, gefolgt vom Aussenbereich. Neu abgefragte Kriterien wie das separate Zimmer für Home-Office oder ökologische Faktoren werden kaum als entscheidend genannt, aber von rund der Hälfte der Befragten zumindest als wichtiges Kriterium angesehen. Eine Lademöglichkeit fürs E-Auto, Service-Dienst-leistungen oder Luxuseinrichtung spielen bei der Wahl eines Zuhauses kaum eine Rolle.
    Bezüglich der Lage soll die Traumimmobilie ruhig (66%) und naturnah (66%) stehen. Zudem ist eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr (51%) gefragt. Hier hat sich im Vergleich zum Vorjahr wenig verändert. Die Nachbarschaft wird von 41 Prozent der Befragten als besonders wichtig angegeben und liegt damit neu auf Rang 4 – zwei Plätze höher als letztes Jahr. Und auch die Nähe zur medizinischen Versorgung gewinnt einen Platz auf Kosten der Nähe zur Kinderbetreuungsstätte oder der Schule.

    Traum vom Eigenheim ungebrochen, scheitert aber meist an Angebot und Finanzierung
    Knapp die Hälfte der Befragten (46%) träumt von einer (weiteren) eigenen Wohnimmobilie. Dabei hat sich der Wunsch bei den jüngeren Befragten im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verstärkt. Besonders ausgeprägt ist er nach wie vor bei der heutigen Mieterschaft: 62 Prozent träumen davon, ein Eigenheim zu kaufen. Schwierigkeiten bereiten das knappe Angebot (58%) und die hohen Preise (49%). Hinzu kommen strenge Finanzierungskriterien, welche einer Überhitzung des Immobilienmarktes vorbeugen sollen, aber zunehmend in Kritik geraten. 50 Prozent der Befragten beurteilen die geltenden Kriterien als nicht mehr der heutigen Realität entsprechend und sagen, dass der Kauf auch mit weniger Einkommen möglich sein sollte. «Die Immobilienpreise sind im Vergleich zu den Löhnen überdurchschnittlich gestiegen, was mit den starren Finanzierungsregeln dazu führt, dass sich mittlerweile Neukäufer ihre erste Immobilie erst mit 44 Jahren leisten können. Jüngeren Familien und Paaren wird das Wohneigentum dadurch unter anderem auch systembedingt verwehrt», so Martin Tschopp, CEO von MoneyPark.

    Landleben macht zufrieden, Eigentum noch zufriedener
    Glücklich ist, wer bereits ein Eigenheim hat. Zwei Drittel der Eigentümerinnen und Eigentümer geben an, sehr zufrieden zu sein, während es bei den Mieterinnen und Mietern nur ein Drittel ist. Die Zufriedenheit korreliert mit den Wohnkosten: Zwei Drittel der Eigentümerinnen und Eigentümer wenden weniger als 20 Prozent ihres Einkommens fürs Wohnen auf, während dies bei den Mieterinnen und Mietern nur für einen Drittel gilt. Die Auswertung zeigt zudem, dass Bewohnerinnen und Bewohner ländlicher Regionen eine signifikant höhere Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation (58% sind sehr zufrieden) aufweisen als Agglomerations- und Stadtbewohnerinnen und -bewohner (45% resp. 41%). Zudem fällt in der Deutschschweiz (53%) die Zufriedenheit deutlich höher aus als in der Westschweiz (40%) – mit Höchstwerten in der Ostschweiz (61%) und Tiefstwerten in der Genferseeregion (39%).

    Hohe Zufriedenzeit hält vom Verkauf ab
    Wer ein Eigenheim besitzt, möchte dieses auch gerne behalten. Nur drei Prozent der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer möchten ihre Immobilie in den nächsten drei Jahren verkaufen. Weitere 15 Prozent planen den Verkauf in vier bis acht Jahren. Ein Blick auf die Altersgruppen zeigt, dass insbesondere Eigentümerinnen und Eigentümer bis zum 40. Altersjahr (24%) und Pensionierte (23%) Verkaufsabsichten hegen. Was primär von einem Verkauf abhält, ist die Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation (73%). Auch der Wunsch, das Eigenheim in der Familie weiterzugeben (31%), die emotionale Verbundenheit (30%) und die Annahme, dass der Wert der Immobilie weiter steigen wird (16%), lassen die Befragten von einem Verkauf absehen.
    Über ein Drittel der Befragten (37%) würde eine geerbte Immobilie vermieten und ein weiteres knappes Drittel (29%) würde sie selbst bewohnen. Für einen Verkauf würde sich nur ein knappes Fünftel (19%) entscheiden. «Dass Immobilien eine attraktive Kapitalanlage darstellen, hat sich auch bei Privatpersonen herumgesprochen. Dass deshalb geerbte Liegenschaften oft vermietet und nicht verkauft werden, führt zu einer zusätzlichen Verknappung des Angebots an Wohneigentum», so Dr. Roman H. Bolliger, CEO von alaCasa.ch.

