Schlagwort: Eigentumswohnungen

  • Eigentumswohnungen bleiben selbst bei Rekordangebot gefragt

    Eigentumswohnungen bleiben selbst bei Rekordangebot gefragt

    Die aktuelle Online Home Market Analysis von ImmoScout24, in Zusammenarbeit mit dem Hauseigentümerverband Schweiz und dem Swiss Real Estate Institute, analysiert die Inserate für Eigentumswohnungen im Jahr 2025. Mit rund 101’000 inserierten Objekten wird laut einer Mitteilung ein neuer Höchststand erreicht – der höchste seit Beginn der Erhebung im Jahr 2016. Gleichzeitig hat sich das Angebotswachstum deutlich verlangsamt. Parallel dazu verkürzt sich die durchschnittliche Insertionsdauer um acht Tage auf 84 Tage, was darauf hindeutet, dass die Nachfrage nach Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorjahr wieder zunimmt.

    Als Gründe nennt die Studie insbesondere das veränderte Zinsumfeld: Sinkende Finanzierungskosten und eine teilweise erleichterte Vergabe von Hypotheken erhöhen die Attraktivität von Wohneigentum gegenüber Mietobjekten. Zudem gewinnt das Bedürfnis nach einer langfristig gesicherten Wohnsituation wieder an Bedeutung.

    „Dass Eigentumswohnungen trotz des grossen Angebots wieder schneller verkauft werden, ist ein deutliches Zeichen. Schweizer:innen wollen in den eigenen vier Wänden wohnen. Erfreulicherweise ist der Traum vom Wohneigentum für viele Menschen nach wie vor realisierbar“, wird Markus Meier zitiert, Direktor des Hauseigentümerverbandes Schweiz.

    Auch regional zeigt sich eine einheitliche Entwicklung: In allen Grossregionen verkürzt sich die Insertionsdauer gegenüber 2024. Besonders schnell werden Eigentumswohnungen weiterhin in der Zentralschweiz (61 Tage), in Zürich (64 Tage) sowie in der Region Genf (65 Tage) verkauft. Eine besonders dynamische Nachfrageentwicklung zeigt sich im Tessin: Dort verkürzt sich die Insertionsdauer bei stark steigendem Inseratangebot (+10 Prozent) deutlich um 22 Prozent.

    ImmoScout24 ist ein Online-Immobilienmarktplatz, der von der SMG Swiss Marketplace Group betrieben wird. In der SMG Swiss Marketplace Group AG sind die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint.

  • Baurechtswohnungen schaffen neuen Wohnraum in Altstätten

    Baurechtswohnungen schaffen neuen Wohnraum in Altstätten

    Die Halter AG realisiert gemeinsam mit dem Katholischen Konfessionsteil des Kantons St.Gallen, Eigentümer des Projekts, und der Schlieremer Tend AG, Partner für Kommunikation und Marketing, das TresTerrä-Projekt. Im Rahmen dessen wird Halter den Bau von zehn Wohnbauten auf dem Areal Guter Hirte in Altstätten übernehmen, welches künftig bezahlbaren Wohnraum bieten soll, heisst es in einer Mitteilung. Der Spatenstich und offizieller Baustart des Projekts sind nun erfolgt.

    „Tres Terrae steht für einen Ort, an dem Wohnen, Freiraum und Nachbarschaft zusammenfinden“, heisst es in einem Beitrag von Halter. „Ziel ist es, dauerhafte Wohnqualität zu schaffen, die den Menschen langfristig ein Zuhause bietet.“

    Geplant sind drei Gebäude-Ensembles, die um einen zentralen Gemeinschaftsplatz platziert werden und durch ein Wegenetz miteinander verbunden sind. In den Gebäuden werden insgesamt 37 Eigentumswohnungen entstehen, die von 2,5-Zimmerwohnungen bis 5,5-Zimmerwohnungen reichen. Zentrale Begegnungszonen werden Raum für Austausch und Gemeinschaft bieten, heisst es in der Projektbeschreibung.

    Um den Eigenkapitalaufwand zu senken und die Finanzierung zu erleichtern, werden die Wohnungen im Baurecht verkauft. Die Wohnungen sollen 2028 bezogen werden können.

  • Grundstückserwerb in Meggen

    Grundstückserwerb in Meggen

    Das erworbene Grundstück am Neueggweg ist praktisch unbebaut und liegt gemäss Zonenplan in Wohnzone C. Die Lage ist ruhig, dennoch gut erschlossen, ein Vorteil für zukünftige Bewohner. Nach aktuellem Planungsstand wird Mobimo auf dem Areal eine Überbauung im Stockwerkeigentum mit etwa 70 Wohneinheiten realisieren. Das Projektvolumen beläuft sich auf rund 120 Millionen Franken. Der Baustart ist von einer zwingenden Gestaltungsplanpflicht abhängig. Die Fertigstellung der Überbauung ist für Ende 2032 vorgesehen.

    Entwicklungspipeline und Marktumfeld
    Mit dem Kauf des Areals baut das Unternehmen ihre Entwicklungspipeline für die kommenden Jahre substanziell aus. Die Nachfrage nach Wohneigentum an guten Lagen rund um Luzern bleibt stabil hoch. Die Gemeinde Meggen gehört zu den begehrtesten Wohnorten der Zentralschweiz und punktet neben der Nähe zur Stadt Luzern, mit attraktiver Lage und Lebensqualität. Der Vierwaldstättersee, das Naherholungsgebiet rund um Meggen und die städtische Infrastruktur stärken den Standort zusätzlich.

    Projektziele und Ausblick
    Die neue Überbauung bietet nicht nur neuen Wohnraum, sondern bringt durch den Gestaltungsplan auch städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten. Architekturbüros erhalten nach dem Verfahren die Chance, innovative Wohnlösungen und moderne, bedarfsgerechte Raumkonzepte einzubringen. Die Planung trägt sowohl dem Wunsch nach attraktiven Grünräumen als auch den Ansprüchen an Wohndichte und Nachhaltigkeit Rechnung.

    Bis zur geplanten Fertigstellung Ende 2032 sind noch mehrere Planungsschritte erforderlich. Der genaue Baustart hängt von der Entwicklung und dem Abschluss des Gestaltungsplans ab. Der Bezugstermin wird auf Basis der Behördenverfahren und der Vermarktung zeitnah kommuniziert.

    Das Projekt in Meggen bringt neuen Wohnraum, entwickelt den Standort weiter und erweitert das Engagement des Unternehmens für attraktives, zukunftsfähiges Wohnen in der Zentralschweiz.

  • Eigentumswohnungen zwischen Stadtleben und Natur

    Eigentumswohnungen zwischen Stadtleben und Natur

    „Urban Living trifft Natur“, leitet die Halter AG einen Beitrag auf LinkedIn über ein Neubauprojekt der Firma ein. Konkret realisiert die Schlieremer Immobilienentwicklerin an der Leimbachstrasse 28 bis 32 ein Gebäude mit 43 Eigentumswohnungen und rund 80 Quadratmeter Gewerbefläche. In den 2,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen sollen „naturverbundene Stadtmenschen“ ihr ideales Zuhause finden können, heisst es auf dem Internetportal des Projekts. Interessierte können sich dort in eine Liste eintragen lassen, über die noch vor dem anstehenden offiziellen Vermarktungsstart Informationen zum Projekt verschickt werden.

    Die insgesamt 43 Eigentumswohnungen, darunter Attika- und Gartenwohnungen, teilen sich auf 10 Wohnungen mit jeweils 2,5 Zimmern, 30 Wohnungen mit 3,5 Zimmern und drei Wohnungen mit 4,5 Zimmern auf. Als Pluspunkte des Projekts werden in der Beschreibung eine hervorragende Anbindung, vielfältige Infrastruktur und nahe gelegene Erholungsgebiete genannt. Die Bauarbeiten sollen im Frühling 2026 beginnen und zwei Jahre später abgeschlossen sein.

  • Preise für Wohneigentum bleiben stabil

    Preise für Wohneigentum bleiben stabil

    „Wohneigentumspreise machen im Juli Ferien“, überschreibt ImmoScout24 eine Mitteilung zum aktuellen ImmoScout24-Kaufindex ein. Er wird monatlich von dem zur SMG Swiss Marketplace Group AG gehörenden Marktplatz für Immobilien in Zusammenarbeit mit dem auf Immobilien spezialisierten Beratungsunternehmen IAZI erhoben. Dem aktuellen Index zufolge verharrten die Preise für Einfamilienhäuser im Juli auf dem Stand vom Vormonat. Die Preise für Eigentumswohnungen legten lediglich um 0,1 Prozent zu.

    Den Fachleuten von ImmoScout24 und IAZI zufolge achten Kaufinteressierte bei der Wahl des Objekts neben Preis und Lage zunehmend auch auf die Energieeffizienz. „Wer auf eine nachhaltige Bauweise achtet oder in energetische Modernisierungen und Solaranlagen investiert, profitiert langfristig und sogar doppelt“, erläutert Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group, in der Mitteilung. Neben tieferen Strom- und Heizkosten führt Waeber einen vergleichsweise stabilen Wert der Immobilien an: „Denn Marktdaten zeigen, dass energieeffiziente Häuser und Wohnungen weniger anfällig für Preisschwankungen sind“.

    Regional gesehen schwimmen bei den Einfamilienhäusern lediglich die Grossregion Zürich mit einem Plus von 1,2 Prozent und die Ostschweiz mit einem Minus von 0,9 im Monatsvergleich deutlich gegen den Trend. Bei den Eigentumswohnungen wird die Nordwestschweiz mit einem Plus von 2,3 Prozent als „Aussreisser nach oben“ genannt. Das grösste Minus wiesen die Preise für Eigentumswohnungen mit 1,1 Prozent in der Zentralschweiz auf.

    ImmoScout24 ist ein Geschäftsbereich der SMG Swiss Marketplace Group AG. In dieser sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

  • Nachfrage nach Einfamilienhäusern bleibt hoch

    Nachfrage nach Einfamilienhäusern bleibt hoch

    «Einfamilienhäuser bleiben hoch im Kurs», leitet ImmoScout24 eine Mitteilung zum aktuellen ImmoScout24-Kaufindex ein. Er wird monatlich von dem zur SMG Swiss Marketplace Group AG gehörenden Marktplatz für Immobilien in Zusammenarbeit mit dem auf Immobilien spezialisierten Beratungsunternehmen IAZI erhoben. Im Vergleich zum Mai sind die Preise für Einfamilienhäuser um 0,8 Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich weisen sie ein Plus von 3,6 Prozent auf.

