Schlagwort: Elektroautos

  • Schwindendes Interesse an Elektroautos in der Schweiz

    Schwindendes Interesse an Elektroautos in der Schweiz

    AXA Schweiz warnt auf Basis der Ergebnisse des dritten AXA Mobilitätstachos davor, dass ein schwindendes Interesse an Elektroautos die Mobilitätswende gefährden könnte. Laut einer Mitteilung des Versicherungsunternehmens mit Hauptsitz in Winterthur geben die Zahlen generell Anlass dazu, von einer Trendwende für den Automobilmarkt zu sprechen: Zwischen 2023 und 2025 ist der Anteil derjenigen, die einen Autokauf planen, um 12 Prozent auf 34 Prozent gestiegen. Gleichzeitig kommt nur für 24 Prozent ein Elektroauto in Frage; 2023 war dies für 34 Prozent eine Option. Die zugrundeliegende repräsentative Umfrage wurde im Mai 2025 in Kooperation mit dem Forschungsinstitut Sotomo in Zürich durchgeführt.

    Elektromobilität wird gemäss der Studie heute von 30 Prozent der Befragten abgelehnt, 25 Prozent waren es 2023. Die wachsenden Vorbehalte beziehen sich auf die Reichweite, den Preis und die Lademöglichkeiten. Dabei bleibt laut der Mitteilung auch der Occasionsmarkt für E-Autos weiterhin hinter demjenigen für Verbrenner zurück. Gründe hierfür seien Bedenken in Bezug auf den Batteriezustand und die schnelle technologische Entwicklung. Parallel dazu ist das Ansehen von Elektroautos im vergangenen Jahr um 9 Prozent gesunken. „Trotz dieser offensichtlichen Durchsetzungsschwierigkeiten von Elektroautos befürwortet weiterhin nur eine Minderheit von 38 Prozent eine stärkere politische Förderung der Antriebstechnologie“, wird Sotomo-Leiter Michael Hermann zitiert.

    Unabhängig von der Antriebstechnologie beobachtet die AXA im Zuge des Aufschwungs für den Automobilmarkt, dass deutsche Fabrikate unangefochten an der Spitze stehen; chinesische, insbesondere BYD, holen auf. Elektroautos aus den USA verlieren an Beliebtheit.

    Abgefragt wurde auch, wie die Bevölkerung zum autonomen Fahren steht: Hier herrscht Skepsis, hauptsächlich wegen Sicherheitsbedenken und möglicher Cyberangriffe. Die Mehrheit der Autobesitzenden sorge sich um den Missbrauch ihrer Fahrzeugdaten, heisst es.

  • Parlament stimmt CO2-Gesetz deutlich zu

    Parlament stimmt CO2-Gesetz deutlich zu

    Das revidierte CO2-Gesetz hat in der Schlussabstimmung im Parlament deutliche Zustimmung erzielt. Der Ständerat nahm es mit 42 Stimmen gegen eine Stimme bei einer Enthaltung an. Der Nationalrat nahm es mit 122 zu 42 Stimmen bei 27 Enthaltungen an.

    Damit ist klar, wie die Schweiz aus der Sicht des Parlaments ihren CO2-Ausstoss bis 2030 im Vergleich zu 1990 halbieren soll. Der Grossteil der Reduktion soll im Inland erzielt werden.  Allerdings hat das Parlament entgegen dem Wunsch des Nationalrates keine festen Inlandreduktionen vereinbart. Diese müssen nun vom Bundesrat festgelegt werden. Auch Basisinstallationen für die Ladeinfrastruktur von Elektroautos sollen nicht vom Bund gefördert werden. Die CO2-Abgabe bleibt wie bisher bei 120 Franken pro Tonne. Neue Abgaben werden nicht eingeführt, anders als bei der 2021 gescheiterten Vorgängervorlage, die eine Flugticketabgabe vorsah. Allerdings soll Flugbenzin künftig erneuerbarer Treibstoff beigemischt werden.

    Economiesuisse begrüsst das Gesetz als „wirksam und vernünftig“. Es zeige, „wie mehrheitsfähige und wirksame Klimapolitik auch ohne Symbolpolitik und unrealistische Forderungen geht“, schreibt der Wirtschaftsdachverband in einer Mitteilung. Die Gefahr eines Referendums sei gebannt, komme es dennoch, so habe es an der Urne kaum Chancen.