    Jede/r Zweite hat in den letzten beiden Jahren substanziell ins Eigenheim investiert
    Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie anfangs 2020 hat knapp die Hälfte der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer (47%) mehr als CHF 10’000.- ins Eigenheim investiert. Jede fünfte Investition (20%) stand unter dem Einfluss der Pandemie. Entweder wurde investiert, weil das Eigenheim wichtiger geworden ist, oder weil aufgrund der Corona-Einschränkungen Geld gespart und so ins Eigenheim investiert werden konnte. Dass das private Draussen wichtiger geworden ist, zeigen sowohl die getätigten wie auch die geplanten Investitionen deutlich: In keinen anderen Bereich wurde häufiger investiert als in den eigenen Garten respektive Aussenbereich (32%). Bäder (28%) und Küchen (27%) belegen die Plätze 2 und 3, dicht gefolgt von Maler- und Gipserarbeiten (26%) sowie neuen Bodenbelägen (25%). Und es geht weiter: 54 Prozent der Eigentümerinnen und Eigentümer planen in den nächsten drei Jahren substanziell in ihr Zuhause zu investieren. Die Bedeutung der Pandemie nimmt dabei ab: Nur für sieben Prozent der geplanten Investitionen ist sie der Auslöser. Dabei zeigt sich bei Solaranlagen eine starke Zunahme von 9 auf 17 Prozent. Auch Ladestationen für Elektroautos, Fassadenrenovationen, neue Fenster und Türen sowie Investitionen in Heizung, Lüftung und Klima werden vermehrt geplant.
    «Investitionen ins eigene Zuhause sind ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, weshalb der ganzheitliche Blick auf Eigenheim, Versicherung und Vorsorge so wichtig ist. Investitionen können den Wert einer Liegenschaft steigern oder einfach Freude machen. Im Fall von werterhaltenden Arbeiten lassen sich zudem Steuervorteile realisieren, da diese Kosten abzugsfähig sind. So oder so ist der investierte Betrag aber nicht mehr bar verfügbar. Das gilt es beispielsweise bei der Pensionsplanung zu bedenken. Und natürlich empfehlen wir nach jeder grösseren Investition, die Versicherung zu überprüfen – egal, ob bei einer Photovoltaik-Anlage oder bei einer neuen Gartenlaube», so Ralph Jeitziner, Leiter Vertrieb Schweiz, Helvetia Versicherungen.

    Grüne Hypotheken werden als attraktiv angesehen, aber es fehlt an Wissen
    Es bleibt abzuwarten, ob die aktuell vieldiskutierte Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu einem weiteren Investitionsschub in energetische Massnahmen führen wird. Heute profitieren nur sieben Prozent der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer von einer grünen Hypothek oder einem entsprechenden Abschlag bei den Hypothekarzinsen. Knapp ein Fünftel der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer (18%) weiss nicht, ob das Eigenheim die Kriterien für eine grüne Hypothek erfüllt. Nur elf Prozent geben an, dass sich ihre Immobilie qualifiziert. Von ihnen und von all jenen, die bereits eine grüne Hypothek haben, würden 63 Prozent bei einer Verlängerung (wiederum) eine grüne Hypothek wählen.