    Die Preise für Eigentumswohnungen zogen mit 0,2 Prozent deutlich schwächer als die Preise von Einfamilienhäusern an. Sie waren im Mai allerdings mit 0,8 Prozent deutlich gestiegen. Im Jahresvergleich legten die Preise für Eigentumswohnungen um 4,5 Prozent zu.

    Als Nachfragetreiber werden in der Mitteilung die aktuell guten Finanzierungskonditionen nach der Rückkehr der Schweizerischen Nationalbank zum Nullzins genannt. «Für Kaufinteressierte ist jetzt ein günstiger Moment, um den Schritt ins Eigenheim zu prüfen, besonders mit Blick auf die Planungssicherheit», erläutert Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group.

    Regional gesehen wurde der Anstieg der Preise für Eigentumswohnungen vor allem von einem deutlichen Plus in der Zentralschweiz getrieben. Überdurchschnittlich starke Preissteigerungen für Einfamilienhäuser gab es im Juni in den Regionen Genfersee, Nordwestschweiz und Ostschweiz.

    ImmoScout24 ist ein Geschäftsbereich der SMG Swiss Marketplace Group AG. In dieser sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

  • Regierungsrat verdoppelt Wohnbauförderung

    Regierungsrat verdoppelt Wohnbauförderung

    Der Regierungsrat des Kantons Zürich lehnt die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen im Kanton Zürich» ab, die ein Vorkaufsrecht für Gemeinden zur Förderung von gemeinnützigem Wohnungsbau vorsieht. Stattdessen setzt der Regierungsrat auf bewährte Strukturen und Instrumente zur raschen und effektiven Förderung von preisgünstigem Wohnraum.

    Der Gegenvorschlag sieht eine Verdoppelung des Rahmenkredits für kantonale Wohnbauförderungsdarlehen von derzeit 180 Millionen auf 360 Millionen Franken vor. Dies ermöglicht eine Mitfinanzierung auf kommunaler Ebene und schafft so ein Potential von 720 Millionen Franken. Damit können mehr Wohnungen gefördert und höhere Darlehenssummen pro Objekt gewährt werden. Die Wohnbauförderungsverordnung soll entsprechend angepasst werden, um die Obergrenze der Darlehen von 20 auf 25 Prozent der Gesamtinvestitionskosten zu erhöhen.

    Kritik am Vorkaufsrecht – Eingriff in die Eigentumsgarantie
    Der Regierungsrat kritisiert das vorgeschlagene Vorkaufsrecht der Volksinitiative als Eingriff in die Eigentumsgarantie und Vertragsfreiheit. Private Unternehmen, darunter institutionelle Anleger wie Pensionskassen, würden benachteiligt, was zu Rechtsunsicherheit und Abschreckung privater Investitionen führen könnte. Dies könnte die Wohnungsbauaktivitäten hemmen und die bestehende Wohnungsknappheit verschärfen.

    Zudem birgt das Vorkaufsrecht das Risiko langwieriger Rechtsmittelverfahren und könnte Gemeinden sowie deren Steuerzahlende belasten. Der Regierungsrat sieht den Gegenvorschlag als effizientere Lösung, um schnell und preisgünstigen Wohnraum zu schaffen.

    Wohnraumknappheit im Kanton Zürich
    Die Nachfrage nach Wohnungen im Kanton Zürich übersteigt seit Jahren das Angebot. Die Bautätigkeit ist unterdurchschnittlich, was zu einer zunehmenden Wohnraumknappheit führt. Obwohl ein Grossteil der Zürcher Bevölkerung in langjährigen Mietverhältnissen lebt und daher weniger von steigenden Mietkosten betroffen ist, bleibt der Handlungsbedarf gross.

    Der Regierungsrat betont die Notwendigkeit, die Bautätigkeit anzuregen, um das Wohnraumangebot insgesamt zu erweitern und die Miet- und Kaufpreise zu dämpfen. Der Gegenvorschlag zielt darauf ab, gezielt Wohnraum für finanziell schlechter gestellte Bevölkerungsschichten bereitzustellen.

    Effektive Förderung statt Vorkaufsrecht
    Der Gegenvorschlag des Regierungsrates verspricht eine rasche und wirkungsvolle Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus durch eine Verdoppelung des Rahmenkredits und Anpassung der Wohnbauförderungsverordnung. Damit wird eine solide Grundlage geschaffen, um die Wohnungsknappheit im Kanton Zürich zu bekämpfen und mehr preisgünstigen Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten bereitzustellen.

  • Halter übernimmt Wohnbauprojekt bei Schaffhausen

    Halter übernimmt Wohnbauprojekt bei Schaffhausen

    Der Schlieremer Immobilienentwickler Halter AG hat laut Medienmitteilung das Wohnbaugebiet Waldstadt im Pantli zwischen Schaffhausen und Stetten SH erworben. Verkäufer ist die DOST Architektur GmbH in Schaffhausen. Beide Unternehmen werden den geplanten Bau von 200 Eigentumswohnungen gemeinsam umsetzen.

    Auf 47‘600 Quadratmetern Grundstücksfläche sollen laut der Planung über 200 Eigentumswohnungen entstehen. In einem ersten Schritt werden 100 Eigentumswohnungen realisiert. Im Anschluss folgen nahtlos die weiteren Etappen, heisst es in der Firmenmitteilung. Über 40 verschiedene Wohnungstypen stehen für unterschiedliche Wohnbedürfnisse bereit. Die Grössen reichen von 2,5- bis zu 5,5-Zimmer-Wohnungen. Die Wohnungen sind mehrseitig ausgerichtet und bieten Räume mit viel Tageslicht und direkter Natur- und Waldorientierung. Der neue Wohn- und Lebensraum sei für Familien, Paare und Berufspendler aus der Region geeignet.

    Eine neue Bushaltestelle und die direkte Zufahrt zur Autobahn Richtung Schaffhausen, Winterthur und Zürich gewährleisten eine optimale Verkehrsanbindung. Ein integrierter Kindergarten und eine Kindertagesstätte runden das Angebot ab und machen die Waldstadt im Pantli auch für Familien attraktiv.

    Die Bauzeit für die erste Etappe wird auf rund zweieinhalb Jahre geschätzt. Wenn alles nach Plan verläuft, können die ersten Wohnungen im Jahr 2026 bezogen werden, so die Halter AG.

  • «Fischermätteli» erstes Areal mit Minergie-Zertifikat

    «Fischermätteli» erstes Areal mit Minergie-Zertifikat

    Das innovative und langfristig ausgerichtete Wohnbauprojekt Fischermätteli wurde von den Strüby Unternehmungen im Herbst 2023 nach einer etappierten Bauzeit von rund dreieinhalb Jahren erfolgreich fertiggestellt. Die zehn Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 168 Eigentumswohnungen entstanden auf einem früheren Gewerbeareal in Burgdorf BE. Bei der Konstruktion wurde über 6600 m3 Schweizer Holz verwendet, das als natürlicher CO2-Speicher dient und aufgrund kurzer Transportwege eine ausgezeichnete Ökobilanz aufweist.

    Der Energiebedarf für das gesamte Areal wird zu hundert Prozent aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Der Strom stammt von den PV-Anlagen auf den Gebäudedächern, während die Wärme für Heizung und Warmwasser aus einer Heizzentrale kommt, die mit Schweizer Pellets betrieben wird. Das durchdachte Mobilitätskonzept setzt auf Elektromobilität, Car-Sharing, Velos und öffentlichen Verkehr. Ein Co-Working Space unterstützt das Arbeiten von Zuhause aus und entlastet somit indirekt die Verkehrswege. Zudem sorgt die Umgebungsgestaltung nach dem Schwammstadt-Prinzip im Sommer für eine natürliche und effiziente Kühlung und macht das Projekt dank der vielfältigen einheimischen Pflanzen zu einem wahren Hotspot der Biodiversität.

    Label mit hohen Anforderungen
    Im April 2024 erhielt das bisher grösste Immo-Projekt vom Verein Minergie das begehrte Zertifikat: das Label Minergie-Areal, nachdem es bereits mit dem Label Minergie-A-ECO ausgezeichnet wurde. Der neue Standard, der seit September 2023 besteht, wird von verschiedenen Organisationen wie dem Verein Minergie, den Kantonen, der Wirtschaft und dem Bundesamt für Energie unterstützt. Das Minergie-Areal zeichnet sich durch einen minimalen Energieverbrauch, minimierte Treibhausgasemissionen während Erstellung und Betrieb sowie eine maximale Selbstversorgung mit erneuerbaren Energien aus. Die Gebäude verfügen über einen besonders effizienten Hitzeschutz sowie einen kontrollierten Luftaustausch. Zudem wird der Aussenraum des Minergie-Areals so gestaltet, dass die Klimaresilienz und die Aufenthaltsqualität erhöht werden, beispielsweise durch grüne Bepflanzung und Beschattungsmöglichkeiten. Ein weiterer Pluspunkt des Minergie-Areals ist die Förderung einer klimafreundlichen Mobilität.

    Die Überbauung in Burgdorf BE setzt neue Massstäbe im Holzbau für Wohnungen. Mit 168 Eigentumswohnungen in zehn Mehrfamilienhäusern ist es das grösste Bauprojekt seiner Art, das Schweizer Holz und den Minergie-A-ECO-Standard vereint. Von Anfang an standen Nachhaltigkeitsaspekte im Mittelpunkt, was dem Projekt das erste Minergie-Areal-Zertifikat für ein realisiertes Projekt einbrachte.

    Dank der eleganten Holzfassaden fügt sich das Ensemble architektonisch optimal in die natürliche Umgebung ein. Die klar definierten Begegnungs- und Spielzonen mit dörflichem Charme fördern die Beziehungen zwischen den Bewohnern. Gleichzeitig gewährleistet die Architektur die Privatsphäre und schafft Wohnräume mit idealen Luft-, Licht- und Schalleigenschaften. Gemeinschaftsfördernde Elemente wie ein grosszügiger Gemeinschaftspavillon und die professionelle Homeoffice-Zone «fm produktiv» runden das Angebot ab.

    Die Wohnungen bieten 2.5 bis 5.5 Zimmer und sind für Singles, Paare und Familien jeden Alters konzipiert. Die Grundrisse sind flexibel gestaltet, sodass sie zukünftigen Bedürfnissen angepasst werden können. Der Bau erfolgte ab dem Erdgeschoss in Holzelementbauweise.

