Schlagwort: Einblick

  • Orientierung für Immobilien und EVU im komplexen Energiesektor

    Orientierung für Immobilien und EVU im komplexen Energiesektor

    Die fortschreitende Digitalisierung der Energiebranche wird massgeblich durch die Integration von Energiemanagementsystemen (EMS) vorangetrieben. Sie nutzen fortschrittliche Messgeräte und Sensoren, um Energieströme im Gebäude und darüber hinaus in Echtzeit zu überwachen und gezielte Optimierungen vorzunehmen. Diese Systeme spielen eine entscheidende Rolle bei der Transformation von zentraler zu dezentraler Energieversorgung. Zudem unterstützen sie Netzbetreibende bei den Herausforderungen einer ungleichmässigen Energieerzeugung, Verbrauchsschwankungen sowie der zunehmenden Elektrifizierung von Wärme und Mobilität.

    Der EMS-Markt hat in den letzten Jahren ein starkes Wachstum erfahren, was jedoch auch zu steigender Komplexität geführt hat. In diesem Kontext bietet die umfassende EMS-Marktübersicht von EZS, eine aktuelle Orientierungshilfe für Schweizer Anwenderinnen.

    Das Vergleichstool ermöglicht eine Erstevaluation unterschiedlicher EMS-Systeme und unterstützt damit sowohl Immobilienbesitzende als auch Energieversorgungsunternehmen bei fundierten Entscheidungen. Es bietet eine Filterfunktion, detaillierte Anbieterinformationen sowie die Möglichkeit, verschiedene Systeme miteinander zu vergleichen.

    Das neue Energie- und Stromversorgungsgesetz, das voraussichtlich ab dem 01.01.2025 in Kraft tritt, sieht unter anderem die Bildung von lokalen Elektrizitätsgemeinschaften sowie die Befreiung von Elektrizitätsspeichern von Netzentgelten vor. Damit entstehen neue Geschäftsmodelle, bei denen EMS eine wichtige Rolle spielen werden. Die EMS-Marktübersicht dient als Leitfaden, sich auf diese Veränderungen vorzubereiten.

    Die Marktübersicht ist kostenlos unter www.ems-vergleich.ch abrufbar.

  • Digitalswitzerland zeigt Start-ups den Schweizer Markt

    Digitalswitzerland zeigt Start-ups den Schweizer Markt

    Die Standortinitiative Digitalswitzerland will vielversprechende Jungfirmen in die Schweiz locken. Dafür hat sie das Swiss Market Entry Program lanciert, welches dieses Jahr bereits zum vierten Mal in Zusammenarbeit mit der europäischen Innovationsplattform Kickstart durchgeführt wurde.

    Im Rahmen des Programms erhalten Start-ups, die im Ausland bereits erfolgreich sind, einen Einblick in das Schweizer Ökosystem. Dabei werden Treffen mit führenden Unternehmen, öffentlichen Institutionen und Innovationsprogrammen organisiert. Das Ziel ist es, Unternehmen für einen möglichen Markteintritt in die Schweiz zu motivieren und sie dabei zu unterstützen.

    In diesem Jahr haben einer Mitteilung zufolge 25 Start-ups aus 16 Ländern am Swiss Market Entry Program teilgenommen. Sie stammen nicht nur aus europäischen Ländern, sondern etwa auch aus den USA und aus Israel. Mit CarbonClick hat zudem auch eine Firma aus Neuseeland teilgenommen. Sie unterstützt Unternehmen beim Klimaschutz, indem sie ihnen Kohlenstoffkompensationen ermöglicht.

    Die 25 Start-ups wurden am 6. Dezember in der Schweiz empfangen. Das Programm fand im Kraftwerk statt, einem ehemaligen Elektrizitätswerk, das in einen Raum für Innovation in Zürich umgewandelt wurde.