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  • Eigentumsübertragung des Areals Schützengütli zur Entwicklung von Wohneigentum erfolgt

    Eigentumsübertragung des Areals Schützengütli zur Entwicklung von Wohneigentum erfolgt

    Im Februar 2022 erwarb die Halter AG das Areal Schützengütli in Bischofszell mit zwei Flächen von rund 6500 und 1000 Quadratmetern. Das Grundstück, das ab 1907 der Schifflistickerei und später dem Glasgleichrichterbau gedient hatte, ging 1946 in den Besitz der Malzfabrik und Fruchtpresserei Laumann & Co. über. Bis vor wenigen Jahren wurden hier Essenzen und Sirupe hergestellt. Am 10. Februar 2023 trat der revidierte Bau- und Zonenplan der Stadt Bischofszell in Kraft und ermöglichte eine Wohnnutzung mit Gestaltungsplanpflicht auf dem Areal.

    Für ein lebendiges und attraktives Bischofszell
    «Mit dieser Arealentwicklung in einem intakten Quartier werden wir attraktiven Wohnraum an sehr gut erschlossener Lage direkt beim Bahnhof schaffen», ist Rolf Zäch, Projektleiter bei Halter Entwicklungen, überzeugt. «Die Entwicklung des Areals leistet einen wertvollen Beitrag für ein attraktives Bischofszell.» Auch Thomas Weingart, Stadtpräsident von Bischofszell, ist erfreut über die anstehende Entwicklung: «Das Zentrum unserer Stadt entfaltet sich weiter positiv. Das freut den Stadtrat. Besonders ehrt uns, dass mit der Halter AG eine namhafte Firma in Bischofszell tätig wird, die ihre grosse Erfahrung in städtebaulichen Entwicklungen einbringen kann.»

    Harmonische Einbettung in Quartier und Stadt
    Geplant sind rund 50 Eigentumswohnungen, für die der Gebäudebestand bis auf einzelne Elemente weichen wird. In einem zweistufigen Studienauftrag soll eine qualitativ hochwertige Arealentwicklung erzielt werden, die den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern eine hohe Wohn- und Lebensqualität bietet und sich harmonisch in das umgebende Quartier einfügt. Unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Kriterien wird ein städtebauliches Konzept für das Grundstück erarbeitet, dem in einem zweiten Schritt die architektonische Gestaltung folgt. Das von Halter Entwicklungen bereits aufgegleiste Studienauftragsverfahren wird in diesem Frühjahr starten.

  • Grundsteinlegung auf dem Campus JED

    Grundsteinlegung auf dem Campus JED

    Seit 2018 wird der ehemalige Standort einer industriellen Grossdruckerei zu einem modernen Arbeitsort und Lebensraum mit vielfältigen und flexiblen Nutzungsarten

    transformiert. Dazu Urs Baumann, CIO Swiss Prime Site Immobilien: «Die Revitalisierung und die mit dem Umbau der Bestandsbauten eingeleitete Umnutzung hat das Areal zu einem Think- und Work-Tank für Business, Industrie und Gewerbe gemacht. Der erfreulich hohe Erstvermietungsstand beweist, dass grosse sowie miteinander interagierende Flächen sehr nachgefragt sind. Der Neubau ergänzt das bestehende Ensemble mit Labor- und Büroflächen perfekt.» Stefano Kunz, Stadtrat von Schlieren fügt an: «Swiss Prime Site hat es erfolgreich geschafft, dem ehemaligen in sich geschlossenen NZZ-Areal, durch neue Wege sowie die offene und grosszügige Architektur neues Leben und Flair zu verleihen.» Der Neubau, welcher auf einer Landreserve des Areals entsteht, richtet sich mit fünf Stockwerken, einer vermietbaren Fläche von über 14 000 m2 und seiner einzigartigen Aussenerscheinung insbesondere an Mieter mit Bedarf für grosse, zusammenhängende sowie anpassungsfähige Flächen. Der Projektplan sieht vor, dass ab Mitte 2024 die ersten Mieter das Gebäude beziehen werden.

    «Space as a Service» im attraktiven Life Science Hub Schlieren
    Der Campus JED bildet ein Zentrum für Know-how-Transfer, Innovation sowie  Entrepreneurship und vereint Unternehmen aus verschiedensten Branchen und Grössen. Zu den bereits etablierten Ankermietern Zühlke und Halter in den bestehenden Gebäuden werden sich im Neubau mit Superlab Suisse und FlexOffice zwei weitere hinzugesellen und für eine zusätzliche Stärkung des Ökosystems sorgen. Entsprechend ihren Geschäftsmodellen werden sie Flächen als Dienstleistung an verschiedene Start-ups und Unternehmen als «Space as a Service» anbieten. Dabei fokussiert Superlab Suisse auf Jungunternehmen aus dem Bereich Life Science und bietet ihnen voll ausgerüstete Labors mit flexibel skalierbaren Services an. Nach Lausanne sowie 2023 in Basel, wird in Schlieren ab 2024 der dritte von Superlab Suisse betriebene Standort eröffnet werden. FlexOffice bietet bereits in mehreren Schweizer Städten erfolgreich voll ausgerüstete Büroflächen für KMU’s und plant nun auf dem Campus JED einen weiteren Standort. «Mit Superlab Suisse und FlexOffice verfügen wir bereits im Zeitpunkt der Grundsteinlegung über zwei erfolgreiche Ankermieter, welche hervorragend in das bestehende Gefüge des Areals und angrenzenden Clusters passen. Zusammen mit dem benachbarten Wagi-Areal stärken wird den Wirtschafts-Cluster und die Infrastruktur für Unternehmen im Bereich Life Science und darüber hinaus weiter», schliesst Urs Baumann.