    Die Energieversorgung basiert konsequent auf erneuerbaren Quellen. Der Strom für die rund 400 Bewohnerinnen und Bewohner stammt von den PV-Anlagen auf den Dächern der Mehrfamilienhäuser (700 MWh/Jahr). Die Wärme wird in einer Heizzentrale mit Schweizer Holzpellets erzeugt.

    Das Mobilitätskonzept setzt auf Veloverkehr, öffentlichen Verkehr, E-Fahrzeuge und Car-Sharing. Es stehen Velounterstände, Ladestationen, Reparatur- und Reinigungsbereiche zur Verfügung. Zusätzlich können Bewohner via App eines der beiden Elektroautos des quartiereigenen Car-Sharing nutzen oder bequem den Bus nutzen, der halbstündlich vom Quartier nach Burgdorf verkehrt. Die Nachfrage nach den Eigentumswohnungen sowie nach den Mietwohnungen war von Anfang an sehr gross. Bereits Monate vor Fertigstellung, waren alle 168 Wohnungen verkauft respektive vermietet. Die fairen Verkaufs- und Mietpreise haben sicher zum grossen Erfolg beigetragen, z.B. war eine Wohnung mit 4.5 Zimmern bereits ab CHF 610’000 erhältlich (abzüglich Minergie-Fördergelder des Kantons Bern).

  • Keine leichte Aufgabe: Vermarktung von Schweizer Luxusimmobilien

    Keine leichte Aufgabe: Vermarktung von Schweizer Luxusimmobilien

    Der Preisanstieg im Luxussegment der Schweiz, der 2022 fast 10 Prozent erreichte, nähert sich dem Ende. Im letzten Jahr stiegen die Preise für luxuriöse Eigenheime im Durchschnitt um etwa 2 Prozent. Besonders Einfamilienhäuser verlangsamten sich, mit einem Anstieg von gut 1 Prozent im Jahr 2023 im Vergleich zu 8 Prozent im Vorjahr. Bei Eigentumswohnungen sank das Wachstum von 9 auf 3 Prozent. Insgesamt entwickelte sich der Luxusimmobilienmarkt etwas schwächer als der Gesamtmarkt, wobei das Preisniveau aktuell 25 Prozent über dem Niveau vor Corona liegt.

    Wenig Unterstützung
    Die Schweiz gilt in der aktuellen geopolitischen Lage als sicherer Hafen aufgrund ihrer stabilen Institutionen und des hohen Lebensstandards, was eine starke Anziehungskraft ausübt. Jedoch sind Luxusimmobilien aufgrund des starken Frankens und der Preisentwicklung teurer geworden, was die internationale Nachfrage gedämpft hat. Die Durchschnittsvermögen der Schweizer Haushalte (ohne Immobilien) blieben in den letzten Jahren unverändert. Die Wirtschaftsentwicklung ist nicht besonders stark, was die Nachfrage nach hochpreisigen Immobilien beeinträchtigt. Laut UBS-Immobilienökonomin Katharina Hofer wird für das laufende Jahr ein leichter Rückgang der Luxusimmobilienpreise erwartet.

    Drei von vier der kostspieligsten Standorte sind in den Bergen gelegen. St. Moritz führt die Liste mit Quadratmeterpreisen von über 42.000 Franken an. Gstaad liegt knapp dahinter im Luxussegment (39.000 Franken pro Quadratmeter). Cologny am Genfersee verzeichnet Preise von über 35.000 Franken pro Quadratmeter, ähnlich wie Verbier. In anderen Gemeinden mit hohem Luxusanteil in der Genfer Region sowie am Zürichsee werden Luxusimmobilien ab 25.000 Franken pro Quadratmeter gehandelt. Für ein Anwesen in gutem Zustand auf 1500 Quadratmetern Landfläche kann dort mit einem Kaufpreis von acht bis zehn Millionen Franken gerechnet werden. Im Tessin beginnen die Luxuspreise bei knapp 20.000 Franken pro Quadratmeter.

    Kostengünstigere Standorte gewinnen
    Die renommierten Luxusorte St. Moritz, Gstaad und Verbier behaupteten vor einem Jahrzehnt bereits ihren Platz an der Spitze der teuersten Schweizer Gemeinden und konnten diesen unangefochten verteidigen. Katharina Hofer erklärt: «Im Allgemeinen zeigen Luxusmärkte, insbesondere traditionelle, über einen längeren Zeitraum eine bemerkenswerte Stabilität. Kurzfristige Preiskorrekturen wurden im letzten Jahrzehnt grösstenteils wieder ausgeglichen.» In den Regionen Zürichsee und Genf gab es innerhalb der 100 teuersten Schweizer Gemeinden durchschnittlich nur wenige Veränderungen in der Rangfolge. Ganz anders sieht es in der Zentralschweiz aus, wo die analysierten Gemeinden im Kanton Zug innerhalb eines Jahrzehnts im Durchschnitt um mehr als 30 Plätze aufgestiegen sind. Dies verdeutlicht, wie attraktiv die Strategie mit den niedrigen Steuern den Standort besonders für Personen mit hohem Einkommen und Vermögen seit Langem macht. Der grösste Gewinner der letzten zehn Jahre ist jedoch die aufstrebende Gemeinde Andermatt im Kanton Uri, die durch den Bau zahlreicher hochpreisiger Immobilien immer mehr als Luxusziel wahrgenommen wird. Im Tessin hingegen konnte das Preisniveau aufgrund eines Überangebots an luxuriösen Wohnungen nicht mit den anderen Gemeinden mithalten.

  • Zukunftsorientierte Wohnüberbauung Hoffmatte in Thun

    Zukunftsorientierte Wohnüberbauung Hoffmatte in Thun

    Das Hoffmatte-Areal in Thun ist ein herausragendes Beispiel für eine nachhaltige Stadtentwicklung, die sich an den Bedürfnissen der Menschen aller Generationen orientiert. Das Projekt umfasst rund 150 Miet- und Eigentumswohnungen, ein Pflegeheim mit über 100 Pflegeplätzen für ältere Menschen, eine Kindertagesstätte sowie einen kleinen Laden und ein Quartiercafé.

    Das Projekt hat eine lange Vorgeschichte. Im Februar 2022 sprach sich die Thuner Stimmbevölkerung mit 62 Prozent deutlich für die neue Zone mit Planungspflicht ZPP «Hoffmatte» aus. Nach einem mehrjährigen Rechtsverfahren wies das Bundesgericht schliesslich alle Beschwerden ab, sodass die ZPP mit der dazugehörigen Überbauungsordnung im Frühjahr 2023 rechtskräftig wurde.

    Die Stiftung Solina als Betreiberin des Pflegeheimes und die Frutiger AG haben im Mai 2023 einen Kooperationsvertrag unterzeichnet und damit einen wichtigen Schritt zur Realisierung ihres gemeinsamen Projekts gemacht. Mit dem Entscheid des Bundesgerichts und der Zustimmung des Kantons hat das Projekt Meilensteine erreicht, die eine solide Grundlage für die nächsten Entwicklungsschritte bilden.

    Mit der Entwicklung des neuen Wohnprojekts in der Hoffmatte streben die Initianten eine hohe Lebensqualität an. Dank des Engagement der verschiedenen Akteure hat das Projekt nun den notwendigen rechtlichen und planerischen Rahmen erhalten, um neuen Lebensraum für die Thuner Bevölkerung zu schaffen.

  • Preise für Eigentumswohnungen ziehen an

    Preise für Eigentumswohnungen ziehen an

    Die Preise für Wohneigentum haben sich im Oktober unterschiedlich entwickelt, informiert die SMG Swiss Marketplace Group in einer Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index. In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

    Konkret sind die Preise für Eigentumswohnungen nach eine Pause im September im Oktober um 0,7 Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich haben die Fachleute der SMG Swiss Marketplace Group eine Zunahme der Preise um 2,1 Prozent beobachtet. Die Preise für Einfamilienhäuser lagen im Oktober hingegen um 0,3 Prozent unter dem Septemberwert. Im Jahresvergleich fielen die Preise um 0,2 Prozent tiefer aus.

    „Die weiter wachsenden Preisvorstellungen bei Eigentumswohnungen sind bemerkenswert, wenn berücksichtigt wird, dass sich das Angebot an verfügbaren Stockwerkeinheiten seit Anfang Jahr wieder merklich ausgeweitet hat“, wird Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group, in der Mitteilung zitiert. „Auch im Häusermarkt zeigt sich in den letzten Monaten ein wieder leicht wachsendes Angebot an Bestandsobjekten, das zur Stabilisierung der Preise für Einfamilienhäuser beigetragen hat.“

    Die Angebotsmieten zogen gegenüber dem Vormonat im Oktober um 0,4 Prozent an. Gegenüber Vorjahr wurde ein Anstieg um 2,7 Prozent beobachtet. Die Fachleute der SMG Swiss Marketplace Group führen den Anstieg auf die anhaltende Knappheit des Angebots in den Zentren zurück.

  • Divergenz im Immobilienmarkt

    Divergenz im Immobilienmarkt

    Im vergangenen Monat mussten Wohnungssuchende tiefer in die Tasche greifen. Die Mieten sind erneut spürbar angestiegen, was insbesondere in urbanen Zentren durch ein knappes Angebot begünstigt wurde. Die Angebotsmieten zeigten im Oktober eine Zunahme von 0,4 Prozent, was eine erhebliche jährliche Steigerung von 2,7 Prozent bedeutet.

    Eigentumswohnungen mit steigenden Preisen
    Im Gegensatz zu den Mieten entwickeln sich die Preise für Wohneigentum uneinheitlich. Während die Preisentwicklung bei Eigentumswohnungen im Oktober um 0,7 Prozent anzog, weisen Einfamilienhäuser mit einer leichten Reduktion von 0,3 Prozent eine Tendenz zur Preisstabilisierung auf. Im Jahresvergleich zeigen sich hier deutliche Unterschiede: Während die Preise für Eigentumswohnungen um 2,1 Prozent gestiegen sind, gab es bei den Einfamilienhäusern keine signifikante Veränderung.

    Regionale Differenzen in der Preisentwicklung
    Die Untersuchung des Swiss Real Estate Offer Index zeigt, dass die Entwicklungen je nach Region variieren können. Die Ostschweiz, die Grossregion Zürich, die Nordostschweiz und die Genferseeregion verzeichnen überdurchschnittliche Zuwächse bei den Mietpreisen, während andere Regionen vom Landesmittel abweichen.

