Schlagwort: elektrizität

  • STRABAG baut Werkleitungen in Arbon

    STRABAG baut Werkleitungen in Arbon

    Das in Schlieren ansässige Bauunternehmen STRABAG AG baut laut einer Mitteilung neue unterirdische Leitungen in Arbon. Die Werkleitungen der Amriswiler- und Egnacherstrasse in Arbon befanden sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand, heisst es in der Firmenmitteilung. Diese Werkleitungen für Wasser, Elektrizität, Gas und die Datenkabel der Swisscom werden von Grund auf erneuert. Im Zuge der Arbeiten entstehe zudem ein neuer Regenabwasserkanal.

    Das Projekt zeichne sich durch die Zusammenarbeit von Gemeinde und Versorgungsunternehmen aus, heisst es von STRABAG. Die Baukosten werden gemeinsam getragen.

    Die letzte Sanierung der Werkleitungen liegt laut STRABAG Jahrzehnte zurück. Bei den Arbeiten seien deshalb Überraschungen programmiert gewesen. So mussten die Mitarbeitenden beispielsweise Starkstromleitungen händisch freilegen. Bei dem Vorgang hätte ein Fehler zur Stromabschaltung in der gesamten Umgebung geführt.

    Gleichzeitig galt es, Verkehrsfluss und die Interessen von Anwohnenden im Blick zu behalten. Besonders heikel war ein Knotenpunkt zu einem Landmaschinenpark, weil es dort keine Umleitungsmöglichkeit gab. Doch das Team von Ivo Schlappritzi fand eine Lösung und eine vollständige Sperrung konnte vermieden werden, ohne die Bauarbeiten zu verzögern.

    «Die Herausforderungen auf dieser Baustelle konnten wir dank sorgfältiger Planung und in enger Zusammenarbeit mit der Innoplan Bauingenieure AG erfolgreich meistern. Gemeinsam im Team haben wir dafür gesorgt, dass die neuen Werkleitungen planmässig im Herbst 2025 an die Gemeinde Arbon übergeben werden können», wird Schlappritzi zitiert, STRABAG-Bauführer für Tiefbau und Strassenbau im Bereich Mittelland.

    Innoplan Bauingenieure AG ist ein Ingenieursbüro für Hoch- und Tiefbau mit Sitz in Arbon.

  • Sinkende Strompreise 2025

    Sinkende Strompreise 2025

    Die Eidgenössische Elektrizitätskommission hat ihre Berechnungen für die Stromtarife 2025 veröffentlicht. Ein typischer Schweizer Haushalt mit einem Verbrauch von 4.500 kWh wird im kommenden Jahr 29 Rappen pro Kilowattstunde zahlen, was einer Reduktion von 3.14 Rp./kWh im Vergleich zu 2024 entspricht. Diese Preissenkung führt zu einer jährlichen Ersparnis von 141 Franken und senkt die Stromrechnung auf insgesamt 1.305 Franken.

    Die Reduktionen betreffen sowohl die Netzkosten als auch die Energietarife. Während die Netzkosten für einen typischen Haushalt um 4 Prozent von 12.71 Rp./kWh auf 12.18 Rp./kWh sinken, fallen die Energietarife um 12 Prozent auf 13.7 Rp./kWh. Unverändert bleiben die Abgaben an die Gemeinwesen (1 Rp./kWh) sowie der Netzzuschlag (2.3 Rp./kWh). Für kleine und mittlere Unternehmen zeichnen sich ähnliche Entlastungen ab.

    Schwankende Preise je nach Netzbetreiber
    Die Stromtarife variieren je nach Netzbetreiber stark. Dies liegt hauptsächlich an Unterschieden in der Eigenproduktion und den Beschaffungsstrategien. Einige Netzbetreiber, die stärker auf langfristige Beschaffung setzen, können kurzfristige Preisschwankungen besser ausgleichen, tragen aber über längere Zeit höhere Kosten. Die Unterschiede in den Energiebeschaffungsstrategien führen zu erheblichen Preisunterschieden zwischen den Regionen.

    Gründe für die Preissenkungen
    Die stabileren Stromgrosshandelspreise sind einer der Hauptgründe für die Entspannung der Tarife. Nach den erheblichen Preissteigerungen in den Jahren 2023 und 2024 notieren die Großhandelspreise derzeit bei etwa 90 EUR/MWh, was einen Rückgang gegenüber den 150 EUR/MWh des Vorjahres darstellt. Diese Marktentspannung wird sich nun schrittweise auf die Energietarife auswirken.

