Schlagwort: EnBW

  • EnBW kauft enersis zur Förderung digitaler Zwillinge im Energiebereich

    EnBW kauft enersis zur Förderung digitaler Zwillinge im Energiebereich

    Die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) hat laut einer Medienmitteilung die beiden auf digitale Zwillinge im Energiebereich spezialisierten Schwesterfirmen enersis Suisse AG aus Bern und enersis Europe GmbH aus Kleinmachnow bei Berlin gekauft. EnBW stärke so die eigenen Technologie- und Digitalkompetenzen, insbesondere bezüglich digitalisierter Verteilnetze, sogenannter Smart Grids, heisst es in der Mitteilung. „Smart Grids haben wir frühzeitig als ein Innovationsfeld identifiziert, das für uns von strategischer Bedeutung ist“, wird der EnBW-Innovationschef Jürgen Stein zitiert.

    Für solche Smart Grids bietet enersis seiner Kundschaft digitale Zwillinge als Software-as-a-Service-Lösung an. Die EnBW bezeichnet diese als eine zentrale Kompetenz innerhalb des Innovationsfeldes Smart Grids. Denn mit solchen Zwillingen ist es möglich, ein digitales Abbild von Verteilnetzen zu schaffen, das in Echtzeit mit verschiedenen Energiedaten gespeist wird. Zusätzliche Herausforderungen kommen auf die Verteilnetze im Zuge der Energiewende zu, wenn zahlreiche kleine dezentrale Erzeugungsanlagen in das Niederspannungsnetz integriert werden. „Eine solche Anwendung hilft uns dabei, unsere Infrastruktur intelligenter auszubauen und zu betreiben“, so Stein.

    Enersis wird als hundertprozentige Tochter der EnBW eigenständig weitergeführt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Alle Mitarbeitenden von enersis werden übernommen, beide Standorte bleiben bestehen. Die Teams von EnBW und enersis werden in den nächsten Monaten gemeinsam an einer erfolgreichen Integration arbeiten.

  • Stadt Zürich liquidiert Fernwärme Zürich AG

    Stadt Zürich liquidiert Fernwärme Zürich AG

    Das Kehrichtheizkraftwerk Josefstrasse habe das Ende seiner Lebensdauer erreicht und werde daher am 31. März stillgelegt, informiert das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement der Stadt Zürich in einer Mitteilung. Das vom Werk Josefstrasse betreute Gebiet werde künftig über eine neue Verbindungsleitung mit Fernwärme aus dem Werk Hagenholz versorgt, heisst es dort weiter.

    Seit 2011 wurde das Heizkraftwerk Josefstrasse von der Stadt Zürich gemeinsam mit der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) betrieben. Dabei hatte die städtische Dienstabteilung ERZ Entsorgung + Recycling Zürich den operativen Betrieb verantwortet. EnBW war für die Beschaffung von Abfall im grenznahen Ausland zuständig. Für den gemeinsamen Betrieb des Kehrichtheizkraftwerks hatten die beiden Partner die Fernwärme Zürich AG (FWZ) gegründet.

    Mit der Stilllegung des Werks Josefstrasse beenden die beiden Partner nun ihre Zusammenarbeit. Wie zuvor vertraglich vereinbart, kauft die Stadt Zürich daher den von EnBW gehaltenen Anteil von 40 Prozent an der FWZ auf. Der Kaufpreis wird in der Mitteilung auf 480’000 Franken beziffert. Im Anschluss an die vollständige Übernahme durch die Stadt Zürich soll die FWZ liquidiert werden.