Schlagwort: Energie360

  • Energie 360° und EKZ führen Übernahmegespräche

    Energie 360° und EKZ führen Übernahmegespräche

    Die Stadt Zürich hat bereits 2024 angekündigt, für Energie 360° neue Partnerschaften zu suchen. Nach dem Rückzug aus der städtischen Wärmeversorgung fokussiert sich das Unternehmen zunehmend auf Projekte ausserhalb des Stadtgebiets. Um seine Zukunft langfristig zu sichern, führte die Stadt mit externer Unterstützung Marktabklärungen durch und sprach mit mehreren Interessenten.

    Nun steht fest, Zürich und EKZ führen exklusive Verhandlungen über eine mögliche Übernahme. Die Gespräche sollen gemäss Mitteilung klären, ob der Zusammenschluss beider Energieunternehmen einen Mehrwert für den Kanton und die Stadt schaffen kann.

    Synergien für die kantonale Energiezukunft
    EKZ verfügt über breite Erfahrung im Aufbau und Betrieb komplexer Energieinfrastrukturen und liefert im Strombereich bereits 100 Prozent erneuerbare Energie. Durch einen Zusammenschluss mit Energie 360° könnte der Kanton Zürich künftig grosse Teile der Energieversorgung aus einer Hand steuern.

    Für Energie 360° würde die Integration in EKZ die konsequente Fortsetzung ihrer Transformation bedeuten. Weg vom fossilen Gas hin zu erneuerbaren Energieverbünden, Biogas und Ladeinfrastrukturen für Elektromobilität. Damit würde der Kanton Zürich im nationalen Vergleich einen markanten Schritt Richtung Netto-Null machen.

    Beobachter sehen in dieser Bündelung eine Chance, die regionale Energieproduktion, Netzinfrastruktur und Versorgungssicherheit stärker zu koordinieren. Gleichzeitig bietet die geplante Übernahme die Möglichkeit, Ressourcen und Know-how in einem zunehmend fragmentierten Markt effizienter einzusetzen.

    Entscheid bis Ende 2026 erwartet
    Ob der Zusammenschluss tatsächlich zustande kommt, entscheiden zwei Gremien. Auf Seiten der Stadt der Gemeinderat, auf Seiten von EKZ der Verwaltungsrat. Die Verhandlungen sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

    Für Zürich wäre der Verkauf ein bedeutender strategischer Schritt. Verbunden mit der Abgabe eines wichtigen Energieunternehmens, aber auch mit der Chance, das Ziel der Dekarbonisierung im Kanton vereint voranzutreiben. Sollte die Übernahme gelingen, entstünde im Raum Zürich ein Energieakteur, der Strom, Wärme und Mobilität konsequent auf erneuerbare Grundlagen stellt und damit die Weichen für eine klimaneutrale Zukunft stellt.

  • Energie 360° will Sommerstrom mit Methan im Untergrund speichern

    Energie 360° will Sommerstrom mit Methan im Untergrund speichern

    Die Energiedienstleisterin Energie 360° hat in einer neuen Studie die Geo-Methanisierung als Möglichkeit zur Speicherung überschüssigen Stroms im Sommer zur Verwendung bei Stromknappheit im Winter aufgezeigt. In der gemeinsam mit dem Energiespeicherunternehmen RAG Austria AG in Wien durchgeführten Studie geht es laut Medienmitteilung um die wirtschaftliche Nutzung dieser Methode.

    Bei der Geo-Methanisierung wird im Sommer überschüssige erneuerbare Energie, beispielsweise Solarstrom, in Wasserstoff (H2) umgewandelt. Dieser wird zusammen mit CO2, das etwa aus Biogasanlagen stammt, in einen natürlichen Untergrundspeicher eingebracht. In mehr als 1000 Metern Tiefe verbinden Mikroorganismen Wasserstoff und Kohlenstoff zu Methangas (CH4). Im Winter, wenn der Bedarf an Strom und Wärme hoch ist, lässt sich das erneuerbare Gas ausspeichern und vielseitig nutzen, heisst es zur technischen Erläuterung in der Mitteilung.

