Schlagwort: Elektrifizierung

  • Zürich investiert in Grossbatteriespeicher für mehr Versorgungssicherheit

    Zürich investiert in Grossbatteriespeicher für mehr Versorgungssicherheit

    Der Stadtrat von Zürich hat dem Gemeinderat einen Rahmenkredit in Höhe von 20 Millionen Franken beantragt. Laut einer Mitteilung soll der Kredit für den Ausbau von freistehenden Grossbatteriespeichern des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich (ewz) dienen.

    Die eigenständig betriebenen Anlagen dienen dem Speichern grosser Energiemengen, wie sie zum Beispiel von erneuerbaren Quellen wie Solar- oder Windenergie erzeugt werden. Zusätzlich zu den bestehenden Kraftwerken können die Grossspeicher in Spitzenzeiten Energie in das Netz einspeisen und somit einen Beitrag zur Stabilität des Energiesystems und zur Versorgungssicherheit liefern. Insbesondere unter den Anforderungen einer zunehmende Elektrifizierung, wie etwa die Umstellung auf Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen, kann hier ein wichtiger Beitrag geleistet werden.

    Wie es in der Mitteilung weiter heisst, kann der Stadtrat innerhalb dieses Rahmenkredites Projekte des ewz eigenständig bewilligen und damit Entscheidungswege deutlich verkürzen. Für das ewz bedeutete dies, mit dem zügigen Abwickeln auch grösserer Projekte in wettbewerbsintensiven Geschäftsfeldern konkurrenzfähig zu bleiben.

  • Wachstumskurs für solarbetriebene Gewächshäuser

    Wachstumskurs für solarbetriebene Gewächshäuser

    Voltiris hat für die Stromversorgung und Elektrifizierung von High-Tech-Gewächshäusern in einer Startkapitalrunde 4,8 Millionen Franken erhalten. Angeführt wurde die Runde von der Zürcher Risikokapitalgesellschaft Equity Pitcher und 3M Ventures, dem Risikokapitalarm der in St. Paul im US-Bundesstaat Minnesota ansässigen 3M Company. Beteiligt haben sich auch der ClimateTech-Wagniskapitalfonds Satgana aus Luxemburg und mehrere Family Offices.

    Wie es in einer Mitteilung von Voltiris heisst, werden die frischen Mittel «die gross angelegte Kommerzialisierung und weitere Leistungsoptimierung der firmeneigenen Spektralfiltertechnologie beschleunigen und die Rendite für Landwirte in Zeiten steigern, in denen Energieunabhängigkeit und Dekarbonisierung wertvoller sind denn je».

    Derzeit, so Voltiris-Mitgründer und -CEO Nicolas Weber, dehnt die Firma ihre Präsenz «in wichtigen europäischen Märkten wie Frankreich, Niederlande, Belgien und der Schweiz aus. Wir freuen uns auch darauf, unseren technologischen Vorsprung weiter auszubauen und solarbetriebene Gewächshäuser zu einem Eckpfeiler der nachhaltigen Landwirtschaft zu machen.» Ausserdem werde das Unternehmen sein Team in der Schweiz und den Niederlanden erweitern.

    In den vergangenen zwei Jahren ging Voltiris zwölf kommerzielle Projekte mit renommierten Erzeugern in Europa ein, schloss Partnerschaften mit Energieversorgern wie Elektra Baselland und Romande Energie und erhielt mehrere Branchenauszeichnungen. So gewann Voltiris mit Partnern Ende 2024 etwa die Greenhouse of the Future pitch Competition und war im vergangenen Jahr unter den Top 100 Swiss Startups.

  • ABB investiert 500 Millionen Euro in Elektrifizierung

    ABB investiert 500 Millionen Euro in Elektrifizierung

    ABB und die Europäische Investitionsbank (EIB) haben eine Finanzierungsvereinbarung für ein Darlehen in Höhe von 500 Millionen Euro unterzeichnet, informiert ABB in einer Mitteilung. Das Zürcher Technologieunternehmen will die Mittel für die Entwicklung halbleiterbasierter Leistungsschalter, umweltfreundliche Schaltanlagen und Technologien für die Verbesserung von Effizienz und Automation bei Gebäuden nutzen. Die Gelder sollen in entsprechende Forschung von ABB in der Schweiz, Deutschland, Italien, der Tschechischen Republik, Finnland, Norwegen, Polen und anderen europäischen Ländern fliessen.

    „Die Elektrifizierung ist entscheidend im Kampf gegen den Klimawandel“, wird EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle in der Mitteilung zitiert. „Mit unserem Darlehen an ABB unterstützen wir ein Unternehmen, das auf eine lange Tradition der Entwicklung von elektrischen Produkten zurückblickt und mit grossem Engagement praktische Lösungen fördert, welche die europäische Wirtschaft grüner machen.“

    Die neuen Stromverteilungslösungen sind für die Anwendung beispielsweise in Zweckbauten, Industriebetrieben und Mikronetzen gedacht. Entwicklung und Kommerzialisierung von Technologien haben in der Wachstumsstrategie von ABB einen hohen Stellenwert. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen rund 1,67 Milliarden Dollar beziehungsweise rund 4 Prozent seines konsolidierten Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert.

  • Juice Technology und Athlon elektrifizieren Fuhrparks

    Juice Technology und Athlon elektrifizieren Fuhrparks

    Die Juice Technology AG und die Athlon Germany GmbH treiben die Elektrifizierung von Autoflotten voran. Der Hersteller von Ladestationen und -software mit Sitz in Cham und der Düsseldorfer Leasinganbieter und Flottenmanager haben gemeinsam eine mobile Ladestation entwickelt. Sie soll das Aufladen von Dienstfahrzeugen in unterschiedlichen Situationen so bequem wie möglich machen.

    Mit dem Juice Booster 2 könnten alle Anwendungsbereiche abgedeckt werden, erklärt der Gründer und CEO von Juice Technology, Christoph Erni, in einer Medienmitteilung: als montierte Wallbox, als mobile Ladestation und als Typ 2-Ladekabel für öffentliche Ladestationen. „Speziell für Aussendienstmitarbeiter, Vertrieb und Transportdienstleistungen, die durch überregionale Einsatzgebiete meist weite Strecken zurücklegen und nicht jeden Abend zu Hause oder im Unternehmen laden können, stellt der Juice Booster 2 die optimale Lademöglichkeit dar“, wird André Girnus, Geschäftsführer von Athlon Germany, an selber Stelle zitiert. „Mit Juice Technology haben wir einen innovativen Partner gefunden, um unsere Kunden bestmöglich auszustatten.“

    Das Ladegerät ist mit allen Elektroautos mit Typ 1- und Typ 2-Anschluss kompatibel. Die integrierte Gleich- und Wechselstrom-Fehlererkennung löst laut Unternehmensangaben effektiv bei dem vorgeschriebenen Wert aus. Dadurch benötige die Zuleitung keinen zusätzlichen teuren FI-B-Schutzschalter. Mit einer Kabellänge von fünf Metern und einem diebstahlsicheren Adapterschloss könne das Elektroauto für den Ladevorgang flexibel geparkt werden.

    Zudem sei der vom TÜV zertifizierte Juice Booster 2 weltweit die erste mobile Ladestation mit bis zu 22 Kilowatt, die der aktuell gültigen Norm IEC 62752 entspricht und das ein- bis dreiphasige Laden von E-Fahrzeugen mit bis zu 32 Ampère ermöglicht. Das mobile Ladegerät eigne sich auch ideal für den internationalen Einsatz.