    Ein weiterer Faktor ist die Reduktion der Kosten für die Winterreserve. Während diese im Jahr 2024 noch bei 1.2 Rp./kWh lagen, sinken sie 2025 auf 0.23 Rp./kWh. Die Kapitalverzinsung für das Netz, der sogenannte WACC, ist ebenfalls leicht gesunken, was sich ebenfalls kostensenkend auswirkt.

    Beschaffungsstrategien und Eigenproduktion als Schlüssel
    Die Tarife in der Grundversorgung werden stark durch das Produktions- und Beschaffungsportfolio der Energieversorger beeinflusst. Eigenproduktion und der Zeitpunkt der Strombeschaffung sind dabei entscheidende Faktoren. Netzbetreiber, die ihre Beschaffungsstrategien über längere Zeiträume streuen, können Preisschwankungen am Grosshandelsmarkt besser abfedern. Die Höhe der Eigenproduktion beeinflusst dabei ebenfalls die Gestehungskosten, die teilweise unter den Marktpreisen lagen.

    Die Netzkosten bleiben jedoch aufgrund der hohen Marktpreise weiterhin relativ hoch, da sie auch von strompreisabhängigen Komponenten wie Wirkverlusten und Systemdienstleistungen (SDL) betroffen sind. Swissgrid stellt diese SDL für die kurzfristige Stabilität des Systems bereit und gibt die Kosten an die Netzbetreiber weiter, die diese wiederum den Endverbrauchern in Rechnung stellen.

    Transparenz für Verbraucher
    Die ElCom hat die Stromtarife 2025 für alle Gemeinden und Netzbetreiber veröffentlicht. Diese sind ab sofort auf der Webseite www.strompreis.elcom.admin.ch einsehbar und bieten Verbrauchern die Möglichkeit, die Tarife zu vergleichen und sich über die Entwicklung der Strompreise zu informieren.

  • CKW aktiviert Mindestvergütung für Solarstrom

    CKW aktiviert Mindestvergütung für Solarstrom

    CKW will Betreibende von kleinen Solaranlagen vor sehr tiefen Marktpreisen insbesondere im Sommer schützen und sie bei der Amortisation der Anlage unterstützen. Dazu wendet die Axpo-Tochter bereits ab der Abrechnung für das zweite Quartal 2024 die vom Bund geplante Mindestvergütung für Solarstrom an, informiert CKW in einer Mitteilung. Hier sollen Betreibende von Solaranlagen bis 150 Kilowatt Leistung voraussichtlich ab Anfang 2025 einen Mindestpreis für ihren Solarstrom erhalten, falls der vom Bundesamt für Energie festgelegte Referenzmarktpreis besonders tief ausfällt.

    Bei der Höhe der aktuell gezahlten Mindestvergütung orientiert sich CKW am Verordnungsentwurf. Er sieht je nach Grösse der Anlage unterschiedliche Mindestvergütungen pro Kilowattstunde vor. Zusätzlich erwirbt die Luzerner Energiedienstleisterin auf freiwilliger Basis auch den Herkunftsnachweis des Solarstroms. Er beträgt für kleine Solaranlagen 2 Rappen pro Kilowattstunde und für Anlagen ab 100 Kilowatt Leistung 1 Rappen pro Kilowattstunde.

    In der Mitteilung rät CKW den Betreibenden von Photovoltaikanlagen zudem zur Optimierung des Eigenverbrauchs. Er lohne sich insbesondere in Phasen mit tiefen Rückvergütungen. Für die Optimierung des Eigenverbrauchs biete sich neben eigenen Energiemanagementlösungen und Batteriespeichern auch der Zusammenschluss mit Nachbarn an, schreibt die CKW. Mit dem am 9. Juli von der Stimmbevölkerung gutgeheissenen neuen Stromgesetz werden zudem weitere Optionen wie die Bildung lokaler Elektrizitätsgemeinschaften oder virtuelle Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch möglich.