    Über die Wohntraumstudie
    Die Wohntraumstudie von MoneyPark, alaCasa und Helvetia Versicherungen ist die grösste unabhängige Untersuchung zur Zufriedenheit und zu den Wünschen der Schweizer Bevölkerung bezüglich ihrer Wohnsituation. Seit 2015 geht die Studie einmal im Jahr der Frage nach, wie die «Wohnträume» in der Schweiz konkret aussehen. Befragt wurden 1’001 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz mittels repräsentativer Online-Umfrage im Februar 2022.
    Die integrale Studie finden Sie unter www.moneypark.ch/wohntraumstudie

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    MoneyPark ist der führende Spezialist für Hypotheken und Immobilien in der Schweiz und beschäftigt über 300 Mitarbeitende. Das junge Fintech bietet mit der Kombination aus persönlicher Beratung und wegweisender Technologie umfassende und massgeschneiderte Hypotheken- und Immobilienlösungen. Dabei unterstützt MoneyPark seine Kundinnen und Kunden mit unabhängiger Expertise – von der Suche über die Finanzierung, während der Eigentumsphase und beim Verkauf von Immobilien. Für die Finanzierung hält MoneyPark mit Hypothekar- und Vorsorgeangeboten von mehr als 150 Anbietern, darunter Banken, Versicherungen und Pensionskassen, die grösste Finanzierungsauswahl an einem Ort bereit. Die unabhängige Beratung erfolgt entweder in einer der schweizweit mehr als 20 Filialen oder ortsunabhängig via Telefon oder online. Institutionellen Investoren bietet MoneyPark ganzheitliche Hypothekarlösungen dank einem Setup aus leistungsfähigem Vertrieb und effizienter Portfoliobewirtschaftung.

    Über alaCasa.ch
    alaCasa.ch ist ein unabhängiges Expertennetzwerk für Wohnimmobilien und engagiert sich seit über 20 Jahren für eine hohe Dienstleistungsqualität rund ums Wohneigentum. Partner von alaCasa.ch sind professionelle Immobilienexperten für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser. Sie zeichnen sich aus durch eine fundierte Ausbildung und eine langjährige Berufserfahrung. Dadurch können sie ihre Kunden kompetent und sicher bei Fragen rund um ihre Liegenschaft unterstützen. alaCasa-Partner sind unabhängig, etabliert und verfügen über eine tadellose Reputation.

    Über Helvetia
    Helvetia Versicherungen mit Sitz in St. Gallen hat sich seit 1858 zu einer erfolgreichen internationalen Versicherungsgruppe mit über 12 000 Mitarbeitenden und mehr als 7 Millionen Kundinnen und Kunden entwickelt. In der Schweiz ist Helvetia die führende Schweizer Allbranchenversicherung. Seit jeher ermöglicht sie ihren Kundinnen und Kunden, Chancen wahrzunehmen und Risiken einzugehen – Helvetia ist für sie da, wenn es darauf ankommt. Helvetia ist als beste Partnerin überall dort präsent, wo Absicherungsbedürfnisse entstehen, mit Versicherungs-, Vorsorge- und Anlagelösungen aus einer Hand sowie einfachen Produkten und Prozessen. Mit ImmoWorld bietet Helvetia ihren Kundinnen und Kunden eine umfassende Immobilienplattform kombiniert mit persönlicher Beratung in allen finanziellen Belangen rund um Suche, Kauf, Besitz und Verkauf eines Eigenheims. Dabei behalten die Expertinnen und Experten stets auch Versicherung und Vorsorge im Blick.

  • Eigenheimpreise steigen im 4. Quartal weiter

    Eigenheimpreise steigen im 4. Quartal weiter

    Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum sind in der Schweiz 2021 deutlich gestiegen. Diese dynamische Verteuerung hielt laut dem Transaktionspreisindex von Raiffeisen Schweiz auch im vierten Quartal an. Eigenheime wurden laut Medienmitteilung um 1,6 Prozent, Eigentumswohnungen um1,8 Prozent teurer gegenüber dem Vorquartal. Auf das ganze Jahr berechnet, also im Vergleich zum 4. Quartal 2020, legten die Preise für Einfamilienhäuser um 10,3 Prozent zu. Stockwerkeigentum wurde um 7,2 Prozent teurer als vor einem Jahr.

    „Die Preisdynamik am Markt für selbstgenutztes Wohneigentum bleibt damit hoch. Die Preise steigen im ganzen Land und in allen Gemeindetypen“, wird Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, zitiert. Die Preisentwicklung sei in touristischen Regionen am stärksten.

    Die Hauspreise sind laut dem vierteljährlich veröffentlichtem Index in den touristischen Gemeinden mit einem Plus von 13,6 Prozent innerhalb eines Jahres deutlich stärker als in anderen Gemeindetypen gestiegen. Auch bei Eigentumswohnungen zogen die Preise mit plus 12,3 Prozent in touristischen Gemeinden am stärksten an. Eigentumswohnungen wurden auch in den grossen Zentren mit 9 Prozent im Jahresvergleich teurer.