    Anders swisscleantech. „Das Resultat ist enttäuschend“, schreibt der Energiewendeverband. Angesichts des fehlenden Inlandziels und der stagnierenden Lenkungsabgaben sei klar, dass die Schweiz ihr Halbierungsziel bis 2030 nur mit vielen Auslandkompensationen erreichen könne.

  • Der Traum vom Einfamilienhaus auf dem Land bleibt immer öfter ein Traum

    Der Traum vom Einfamilienhaus auf dem Land bleibt immer öfter ein Traum

    Das Einfamilienhaus erweist sich einmal mehr als Wohntraum Nummer 1 in der Schweiz. Bei Personen im Alter von 25 bis 30 Jahren ist der Wert mit 64 Prozent am höchsten. Stehen soll es auf dem Land. Ländliche Gegenden bleiben mit 48 Prozent Zustimmung auch in diesem Jahr die bevorzugte Wohnumgebung. 90 Prozent der Menschen, die auf dem Land leben, wollen auch in Zukunft dortbleiben. Bei der Stadtbevölkerung zeigt sich ein anderes Bild: Nur 65 Prozent der Befragten erachten die aktuelle Wohnumgebung als den bevorzugten Wohnort. Finanzielle Gründe sind die am meisten genannte Hürde (40%), die gegen einen Umzug spricht. Der Arbeitsweg bleibt trotz vermehrtem Home-Office der zweitwichtigste Hinderungsgrund.

    Kosten und Aussenbereich dominieren bei der Wahl eines Zuhauses – nicht das Home-Office
    Wichtigstes Kriterium bei der Wahl einer Wohnung resp. eines Hauses bleiben die Wohnkosten, gefolgt vom Aussenbereich. Neu abgefragte Kriterien wie das separate Zimmer für Home-Office oder ökologische Faktoren werden kaum als entscheidend genannt, aber von rund der Hälfte der Befragten zumindest als wichtiges Kriterium angesehen. Eine Lademöglichkeit fürs E-Auto, Service-Dienst-leistungen oder Luxuseinrichtung spielen bei der Wahl eines Zuhauses kaum eine Rolle.
    Bezüglich der Lage soll die Traumimmobilie ruhig (66%) und naturnah (66%) stehen. Zudem ist eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr (51%) gefragt. Hier hat sich im Vergleich zum Vorjahr wenig verändert. Die Nachbarschaft wird von 41 Prozent der Befragten als besonders wichtig angegeben und liegt damit neu auf Rang 4 – zwei Plätze höher als letztes Jahr. Und auch die Nähe zur medizinischen Versorgung gewinnt einen Platz auf Kosten der Nähe zur Kinderbetreuungsstätte oder der Schule.

    Traum vom Eigenheim ungebrochen, scheitert aber meist an Angebot und Finanzierung
    Knapp die Hälfte der Befragten (46%) träumt von einer (weiteren) eigenen Wohnimmobilie. Dabei hat sich der Wunsch bei den jüngeren Befragten im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verstärkt. Besonders ausgeprägt ist er nach wie vor bei der heutigen Mieterschaft: 62 Prozent träumen davon, ein Eigenheim zu kaufen. Schwierigkeiten bereiten das knappe Angebot (58%) und die hohen Preise (49%). Hinzu kommen strenge Finanzierungskriterien, welche einer Überhitzung des Immobilienmarktes vorbeugen sollen, aber zunehmend in Kritik geraten. 50 Prozent der Befragten beurteilen die geltenden Kriterien als nicht mehr der heutigen Realität entsprechend und sagen, dass der Kauf auch mit weniger Einkommen möglich sein sollte. «Die Immobilienpreise sind im Vergleich zu den Löhnen überdurchschnittlich gestiegen, was mit den starren Finanzierungsregeln dazu führt, dass sich mittlerweile Neukäufer ihre erste Immobilie erst mit 44 Jahren leisten können. Jüngeren Familien und Paaren wird das Wohneigentum dadurch unter anderem auch systembedingt verwehrt», so Martin Tschopp, CEO von MoneyPark.

