Schlagwort: Einrichtung

  • Kompakter Standort bringt Beratung ins Stadtzentrum

    Kompakter Standort bringt Beratung ins Stadtzentrum

    IKEA hat einen neuen Plan and Order Point in Bern eröffnet, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Das Format Plan and Order Point dient in erster Linie für die Planung und Inspiration für neue Projekte, insbesondere im Küchenbereich. Laut der in Spreitenbach ansässigen IKEA Schweiz AG ist inzwischen jede zweite Bestellung mit Dienstleistungen wie Lieferung, Montage oder Planung verbunden. Für die entsprechende Umsetzung ist das Format Plan and Order Point entwickelt worden. Die kompakten Standorte befinden sich im Stadtzentrum, wie nun auch in Bern.

    „Ich freue mich, dass wir mit Bern unsere Plan and Order Points in einer weiteren Region anbieten können“, wird Janie Bisset in der Mitteilung zitiert, CEO und CSO von IKEA Schweiz. „Der Vorteil liegt auf der Hand: Kurze Wege und persönliche Beratung machen unser Angebot noch mehr Menschen zugänglich.“

    IKEA Schweiz hat seit 2022 bereits Plan and Order Points in Zürich, Chur und Winterthur eröffnet. In Bern stehen nun drei Mitarbeitende für die Kundinnen und Kunden bereit. Diese können dort auch direkt Artikel bestellen und diese nach Hause liefern lassen oder in einem Einrichtungshaus abholen. „Mit dem neuen Standort bringen wir diese Dienstleistung näher zu den Menschen in der Hauptstadt und eröffnen noch mehr Haushalten die Möglichkeit zu schönem und erschwinglichem Wohnen“, heisst es von Florence Stauffer, Leiterin des Planungsstudios.

  • Basel erhält milliardenschweres Immunforschungsinstitut

    Basel erhält milliardenschweres Immunforschungsinstitut

    Die Botnar-Stiftung ermöglicht mit einer Spende von einer Milliarde Franken die Gründung des Botnar Institute of Immune Engineering (BIIE). Dieses Institut wird in Basel, genauer gesagt in Allschwil, angesiedelt und zielt darauf ab, neuartige immunbasierte Lösungen für die Diagnose, Behandlung und Prävention von Krankheiten zu entwickeln. Das BIIE wird in Zusammenarbeit mit der Universität Oxford und der ETH Zürich aufgebaut, wobei weitere internationale Partner folgen sollen.

    Strategische Standortwahl und Ausbaupläne
    Der Forschungsplatz Basel konnte sich gegen renommierte Standorte in den USA, England, Israel und Singapur durchsetzen. Bis 2027 soll das BIIE im Switzerland Innovation Park Basel Area in Allschwil ein eigenes Gebäude beziehen, das von Herzog & de Meuron entworfen wird. Vorläufig ist das Institut im Departement Biosysteme der ETH Zürich in Basel untergebracht. Geplant ist, dass insgesamt 300 Mitarbeiter, darunter Wissenschaftler und Support-Personal, im Institut tätig sein werden.

    Schwerpunkte und internationale Kooperationen
    Das BIIE wird sich auf die Entwicklung von Computertools und immunbasierten Lösungen konzentrieren. Gemeinsam mit der Universität Oxford entsteht das Basel-Oxford Centre of Immune Engineering, das Professuren und Ausbildungsprogramme für Studenten umfasst. Diese Zusammenarbeit wird die Grundlagen- und klinische Forschung insbesondere für Kinder und Jugendliche in ärmeren Ländern vorantreiben.

    Führende Persönlichkeiten und Verwaltung
    Stephen Wilson, ehemaliger Chief Operating Officer des La Jolla Institute for Immunology, wird als CEO des BIIE fungieren. Sai Reddy, Professor für System- und synthetische Immunologie an der ETH Zürich, wird als Scientific Director tätig sein. Georg Holländer, Experte für molekulare Entwicklungsimmunologie mit Professuren an der Universität Basel, der ETH Zürich und der University of Oxford, wird die Position des Global Engagement Director übernehmen.