    Am Forschungsprojekt Underground Sun Conversion – Flexible Storage (USC-FlexStore) von Energie 360° und RAG Austria arbeiteten die Universität Bern, die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und die OST – Ostschweizer Fachhochschule mit. Die gemeinsame Studie zeigt, dass eine Umsetzung möglich und wirtschaftlich interessant ist, wenn dabei bestehende Gasspeicher genutzt werden. Diese gibt es in den Nachbarländern der Schweiz, wie im österreichischen Pilsbach.

    „Das Potenzial ist enorm: Jährlich kann mit diesem Verfahren erneuerbare Energie von einigen Terawattstunden saisonal gespeichert werden. Damit wird die Winterstromlücke in der Schweiz substanziell entschärft“, wird Jörg Wild zitiert, CEO von Energie 360°. Voraussetzung sei, dass die Schweiz mit ihren Nachbarländern verbindliche Regelungen für den Bezug von erneuerbaren Gasen abschliesst.

  • Energie 360° arbeitet an Power-to-Gas-Lösung

    Energie 360° arbeitet an Power-to-Gas-Lösung

    Energie 360° und das Gasspeicherunternehmen RAG Austria arbeiten daran, Solarenergie ganzjährig verfügbar zu machen. Beide verfolgen gemeinsam das innovative Power-to-Gas-Projekt Underground Sun Conversion – Flexible Storage. Es ist im Dezember 2020 gestartet, hat eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren und wird von der Europäischen Kommission gefördert. Am Forschungsstandort der RAG im oberösterreichischen Pilsbach laufen bereits Feldversuche.

    In diesem Projekt wird überschüssige erneuerbare Energie, etwa Solarstrom im Sommer, in Wasserstoff umgewandelt, erklärt Energie 360° in einer Medienmitteilung. Dieser wird dann zusammen mit Kohlenstoffdioxid in natürlichen Untergrundspeichern in über 1000 Metern Tiefe eingelagert. Dort verbinden Mikroorganismen Wasserstoff und Kohlensstoff zu erneuerbarem Methangas. Bei Versorgungslücken, etwa im Winter, kann diese Energie genutzt werden. Der Vorteil gegenüber Pumpspeicherkraftwerken oder Batterien liege in der viel höheren Speicherkapazität bei gleichzeitig geringem Oberflächenbedarf, so Energie 360°.

    In der Schweiz kooperieren die beiden Firmen mit der Universität Bern, der Ostschweizer Fachhochschule und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). „Wir arbeiten gemeinsam an der Lösung für eine der grössten Herausforderungen des Energiesystems der Zukunft: Wie treiben wir volatile erneuerbare Energieträger wie Sonne und Wind weiter voran und bieten dabei gleichzeitig ganzjährige Versorgungssicherheit?“, so Andreas Kunz, Leiter Energieanlagen bei Energie 360°.

  • Coop und Energie 360° bauen Ladestationen in Einkaufszentren

    Coop und Energie 360° bauen Ladestationen in Einkaufszentren

    In diesem Herbst beginnt Energie 360° laut einer Medienmitteilung mit den Bauarbeiten an den ersten Standorten von Coop. Die Ladesäulen entstehen sowohl an Coop-Verkaufsstellen als auch in Einkaufszentren. Bis Ende Jahr will die Zürcher Energie- und Mobilitätsdienstleisterin 20 von rund 100 geplanten Coop-Standorten ausstatten. Die weiteren Ladestationen folgen bis Mitte 2023.