    Regional aufgeschlüsselt ist der Preisdruck in der Region Ostschweiz mit plus 13,3 Prozent am höchsten, gefolgt von der Region Innerschweiz (+11 Prozent). In den Regionen Bern  (+5,5 Prozent) und Genfersee (+5,8 Prozent) war der Preisanstieg tiefer. Beim Stockwerkeigentum sind die Preise in der Region Südschweiz mit 9,4 Prozent am stärksten gestiegen. Die Westschweiz verzeichnete im Vergleich zu 2020 mit 5,8 Prozent die geringsten Preisanstiege.

  • BEKB, ewb und GVB lancieren Plattform myky

    BEKB, ewb und GVB lancieren Plattform myky

    Die drei Berner Unternehmen BEKB, ewb und GVB haben die Internetseite myky lanciert. Ihr Ziel ist es, auf der Plattform Expertenwissen und Dienstleistungen für Eigenheimbesitzer aus einer Hand zu bieten, heisst es in einer Medienmitteilung. Myky stehe für my key, mein Schlüssel.

    Zunächst biete die Plattform einen interaktiven Sanierungsplaner. Dieser solle dabei helfen, sinnvolle Sanierungsmassnahmen ausfindig zu machen und umzusetzen. „Kundinnen und Kunden haben jederzeit die Übersicht über den energetischen Zustand ihres Eigenheims und können die Sanierungsmassnahmen ganzheitlich und kostenoptimierend planen“, heisst es in der Medienmitteilung.

    Bei der Weiterentwicklung der Plattform hoffen die Initiatoren auf die rege Beteiligung der Nutzer. Gewünscht ist, dass sich Hauseigentümer, Investoren und Unternehmen untereinander vernetzen und sich „mit eigenen Inputs, Fragen und Aufforderungen aktiv an der Entwicklung des Eigenheim-Universums beteiligen“.

    Für die Unternehmen solle myky die Möglichkeit bieten, Kundenbeziehungen zu pflegen. „Das Projekt myky hilft uns beispielsweise dabei, die Eigentümerinnen und Eigentümer auf dem Weg zum nachhaltig sanierten Eigenheim in allen finanziellen Fragen und darüber hinaus zu begleiten“, wird Armin Brun, CEO der BEKB in der Medienmitteilung zitiert.

  • Eigenheimbesitzer sind zu Umstieg auf erneuerbares Heizen bereit

    Eigenheimbesitzer sind zu Umstieg auf erneuerbares Heizen bereit

    Der Schwerpunkt des von Raiffeisen Schweiz vorgelegten elften Kundenbarometers erneuerbare Energien liegt auf dem Einsatz und der Nutzung von Heizungstechnologien, Solaranlagen und Elektromobilität. Die Umfrage von Raiffeisen, der Universität St.Gallen und EnergieSchweiz hat laut Medienmitteilung ergeben, dass die Hälfte der befragten Eigenheimbesitzer grundsätzlich bereit ist, ihre Öl- oder Gasheizung durch eine umweltfreundlichere Technologie zu ersetzen.

    Ein Viertel der Befragten habe über einen Ersatz noch nicht nachgedacht, heisst es in der Medienmitteilung. Schon heute nutzen 30 Prozent der Befragten klimafreundliche Heiztechnologien wie Wärmepumpen, Solarthermie und Fernwärme. Aber 28 Prozent heizen noch mit Öl. Davon habe sich rund ein Fünftel bereits für einen klimafreundlichen Ersatz in den nächsten Jahren entschieden.

    Photovoltaikanlagen (PVA) verzeichnen laut dem Raiffeisen-Bericht derzeit ein exponentielles Wachstum. So besitzen bereits 22 Prozent der befragten Eigenheimbesitzer eine Anlage zur Erzeugung von Solarstrom. 30 Prozent könnten sich eine Anschaffung in naher Zukunft vorstellen. Die diesjährige Studie hat sich zudem dem Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen gewidmet. Als Hauptargumente dafür werden zu 26 Prozent die Steigerung des Erlöses aus der Stromproduktion, zu 23 Prozent die Reduktion der CO2-Emissionen sowie die Senkung der Stromkosten angegeben (22 Prozent).