    Erhebliche Aufwertung für den Forschungsstandort Basel
    Die Gründung des BIIE bedeutet eine bedeutende Aufwertung für den Forschungsstandort Basel. Der Standort ergänzt bestehende Forschungsgruppen am D-BSSE und am Departement Biomedizin der Universität Basel und stärkt die Region, die bereits Heimat von über 40 Biotech- und Pharmaunternehmen im Bereich Immunologie ist.

    Enormer Gewinn für die Region Basel
    «Das BIIE wird eine kritische Masse von Forschern zusammenbringen, die alle Experten in verschiedenen Aspekten des Immun-Engineerings sind. Die Kombination ihrer Stärken und Perspektiven sollte zu einer Summe führen, die grösser ist als ihre Teile», erklärt Stephen Wilson. Conradin Cramer, Regierungspräsident des Kantons Basel-Stadt, betont die Bedeutung des Instituts für die Region: «Basel als starke Wirtschaftsregion mit einer grossen philanthropischen Tradition wird durch das BIIE weiter gestärkt.»

    Christof Klöpper, CEO von Basel Area Business & Innovation, sieht im BIIE einen enormen Gewinn für die Region: «Unser Life Sciences-Standort wird nicht nur um ein bedeutendes Forschungsfeld erweitert, sondern stärkt gleichzeitig seinen Platz auf der globalen Landkarte der wichtigsten Forschungsstandorte.»

    Die grosszügige Spende der Botnar-Stiftung und die Zusammenarbeit mit führenden internationalen Institutionen wie der Universität Oxford und der ETH Zürich positionieren das Botnar Institute of Immune Engineering als eine zentrale Einrichtung in der Immunforschung. Das neue Institut wird Basel weiter als globalen Spitzenstandort für Life Sciences etablieren und bedeutende Fortschritte in der immunbasierten Diagnostik und Therapie ermöglichen.

  • Weiterentwicklung YOND Campus im Albis-Areal

    Weiterentwicklung YOND Campus im Albis-Areal

    Die geplante Erweiterung des YOND Campus um die Gebäude YOND.02/03 auf einer Gesamtnutzfläche von etwa 31.000 m2 greift das Konzept von YOND.01 auf und passt es gezielter an die Anforderungen produzierender Unternehmen an. Dabei stehen die Bereitstellung robuster und leistungsfähiger Bauten, die Flexibilität durch grosse, teilbare Flächen sowie eine optimierte Logistik im Vordergrund. Diese Anpassungen umfassen eine effiziente Anlieferung, Laderampen, ein logistikgerechtes Untergeschoss sowie eine fortschrittliche vertikale Erschliessung des Gebäudes. Zusätzlich ermöglichen Zwischengeschosse aus Holz eine flexible Raumnutzung, die sich den individuellen Bedürfnissen der Unternehmen anpasst.

    Parallel dazu wird das historische Labor- und Werkstattgebäude in der Albisriederstrasse 203 in ein Zentrum für Klein- und Kreativgewerbe umgewandelt. Die geplante Renovation und Erweiterung um ein Stockwerk zielen darauf ab, die Geschichte des Ortes zu bewahren und einen Arbeitsraum für die Kreativwirtschaft zu schaffen. Die Umgestaltung des Kesselhauses in einen vertikalen Garten und die Einrichtung eines Bistros im Erdgeschoss unterstreichen das Bestreben, einen Campus zu schaffen, der Lebensqualität und Arbeitswelt harmonisch vereint.

    Die öffentlich zugänglichen gastronomischen Einrichtungen entlang der Albisriederstrasse und am angrenzenden Park wird das Areal als attraktiven Standort für Unternehmen und Besucher etablieren. Die Nutzung des Erdgeschosses soll den YOND Campus als Ort des Miteinanders positionieren und zur Aktivierung des Raumes beitragen. Mit dieser Erweiterung wird ein zukunftsweisender Raum geschaffen, der sowohl die dynamischen Anforderungen moderner Unternehmen als auch das Bedürfnis nach sozialem Austausch und Kreativität unterstützt.