  • Schönau Wetzikon: Kreativ- und Wohnquartier mitten in der Natur

    Schönau Wetzikon: Kreativ- und Wohnquartier mitten in der Natur

    Seit der Stilllegung der Spinnerei Ende 1991 wird das ehemalige Textilfabrikareal Schönau in Wetzikon zwischengenutzt. Ein Klangkünstler fertigt hier imposante klingende Skulpturen an, Fotografinnen, Grafiker, Malerinnen und Bildhauer haben hier ihre Ateliers, es gibt kulturelle Veranstaltungen, Tage der offenen Ateliers oder wie im vergangenen Sommer eine Schönau-Sommerbar mit Konzerten. Auch ein Kinderkleidergeschäft, eine Musiktheatergruppe, eine Schreinerei oder der Jobbus der Stiftung Netzwerk nutzen die geschichtsträchtigen Räume, in denen vereinzelt sogar heute schon gewohnt wird. Seit 2006 logieren Störche in den Sommermonaten auf dem einstigen Fabrikkamin. Rund um diese bunte Schönauwelt bildet die Naturlandschaft einen idyllischen Rahmen.

    Die Hiag will das Areal bis 2030 etappenweise weiterentwickeln und dabei den Charakter der Schönau aufnehmen und ihre Geschichte weitererzählen. Auch künftig soll es hier Raum für kreatives Schaffen geben. Im Herzen der Schönau sollen neue öffentliche Angebote entstehen, etwa ein Café,
    Geschäfte, Marktstände mit regionalen Produkten oder ein Ausstellungsraum, aber auch Gewerberäume. Zudem wird es neue Wohnbauten mit rund 100 Wohnungen sowie innovative Wohnformen wie Ateliers oder Clusterwohnungen geben.

    Die bald 200-jährigen, denkmalgeschützten Fabrikgebäude sollen sanft saniert werden. Die historischen Gebäude liegen in einem weitläufigen Park und werden auf der Westseite vom Schönauweiher umarmt, der eigentlich ein technisches Gewässer ist: Er wurde aufgestaut, um Wasserkraft zu gewinnen. Davon zeugt auch heute noch ein historisches Wasserkraftwerk, das erhalten und saniert werden soll. Im Weiher befindet sich ein kleines Floss. Es wurde 2012 im Rahmen der Wetziker Fjordstrategie installiert, die den Naturraum entlang des Aabachs von der benachbarten Kulturfabrik bis zum Pfäffikersee stärkt. Dieser Naturraum wird als Erholungs- und Begegnungsraum bewahrt, aufgewertet und teilweise für alle zugänglich gemacht. Weite Teile bleiben ausschliesslich der Tier- und Pflanzenwelt vorbehalten.

    Die Schönau liegt auf einer Hügelkuppe. Der Bahnhof Wetzikon und das Stadtzentrum Oberwetzikon sind je in knapp einer Viertelstunde zu Fuss erreichbar. Es gibt verschiedene Bushaltestellen in der Nähe.

    Partizipation und Kommunikation sind wichtige Themen im Prozess. Die Entwicklung der Schönau soll ein Projekt sein, an dem alle teilhaben könnten. So finden regelmässig Infoanlässe statt, es gibt verschiedene Infokanäle. Die jetzigen Mieterinnen und Mieter beteiligen sich und helfen mit bei Projekten und Events.
    Seit Ende 2020 läuft das Mitwirkungsverfahren für die künftigen Nutzungen im historischen Baumwollmagazin, welches der öffentliche Treffpunkt der Schönau werden soll. Derzeit werden die gesammelten Ideen zu einem konkreten Nutzungskonzept weiterentwickelt.

    Die Stadt Wetzikon hat mit verschiedenen Fachleuten einen öffentlichen Gestaltungsplan für die Schönau erarbeitet. Damit seine Vorgaben möglichst konkret und sinnvoll sind, haben mehrere renommierte Architekturbüros und Landschaftsarchitekten ein Richtprojekt für das Areal durchgeführt. Das Wetziker Stadtparlament stimmt voraussichtlich im ersten Halbjahr über den Gestaltungsplan ab. Wenn er rechtskräftig ist, werden die Neubauprojekte ausgearbeitet. Ein erstes Bauprojekt könnte frühestens 2023 die Gestaltung des künftigen Herzens der Schönau sein – die Sanierung des Baumwollmagazins. Das Hauptgebäude bleibt bis mindestens 2025 in seinem jetzigen Zustand bestehen.

    Die historischen Gebäude sollen sanft saniert werden.
    Auch in Zukunft soll es in der Schönau Raum für Kreativität geben.