  • Neues Leitungskatasterportal schafft Transparenz und Mehrwert im Bauwesen

    Neues Leitungskatasterportal schafft Transparenz und Mehrwert im Bauwesen

    Zürich hat ein neues, fortschrittliches System zur Visualisierung von Infrastrukturnetzwerken eingeführt. Der Leitungskataster des Kantons Zürich bietet eine vollständige Darstellung aller ober- und unterirdischen Leitungen, die für Wasser, Abwasser, Elektrizität, Fernwärme, Gas und Kommunikation zuständig sind. Durch die Zentralisierung dieser Daten in einem einzigen Auskunftssystem wird der Zugriff auf relevante Informationen für Planungs-, Bau- und Wartungsarbeiten erheblich erleichtert.

    Vereinfachter Informationszugriff
    Bisher mussten Interessenten Informationen zu Leitungen individuell bei den jeweiligen Eigentümern oder Betreibern einholen – ein zeitaufwendiges Verfahren. Mit dem neuen Leitungskatasterportal bietet der Kanton Zürich nun eine zentrale Anlaufstelle, die es Nutzern ermöglicht, schnell und einfach auf diese wichtigen Daten zuzugreifen. Über 500 im Kanton tätige Werke aktualisieren ihre Daten regelmässig in diesem System, wodurch die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Informationen gewährleistet wird.

    Breites Anwendungsspektrum
    Das Portal dient einer Vielzahl von Nutzern, darunter öffentliche Verwaltungen, Bauunternehmen, Rettungs- und Sicherheitsdienste sowie Privatpersonen. Die präzisen Informationen über Art und Lage der Leitungen verbessern die Planungssicherheit für Bauvorhaben und erleichtern den Unterhalt sowie die Erweiterung bestehender Infrastrukturen. Obwohl das Portal nicht für die unmittelbare Planung von Grabarbeiten genutzt werden soll, trägt es zur erheblichen Reduzierung von Schadensrisiken bei, indem es eine klare Dokumentation der Leitungsverläufe bietet.

    Einfache Bedienung und Zugang zu Daten
    Die Nutzung des Leitungskatasterportals ist benutzerfreundlich gestaltet. Anwender können nach Gemeinden, Parzellen oder Strassen suchen und das interessierende Medium auswählen. Auf der digitalen Karte werden dann die entsprechenden Leitungen angezeigt. Die Daten sind leicht zugänglich und in gängigen Formaten verfügbar. Zudem werden zusätzliche Informationen wie Eigentümerschaft und Kontaktdaten der betreffenden Werke bereitgestellt.

    Das Portal ist erreichbar unter: https://leitungskataster.zh.ch. Eine vorherige Registrierung ist für die Nutzung erforderlich.

  • EWN verzichtet auf alpine Solaranlagen

    EWN verzichtet auf alpine Solaranlagen

    Das Kantonale Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) hat in seinem Versorgungsgebiet insgesamt sechs Standorte auf eine Eignung für den Bau alpiner Solaranlagen geprüft. Zwei Standorte wurden in einem ersten Schritt als grundsätzlich geeignet beurteilt.

    Umfassende Abklärungen hätten aber ergeben, dass die Steilheit des Geländes an beiden Standorten besondere Herausforderungen an den Bau und die Finanzierung der Anlagen stelle, schreibt EWN in einer Mitteilung. EWN verweist auf den Druck des Schnees, Lawinen, Rutschprozesse und mögliche Steinschläge. Mögliche Schutzmassnahmen wären so teuer gewesen, dass die Anlagen nicht mehr wirtschaftlich gewesen wären.

    EWN verzichtet daher vorerst darauf, die beiden Projekte weiterzuverfolgen. Sollten sich die Rahmenbedingungen ändern, könnten sie wieder aktiviert werden.

    EWN betreibt unter anderem das Wasserkraftwerk Dallenwil und eine Solaranlage auf dem Länderpark Stans. Ausserdem ist es an der Repartner Produktions AG beteiligt, einer Gemeinschaftsfirma von Repower und anderen regionalen Energieversorgern zur gemeinsamen Beteiligung an Projekten der erneuerbaren Energie.

  • ABB investiert 500 Millionen Euro in Elektrifizierung

    ABB investiert 500 Millionen Euro in Elektrifizierung

    ABB und die Europäische Investitionsbank (EIB) haben eine Finanzierungsvereinbarung für ein Darlehen in Höhe von 500 Millionen Euro unterzeichnet, informiert ABB in einer Mitteilung. Das Zürcher Technologieunternehmen will die Mittel für die Entwicklung halbleiterbasierter Leistungsschalter, umweltfreundliche Schaltanlagen und Technologien für die Verbesserung von Effizienz und Automation bei Gebäuden nutzen. Die Gelder sollen in entsprechende Forschung von ABB in der Schweiz, Deutschland, Italien, der Tschechischen Republik, Finnland, Norwegen, Polen und anderen europäischen Ländern fliessen.