  • Eröffnung des Innovationsparks Innovaare

    Eröffnung des Innovationsparks Innovaare

    Am 25. April 2024 wurde der Innovaare Park, der grösste Innovationshub seiner Art, feierlich eröffnet. Bundesrat Guy Parmelin und weitere bedeutende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Forschung, darunter der Vizepräsident des Aargauer Regierungsrates Dieter Egli und PSI-Direktor Prof. Dr. Christian Rüegg, nahmen an der Zeremonie teil. Der Park, der bereits zu 80 Prozent vermietet ist, dient als strategischer Knotenpunkt und grösster Mieter des angrenzenden Paul Scherrer Instituts.

    Dr. Christian Brönnimann, der Vorstandsvorsitzende von Park Innovaare, betonte die Bedeutung dieser Einrichtung: «Die offizielle Eröffnung des Park Innovaare ist das Ergebnis einer gemeinschaftlichen Anstrengung vieler Beteiligter, einschliesslich Aktionäre, des Kantons, der Bundesregierung, Investoren und des PSI. Diese Zusammenarbeit hat einen zukunftsweisenden Treffpunkt für Industrie und Spitzenforschung geschaffen.»

    Der Park Innovaare bietet dank seiner direkten Nachbarschaft zum PSI und der Nutzung dessen Forschungsinfrastruktur ideale Voraussetzungen für den Technologietransfer von der Wissenschaft in die Industrie. Er konzentriert sich auf Schlüsseltechnologien in den Bereichen Photonik und Quantentechnologien, Life Sciences, fortgeschrittene Fertigungstechnologien sowie Energie und Nachhaltigkeit.

    Andreas Rickenbacher, Präsident der Schweiz Innovation, erklärt die übergeordnete Vision: «Die Schweiz ist weltweit für ihre Innovationskraft bekannt. Park Innovaare spielt eine zentrale Rolle dabei, unsere akademischen Einrichtungen optimal mit der Wirtschaft zu vernetzen und so die Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu überführen.»

    Park Innovaare hat bereits eine hohe Akzeptanz gefunden: «Wir haben bis jetzt 21 Unternehmen angezogen, darunter 15 Spin-offs von PSI, ETH oder FHNW, zwei Technologietransferzentren und mehrere grosse internationale Firmen», so Robert Rudolph, CEO von Park Innovaare. Mit einer aktuellen Auslastung von etwa 80 Prozent zeigt sich der Park bereits kurz nach der Eröffnung von seiner besten Seite und blickt optimistisch in die Zukunft.

  • Umfassende Erneuerung des Ausbildungszentrums Sempach genehmigt

    Umfassende Erneuerung des Ausbildungszentrums Sempach genehmigt

    Reto Wyss betont die Wichtigkeit moderner und professioneller Einrichtungen für die Bevölkerung und sieht in der Abstimmung eine Bestätigung für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes. Die umfassende Modernisierung des Zentrums wird nicht nur die Ausbildungskapazitäten verbessern, sondern Sempach auch als zentrale Bildungsstätte für Rettungskräfte in der Deutschschweiz positionieren. Ylfete Fanaj verweist darauf, dass die Anpassung an geänderte Anforderungen im Bevölkerungsschutz und in der Ausbildung essentiell sei.

    Das mehr als fünf Jahrzehnte alte Zentrum wird umfassend modernisiert, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gerecht zu werden. Das Projekt, das 2025 startet und bis 2027 abgeschlossen sein soll, zielt darauf ab, das Ausbildungszentrum Sempach zu einem führenden Kompetenzzentrum für den Bevölkerungsschutz auszubauen. Neben lokalen Zivilschutzorganisationen sollen künftig auch überregionale Feuerwehren und Polizeieinheiten von den verbesserten Bildungsmöglichkeiten profitieren.