    Landleben macht zufrieden, Eigentum noch zufriedener
    Glücklich ist, wer bereits ein Eigenheim hat. Zwei Drittel der Eigentümerinnen und Eigentümer geben an, sehr zufrieden zu sein, während es bei den Mieterinnen und Mietern nur ein Drittel ist. Die Zufriedenheit korreliert mit den Wohnkosten: Zwei Drittel der Eigentümerinnen und Eigentümer wenden weniger als 20 Prozent ihres Einkommens fürs Wohnen auf, während dies bei den Mieterinnen und Mietern nur für einen Drittel gilt. Die Auswertung zeigt zudem, dass Bewohnerinnen und Bewohner ländlicher Regionen eine signifikant höhere Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation (58% sind sehr zufrieden) aufweisen als Agglomerations- und Stadtbewohnerinnen und -bewohner (45% resp. 41%). Zudem fällt in der Deutschschweiz (53%) die Zufriedenheit deutlich höher aus als in der Westschweiz (40%) – mit Höchstwerten in der Ostschweiz (61%) und Tiefstwerten in der Genferseeregion (39%).

    Hohe Zufriedenzeit hält vom Verkauf ab
    Wer ein Eigenheim besitzt, möchte dieses auch gerne behalten. Nur drei Prozent der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer möchten ihre Immobilie in den nächsten drei Jahren verkaufen. Weitere 15 Prozent planen den Verkauf in vier bis acht Jahren. Ein Blick auf die Altersgruppen zeigt, dass insbesondere Eigentümerinnen und Eigentümer bis zum 40. Altersjahr (24%) und Pensionierte (23%) Verkaufsabsichten hegen. Was primär von einem Verkauf abhält, ist die Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation (73%). Auch der Wunsch, das Eigenheim in der Familie weiterzugeben (31%), die emotionale Verbundenheit (30%) und die Annahme, dass der Wert der Immobilie weiter steigen wird (16%), lassen die Befragten von einem Verkauf absehen.
    Über ein Drittel der Befragten (37%) würde eine geerbte Immobilie vermieten und ein weiteres knappes Drittel (29%) würde sie selbst bewohnen. Für einen Verkauf würde sich nur ein knappes Fünftel (19%) entscheiden. «Dass Immobilien eine attraktive Kapitalanlage darstellen, hat sich auch bei Privatpersonen herumgesprochen. Dass deshalb geerbte Liegenschaften oft vermietet und nicht verkauft werden, führt zu einer zusätzlichen Verknappung des Angebots an Wohneigentum», so Dr. Roman H. Bolliger, CEO von alaCasa.ch.

    Jede/r Zweite hat in den letzten beiden Jahren substanziell ins Eigenheim investiert
    Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie anfangs 2020 hat knapp die Hälfte der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer (47%) mehr als CHF 10’000.- ins Eigenheim investiert. Jede fünfte Investition (20%) stand unter dem Einfluss der Pandemie. Entweder wurde investiert, weil das Eigenheim wichtiger geworden ist, oder weil aufgrund der Corona-Einschränkungen Geld gespart und so ins Eigenheim investiert werden konnte. Dass das private Draussen wichtiger geworden ist, zeigen sowohl die getätigten wie auch die geplanten Investitionen deutlich: In keinen anderen Bereich wurde häufiger investiert als in den eigenen Garten respektive Aussenbereich (32%). Bäder (28%) und Küchen (27%) belegen die Plätze 2 und 3, dicht gefolgt von Maler- und Gipserarbeiten (26%) sowie neuen Bodenbelägen (25%). Und es geht weiter: 54 Prozent der Eigentümerinnen und Eigentümer planen in den nächsten drei Jahren substanziell in ihr Zuhause zu investieren. Die Bedeutung der Pandemie nimmt dabei ab: Nur für sieben Prozent der geplanten Investitionen ist sie der Auslöser. Dabei zeigt sich bei Solaranlagen eine starke Zunahme von 9 auf 17 Prozent. Auch Ladestationen für Elektroautos, Fassadenrenovationen, neue Fenster und Türen sowie Investitionen in Heizung, Lüftung und Klima werden vermehrt geplant.
    «Investitionen ins eigene Zuhause sind ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, weshalb der ganzheitliche Blick auf Eigenheim, Versicherung und Vorsorge so wichtig ist. Investitionen können den Wert einer Liegenschaft steigern oder einfach Freude machen. Im Fall von werterhaltenden Arbeiten lassen sich zudem Steuervorteile realisieren, da diese Kosten abzugsfähig sind. So oder so ist der investierte Betrag aber nicht mehr bar verfügbar. Das gilt es beispielsweise bei der Pensionsplanung zu bedenken. Und natürlich empfehlen wir nach jeder grösseren Investition, die Versicherung zu überprüfen – egal, ob bei einer Photovoltaik-Anlage oder bei einer neuen Gartenlaube», so Ralph Jeitziner, Leiter Vertrieb Schweiz, Helvetia Versicherungen.