    Raiffeisen setzt laut der Mitteilung auf einen ganzheitlichen Beratungsprozess zur Steigerung der Modernisierungsquote. „Wir sind überzeugt, dass eine langfristige Planung und finanzielle Vorbereitung der Investitionen in die Immobilie entscheidende Erfolgsfaktoren sind, um die optimalen Modernisierungs-Massnahmen zur richtigen Zeit durchzuführen“, wird Roland Altwegg, Leiter Neue Geschäftsmodelle & Ökosysteme bei Raiffeisen Schweiz, zitiert. Und: „Was oft vergessen gerät: Umweltfreundliche Technologien steigern auch den Wert einer Immobilie.“

  • Eigenheime schützen nur begrenzt vor Inflation

    Eigenheime schützen nur begrenzt vor Inflation

    Raiffeisen Schweiz hat den Zusammenhang zwischen der Teuerung und der Entwicklung des Immobilienmarkts untersucht. In ihrem aktuellen Bericht „Immobilien Schweiz“ kommen die Ökonomen des Bankhauses unter anderem zu dem Ergebnis, dass der Realwert Immobilie ein Mythos sei. Die Preisentwicklung der vergangenen 50 Jahre zeige, dass die Eigenheimpreise nicht automatisch mit den Teuerungsraten steigen. „Nur in der sehr langen Perspektive schützt das Eigenheim tatsächlich vor Inflation“, wird Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff in einer Medienmitteilung zitiert.

    Dagegen habe selbst die grösste wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise der jüngeren Geschichte, die COVID-19-Pandemie, den Schweizer Mietwohnungsmarkt nicht aus der Bahn werfen können. „Selbst wenn die Teuerung hierzulande kräftig anziehen würde, ist weiterhin mit sinkenden Angebotsmieten zu rechnen“, so Neff. Auch eventuell steigende Zinsen dürften nach Ansicht der Autoren professionellen Immobilieninvestoren nichts anhaben.

    Im stationären Detailhandel sieht Raiffeisen einen beschleunigten Strukturwandel. Denn „dass sich Non-Food-Detailhändler oder Gastronomen nach den Erfahrungen der letzten Monate um allenfalls leer werdende Flächen reissen, ist eher unwahrscheinlich“.

    Dem „wenig durchleuchteten Markt“ für Bauland widmeten die Raiffeisen-Ökonomen besonderes Augenmerk. Bebaubares Land ist in der Schweiz sehr knapp. Gleichzeitig sind im aktuellen Tiefzinsumfeld freie Parzellen für Eigenheime und Mietwohnungen sehr gefragt. Das hat die Preise seit 2016 um fast 70 Prozent ansteigen lassen. Einzig in touristischen Gemeinden haben die grossen Baulandreserven und das Zweitwohnungsgesetz zu Preisrückgängen geführt. Die Baupreise erhöhten sich hingegen nur leicht.

  • UBS warnt vor Überhitzung am Markt für Eigenheime

    UBS warnt vor Überhitzung am Markt für Eigenheime

    Einer Mitteilung der UBS zufolge ist der von der Zürcher Grossbank vierteljährlich erhobene UBS Swiss Real Estate Bubble Index im zweiten Quartal 2021 gegenüber dem Vorquartal von 1,78 auf 1,90 Punkte gestiegen. Er verharre damit in der zwischen 1,0 und 2,0 Punkten liegenden Risikozone, erläutern die Analysten der Zürcher Grossbank in der Mitteilung. Als Treiber haben sie anhaltend hohe Preisanstiege für Eigenheime und ein beschleunigtes Wachstum der Verschuldung von Haushalten für den Hauskauf ausgemacht.

    Konkret lagen die Preise für Eigenheime im Berichtsquartal um durchschnittlich 5,4 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Die Hypothekarvolumen stiegen im selben Zeitraum um fast 3 Prozent an. Hier wäre eine Beschleunigung des Anstiegs „als klares Warnsignal zu interpretieren“, schreiben die Analysten.

    Bei den Angebotsmieten haben die Analysten im Jahresvergleich hingegen einen Rückgang um 3,2 Prozent registriert. Die ungebrochen hohe Nachfrage nach Wohneigentum zum Zweck der Vermietung ist ihnen zufolge daher vor allem der Erwartung weiter steigender Preise am Wohneigentumsmarkt geschuldet. In einzelnen Regionen in den Kantonen Genf und Zürich haben die Analysten bereits ein Überhitzungsrisiko ausgemacht.