    Kommentar des Marktspezialisten
    Martin Waeber von der SMG Swiss Marketplace Group hebt hervor, dass die steigenden Preiserwartungen bei Eigentumswohnungen ins Auge fallen, besonders angesichts eines sich ausweitenden Angebots. Dennoch erwarten die Verkäufer aufgrund einer übersteigenden Nachfrage weiterhin höhere Verkaufspreise. Der leichte Anstieg des Angebots an Einfamilienhäusern scheint indessen zu einer Preiskonsolidierung in diesem Segment beizutragen.

  • Preise für Einfamilienhäuser steigen, Eigentumswohnungen stagnieren

    Preise für Einfamilienhäuser steigen, Eigentumswohnungen stagnieren

    Die Preise für Einfamilienhäuser in der Schweiz sind im dritten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorquartal um durchschnittlich 2,4 Prozent gestiegen, wie Analysen zeigen. Besonders das mittlere Segment verzeichnete einen starken Anstieg von 2,9 Prozent, gefolgt von Anstiegen im unteren und gehobenen Segment, jeweils mit 2,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stiegen die Preise für Einfamilienhäuser insgesamt um 4,3 Prozent.

    Eigentumswohnungen zeigten im dritten Quartal 2023 einen leichten Preisanstieg, sowohl im Vergleich zum Vorquartal (+0,7%) als auch im Vergleich zum Vorjahresquartal (+4,5%). Dieser Anstieg konzentrierte sich jedoch auf das gehobene Segment, das im Vergleich zum Vorquartal um 1,9 Prozent zulegte. Im unteren und mittleren Segment wurden hingegen rückläufige Werte verzeichnet, mit Abnahmen von -0,9 Prozent bzw. -0,5 Prozent.

    Insbesondere im mittleren Segment der Einfamilienhäuser verzeichneten die Regionen Ostschweiz (+4,1%) sowie Basel und Zürich (jeweils +3,8%) deutliche Preisanstiege im Vergleich zum Vorquartal. Bei den Eigentumswohnungen gab es keine vergleichbaren Zuwächse, und regionale Unterschiede waren zu beobachten. Die Region Jura verzeichnete den stärksten Anstieg (+1,1%), während die Südschweiz (-3,3%), der Alpenraum (-1,7%) sowie die Ostschweiz (-1,0%) rückläufige Preise verzeichneten. Kommentierend zu diesen Entwicklungen erklärte Stefan Fahrländer: „Die gesunkene Konsumentenstimmung und das höhere Zinsniveau haben zu einer nachlassenden Nachfrage nach Wohneigentum geführt. Während zuvor zahlreiche Interessenten Schlange standen, ist das Interesse derzeit deutlich gesunken. Die anhaltenden Krisen und Konflikte tragen nicht zur Verbesserung der Stimmung bei.“

  • Strabag setzt bei Mehrfamilienhäusern auf Nachhaltigkeit

    Strabag setzt bei Mehrfamilienhäusern auf Nachhaltigkeit

    Strabag hat laut einer Medienmitteilung mit den Arbeiten für den Bau von sechs Mehrfamilienhäusern begonnen, in welchen insgesamt 29 Eigentumswohnungen Platz finden werden. Strabag hat sich zum Ziel gesetzt, die schlüsselfertige Baugrube innert zwölf Monaten zu übergeben. Teil dieser Arbeiten sind 18 Geothermiebohrungen, da die Wärmeversorgung der Häuser per Geothermie realisiert wird. Die Häuser werden zudem über eine unterirdische Einstellhalle miteinander verbunden, die verschiedene Ebenen aufweisen wird.

    „In Summe haben wir rund 4-5 Monate Zeit, um die Hauptkubaturen der Baugrube abzuführen“, wird Roger Reich zitiert, Technischer Gruppenleiter Tiefbau bei der Strabag AG. „Das ist relativ sportlich. Die Baustelle befindet sich zudem mitten in einem Wohnquartier, was bedeutet, dass wir besonders genau nach Zeitplan arbeiten müssen.“

    Bei den Bohrpfählen setzt das Unternehmen aus Schlieren auf nachhaltige Basaltfasern. Die konventionelle Stahlbewehrung der Pfähle kann damit weitestgehend ersetzt werden. So wird einerseits die Bauzeit reduziert und durch den Abbau der benötigten Stahl-Ressourcen werden auch die CO2-Emissionen niedriger gehalten werden.

  • Eigentumswohnung verkaufen? In der Agglomeration top, auf dem Land Geduld

    Eigentumswohnung verkaufen? In der Agglomeration top, auf dem Land Geduld

    Die neueste Ausgabe der Online Home Market Analysis der Immobilienportale Homegate und ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute (SwissREI) analysiert die Inseratedaten von Eigentumswohnungen für das Jahr 2022. Die ausgewerteten Inserate stammen von mehreren grossen Immobilienportalen der Schweiz und umfassen damit die Mehrheit aller Online-Inserate für den Untersuchungszeitraum.

    Anzahl und Laufzeit von Inseraten geht zurück
    Während die Inseratedauer von Eigentumswohnungen während der Covid19-Pandemie auf über 80 Tagen verharrte, ist sie für 2022 nun wieder um acht auf schweizweit 77 Tage zurückgegangen. Gleichzeitig zeigte sich eine fünfprozentige Abnahme des Angebots auf gut 70’000 Objekte. Die Kombination dieser beiden Werte zeigt: über die ganze Schweiz betrachtet ist die Nachfrage nach Eigentumswohnungen im Jahr 2022 gestiegen.

    Für Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group, zeigen die Resultate der aktuellen Analyse die Robustheit des Schweizer Immobilienmarktes: «Wohneigentum ist und bleibt ein begehrtes, aber begrenztes Gut in der Schweiz. Denn ungeachtet von deutlich höheren Finanzierungskosten verkauften sich Eigentumswohnungen im letzten Jahr wieder schneller als im Vorjahr». Mit Ausnahme der Regionen Tessin und Genf hat sich die Inseratedauer von Eigentumswohnungen in der Mehrheit der untersuchten Regionen teilweise deutlich verkürzt. «Dies zeigt einerseits die anhaltende und sogar gestiegene Nachfrage nach Eigentumswohnungen. Andererseits sind Immobilienplattformen wie Homegate und ImmoScout24 der bestmögliche Weg, um in einem hart umkämpften Markt kein Angebot zu verpassen und einen oftmals zeitkritischen Vorsprung zu erhalten», so Waeber weiter.

    Inseratedauer der Regionen gleichen sich an – ausser im Tessin
    Mit Blick auf die einzelnen Regionen der Schweiz hat sich die Spanne bei der Inseratedauer im letzten Jahr verringert. Mit anderen Worten: der Schweizer Immobilienmarkt wird ausgeglichener, was den Verkauf von Eigentumswohnungen angeht. Am schnellsten liessen sich Eigentumswohnungen nach wie vor in der Region Zürich verkaufen, nämlich innerhalb von 43 Tagen. Dieser Wert blieb gegenüber 2021 unverändert. In sechs weiteren Regionen ging die Ausschreibungsdauer gar zwischen fünf und 17 Prozent zurück. Anders in Genf, wo die Inseratedauer auf durchschnittlichem Niveau um knapp zwei Prozent leicht anstieg. Entkoppelt von den restlichen Regionen zeigt sich nach wie vor das Tessin. Hier hat sich die ohnehin bereits längste Inseratedauer im letzten Jahr nochmals deutlich um sieben Prozent verlängert.

    Nahezu flächendeckend gestiegene Nachfrage nach Eigentumswohnungen
    Die Kombination der Veränderungen bei der Inseratedauer sowie der Anzahl Inserate lässt Rückschlüsse auf die Nachfrage in der Gesamtschweiz und den einzelnen Regionen zu. So wurde in der Region Zürich eine 13-prozentige Zunahme der Anzahl Inserate gegenüber dem Vorjahr registriert. Da trotz dieser Angebotsausweitung die Inseratedauer in Zürich nicht im selben Masse zugenommen hat – sondern im Gegenteil zwischen 2021 und 2022 unverändert blieb – kann daraus eine gestiegene Nachfrage nach Eigentumswohnungen in dieser Region abgeleitet werden.

    Dasselbe Bild zeigt sich mit einer Ausnahme – dem Tessin – auch für die restlichen Regionen der Schweiz: Sie alle verzeichnen für 2022 eine Kombination aus Inseratedauer und -anzahl, welche sie im Bereich zunehmender Nachfrage verortet. Im Tessin hingegen mussten Eigentumswohnungen im vergangenen Jahr bei einer fast unveränderten Angebotsmenge bis zum Verkauf neun Tage länger ausgeschrieben werden. Daher kann für diese Region auf eine abnehmende Nachfrage geschlussfolgert werden.

    Agglomerationen deutlich stärker im Trend als ländliche Gemeinden
    Nicht nur in Bezug auf die Regionen zeigen sich Unterschiede in der Nachfrage nach Eigentumswohnungen, auch beim Vergleich der Gemeindetypen zeichnet sich ein klares Bild ab: während in den Gemeinden im ersten Agglomerationsgürtel («suburbane Gemeinden») sieben der acht untersuchten Regionen eine gestiegene Nachfrage nach Wohneigentum aufweisen, wurde hingegen in den «ländlichen Pendlergemeinden» häufig eine sich abschwächende Nachfrage festgestellt. Eine besonders stark abnehmende Nachfrage mussten dabei die ländlichen Gemeinden in den Regionen Espace Mittelland und Tessin hinnehmen. Nachfragesteigerungen zeigten sich hingegen lediglich noch in Zürich und der Zentralschweiz. Ganz anders bei den suburbanen Gemeinden: hier ist es ausschliesslich das Tessin, in dem die Nachfrage auch in der Agglomeration leicht zurückging.

    Für Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Instituts, ist es erstaunlich, wie schnell sich die Immobilienmärkte nach der Covid19-Pandemie wieder «zurück zur Normalität» entwickelt haben: «Während der Pandemie wurde oft behauptet, dass ein irreversibler Trend zu einer neuen Arbeitswelt begonnen hätte. Schon ein Jahr später sehen wir, dass dem kaum mehr so ist. Homeoffice wird in den meisten, insbesondere kleineren Firmen, bereits wieder deutlich reduziert. Dies zeigt sich auch in der Nachfrageveränderung von Eigentumswohnungen: ländliche Gemeinden sind erneut weniger nachgefragt, solche um die Zentren hingegen wieder deutlich mehr».

