Schlagwort: Elektromobilitaet

  • Elektrobus markiert neuen Abschnitt im regionalen Verkehr

    Elektrobus markiert neuen Abschnitt im regionalen Verkehr

    Die STI Bus AG mit Sitz in Thun hat ihren ersten Elektrobus in Betrieb genommen. Dieser wird laut einer Mitteilung seit dem 15. April in Grindelwald eingesetzt.

    Das Unternehmen hat sein Personal intensiv auf den Einstieg in die Elektromobilität vorbereitet. Das Personal wurde in die technischen Grundlagen, in die Hochvoltsysteme und in das energieeffiziente Fahren mit Elektrobussen eingeführt. Diese Schulungen werden kontinuierlich weitergeführt.

    Die STI Bus AG will noch in diesem Jahr in Grindelwald drei weitere Elektrobusse in Betrieb nehmen, in Thun zwei Elektrobusse. Bis November werden auch alle STI-Standorte für die Depotladung ausgerüstet. Im nächsten Jahr folgen 16 weitere Elektrobusse. Bis 2036 soll die gesamte Flotte mit über 100 Linienfahrzeugen elektrifiziert sein.

    „Der erste Elektrobus ist ein wichtiger Meilenstein – vor allem aber ein Versprechen“, wird Jürg Lehmann, Geschäftsführer der STI Service AG und Projektleiter E-Mobilität, in der Mitteilung zitiert. Das Unternehmen verspreche Mitarbeitenden, Fahrgästen und der Region, „Mobilität verantwortungsvoll weiterzuentwickeln“.

    Der Umstieg in die Elektromobilität zeigt laut Patrick Fankhauser, wie das Unternehmen die Mobilität der Zukunft gestalten wolle. „Die Elektromobilität ist eine bewusste Investition in die Umwelt und in die Lebensqualität unserer Region für heutige sowie künftige Generationen“, wird der Direktor der STI Holding AG zitiert.

  • Portfolioansatz treibt Elektromobilität in Wohnliegenschaften

    Portfolioansatz treibt Elektromobilität in Wohnliegenschaften

    Die im Dezember 2025 aus einer Fusion von Helvetia und Baloise hervorgegangene Versicherungsgesellschaft Helvetia Baloise Holding AG treibt laut einer Mitteilung die E-Mobilität gemeinsam mit ihrem Partner Energie 360° voran. Das zu 96 Prozent im Besitz der Stadt Zürich befindliche Energie- und E-Mobilitätsunternehmen hat in 13 Liegenschaften bereits über 150 Ladestationen übernommen, vorwiegend in der Westschweiz, im Mittelland und in Basel.

    Wie Reto Baschera, Leiter der Mobilitätsgruppe von Energie 360°, betont, erfolgt der Ausbau „bedarfsgerecht und orientiert sich an den Anforderungen der Mieterschaft“. Den Angaben zufolge befinden sich derzeit sechs weitere Objekte konkret in Planung, weitere sollen schrittweise folgen. Dabei liege der Fokus auf einem harmonisierten Portfolioansatz mit einer hardwareunabhängigen Abrechnungslösung, die unterschiedliche Gebäudetypen und Produktausprägungen berücksichtigt. Insgesamt verfügt Helvetia Baloise in der Schweiz über rund 845 Liegenschaften mit etwa 30’000 Wohnungen.

    „Für mich in der strategischen Beschaffung bei Helvetia Baloise war entscheidend, einen Partner zu finden, der Elektromobilität nicht als Einzelprodukt versteht, sondern als integrierten Bestandteil eines grossen Immobilienportfolios“, wird Karin Hauser von der Baloise Asset Management AG zitiert. „In der Zusammenarbeit mit Energie 360° schätzen wir insbesondere den strukturierten Ansatz, die verlässliche Umsetzung und die Fähigkeit, unterschiedliche Ausgangslagen in unseren Liegenschaften pragmatisch abzubilden.“

  • Schweiz Elektromobilität neu denkt

    Schweiz Elektromobilität neu denkt

    Das Prinzip ist vom Smartphone bekannt. Eine Senderspule überträgt ganz ohne Stecker, Energie per Magnetfeld an eine Empfängerspule. Beim Elektroauto bedeutet das, parkieren genügt, der Ladevorgang startet automatisch. Im Pilotprojekt «INLADE» testeten die Empa und der Energieversorger Eniwa AG diese Technologie erstmals unter Schweizer Alltagsbedingungen. Unterstützt wurde das Vorhaben vom Bundesamt für Energie sowie den Kantonen Zürich und Aargau.

    Praxistest bestanden
    Selbst bei Schnee, Regen und leichten Parkabweichungen erreicht das induktive Laden einen Wirkungsgrad von rund 90 Prozent, vergleichbar mit dem klassischen Kabel. Die AMAG und weitere Partner rüsteten bestehende Fahrzeuge mit Empfängerspulen aus und integrierten Schnittstellen für das Lademanagement. Nach umfangreichen Sicherheitstests erhielten die Fahrzeuge eine Einzelzulassung für Schweizer Strassen. Weltweit gehören sie zu den ersten alltagstauglichen E-Autos mit induktivem System.

    Mobile Speicher für die Energiewende
    Die eigentliche Revolution liegt im Potenzial. Elektroautos stehen durchschnittlich 23 Stunden am Tag still. Wären sie während dieser Zeit automatisch mit dem Netz verbunden, könnten ihre Batterien Schwankungen im Stromnetz ausgleichen und erneuerbare Energien stabilisieren. Bidirektionales Laden, also das Zurückspeisen von Strom ins Netz, funktioniert auch induktiv. Fahrzeuge sind häufiger angebunden, ohne dass Nutzerinnen und Nutzer aktiv handeln müssen. So wird jeder Parkplatz zum potenziellen Knotenpunkt eines dezentralen Energiesystems.

    Wirtschaftlich attraktiv
    Intelligentes Laden senkt Stromkosten, besonders wenn tagsüber geladen wird, wenn Photovoltaikanlagen viel Energie ins Netz einspeisen. Die Kombination aus Komfort, Effizienz und Netzintegration macht induktives Laden zu einem vielversprechenden Baustein für die Mobilität von morgen.