Schlagwort: Emmenbrücke

  • Vielfältiges Stadtquartier mit urbanem Leben

    Vielfältiges Stadtquartier mit urbanem Leben

    Das Areal der Viscosistadt in Emmenbrücke liegt direkt an der Kleinen Emme, nördlich des Seetalplatzes. Mit einer Ausdehnung von 89 000 Quadratmetern entspricht das ehemalige Industrieareal der Grösse der Altstadt Luzern. Das Industriegelände hat eine bewegte Geschichte und durch die charakteristischen Industriebauten eine eigene Identität. Noch Anfang der 1980er Jahre gingen täglich bis zu 3000 Mitarbeitende in der Viscosuisse ein und aus. Die industriellen Bauten aus dieser Zeit sind grösstenteils erhalten.

    In der Viscosistadt soll in den nächsten Jahren ein lebendiger Stadtteil mit Industriecharme entstehen, in dem Arbeit, Bildung, Kultur und Wohnen Platz finden. Die Entwicklung geschieht durch die Viscosistadt AG in kleinen Schritten. Das neue Quartier wird ergänzt mit einem rund 16 000 Quadratmeter grossen Park, direkt am Fluss. In Zukunft sollen auch Wohnungen realisiert werden.

    Ring für Ring wachsen
    Um ein Areal wie die Viscosistadt zu transformieren, brauche es eine Mischung aus visionärem Denken, gesundem Menschenverstand und pragmatischem Umsetzen, sagt Alain Homberger, Geschäftsführer der Viscosistadt. Im Verlauf des Projektes seien sie zum Schluss gekommen, das Areal in kleinen Schritten ohne die Hilfe von Investoren zu entwickeln. Die Viscosistadt soll nicht innert weniger Jahre gebaut werden, sondern wie ein Baum langsam, Ring für Ring wachsen, sagt Homberger. «So ist gewährleistet, dass das Projekt auch in dreissig Jahren den Bedürfnissen der Menschen entspricht.»

    Austausch zwischen Industrie, Gewerbe und Kreativwirtschaft
    Ende November 2019 wurde als Ankermieter die Hochschule Luzern – Design & Kunst in der Viscosistadt eingeweiht. Das Gebäude trägt die Handschrift der EM2 Architekten, Zürich. «Die Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden bringen neues Leben in die Viscosistadt. Dadurch entsteht ein Austausch zwischen Industrie, Gewerbe und Kreativwirtschaft», so Homberger. Diese Mischung mache den besonderen Charakter der Viscosistadt aus. Dieser Weg soll auch in den nächsten Jahren weiter verfolgt werden. In einem ersten Schritt hat sich die Viscosistadt gegenüber Firmen aus verschiedensten Branchen geöffnet und ist ein Standort für Kunst, Kultur und Events geworden. In Zukunft sollen am Ufer der Kleinen Emme auch neue Wohnungen entstehen. ■

  • Wohn- und Gewerbeüberbauung in Emmen

    Wohn- und Gewerbeüberbauung in Emmen

    Das Projekt «Sonne» entsteht in Emmen auf dem Areal zwischen der Gerliswil- und der Gersagstrasse, in unmittelbarer Nähe zum Sonnenplatz und dem S-Bahnhof Emmenbrücke Gersag. Das Richtprojekt für die Arealentwicklung basiert auf einer Projektstudie des Architektenteams Steib Gmür Geschwentner Kyburz Partner und Koepfli Partner Landschaftsarchitekten BSLA. Sie haben den Studienauftrag gewonnen.

    Aussenräumliche Qualitäten
    Die Überbauung soll aus vier mehr­eckigen Baukörpern bestehen und rund 180 Wohnungen umfassen. Entlang der Gersagstrasse sind bis zu siebengeschossige Bauten vorgesehen. Im Erdgeschoss Nutzungen für Dienstleistungsbetriebe und Gewerbe. Das Projekt habe die Fachjury besonders mit den aussenräumlichen Qualitäten, den guten Sichtverbindungen innerhalb des Quartiers und der sorgfältigen Einbindung der Bestandsbauten an der Gerliswilstrasse mit dem historischen Gasthaus Adler überzeugt, schreibt Steiner in der Mitteilung.

    Belebung für Emmen
    Das Projekt werde – in Kombination mit einem mit Bäumen gesäumten Trottoirbereich – für eine Aufwertung und Belebung des Zentrums von Emmen sorgen, betonen die Projektverantwortlichen bei Steiner. Die Siedlung wird mit dem geplanten Ausbau des S-Bahnhofs und dem neuen Bus-Hub an den ÖV angebunden sein.

    Zurzeit wird ein Bebauungsplan ausgearbeitet. Geplant ist, dass Mitte 2020 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Die Fertigstellung des Gesamtvorhabens ist für 2024 vorgesehen. ■

  • Viscosistadt: Urbanes Leben am Fluss

    Viscosistadt: Urbanes Leben am Fluss

    Das Areal der Viscosistadt in Emmenbrücke liegt direkt an der Kleinen Emme, nördlich des Seetalplatzes. Mit einer Ausdehnung von 89 000 Quadratmetern entspricht das ehemalige Industrieareal der Grösse der Altstadt Luzern. Das Industriegelände hat eine bewegte Geschichte und durch die charakteristischen Industriebauten eine eigene Identität. Noch Anfang der 1980er Jahre gingen täglich bis zu 3000 Mitarbeitende in der Viscosuisse ein und aus. Die industriellen Bauten aus dieser Zeit sind grösstenteils erhalten.

    In der Viscosistadt soll in den nächsten Jahren ein lebendiger Stadtteil mit Industriecharme entstehen, in dem Arbeit, Bildung, Kultur und Wohnen Platz finden. Die Entwicklung geschieht durch die Viscosistadt AG in kleinen Schritten. Das neue Quartier wird ergänzt mit einem rund 16 000 Quadratmeter grossen Park, direkt am Fluss. In Zukunft sollen auch Wohnungen realisiert werden.

    Visionär und pragmatisch
    Um ein Areal wie die Viscosistadt zu transformieren, brauche es eine Mischung aus visionärem Denken, gesundem Menschenverstand und pragmatischem Umsetzen, sagt Alain Homberger, Geschäftsführer der Viscosistadt. Im Verlauf des Projektes seien sie zum Schluss gekommen, das Areal in kleinen Schritten ohne die Hilfe von Investoren zu entwickeln. Die Viscosistadt soll nicht innert weniger Jahre gebaut werden, sondern wie ein Baum langsam, Ring für Ring, wachsen, sagt Homberger. «So ist gewährleistet, dass das Projekt auch in dreissig Jahren den Bedürfnissen der Menschen entspricht.»

    Prominenter Ankermieter
    Ende November 2019 wurde als Ankermieter die Hochschule Luzern – Design & Kunst in der Viscosistadt eingeweiht. «Die Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden bringen neues Leben in die Viscosistadt. Dadurch entsteht ein Austausch zwischen Industrie, Gewerbe und Kreativwirtschaft», so Homberger. Diese Mischung mache den besonderen Charakter der Viscosistadt aus. Dieser Weg soll auch in den nächsten Jahren weiter verfolgt werden. In einem ersten Schritt hat sich die Viscosistadt gegenüber Firmen aus verschiedensten Branchen geöffnet und ist ein Standort für Kunst, Kultur und Events geworden. In Zukunft sollen am Ufer der Kleinen Emme auch neue Wohnungen entstehen. ■