    Quelle: https://swissmarketplace.group/de/

  • Halter startet den Bau der Siedlung Toffematt

    Halter startet den Bau der Siedlung Toffematt

    Mit dem ersten Spatenstich hat in der Berner Gemeinde Toffen der Bau der Siedlung Toffematt mit 30 Eigentumswohnungen begonnen. Mit der Entwicklung des Projekts mit drei Neubauten ist laut Medienmitteilung die Halter AG befasst. Durch eine neuartige Form der genossenschaftlichen Trägerschaft sei das Stockwerkeigentum für Menschen mit unterschiedlicher Kaufkraft finanzierbar und bleibe langfristig kostengünstig, heisst es in der detaillierten Halter-Mitteilung.

    Beim Spatenstich, am Donnerstag, 16. März, waren Gemeindepräsident Carl Bütler, Pfarrerin Nadja Heimlicher und Kirchgemeinderat Reto Casty zugegen. Im Oktober 2019 hatte die Halter AG von der Einwohnergemeinde Toffen und der Kirchgemeinde Belp-Belpberg-Toffen das Kaufrecht für die Parzellen erworben. Der nachhaltig tragbare Preis des Grundstücks war an die Bedingung geknüpft, den entstehenden Wohnraum im moderaten Preisumfeld anzubieten. 2021 erwarb die neu gegründete Wohnbaugenossenschaft Toffematt die Parzellen und die Halter AG entwickelte die Bebauung als Wohneigentumsprojekt im Baurecht.

    Das Trägermodell der Wohnbaugenossenschaft (WBG) ermöglicht laut der Mitteilung in der Toffematt nicht nur Stockwerkeigentum mit Kaufpreisen von 10 bis 20 Prozent unter den Marktpreisen. Es soll auch Spekulation verhindern.

    Mit dem Kauf einer Wohnung treten die Eigentümerinnen und Eigentümer der WBG Toffematt bei. Laut Baurechtsvertrag kommen zukünftige Gewinne beim Verkauf der Wohnung der Genossenschaft zugute. Deshalb lohne sich ein kurzfristiger Wiederverkauf nicht, heisst es in der Mitteilung. Und die Wohnungen bleiben langfristig kostengünstig.

  • Halter entwickelt Wohnbauprojekt in Bischofszell

    Halter entwickelt Wohnbauprojekt in Bischofszell

    Nach der Eigentumsübertragung des Areals Schützengütli in Bischofszell an die Halter AG beginnt dort laut einer Medienmitteilung eine Arealentwicklung für den Bau von 50 Eigentumswohnungen. Im Februar 2022 erwarb Halter das Areal mit zwei Flächen von rund 6500 und 1000 Quadratmetern. Am 10. Februar 2023 trat der revidierte Bau- und Zonenplan der Stadt Bischofszell in Kraft und ermöglichte eine Wohnnutzung mit Gestaltungsplanpflicht auf dem Areal.

    Für die geplanten Eigentumswohnungen muss der Gebäudebestand bis auf einzelne Elemente weichen, heisst es in der Mitteilung. Halter hat einen zweistufigen Studienauftrag für eine qualitativ hochwertige Arealentwicklung erteilt, um den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern eine hohe Wohn- und Lebensqualität zu bieten. Auch sollen sich die Neubauten harmonisch in das umgebende Quartier einfügen.

    „Mit dieser Arealentwicklung in einem intakten Quartier werden wir attraktiven Wohnraum an sehr gut erschlossener Lage direkt beim Bahnhof schaffen“, wird Rolf Zäch zitiert, Projektleiter bei Halter Entwicklungen. „Das Zentrum unserer Stadt entfaltet sich weiter positiv. Das freut den Stadtrat“, heisst es von Thomas Weingart, Stadtpräsident von Bischofszell. Mit der Halter AG werde eine namhafte Firma in Bischofszell tätig, die grosse Erfahrung in städtebaulichen Entwicklungen einbringe.

    Das Grundstück hatte ab 1907 der Schifflistickerei und später dem Glasgleichrichterbau gedient. Es ging 1946 in den Besitz der Malzfabrik und Fruchtpresserei Laumann & Co. über. Bis vor wenigen Jahren noch wurden dort laut der Mitteilung Essenzen und Sirupe hergestellt.

  • Eigenheimpreise resistent trotz stärkstem Zinsanstieg seit 30 Jahren

    Eigenheimpreise resistent trotz stärkstem Zinsanstieg seit 30 Jahren

    Die Preise für Wohnimmobilien legten im Jahr 2022 trotz dem stärksten Zinsanstieg seit 30 Jahren nominal erneut zu, allerdings deutlich weniger stark als im Vorjahr. Bei den Einfamilienhäusern erhöhten sich die Preise im vergangenen Jahr im Mittel um 4 Prozent, was deutlich unter dem Vorjahreswert von 9 Prozent lag. In derselben Periode konnten die Preise von Eigentumswohnungen mit 5.7 Prozent etwas zulegen – auch hier weniger deutlich als noch 2021, das einem Anstieg von 8.3 Prozent gleichkam. Mit genauerem Blick auf die die vier Regionen der Schweiz mit den meisten getätigten Transaktionen (Käufe und Verkäufe von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen) – Zürich, Nordwestschweiz, Bern, Genfersee – zeigt sich aber ein differenziertes Bild: So weisen inflationsbereinigt nur noch die Hälfte der Regionen entweder für Einfamilienhäuser oder Eigentumswohnungen einen Preisanstieg auf.

    Die Analyse von Homegate und ImmoScout24 zusammen mit dem Swiss Real Estate Institute beruht dabei auf den effektiven Verkaufspreisen des Swiss Real Estate Data Pools. Dieser umfasst die von Credit Suisse, UBS sowie Zürcher Kantonalbank finanzierten Eigenheimobjekte und deckt rund 40 Prozent aller Transaktionen in der Schweiz ab. Im Jahr 2022 wurden rund 7’200 Verkäufe von Eigenheimen in den untersuchten Regionen registriert. Dies kommt gegenüber 2021 wie bereits im Jahr zuvor einem Rückgang um rund 10 Prozent gleich, welcher sich jedoch anders als im Vorjahr zum grossen Teil bei den verkauften Eigentumswohnungen niederschlug.

    Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group, sieht die Gründe für den verlangsamten Preisanstieg vor allem in den kräftigen Leitzinserhöhungen und den dadurch gestiegenen Hypothekarzinsen sowie einem rückläufigen Effekt von Homeoffice gegenüber 2021: «Der Anfang 2022 vorausgesagte dämpfende Effekt der steigenden Zinsen auf die Entwicklung der Eigenheimpreise hat sich bestätigt, wenn auch weniger stark als man hätte annehmen können. Die Eigenheimpreise scheinen aber langsam ihren Zenit erreicht zu haben. Abgesehen davon, dass sich viele mit den jetzigen Preisen ein Eigenheim schlicht nicht mehr leisten können, hat mit der wieder rückläufigen Nutzung von Homeoffice auch die Bewertung der Arbeitssituation in den eigenen vier Wänden wieder abgenommen. Beides dämpfte den Preisanstieg im Laufe des vergangenen Jahres». Von einer Immobilienblase ist hierzulande aber angesichts des knappen Bodens und des weiterhin ungebrochenen Zuzugs in die Schweiz nicht auszugehen, so Waeber weiter. Dies zumal sich Kaufimmobilien insbesondere an Orten wie Genf und Zürich nach wie vor grosser Beliebtheit erfreuen würden.

    Einfamilienhäuser in der Region Genfersee über 70 Prozent teurer als in Region Bern
    Mit einem kräftigen Preiswachstum von 9.3 Prozent legten die Preise für Einfamilienhäuser in der Region Zürich 2022 am deutlichsten zu – und dies sogar als einzige Region mit einem höheren Preisanstieg als 2021 mit einer Zunahme von 7.7 Prozent. Das durchschnittliche Einfamilienhaus kostete CHF 1.53 Mio. Dadurch holte die Region Zürich im Vergleich zur nach wie vor teuersten Region Genfersee zunehmend auf: der Abstand zum durchschnittlichen Einfamilienhaus-Preis in der Region Genfersee verringerte sich um 80’000 Franken, respektive 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In der Region Genfersee kostete ein Durchschnittsobjekt im Jahr 2022 mit 1.74 Mio. CHF und damit 3 Prozent mehr als noch 2021. In den Regionen Bern und Nordwestschweiz glichen sich die durchschnittlichen Objektpreise für Einfamilienhäuser ebenfalls etwas an, da die Preise in der Region Bern eine fast doppelt so hohe Zunahme verzeichneten (6.3 Prozent auf CHF 1.02 Mio.) als in der Region Nordwestschweiz (3.6 Prozent auf CHF 1.14 Mio.). Unter Berücksichtigung der letztjährigen Inflation ergibt sich damit für die Nordwestschweiz lediglich ein minimaler Preisanstieg von 0.8 Prozent. Dennoch bleibt Bern die günstigste Region, um ein Einfamilienhaus zu kaufen.

    Eigentumswohnungen in der Region Genfersee fast so teuer wie in der Region Zürich
    Bei den Eigentumswohnungen fiel das Wachstum in der Region Zürich für 2022 mit 3.7 Prozent verhalten aus, insbesondere im Vergleich zu demjenigen von Einfamilienhäusern. Dennoch bleiben die Objekte in dieser Region mit durchschnittlich CHF 1.12 Mio. die teuersten aller vier untersuchten Regionen. Aufgrund eines beachtlichen Preisanstiegs in der Region Genfersee von 12 Prozent gegenüber 2021 verringerte sich die Differenz zum Spitzenreiter deutlich (von CHF 120’000 auf CHF 40’000). Nach wie vor mit Abstand am preiswertesten für potentielle Käufer:innen von Eigentumswohnungen ist die Region Bern. Die durchschnittlichen Preise legten hier im vergangenen Jahr lediglich um 2.9 Prozent auf CHF 0.7 Mio. zu. Unter Berücksichtigung der Inflation kann für diese Region gar von einer Stagnation gesprochen werden. Neben der Region Genfersee zeigte sich auch die zweitgünstigste Region – die Nordwestschweiz – von den steigenden Zinsen und dem rückläufigen Trend zum Homeoffice unbeeindruckt: die Preise stiegen 2022 mit 7.9 Prozent sogar nochmals deutlich stärker an als im Vorjahr (5.6 Prozent). Eine durchschnittliche Eigentumswohnung kostet mit CHF 820’000 nun CHF 60’000 mehr als noch 2021.