    „Die Elektrifizierung ist entscheidend im Kampf gegen den Klimawandel“, wird EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle in der Mitteilung zitiert. „Mit unserem Darlehen an ABB unterstützen wir ein Unternehmen, das auf eine lange Tradition der Entwicklung von elektrischen Produkten zurückblickt und mit grossem Engagement praktische Lösungen fördert, welche die europäische Wirtschaft grüner machen.“

    Die neuen Stromverteilungslösungen sind für die Anwendung beispielsweise in Zweckbauten, Industriebetrieben und Mikronetzen gedacht. Entwicklung und Kommerzialisierung von Technologien haben in der Wachstumsstrategie von ABB einen hohen Stellenwert. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen rund 1,67 Milliarden Dollar beziehungsweise rund 4 Prozent seines konsolidierten Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert.

  • Energie Wasser Bern tauscht 40‘000 Stromzähler aus

    Energie Wasser Bern tauscht 40‘000 Stromzähler aus

    Der Energieversorger Energie Wasser Bern (ewb) hat kürzlich den 40‘000. Smart Meter in Betrieb genommen. Damit schreitet die Digitalisierung der Stromversorgung termingerecht voran, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach will ewb alle analogen Stromzähler bis Ende 2025 durch digitale Messgeräte ersetzen. Dadurch entfällt das Ablesen. Die Daten werden dann digital, verschlüsselt und automatisiert auf 15 Minuten genau an die Netzbetreiberin übermittelt. Bis 2027 müssen alle herkömmlichen Geräte ersetzt sein. Nach Unternehmensangaben will ewb das schon früher schaffen.

    Die Smart Meter ermöglichen ein besseres Haushalten mit Elektrizität, indem sie den Stromverbrauch detailliert dokumentieren. Sie zeigen beispielsweise an, zu welchen Zeiten der Stromverbrauch besonders hoch ist und wie er sich im Laufe der Zeit entwickelt. Dadurch können Kunden und Kundinnen gezielt eingreifen und zum Beispiel den Standby-Modus ihrer Geräte ausschalten, sparsamere Geräte anschaffen und die Nutzungsdauer anpassen.

    Digitale und intelligente Messsysteme sind wichtiger Bestandteil der Energiestrategie 2050 des Bundes. „Energie Wasser Bern leistet mit der raschen und flächendeckenden Installation der Smart Meter einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Energiezukunft“, heisst es in der Medienmitteilung.

  • Kanton Schaffhausen stockt Anteil an Kantonswerk auf

    Kanton Schaffhausen stockt Anteil an Kantonswerk auf

    Der Kanton Schaffhausen kauft seinem Elektrizitätswerk einen vorübergehend in Eigenbesitz gehaltenen Anteil von 10 Prozent ab, informiert die Kantonsverwaltung in einer Mitteilung. Die Aktien waren vor drei Jahren vom Kanton an das EKS veräussert worden, als der Kanton einen Anteil von insgesamt 25 Prozent am EKS von der Axpo Holding übernommen hatte. Die übrigen 15 Prozent hatte der Kanton damals an die Thurgauer EKT Holding AG (EKT) verkauft.

    Für die Übernahme des Aktienpakets hatte der Kanton der Axpo 2017 insgesamt 53 Millionen Franken bezahlt. Sie waren durch den Weiterverkauf von 10 Prozent an das EKS zum Preis von 21,2 Millionen Franken und den Weiterverkauf von 15 Prozent an die EKT zum Preis von 31,8 Millionen Franken wieder eingespielt worden.

    Im Januar vergangenen Jahres habe der Kanton im Zuge seiner Eignerstrategie einen Rückkauf der vom EKS gehaltenen Aktien geprüft, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Das EKS habe nie beabsichtigt, die Aktien langfristig selbst zu halten, heisst es dort. Als Kaufpreis haben die beiden Partner den bereits bei der Transaktion vor drei Jahren gezahlten Preis von 21,2 Millionen Franken vereinbart.