    Diese Initiative ist ein zentrales Element in der Strategie des Kantons Luzern, die Ausbildungsinfrastruktur im Bevölkerungsschutz zu stärken und als Vorreiter in der Ausbildung von Rettungskräften zu agieren.

  • IWB und Kiwigrid kooperieren für dezentrale Energieversorgung

    IWB und Kiwigrid kooperieren für dezentrale Energieversorgung

    Die Industriellen Werke Basel (IWB) und die auf dezentrale Energie und E-Mobilität spezialisierte deutsche IT-Firma Kiwigrid spannen für die Einrichtungen von Energiegemeinschaften zusammen. Beide Unternehmen haben zusammen eine Software für Energiemanagement und Anlageverwaltung entwickelt, informieren IWB und Kiwigrid in einer gemeinsamen Mitteilung. Sie soll zum ersten Mal auf dem Areal Westfeld in Basel zum Einsatz kommen. Dort realisiert die Baugenossenschaft wohnen&mehr ein neues Quartier mit rund 500 Genossenschaftswohnungen.

    IWB wird das Quartier mit einer integrierten Wärme-, Kälte- und Stromversorgung ausstatten. Das dafür nötige Energiemanagement bezieht der Basler Energieversorger von Kiwigrid. Über die Energy-IoT-Plattform der in Dresden ansässigen Firma können die Stromzähler, Photovoltaikanlagen, Ladestationen und Wärmepumpen des Quartiers in einen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch integriert, intelligent gesteuert und verwaltet werden.

    „Unser Ziel ist eine vollständig erneuerbare, klimafreundliche Energieversorgung“, wird Markus Balmer, Leiter Vertrieb und Mitglied der Geschäftsleitung von IWB, in der Mitteilung zitiert. Das Unternehmen will einen Beitrag zur Entwicklung zukunftsfähiger Lebens- und Arbeitsräume leisten. „Als Experte für Energiemanagementsysteme und IoT für Erneuerbare Energien hat sich Kiwigrid als optimaler Partner in der Umsetzung unserer ambitionierten Ziele erwiesen“, erklärt Balmer.

    Die Energiegemeinschaft im Westfeld soll nicht das einzige gemeinsame Projekt von IWB und Kiwigrid bleiben. Für weitere Zusammenschlüsse haben die Partner laut Mitteilung bereits Interessenten aufgetan. hs

  • Kaqtu sammelt Kapital aus Immobilienbranche

    Kaqtu sammelt Kapital aus Immobilienbranche

    Kaqtu habe erfolgreich eine erste externe Investitionsrunde abgeschlossen, informiert das Jungunternehmen aus dem Zürcher Oberland in einer Mitteilung. Einem entsprechenden Bericht auf startupticker.ch zufolge stellen Business Angels aus der Immobilienbranche Kaqtu insgesamt rund eine halbe Millionen Franken zur Verfügung. Kaqtu will das Kapital zur Weiterentwicklung seines digitalen Einrichtungsassistenten nutzen.

    Mit diesem können Interessierte digital auf die Suche nach Möbeln, Deko, Farben und Tapeten für einzelne Räume oder die gesamte Wohnung gehen. Die Nutzung des digitalen Einrichtungsassistenten ist kostenlos, für eine weitergehende persönliche Beratung bietet Kaqtu eine Reihe kostenpflichtiger Pakete an.

    Das Jungunternehmen verfolge das Ziel „den gesamten Einrichtungsprozess zu digitalisieren und dadurch jedem Haushalt individuelles und schönes Wohnen zu ermöglichen“, schreibt Kaqtu in der Mitteilung. Dies will das Unternehmen jedoch nicht im Alleingang, sondern in Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen im Einrichtungsmarkt erreichen. Im laufenden Jahr soll daher der Aufbau eines entsprechenden Netzwerks angegangen werden. Zudem will Kaqtu einen Teil des neu eingespielten Kapitals in Marketing investieren.