    Mit Blick auf die Objektpreise pro Quadratmeter Nettowohnfläche zeigt sich insbesondere für die Regionen Genfersee und Zürich ein zusätzlicher Effekt. So stiegen in der Region Zürich die Quadratmeterpreise deutlich schneller an, als dies im gleichen Zeitraum für die Objektpreise der Fall war. Dies deutet auf sinkende Wohnflächen der gehandelten Objekte hin. In der Region Genfersee war es hingegen genau umgekehrt, das heisst die Objektpreise legten fünf Prozentpunkte mehr zu, als dies bei den Quadratmeterpreisen der Fall war. Somit wurden in der Region Genfersee für 2022 tendenziell grössere Objekte am Markt verkauft als noch 2021.

    Die günstigsten Häuser gibt es in Aarburg, die teuersten in Uetikon am See*
    Wenig erstaunlich: Von den fünf Gemeinden mit den höchsten mittleren Preisen für Einfamilienhäuser stammten drei aus der Region Zürich. Am teuersten sind diese in Uetikon am See (CHF 4.0 Mio.), gefolgt von Kilchberg (CHF 3.68 Mio.) und Meilen (CHF 3.41 Mio.). Diesen folgen zwei Gemeinden in der Region Genfersee mit Vésenaz (CHF 3.06 Mio.) und Nyon (CHF 2.98 Mio.). Dabei sind zwei Erkenntnisse beachtenswert: erstens waren alle fünf der teuersten Gemeinden für Einfamilienhäuser im vergangen Jahr noch nicht aufgeführt, zweitens sind die Preise in diesem höchsten Segment nochmals deutlich gestiegen. Bei den höchsten mittleren Preisen für Eigentumswohnungen stammten sogar alle fünf Gemeinden aus der Region Zürich: angeführt von Küsnacht (CHF 2.52 Mio.), Zumikon, Herrliberg und Meilen (je CHF 2.3 Mio.) sowie Erlenbach (CHF 2.16 Mio.).

    Auf der anderen Seite der Skala stammen die preiswertesten Wohneigentumsobjekte in den vier untersuchten Regionen – sowohl für Einfamilienhäuser als auch Eigentumswohnungen – ausnahmslos aus dem Kanton Aargau. So sind Eigentumswohnungen je nach Gemeinde ab CHF 400’000 (Klingnau), Einfamilienhäuser konnten im vergangenen Jahr ab CHF 610’000 (Aarburg) gekauft werden. Dies zeigt eindrucksvoll: Zum Preis einer Eigentumswohnung im Zürcherischen Küsnacht gibt es im weniger als 35 Kilometer entfernten Klingnau deren sechs zu kaufen. Und sogar knapp sieben Einfamilienhäuser – oder ein komplettes Mehrfamilienhaus – können in Aarburg zum Preis von einem in Uetikon am See stehenden Einfamilienhaus gekauft werden. Auch diese beiden Orte liegen Luftlinie gerade einmal 60 Kilometer auseinander.

    Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Instituts, ist zusammenfassend für die Ergebnisse der neusten Home Market Price Analysis erstaunt, wie robust das Preiswachstum im Eigenheimmarkt ist: «Nach neun Jahren Negativzinsen ist die Zinswende mit mehreren Leitzinserhöhungen von insgesamt 1.75 Prozentpunkten im vergangenen Jahr abrupt eingetreten. Erstmals seit über 30 Jahren hat die Nationalbank den Leitzins innerhalb eines Jahres so deutlich angehoben». Fallende Eigenheimpreise in der Schweiz hätten Ilg bei dieser Zeitenwende – kombiniert mit einem tendenziellen Rückgang der Nutzung des Homeoffice – daher nicht erstaunt. «Dennoch bin ich verwundert, wie robust das Preiswachstum im Eigenheimmarkt ist: In drei von acht untersuchten Segmenten war der Preisanstieg trotz dieses Gegenwinds sogar deutlich über dem Vorjahr», so Ilg zusammenfassend zu den Erkenntnissen der Home Market Price Analysis für 2022.

  • Centurion Tower: Stramm wie ein Offizier

    Centurion Tower: Stramm wie ein Offizier

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    Durch sein klares Volumen integriert sich das neue Hochhaus wie selbstverständlich in die städtebauliche Struktur des neuen Quartiers «Vision Mitte». Es nimmt die Fluchten der umliegenden Gebäude auf und bildet sozusagen das letzte Puzzlestück im grossen Gebäude-Cluster von Fachhochschule und Büro- und Industriebauten auf diesem Areal. Die zentrale Wohnlage sowie die Aussicht über die Stadt Brugg und ihre grüne Umgebung bieten hohe Lebens- und Wohnqualität. Namensgeberin war natürlich nicht die Anzahl Wohnungen, sondern die bekannte römische Ausgrabungsstätte in Windisch (Vindonissa), die zu Fuss in wenigen Minuten erreichbar ist.

    Für jede Nutzung der richtige Wandtyp

    Die 16 Eigentumswohnungen befinden sich in den obersten vier Stockwerken des Towers, die 116 Mietwohnungen in der 3. bis 10. Etage. In den untersten drei Geschossen deckt das Centurion Towerhotel mit 66 Apartments und Zimmern die Bedürfnisse vieler regionaler Unternehmen, sowie der benachbarten Fachhochschule ab. Denn ebenso wie Geschäftsleute logieren hier Dozentinnen und Studenten. Diese unterschiedlichen Nutzungen spiegeln sich nicht zuletzt in der Materialisierung und im Design innerhalb des Gebäudes. Der Turm wurde als Skelettbau hochgezogen und vollständig mit nicht tragenden Gipstrockenbausystemen ausgebaut. Aufgrund ihrer unterschiedlichen bautechnischen Anforderungen kamen für die Eigentums- und Mietwohnungen sowie für die Hotelzimmer jeweils andere Wandtypen zum Einsatz.

    Die (Fast)Alles-Könnerin

    In den Küchen und Nasszellen der Eigentumswohnungen spielt die hydrophobierte Rigips® Habito-Platte (12,5 mm) eine zentrale Rolle. Sie ist wahrscheinlich eine der vielseitigsten Gipsbauplatten überhaupt und eignet sich für den Wohnungs-, Büro- und Gewerbe-, aber auch Hotel-, Spital- und Schulhausbau. Bei der Entwicklung standen das optimale Raumklima und die einfache Verarbeitung im Zentrum. Kompromisslos wurde das revolutionäre Produkt auf diese Eigenschaften hin optimiert und mit besten Leistungsdaten und breiter Einsatzfähigkeit ausgerüstet. Die Platte ist sehr robust, feuerfest, schalldämmend, ökologisch nachhaltig und effizient zu verarbeiten.

    Viel Planungs- und Umnutzungsfreiheit

    Sobald mit dem Rigips® Habito System eine gemauerte Wand ersetzt wird, potenzieren sich die Vorteile. Das Ausmessen und der Einbau von lastverstärkenden Wandeinlagen entfallen, weil Kraglasten wie Möbel, Bilder oder Fernsehscreens ohne Dübel direkt angeschraubt werden können. Aus dem gleichen Grund entfällt auch das frühzeitige Festlegen der Wandeinlagen, wodurch die Planungsfreiheit steigt. Habito ist also standhaft wie ein römischer Legionär oder wie eine herkömmliche Massivbauwand. Bei all diesen bauphysikalischen und konstruktiven Stärken bleibt dank der Planung mit Gips-Trockenbausystemen genügend Flexibilität für spätere Umbauten, falls sich die Nutzungsbedürfnisse einzelner Räume oder gar Stockwerke ändern sollten.

    Spezielle Schallschutzplatte in den Mietwohnungen

    Ein zentrales Anliegen und gleichzeitig ein wesentliches Qualitätsmerkmal des Innenausbaus im Centurion Tower ist der Schallschutz, insbesondere in und zwischen den Eigentumswohnungen. Das bedingte nicht nur entsprechende Wandstärken und Spezialgipsbauplatten, sondern auch eine konsequent saubere handwerkliche Ausführung. Dazu gehört unter anderem die Bodenkittfuge zur Vermeidung von Schallbrücken. Viel Können und Sorgfalt hat der Unternehmer auch bei der Stossfugenausbildung bewiesen, wie auch bei den sichtbaren gleitenden Deckenanschlüssen mit Anschlussprofilen. Ausserdem wird durch die Einfassung der oberen Ecken der Türzargen mit L-förmigen Plattenstücken Rissen langfristig vorgebeugt. Bei den erwähnten Spezialplatten handelt es sich um Rigips® Duraline (12,5 mm). Sie bestehen aus einem faserverstärkten Gipskern und einer Kartonummantelung. Diese Bauplatte hat eine definierte hohe Rohdichte, verfügt über einen verbesserten Gefügezusammenhalt im Brandfall und ist insbesondere für hohe Stossbelastungen geeignet. Zudem weist sie eine erhöhte Plattenfestigkeit sowohl in Längs- als auch in Querrichtung auf.

    Gips-Trockenbau erfüllt hohe Anforderungen

    Rigips® Duo’Tech wiederum, die in den Zimmertrennwänden des Hotelteils verbaut ist, besteht aus zwei miteinander verklebten Gipsplatten. Die innovative Klebeschicht zwischen den Plattenlagen dämpft die auftreffende Schallenergie durch Mikroschwingungen und gibt nur noch einen kleinen Teil davon weiter. Diese Bauplatte erlaubt eine effiziente, wirtschaftliche Verarbeitung, da die Montage einer zweiten Beplankungslage entfällt.

    Was dieses Wohn- und Hotelhochhaus auszeichnet, sind seine architektonischen und bautechnischen Qualitäten. Der Gipstrockenbau kann auch auf diesem Niveau längst mithalten. Tragende Bauteile sind massiv, der ganze Rest mit Leichtbausystemen ausgeführt, die auch die anspruchsvollsten Schallschutz-, Brandschutz- und Statikaufgaben erfüllen und trotzdem genügend Flexibilität für spätere Umnutzungen, sprich den unkomplizierten Rückbau bieten.

