Schlagwort: Eigenheime

  • Kaufen und Mieten im März teurer geworden

    Kaufen und Mieten im März teurer geworden

    Wie der von der SMG Swiss Marketplace Group in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhobene Swiss Real Estate Offer Index zeigt, wurden Eigentumswohnungen im März zu 1,0 Prozent höheren Werten ausgeschrieben. Bei den Einfamilienhäusern ist ebenfalls eine, wenn auch geringere Zunahme von 0,3 Prozent zu verzeichnen. Die Zahl der ausgeschriebenen Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen ist in den letzten Monaten gestiegen, was grundsätzlich für eine Verbesserung der angespannten Situation im Immobilienmarkt sprechen würde. «Allerdings sehen wir, dass Verkäufer:innen von Eigenheimen vorerst weiter von einer stärkeren Zahlungsbereitschaft ausgehen, wie die aktuelle Erhöhung der Preisforderungen zeigt», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group. 

    Wohnungssuchende müssen mit höheren Mieten rechnen 
    Auf den allgemeinen Umzugstermin per Ende März hin sind die Angebotsmieten im Landesmittel um 0,8 Prozent gestiegen. Innert Jahresfrist zeigt sich eine stattliche Zunahme von 4,6 Prozent. Allerdings gibt es regional grosse Unterschiede bei der Mietpreisentwicklung: Am stärksten zugenommen haben die Werte in der Zentralschweiz (2,2 Prozent), insbesondere durch die Preistreiber Zug und Luzern. Etwas moderater sind die Steigerungen in der Ostschweiz (1,1 Prozent), in der Grossregion Zürich (1,0 Prozent) sowie in der Genferseeregion (0,9 Prozent). Kaum Veränderung gab es im Mittelland (0,1 Prozent), während die Angebotsmieten in der Nordwestschweiz (-0,3 Prozent) und im Tessin (-0,3 Prozent) leicht gesunken sind. 

    Insbesondere in den drei Grossregionen Zürich, Zentralschweiz und Genfersee ist aufgrund der bestehenden Wohnungsknappheit, der andauernden Zuwanderung sowie dem auf Juni zu erwartenden Entscheid zum Referenzzinssatz in den kommenden Monaten mit weiteren Preispreissteigerungen zu rechnen.

  • Mieten und Eigenheimpreise im Januar gesunken

    Mieten und Eigenheimpreise im Januar gesunken

    Das neue Jahr bringt frohe Nachrichten für alle, die Wohneigentum erwerben möchten: Eigenheime wurden im Januar zu etwas tieferen Preisen angeboten, wie der Swiss Real Estate Offer Index zeigt. So haben die Anbieter von Einfamilienhäusern ihre Preisforderungen im vergangenen Monat um −0,7 Prozent nach unten korrigiert. Praktisch dasselbe Bild zeigt sich bei den Eigentumswohnungen, die mit einer Preisminderung von −0,6 Prozent aufwarten.

    Die sinkenden Werte könnten ein Indiz dafür sein, dass die deutlich höheren Finanzierungskosten infolge der Zinswende auf die Stimmung der Kaufinteressenten schlagen und die Nachfrage bremsen. Ob diese Entwicklung beständig ist, werden die kommenden Monate zeigen. Das starke Bevölkerungswachstum und die geringe Neubautätigkeit könnten dafür sorgen, dass der Effekt bald wieder verpufft.

    Auch Mieten wird günstiger
    Wer auf der Suche nach einer Mietwohnung ist, konnte in einigen Regionen von rückläufigen Angebotspreisen profitieren. Im Landesmittel sind die inserierten Mieten um −1,1 Prozent gesunken, stärker noch in den Regionen Tessin (−2,8 Prozent), Zentralschweiz (−1,6 Prozent) und Zürich (−1,5 Prozent). Geringere Rückgänge zeigten sich zudem in der Ostschweiz (−1,0 Prozent), in der Genferseeregion (−0,8 Prozent) und im Mittelland (−0,7 Prozent). Ein minimaler Zuwachs wurde hingegen in der Nordwestschweiz (+0,3 Prozent) beobachtet.

    «Sinkende Mieten dürften im laufenden Jahr die Ausnahme bleiben. Der zunehmende Mietwohnungsmangel nicht nur in den Zentren sowie der voraussichtliche Anstieg des mietrechtlich relevanten Referenzzinssatzes könnten schon bald wieder für wachsende Angebotspreise sorgen», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group.

  • Blasenrisiko für Eigenheime in Zürich ist hoch

    Blasenrisiko für Eigenheime in Zürich ist hoch

    Das weltweite Blasenrisiko für Eigenheime ist im vergangenen Jahr im Durchschnitt der analysierten Grossstädte um 6 Prozent gestiegen. In allen analysierten Städten ausser Mailand, Paris, New York und San Francisco sind die Eigenheimpreise gestiegen, in fünf Städten sogar zweistellig. Auch das potenzielle Ausmass einer Preiskorrektur sei grösser geworden. Das zeigt der UBS Global Real Estate Bubble Index 2021. Diese jährliche Studie wird vom Chief Investment Office von UBS Global Wealth Management erstellt.

    Am höchsten ist das aktuelle Risiko, dass die Immobilienblase platzt, demnach in Frankfurt, Toronto und Hongkong. Hohe Risiken bestünden laut einer zusammenfassenden Medienmitteilung auch in München und Zürich. Vancouver, Stockholm, Amsterdam und Paris seien ebenso überbewertet wie alle fünf untersuchten Städte aus den USA. Auch in Genf, Tokio, Sydney, London, Moskau, Tel Aviv und Singapur sieht die UBS starke Ungleichgewichte.

    Madrid, Mailand und Warschau seien dagegen weiterhin fair bewertet. Als einzigen unterbewerteten Markt nennt UBS demnach Dubai. Er ist auch der einzige, der in eine tiefere Kategorie als im Vorjahr eingestuft wurde.

    Die Gründe für den weltweiten Preisanstieg liegen laut UBS neben der Corona-Pandemie bei den weiter verbesserten Finanzierungsbedingungen. Teilweise seien sogar die Kreditvergabestandards für Eigenheimkäufer gelockert worden. Ausserdem hätten höhere Sparquoten und wachsende Aktienmärkte zusätzliches Eigenkapital freigesetzt.

    Gleichzeitig müssten Haushalte immer grössere Kredite aufnehmen, um mit den steigenden Preisen mithalten zu können. Trotzdem lägen Verschuldungsgrad und Kreditwachstum in vielen Ländern noch immer weit unter ihren historischen Höchstständen. Deshalb erwartet die UBS vorerst keine grösseren Disruptionen an den weltweiten Finanzmärkten. Die Nachfrageverschiebung hin zu nicht-städtischen Gebieten lasse aber „eine lange Durststrecke für die städtischen Wohnungsmärkte“ wahrscheinlicher werden.