    Grüne Hypotheken werden als attraktiv angesehen, aber es fehlt an Wissen
    Es bleibt abzuwarten, ob die aktuell vieldiskutierte Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu einem weiteren Investitionsschub in energetische Massnahmen führen wird. Heute profitieren nur sieben Prozent der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer von einer grünen Hypothek oder einem entsprechenden Abschlag bei den Hypothekarzinsen. Knapp ein Fünftel der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer (18%) weiss nicht, ob das Eigenheim die Kriterien für eine grüne Hypothek erfüllt. Nur elf Prozent geben an, dass sich ihre Immobilie qualifiziert. Von ihnen und von all jenen, die bereits eine grüne Hypothek haben, würden 63 Prozent bei einer Verlängerung (wiederum) eine grüne Hypothek wählen.

    Über die Wohntraumstudie
    Die Wohntraumstudie von MoneyPark, alaCasa und Helvetia Versicherungen ist die grösste unabhängige Untersuchung zur Zufriedenheit und zu den Wünschen der Schweizer Bevölkerung bezüglich ihrer Wohnsituation. Seit 2015 geht die Studie einmal im Jahr der Frage nach, wie die «Wohnträume» in der Schweiz konkret aussehen. Befragt wurden 1’001 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz mittels repräsentativer Online-Umfrage im Februar 2022.
    Die integrale Studie finden Sie unter www.moneypark.ch/wohntraumstudie

    Kontakt
    Medienanfragen:
    MoneyPark Medienstelle
    press@moneypark.ch
    044 200 75 65

    Über MoneyPark
    MoneyPark ist der führende Spezialist für Hypotheken und Immobilien in der Schweiz und beschäftigt über 300 Mitarbeitende. Das junge Fintech bietet mit der Kombination aus persönlicher Beratung und wegweisender Technologie umfassende und massgeschneiderte Hypotheken- und Immobilienlösungen. Dabei unterstützt MoneyPark seine Kundinnen und Kunden mit unabhängiger Expertise – von der Suche über die Finanzierung, während der Eigentumsphase und beim Verkauf von Immobilien. Für die Finanzierung hält MoneyPark mit Hypothekar- und Vorsorgeangeboten von mehr als 150 Anbietern, darunter Banken, Versicherungen und Pensionskassen, die grösste Finanzierungsauswahl an einem Ort bereit. Die unabhängige Beratung erfolgt entweder in einer der schweizweit mehr als 20 Filialen oder ortsunabhängig via Telefon oder online. Institutionellen Investoren bietet MoneyPark ganzheitliche Hypothekarlösungen dank einem Setup aus leistungsfähigem Vertrieb und effizienter Portfoliobewirtschaftung.

    Über alaCasa.ch
    alaCasa.ch ist ein unabhängiges Expertennetzwerk für Wohnimmobilien und engagiert sich seit über 20 Jahren für eine hohe Dienstleistungsqualität rund ums Wohneigentum. Partner von alaCasa.ch sind professionelle Immobilienexperten für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser. Sie zeichnen sich aus durch eine fundierte Ausbildung und eine langjährige Berufserfahrung. Dadurch können sie ihre Kunden kompetent und sicher bei Fragen rund um ihre Liegenschaft unterstützen. alaCasa-Partner sind unabhängig, etabliert und verfügen über eine tadellose Reputation.

    Über Helvetia
    Helvetia Versicherungen mit Sitz in St. Gallen hat sich seit 1858 zu einer erfolgreichen internationalen Versicherungsgruppe mit über 12 000 Mitarbeitenden und mehr als 7 Millionen Kundinnen und Kunden entwickelt. In der Schweiz ist Helvetia die führende Schweizer Allbranchenversicherung. Seit jeher ermöglicht sie ihren Kundinnen und Kunden, Chancen wahrzunehmen und Risiken einzugehen – Helvetia ist für sie da, wenn es darauf ankommt. Helvetia ist als beste Partnerin überall dort präsent, wo Absicherungsbedürfnisse entstehen, mit Versicherungs-, Vorsorge- und Anlagelösungen aus einer Hand sowie einfachen Produkten und Prozessen. Mit ImmoWorld bietet Helvetia ihren Kundinnen und Kunden eine umfassende Immobilienplattform kombiniert mit persönlicher Beratung in allen finanziellen Belangen rund um Suche, Kauf, Besitz und Verkauf eines Eigenheims. Dabei behalten die Expertinnen und Experten stets auch Versicherung und Vorsorge im Blick.