    Allgemein „dürften die Ungleichgewichte auf dem Eigenheimmarkt“ nach Überwindung der Auswirkungen der Pandemie „deutlich höher sein als vor der Krise“, prognostizieren sie in der Mitteilung. Gleichzeitig gehen sie davon aus, dass die wirtschaftliche Erholung einen Anstieg des Index in die bei 2 Punkten beginnende Blasenzone verhindern wird.

  • Eigenheime bleiben gefragt

    Eigenheime bleiben gefragt

    Der Eigenheimmarkt weist auch während der durch die Coronavirus-Pandemie verursachten Rezession Wachstum auf. In den vier liquidesten Marktregionen der Schweiz seien die Preise 2020 im Mittel um 3,7 Prozent auf durchschnittlich 1,3 Millionen Franken gestiegen, erläutert homegate.ch in einer Mitteilung zur aktuellen Home Market Price Analysis. Sie wird von dem digitalen Immobilienmarktplatz aus dem Hause TX Group jährlich in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) erstellt.

    In der Studie werden die Entwicklungen von Kaufpreisen und Transaktionen bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen in den Regionen Zürich, Nordwestschweiz, Bern und Genfersee analysiert. Die Preise für Einfamilienhäuser waren dabei im vergangenen Jahr in allen vier Marktregionen gestiegen, wird in der Mitteilung erläutert. In der Region Genfersee wurde mit 4,1 Prozent der deutlichste Preisanstieg beobachtet. Am geringsten legten die Preise mit 1,6 Prozent in der Region Zürich zu. Die Zahl der Transaktionen am Markt für Einfamilienhäuser legte im Jahresvergleich um 3,1 Prozent zu.

    Bei den Eigentumswohnungen machten die Analysten in drei der vier untersuchten Regionen Preisanstiege zwischen 3 und 4 Prozent aus. In der Region Genfersee gingen die Preise im Jahresvergleich hingegen um 2 Prozent zurück. Im Durchschnitt zogen die Preise für Eigentumswohnungen im Berichtsjahr um 0,5 Prozent auf 850’000 Franken an. Die Zahl der Transaktionen am Markt für Eigentumswohnungen legte 2020 um 2 Prozent zu.

    In Krisenzeiten sei die Flucht in Sachwerte nicht Neues, wird Peter Ilg in der Mitteilung zitiert. Der „anhaltende Boom“ während der pandemiebedingten Rezession sei für ihn aber „erstaunlich“, meint der Leiter des Swiss Real Estate Instituts.  Als Hintergrund der aktuellen Entwicklungen führt Ilg zum einen die voraussichtlich auch langfristig niedrigen Zinsen an. Zum anderen sei „Wohnen in den Zeiten von Corona wichtiger geworden“.

  • Das intelligente Heim steht nicht vor dem Durchbruch

    Das intelligente Heim steht nicht vor dem Durchbruch

    Das Handwerkerportal Ofri hat laut einer Medienmitteilung erneut 339 Mieter und Eigentümer zum Thema vernetzte Geräte im Haushalt befragt. Demnach haben Bekanntheit und Nutzung des intelligenten Heims in der Schweiz im Vergleich zum Vorjahr leicht zugenommen. Statt zwei nutzen nun drei von zehn Teilnehmenden zuhause ein sogenanntes Smart Home-Gerät. Insgesamt 69,3 Prozent und damit 12,3 Prozent mehr Personen gaben an, schon davon gehört zu haben. Dabei sind Eigenheimbesitzer durchschnittlich affiner für diese Geräte als Mieter.

    Jedoch äusserten nur 10,5 Prozent von ihnen die Absicht, in den nächsten zwölf Monaten ein Smart Home-Gerät zu kaufen. Als Haupthindernis gaben die Teilnehmer das Mietwohnverhältnis, die Umbaukosten sowie den fehlenden Nutzen an. Daraus folgert Ofri, dass Smart Home-Hersteller trotz erhöhter Bekanntheit nicht mit einem baldigen Durchbruch rechnen können. Auch durch den Lockdown sei die Nutzungsrate nicht gestiegen, so Corina Burri von Ofri. „Es gab keinen Anstieg im Besitz von Smart Home-Geräten nach dem 16. März 2020.“

    Bei den beliebtesten Smart Home-Geräten ergab sich im Vergleich zum Vorjahr keine Änderung. Am meisten nutzen die Befragten vernetzte Beleuchtungssysteme, Musikanlagen und Fernseher. Geschirrspüler, Rauchmelder, Backofen und Waschmaschinen sind kaum verbreitet.