  • Baubewilligung für die Wohnüberbauung «NIDO» in Ostermundigen

    Baubewilligung für die Wohnüberbauung «NIDO» in Ostermundigen

    Die durch die Gemeinde Ostermundigen erteilte Baubewilligung für das von der Steiner AG entwickelte Projekt «NIDO» am Rütiweg hat mittlerweile Rechtskraft erlangt. Aufgrund der aktuellen Lieferzeiten für vorgefertigte Holzbauelemente wird der Start der Bauarbeiten im zweiten Quartal 2023 erfolgen. Das Haus fügt sich harmonisch in das bestehende Quartier
    ein und wird über einen Laubengang erschlossen. Die attraktiven Studios sowie 2.5- und 3.5-Zimmer-Wohnungen sind optimal ausgerichtet und verfügen über grosszügige Balkone und Terrassen. Eine Raumhöhe von 2.70 m sorgt für viel einfallendes Licht und lässt ein angenehmes Wohngefühl entstehen.

    Tragkonstruktion aus Holz
    Beim Projekt «Nido» wird konsequent auf den nachhaltigen Baustoff Holz gesetzt. Gespickt mit moderner Haustechnik wird aus dem Holzgebäude ein zukunftsweisendes Zuhause für Menschen, denen nachhaltiges Wohnen ein Anliegen ist. Dank effizienter Technik können sich die künftigen Bewohner zudem auf tiefe Betriebs- und Unterhaltskosten freuen. Im Garten herrscht Harmonie dank heimischen Büschen und Bäumen, die gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für mehr Biodiversität leisten. Die unterhaltsarmen Privatgärten weisen durch die schmucken Kiesplätze, umgeben von Obstspalieren und Begrünungen, eine hohe Aufenthaltsqualität auf. Neben den Gärten für die Wohnungen im Erdgeschoss entstehen im Aussenraum sowie im Laubengang Begegnungszonen für alle Bewohnenden.


    Urbane Gemeinde mit Zukunft
    Ostermundigen bietet alles, was man von einer gesunden Gemeinde in Stadtnähe erwarten darf: Restaurants, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Kleingewerbe, Sportplätze und Trainingsmöglichkeiten liegen allesamt in Gehdistanz. Zudem befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft ein Entwicklungsschwerpunkt der Gemeinde Ostermundigen sowie die zukünftige Tramlinie Bern-Ostermundigen, was die Standortattraktivität in Zukunft weiter erhöhen wird. Auch der Weg in die nächstgelegenen Zentren ist nah: Der Bahnhof Bern ist mit dem Bus in 20 Minuten zu erreichen. Dank der Umfahrungsstrasse und der nahegelegenen Autobahneinfahrt Bern-Wankdorf liegen beispielsweise Biel oder Thun nur 30 Minuten entfernt.

  • Ende des Immobilien-Booms wird wahrscheinlicher

    Ende des Immobilien-Booms wird wahrscheinlicher

    «Der Schweizer Eigenheimmarkt präsentiert sich noch solid», sagt Donato Scognamiglio, CEO der IAZI AG. «Der erneute Wertzuwachs unterstreicht, dass die Hypothekarkonditionen die Nachfrage bis anhin kaum beeinflussen.» Gerade in Zeiten erhöhter Geldentwertung und Unsicherheit an den Märkten wachse der Wunsch, Kapital in Sachwerte wie Immobilien umzuwandeln. Rückläufige Bautätigkeit und Angebotsverknappung wirken ebenfalls stützend. Allerdings reagiert der Schweizer Eigenheimmarkt eher träge auf Veränderungen. Die SWX IAZI Preisindizes basieren auf effektiv bezahlten Preisen. Vom Kaufentscheid bis zur Unterschrift beim Notar können gut und gerne ein paar Monate verstreichen. Ein Abflachen der Wachstumskurve im nächsten Quartal ist deshalb denkbar.

    Wer Mehrfamilienhäuser in der Schweiz erwerben wollte, musste ebenfalls mit höheren Werten rechnen: Die Transaktionspreise für Renditeliegenschaften haben im 3. Quartal 2022 mit 1.9% stark zugelegt, wie der «SWX IAZI Investment Real Estate Price Index» zeigt. Auf Jahresbasis erreicht die Preisentwicklung die Marke von 6.0%.

    Auch wenn in den aktuellen Zahlen noch kein Abbremsen der Preisentwicklung ersichtlich ist: Die Zeichen verdichten sich, dass der jahrelange Immobilien-Boom zu einem vorläufigen Ende kommt. Die Renditedifferenzen von Immobilienfonds, Immobilienaktien sowie Direktanlagen zur Schweizer Bundesobligation sind bereits stark gesunken. Jeder weitere Zinsschritt reduziert die relative Attraktivität von Immobilien. Solange die Notenbanken die rekordhohe Inflation nicht unter Kontrolle bringen, sind weitere Anhebungen der Leitzinsen fast unvermeidlich. Zudem ist davon auszugehen, dass es bis Ende Jahr bei einigen institutionellen Investoren aufgrund der Verluste an der Börse zu einem Portfolio-Rebalancing kommen könnte, also zu vermehrten Verkäufen von Renditeobjekten. Der Korrekturdruck auf die Preise von Immobilienanlagen stiege damit weiter.

  • «Johanna»: Neue Wohnüberbauung mit historischer Namensgeberin

    «Johanna»: Neue Wohnüberbauung mit historischer Namensgeberin

    Getreide, Mehl und Brot: Über Jahrhunderte war es dieser Dreiklang, der das Leben und Überleben der Menschen prägte. So auch in Weinfelden, dessen Mühle 1784 von der Gemeinde gebaut wurde. Rund hundert Jahre später kaufte sie der Müller Hermann Meyerhans. Nach seinem frühen Tod übernahm seine Frau Johanna Meyerhans die Leitung. Eine Frau mit vier kleinen Kindern an der Spitze einer grossen Mühle war damals, 1897, alles andere als gewöhnlich. Johanna Meyerhans führte die Mühle 19 Jahre lang und mit grossem Erfolg. 1936 verstarb sie mit 82 Jahren.

    Die Meyerhans-Mühle steht heute noch im Gebiet Sangenfeld West in Weinfelden. In direkter Nachbarschaft soll bald eine Strasse den Namen von Johanna Meyerhans tragen – und damit eine der beiden ersten nach Frauen benannten Strassen in Weinfelden sein. An dieser Strasse – heute heisst sie noch Thurfeldstrasse – entsteht auch die Überbauung «Johanna». Auf 3005 Quadratmetern Grundstücksfläche werden zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 33 Eigentumswohnungen gebaut.

    Geplant sind 3.5- und 4.5-Zimmer-Wohnungen sowie eine 5.5-Zimmer-Attika-Wohnung. In den Erdgeschosswohnungen gibt es gedeckte Sitzplätze und private Gärten, die Wohnungen in den restlichen Stockwerken verfügen über grosse Balkone und Terrassen.

    Die Überbauung liegt direkt am Thur-Kanal. Ganz in der Nähe gibt es Einkaufsmöglichkeiten, einen Kindergarten, Schulen und Sportstätten, einen Vita-Parcours und ein Freibad. Eine schön gegliederte Architektur, helle Fassaden, grosse Balkone und Terrassen sowie kleine, lauschige Plätzchen geben der Überbauung ein gemütliches und freundliches Flair.

    Die Attraktivität der Wohnüberbauung soll aber nicht auf vordergründigem Chic und unnötigen Accessoires beruhen, sondern auf durchdachten Lösungen. «Johanna» will eine Oase sein, in der sich Menschen wohlfühlen. Bezugsbereit ist sie voraussichtlich ab Februar 2024. Die Bauarbeiten starten voraussichtlich im November 2021.

  • ImmoScout24 meldet Preisrekord für Eigentumswohnungen

    ImmoScout24 meldet Preisrekord für Eigentumswohnungen

    Die Preise für Eigentumswohnungen sind im August gegenüber dem Vormonat in der Schweiz um 1,8 Prozent gestiegen. Nur um 0,1 Prozent gestiegen sind die Preise für Einfamilienhäuser. Dies zeigt der aktuelle Swiss Real Estate Offer Index, der von ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erhoben wird.

    Der Markt für Stockwerkeigentum wird laut der Mitteilung immer teurer. Pro Quadratmeter wurden per Ende August 7916 Franken verlangt, 1,8 Prozent mehr als einen Monat zuvor. Eine typische Wohnung mit 100 Quadratmetern werde im Schweizer Mittel zu rund 790‘000 Franken ausgeschrieben. Das sei ein neuer Rekord.

    Die Preise für Einfamilienhäuser sind zwar im August nur um 0,1 Prozent gestiegen, befinden sich aber laut ImmoScout24 in „in schwindelerregender Höhe“. Der Quadratmeterpreis liege bei 7048 Franken. Für ein typisches Schweizer Einfamilienhaus mit rund 160 Quadratmetern Wohnfläche belaufe sich der mittlere Angebotspreis auf über 1,1 Millionen Franken. Die Preise können in besseren Lagen deutlich höher liegen.

    Das Angebot sei knapp, der Markt sei ausgetrocknet. Verkäufer warteten angesichts der steigenden Preise ab, wird Martin Waeber, COO von Scout24 zitiert. „Nur eine starke Zunahme der Bautätigkeit oder ein Rückgang der Nachfrage, etwa aufgrund steigender Hypothekarzinsen, könnte den Preisdruck auf dem Wohneigentumsmarkt reduzieren“, so Waeber weiter. Beides sei aber derzeit nicht absehbar.

    Bei Mietwohnungen sind die Angebotspreise im August laut dem Index im Durchschnitt um 0,5 Prozent gesunken, bei deutlichen regionalen Unterschieden. 

  • Menziken gibt grünes Licht für Wohnsiedlung Unity

    Menziken gibt grünes Licht für Wohnsiedlung Unity

    Die Baubewilligung für die neue Wohnsiedlung namens Unity in der Gemeinde Menziken hat Rechtskraft erlangt. Damit kann die Steiner AG mit den Bauarbeiten starten.

    Wie der Zürcher Projektentwickler sowie Total- und Generalunternehmer mitteilt, werden nahe des Bahnhofs insgesamt sechs Mehrfamilienhäuser mit 47 Eigentumswohnungen und 51 Parkplätzen entstehen. Die kantonalgeschützte Villa Zur Eintracht, die 1811/12 errichtet wurde, werde sich harmonisch in die Gesamtsituation einfügen.

    Steiner leiste damit einen Beitrag zur Förderung bezahlbaren Wohnraums. Durch eine funktionale Gestaltung könne kostenoptimiert gebaut werden. Dazu trügen unter anderem einheitliche Fenster in allen Gebäuden, minimierte Wohnflächen und normierte Nasszellen in allen Wohnungen bei.