  • Regionalwerke AG Baden realisiert Bauprojekt an der Limmat

    Regionalwerke AG Baden realisiert Bauprojekt an der Limmat

    Das Projekt der Überbauung Limmergy im Obersiggenthaler Ortsteil Rieden kommt voran. Für das von der Regionalwerke AG Baden lancierte Bauvorhaben ist auf Beschluss des Gemeinderats Obersiggenthal im Februar das Mitwirkungsverfahren durchgeführt worden. Das ist am Montag abgeschlossen worden, sodass die Planung weitergeführt werden kann.

    Entstehen soll laut Mitteilung der Regionalwerke Baden dort an einem Südhang mit Flussanbindung eine „smarte“ Bebauung. Jeder Buchstabe steht dabei für eine der fünf Intentionen, die das zukunftsgerichtete Projekt verfolgen soll: S steht für Sozial, M für Minimal, A für Automatisch, R für Regional und T für Typologie – was im Fachjargon die Architektur bedeutet.

    Das Projekt solle Pioniercharakter für eine moderne und nachhaltige Überbauung haben und das Ziel der Energiestrategie 2050 erfüllen, mit Reduktion des Energieverbrauchs pro Person und Jahr, heisst es in der Darstellung zum Vorhaben. Über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes solle der CO2-Verbrauch so weit wie möglich reduziert und somit dem Netto-Null-Ziel der Schweizer Klimapolitik Rechnung getragen werden. Photovoltaikdächer sollen mehr Strom produzieren als die 40 Haushalte im Projekt verbrauchen.

    Damit sollen auch die beiden Elektroautos aufgeladen werden, die den Mietern zur Verfügung stehen werden und über eine App zu buchen sind. Gemeinsamkeit wird ohnehin in Limmergy grossgeschrieben, wie aus der Unternehmensangaben hervorgeht. So wird es eine Gemeinschaftsküche, einen Gemeinschaftsgarten mit Grillstelle und eine Werklobby geben.

  • VoltWALL gewinnt Boldbrain-Wettbewerb

    VoltWALL gewinnt Boldbrain-Wettbewerb

    Hauptgewinner der diesjährigen Boldbrain Startup Challenge ist laut einer Meldung von ticino online voltWALL. Das Jungunternehmen aus Lugano mit Niederlassungen in New York, Rom, Sydney und Tel Aviv hat ein modulares Energiespeichersystem namens xBlade entwickelt. Dessen Anwendungsgebiete reichen vom Aufladen von Elektroautos in der Garage bis hin zu industriellen Lösungen und Solarparks.

    Das Unternehmen habe die Jury des Tessiner Start-up-Wettbewerbs nicht zuletzt dadurch überzeugt, dass es Arbeitsplätze im Kanton schaffen werde, heisst es in einer Mitteilung auf startupticker.ch. Der erste Preis ist mit 40’000 Franken dotiert. Ausserdem vergibt die Universität der italienischen Schweiz an voltWALL ein Vollstipendium im Wert von 52’000 Franken. Darüber hinaus erhielt der Sieger auch einen der Sonderpreise des Boldbrain-Sponsors Hemargroup.

    Als Zweit- und Drittplatzierte gewannen die beiden Jungfirmen Finar Module Tech und 4Devices Medical jeweils 30’000 Franken. Finar entwickelte eine energiesparende LED-Lampe, die bereits von Osram und Henkel getestet wird. 4Devices baut medizinische Miniatur-Maschinen. Ihre erste ist ein Stent, der die Operation von Kindern mit Wasserkopf verbessern soll. Auf den Plätzen folgen die Start-ups WYTH und UNIVERSUS-OS, die je 10’000 Franken Preisgeld erhielten. UNIVERSUS-OS bekam auch den Publikumspreis.

    Die Boldbrain Startup Challenge wird von der Tessiner Innovationsagentur Fondazione Agire und dem Zentrum zur Förderung von Unternehmensgründungen der USI organisiert. Unterstützt wird der Wettbewerb vom Finanz- und Wirtschaftsministerium und der Tessiner Kantonalbank BancaStato.