    Nach der Transaktion wird der Kanton einen Anteil von 85 Prozent an seinem Kantonswerk halten. Die übrigen 15 Prozent am EKS sollen im Besitz der EKT verbleiben. Die sei „insbesondere mit Blick auf das Synergiepotential im Netzbereich sowohl vom Regierungsrat des Kantons Schaffhausen als auch vom Regierungsrat des Kantons Thurgau sowie den Verwaltungsräten von EKS und EKT“ begrüsst worden, schreibt die Kantonsverwaltung.

  • LafargeHolcim verstärkt Anstrengungen für Klimaziele

    LafargeHolcim verstärkt Anstrengungen für Klimaziele

    Als erster global aktiver Baustoffkonzern habe LafargeHolcim sich zu wissenschaftlich fundierten Zielen bei der Reduktion seines CO2-Fussabdrucks verpflichtet, erläutert der Zuger Zementriese in einer Mitteilung. Konkret wird LafargeHolcim sich an der Kampagne der Science-Based Targets Initiative (SBTi) beteiligen. Sie verfolgt das Ziel, Unternehmen zu wissenschaftlich fundierten, messbaren Zielsetzungen zu motivieren, mit denen das Klimaziel der Beschränkung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius eingehalten werden kann.

    Im Rahmen der Kampagne werde LafargeHolcim die CO2-Emissionen pro Tonne zementartiger Baustoffe auf 475 Kilogramm senken, erläutert das Unternehmen in der Mitteilung. Des Weiteren will der Zuger Baustoffkonzern den Einsatz von kohlenstoffarmen und CO2-neutralen Baustoffen stärken. Zudem soll der Fussabdruck des Unternehmens durch die Steigerung der Wiederverwendung und Wiederverwertung von Abfällen und Nebenprodukten verkleinert werden. Insgesamt will LafargeHolcim die direkten Treibhausgasemissionen und die CO2-Emissionen aus zugekaufter Elektrizität bis 2030 gegenüber 2018 um über 20 Prozent senken.

    „Als weltgrösster Zementhersteller übernehmen wir eine Schlüsselrolle, um die Herausforderungen der heutigen Klimakrise zu bewältigen“, wird Magali Anderson, Chief Sustainability Officer von LafargeHolcim, in der Mitteilung zitiert. „Auf unserem Weg zu einem ,Net-Zero‘-Unternehmen sind wir nicht nur Teil der Lösung, sondern wir unterstützen auch unsere Kunden dabei, ihre Ziele in der Reduktion von Kohlenstoffen zu erreichen.“

  • EKS steigert Gewinn

    EKS steigert Gewinn

    Wegen der Corona-Krise musste die Generalversammlung der EKS AG in sehr kleinem Rahmen gehalten werden. Der stolzen Präsentation eines erfolgreichen Abschlusses des Geschäftsjahres 2019 mit einem guten Finanzergebnis durch den Verwaltungsrat tat dies keinen Abbruch. Mit 90 Millionen Franken erreiche laut Medienmitteilung die Konzerngesamtleistung wieder das Vorjahresniveau. Deutlich gestiegen ist laut Geschäftsbericht der Gewinn. Das Konzernergebnis stieg von 6,5 Millionen Franken im Jahr zuvor auf 10 Millionen Franken. An Dividenden werden 5,4 Millionen Franken ausgeschüttet (ein Plus gegenüber 5,1 Millionen im Vorjahr). Der Kanton Schaffhausen hält 75 Prozent der Aktien an der EKS AG und erhält rund 4 Millionen Franken an Dividenden. An die EKT Holding mit einem Anteil von 15 Prozent der Aktien gehen 0,8 Millionen Franken. An Ertragssteuern zahlt EKS 2,2 Millionen Franken an Kanton und Bund.

    Sämtliche Anträge des Verwaltungsrats wurden von der Generalversammlung genehmigt, die damit einer Empfehlung der Geschäftsprüfungskommission folgte. Für ein Jahr im Amt bestätigt wurde Martin Kessler als Präsident des Verwaltungsrats. Er wird zum Jahresbeginn 2021 als Regierungsvertreter dem Verwaltungsrat als einfaches Mitglied angehören. „Die EKS AG ist für den Kanton ein systemrelevantes und politisch wichtiges Unternehmen, weshalb es gute Gründe für den Verbleib des Bau- und Energiedirektors im Verwaltungsrat gibt“, sagt Vize-Präsident Hannes Germann zu der bald beginnenden Suche zur Besetzung der Position des Verwaltungsratspräsidenten.