  • Preise für Wohneigentum steigen weiter

    Preise für Wohneigentum steigen weiter

    Der Schweizer Immobilienmarkt zieht weiter an. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg der Schweizerische Wohnimmobilienindex im zweiten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorquartal um 2,2 Prozent an. Per Ende Juni stand er bei 105,3 Punkten. Der Wert von 100 war im vierten Quartal 2019 erreicht worden. Gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres betrug die Teuerung 4,7 Prozent.

    In allen Arten von Gemeinden legten landesweit die Preise im Vergleich zum Vorquartal sowohl für Einfamilienhäuser als auch für Eigentumswohnungen zu, bei Einfamilienhäusern um 2,6 Prozent, bei Eigentumswohnungen um 1,8 Prozent. Besonders ausgeprägt war der Anstieg der Einfamilienhäuser mit einem Plus von 4,6 Prozent in ländlichen Gemeinden. Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen in den intermediären Gemeinden am stärksten, nämlich um 2,9 Prozent.

  • Siegerprojekt aus Studienauftrag Weiterentwicklung Aeschbachquartier Aarau

    Siegerprojekt aus Studienauftrag Weiterentwicklung Aeschbachquartier Aarau

    Siegerprojekt aus Studienauftrag Rockwell-Areal bekannt

    Das Rockwell Areal gehört zum Westteil des Torfelds Süd und wurde von Mobimo im Jahr 2001 erworben. Anfang 2022 will die Rockwell Automation GmbH am Standort Aarau ihre Produktion aufgeben. Nur die Bereiche Forschung und Entwicklung verbleiben am langjährigen Sitz. Somit wird ein grosser Teil des Areals frei – und die Weiterentwicklung des Aeschbachquartiers kann angepackt werden.

    Stand heute umfasst das Aeschbachquartier 167 Mietwohnungen, 92 Eigentumswohnungen, die Aeschbachhalle, den Oehlerpark sowie Gewerbeflächen. Die vom renommierten niederländischen Architekten und emeritierten ETH-Professor Kees Christiaanse entworfenen städtebaulichen Leitlinien und die damit verknüpfte Vision des «Urban Village» – eines städtischen Dorfes – mit vielfältigen Nutzungen sollen auch die weiteren Entwicklungsschritte prägen.

    Mobimo hat fünf renommierte Architekturbüros zur Teilnahme an einem Studienauftrag eingeladen. Neben hohen Anforderungen an die Nachhaltigkeit des Projekts – es soll in Holzbauweise ausgeführt werden und den Standard SNBS Gold erfüllen – waren auch die Ergebnisse des Partizipationsverfahrens aus dem Jahr 2020 Teil des Aufgabenpakets.

    Der Vorschlag von Baumberger & Stegmeier Architekten aus Zürich in Zusammenarbeit mit Hoffmann Müller Landschaftsarchitekten und Pirmin Jung Holzbauingenieure überzeugte die Jury besonders und wurde zum Siegerprojekt erkoren. Ihr Projekt sieht eine Aufstockung der historischen Halle 5 sowie einen Neubau in Holzbauweise vor (siehe Visualisierung). Neben der ökologischen Bauweise zeichnet sich das Siegerprojekt durch viele Grünflächen mit grossen Bäumen aus. Das Projekt sieht 110 Mietwohnungen unterschiedlicher Grössen und geeignet für Familien und Senioren vor. Es sollen auch alternative Wohnformen wie Cluster-Wohnungen entstehen.

    Mobimo wird rund CHF 50 Mio. investieren (Betrag ohne Landwert). Mit der Realisierung kann wahrscheinlich Mitte 2023 begonnen werden, womit die Fertigstellung auf Mitte 2025 möglich wäre.

    Zitat Projektleiter Thomas Schaz: «Wir freuen uns, im Aeschbachquartier ein neues Kapitel aufschlagen zu dürfen. Rockwell Automation bleibt auf reduzierter Fläche ein wichtiger und geschätzter Nutzer des Quartiers.»

  • Wohneigentum erzielt neue Höchstpreise

    Wohneigentum erzielt neue Höchstpreise

    Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum sind zum Jahresende 2020 auf neue Höchstwerte gestiegen, informiert Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zur Studie „Immobilien Schweiz Q1/Q2“. Konkret haben die Analysten der Bankengruppe einen Anstieg der Preise von Einfamilienhäusern um 2,9 und von Eigentumswohnungen um 3,1 Prozent im Jahresvergleich beobachtet. Sie rechnen damit, dass die Preise für Wohneigentum auch in diesem Jahr weiter steigen. „Für Haushalte, welche die Tragbarkeitsrichtlinien und Eigenkapitalvorgaben erfüllen, ist und bleibt der Erwerb von Wohneigentum aus reiner Kostenperspektive ein ökonomisch sinnvoller Entscheid“, wird Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

    Im Büroflächenmarkt habe die Pandemie bisher ebenfalls nicht zu sinkenden Preisen geführt, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Der Test steht diesem Markt erst noch bevor, denn er ist von langfristigen Mietverträgen geprägt und Umstellungen hin zu flexiblen Arbeitsmodellen erfolgen nicht über Nacht“, meint Neff. Bei anstehenden Bauprojekten sollten aber „unbedingt grundsätzliche Fragen zur Sinnhaftigkeit eines Projektes und dessen Chancen in der Post-Corona-Realität gestellt werden“, empfiehlt der Raiffeisen-Chefökonom.

    Im Nischenmarkt Wohngemeinschaften (WG) haben die Studienautoren hingegen deutliche Spuren der Pandemie ausgemacht. „Die Nachfrage nach WG-Zimmern in diesem dynamisch reagierenden Markt ist regelrecht eingebrochen, wie unsere Analyse der Daten der grössten Plattform wgzimmer.ch zeigt“, erläutert Neff. Der Anteil der Schweizer, die ihre Wohnung mit einem oder mehreren Mitbewohnenden teilen, hatte innert zehn Jahren bis 2018 von 1,5 auf 2,7 Prozent zugelegt.

  • Nachfrage bei Eigentumswohnungen ist stärker als vor Corona

    Nachfrage bei Eigentumswohnungen ist stärker als vor Corona

    Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist laut einer Mitteilung zur Online Home Marktet Analysis im Berichtsjahr vom vierten Quartal 2019 bis Ende drittes Quartal 2020 zwar insgesamt leicht rückläufig, hat aber im letzten Quartal einen kräftigen Nachfragschub erfahren. In der vom Swiss Real Estate Instituteder Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) und dem Schweizerischen Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT) in Zusammenarbeit mit dem Digital-Immobilienunternehmen homegate.ch erstellten Analyse wird dies an der kürzeren Inseratszeit für im Internet angebotene Eigentumswohnungen festgemacht.

    Im gesamten Berichtsjahr musste in der Schweiz eine Eigentumswohnung im Durchschnitt 86 Tage auf einer Online-Plattform ausgeschrieben werden. Vor der Corona-Krise waren es 60 Tage. Im dritten Quartal 2020 aber sank die Insertionszeit, trotz einer um 8 Prozent höheren Anzahl an Inseraten, auf den rekordtiefen Wert von 52 Tagen. Eigentumswohnungen sind somit aktuell gefragter denn je, stellt die Analyse fest.

    Analysiert wurden Angebot und Nachfrage basierend auf den Inseraten der sieben grossen Schweizer Immobilienmarktplätzen zwischen dem 1. Oktober 2019 und dem 30. September 2020 im Vergleich zur Vorperiode. In der Berichtsperiode vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 wurden in der gesamten Schweiz rund 91’387 Eigentumswohnungen im Internet zum Kauf angeboten, was einer Zunahme von 19 Prozent gegenüber der Vorperiode entspricht.

    Professor Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Institute der HWZ, führt den Nachfragezuwachs hauptsächlich auf zwei Faktoren zurück: „Einerseits ist der Nachfrageboom im 3. Quartal auf die aufgeschobene Nachfrage aus den Vorquartalen zurückzuführen, andererseits aber auch auf eine Verhaltensveränderung: Schöner Wohnen ist vielen Schweizern nach dem Lockdown noch wichtiger geworden“, wird Ilg zitiert.

    Jens Paul Berndt, CEO der Homegate AG, wird zitiert: „Wir haben ebenfalls einen starken Anstieg der Besuche und Kontaktanfragen festgestellt. Das ist ein Zeichen dafür, dass Immobilien auch in Zeiten einer Krise ein gefragtes Investitionsobjekt sind.“

  • Entwicklungen in der Immobilienbranche

    Entwicklungen in der Immobilienbranche

    Eigentumswohnungen
    Die Handänderungspreise für Eigentumswohnungen sind im 1. Quartal 2020 durchschnittlich um 0.73% gestiegen. Trotz des Coronavirus hat sich dieses Segment auch in den letzten drei Monaten stabil entwickelt. Abgesehen von der Südschweiz, wo die Preise um -0.23% gesunken sind, waren Preiseanstiege in der restlichen Schweiz zu verbuchen. Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal zeichnet sich mit einem Plus von 1.58% eine solide Wertentwicklung ab.  


    Einfamilienhäuser
    Das Interesse an Einfamilienhäusern ist nach wie vor gross, denn das Finanzierungsumfeld für einen Hauskauf ist immer noch attraktiv. Der Nachfrage steht als Folge der rückläufigen Neubautätigkeit ein begrenztes Angebot gegenüber, was die Preise in diesem Segment beflügelt. So kam es innert Jahresfrist erneut zu deutlichen Preisanstiegen um 3.46%. Allein im 1. Quartal 2020 war ein Anstieg von 1.71% zu registrieren.


    Mietwohnungen
    Das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage ist im Mietwohnungssegment infolge des regen Neubaus in den letzten Jahren noch immer gross. Dies hat dazu geführt, dass die inserierten Mieten seit nunmehr fast fünf Jahren sinken – in den vergangenen zwölf Monaten um 1.07%. Im Vergleich zum 4. Quartal 2019 haben die Mieten um 0.37% abgenommen. Da die Nachfrage nach Mietwohnungen im laufenden Jahr gestört werden dürfte, könnte sich der Druck auf die Angebotsmieten nochmals erhöhen. Da aber auch die Zahl der Neubaubewilligungen für Mietwohnungen seit dem letzten Jahr abnimmt, dürfte sich das Überangebot nicht zu stark ausdehnen.