Schlagwort: Energie 360

  • Energie 360° renoviert Hauptsitz in Altstetten

    Energie 360° renoviert Hauptsitz in Altstetten

    Energie 360° will seinen 2003 erbauten Hauptsitz an der Aargauerstrasse 182 in Altstetten umbauen und instandsetzen. Dafür investiert der mehrheitlich von der Stadt Zürich gehaltene Energieversorger knapp 28 Millionen Franken. In seiner Eigenschaft als Bauherrenvertretung habe das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich jetzt das entsprechende Baugesuch eingereicht, informieren Stadtverwaltung und Energieunternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung. Sie rechnen damit, die Bauarbeiten im nächsten Frühjahr beginnen zu können.

    Die Umbauarbeiten sollen den Hauptsitz an die Erfordernisse einer modernen Arbeitsumgebung „mit flexiblen und hybriden Arbeitskonzepten“ anpassen, heisst es in der Mitteilung. Dazu sollen die bestehenden Räumlichkeiten „zu einer offenen Bürolandschaft“ mit entsprechend modernisierter Haustechnik umgestaltet werden. Für Fassaden und Dach ist die Einrichtung einer grossflächigen Photovoltaikanlage geplant.

    Von anfänglichen Überlegungen, das bestehende Gebäude mit einem Neubau zu ergänzen, habe die Geschäftsleitung von Energie 360° nach „einer strategischen Überprüfung“ Abstand genommen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Statt dessen solle der Bestandsbau „für eine effiziente und ergebnisorientierte Arbeitswelt“ optimiert werden. Für das architektonische Konzept zeichnet Jessenvollenweider Architektur aus Basel verantwortlich.

    Bis 2040 will Energie 360° sein Angebot ausschliesslich auf Energie aus erneuerbaren Quellen umstellen. Laut Mitteilung treibt der Umbau des Hauptsitzes diese „Transformation des Unternehmens voran und ermöglicht zielgerichtete Energiesparmassnahmen im eigenen Betrieb“.

  • Energieverbund Thalwil geht auf Startposition

    Energieverbund Thalwil geht auf Startposition

    Für den neuen Energieverbund Thalwil wird Wasser des Zürichsees in einer Seewasserzentrale Energie entzogen, informiert Energie 360° auf der Projektseite des Seewasserenergieverbunds des Zürcher Energiedienstleisters. Diese Energie wird der Energiezentrale des Verbunds zugeführt und von dort aus in das Fernwärmeleitungsnetz eingespeist. Spitzenlasten sollen mit einer in die Energiezentrale integrierten Gasheizung abgedeckt werden.

    Mit der Dr. Ernst Th. Jucker-Stiftung hat Energie 360° nun den Standort für diese Energiezentrale gefunden. Sie werde ins zweite Untergeschoss einer derzeit an der Gotthardstrasse in Thalwil im Bau befindlichen Immobilie der Stiftung einziehen, informiert der Energiedienstleister in einer Mitteilung. Erdgeschoss und erstes Obergeschoss sind für die Bank Thalwil reserviert. In den übrigen Geschossen sollen Mietwohnungen entstehen.

    „Die Platzverhältnisse im Zentrum Thalwils sind eng“, wird Stiftungspräsidentin Christine Burgener in der Mitteilung zitiert. Die frühere Gemeindepräsidentin hat die Planung des neuen Energieverbunds von Anfang an begleitet. „Als Energie 360° und die Gemeinde Thalwil auf uns zukamen, boten wir Hand, damit man in unserem Gebäude die Energiezentrale realisieren kann.“ Im Gegenzug wird Energie 360° die Immobilie zu einem fixen Preis mit Energie versorgen. Der neue Verbund soll seine Arbeit zu Beginn der Heizsaison in diesem Herbst aufnehmen.

  • Abwärme aus Lebensmittelproduktion wird Meilen heizen

    Abwärme aus Lebensmittelproduktion wird Meilen heizen

    Seit Jahresbeginn werden die Süssigkeiten und Snacks der Delica AG in Meilen mit Energie produziert, die aus dem Wasser des Zürichsees gewonnen wird, erläutert Energie 360° in einer Mitteilung. Das Zürcher Energiedienstleistungsunternehmen hat dieses Projekt für die zur Migros gehörende Delica AG realisiert. „Damit ist ein grosser Schritt zur CO2-neutralen Produktion geschafft“, lässt sich Markus Müller, Verantwortlicher Energiemanagement der Delica AG in Meilen, in der Mitteilung zitieren.

    Die Abwärme des Produktionsprozesses soll zukünftig zum Heizen in Meilen genutzt werden. Dazu wird Energie 360° gemeinsam mit der Gemeinde Meilen einen Energieverbund realisieren. Hier könnten ab Herbst kommenden Jahres rund 100 Liegenschaften mit Heizenergie versorgt werden, erläutert das Energiedienstleistungsunternehmen. Sie würden zusammen jährlich rund 1,1 Millionen Liter Heizöl einsparen und somit bis zu 3000 Tonnen CO2-Ausstoss vermeiden.

    Interessierte können sich online über das Projekt informieren und eine Anschlussmöglichkeit prüfen, informiert Energie 360°. Das Unternehmen bietet dort auch einen Richtpreisrechner an, mit dem eine Richtpreisofferte eingeholt werden kann.