    Martin Kessler, Leiter Mobilität bei Energie 360°, wird in der Mitteilung zitiert: „Unser Ziel ist, die Elektromobilität einfach und breit verfügbar zu machen. Da soll keine Region der Schweiz länger warten müssen als die andere.“ Das bedeutet, dass bei der Umsetzung des gemeinsamen Projekts von Energie 360° und Coop alle Regionen – von Basel bis ins Tessin und von Genf bis nach St.Gallen – von Beginn an gleichmässig berücksichtigt werden sollen.

    Salome Hofer, Leiterin Nachhaltigkeit/Wirtschaftspolitik bei Coop: „Mit den Elektroladestationen möchten wir dem Bedürfnis unserer Kundinnen und Kunden nach Lademöglichkeiten bei unseren Verkaufsstellen nachkommen und gleichzeitig die Verringerung der Treibhausgasemissionen vorantreiben.“

    Dem jetzt beginnenden Bau der Ladesäulen ist eine zweijährige Pilotphase vorausgegangen. Danach hat sich Coop für die Zusammenarbeit mit Energie 360° und deren Tochtergesellschaft swisscharge.ch entschieden.

    Der an den Stationen angebotene Ladestrom – 22 Kilowatt Wechselstrom – stamme vorwiegend aus ökologischer Produktion, hebt Energie 360°hervor. Je nach Ladestärke des Elektroautos lädt es damit in einer Stunde Energie für bis zu 150 Kilometer Fahrt. Der Strompreis ist bei allen Coop-Ladestationen gleich. Die Ladestationen sind ins Netz von swisscharge.ch, das über 48’000 Lademöglichkeiten in ganz Europa umfasst, eingebunden.

  • WIPO Limmattal findet erst wieder 2021 statt

    WIPO Limmattal findet erst wieder 2021 statt

    Das Organisationskomitee (OK) des Wirtschaftspodiums Limmattal hat sich entscheiden, die für November 2020 geplante nächste Durchführung abzusagen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Gründe sind die „unsichere Entwicklung der Coronavirus-Pandemie, die fehlende Planungssicherheit und die Sorge um die Gesundheit der Teilnehmenden“. Die Entscheidung ist gemeinsam mit den Hauptsponsoren AXA, UBS Switzerland AG, energie360°, maneth stiefel AG und der Umwelt Arena Schweiz getroffen worden.

    „Wir haben sämtliche Szenarien durchgespielt. Der Entscheid fiel uns alles andere als leicht“, wird OK-Präsident Fredi Pahr in der Mitteilung zitiert. Darin informiert das WIPO auch darüber, dass sich die Organisatoren mit den Sponsoren und Partnern beraten hätten und dass die Mehrheit der Befragten eine Absage befürwortet habe. „Das WIPO lebt vom Networking – Abstand halten ist schwierig. Wir bedauern die Absage sehr, aber die Gesundheit unserer Teilnehmenden hat oberste Priorität“, sagt Pahr.

    Somit wird die nächste Durchführung des WIPO im November 2021 stattfinden. Der genaue Termin soll in den kommenden Tagen festgelegt werden. Das für 2020 geplante Programm und damit auch das Thema „Grenzenlos“ werden im kommenden Jahr aktuell bleiben. „Wir hoffen, dass wir Bundesrat Guy Parmelin erneut für das Keynote gewinnen können. Die Abklärungen sind am Laufen“, informiert das WIPO, welches von den drei Patronatsvereinen IHV Industrie- und Handelsverein Dietikon, Wirtschaftskammer Schlieren (WKS) und Vereinigung für Industrie, Dienstleistungen und Handel Spreitenbach (IDH) gegründet wurde und durchgeführt wird.

  • Zürcher Energietram macht umweltbewusst

    Zürcher Energietram macht umweltbewusst

    Umweltbewusstes und klimafreundliches Handeln jeder und jedes Einzelnen setzt Wissen um die vorhandenen nachhaltigen Energielösungen voraus. „Wir tragen mit der Wahl des Energieträgers einen grossen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele bei. Ob beim Fahren, Heizen oder Kochen – der richtige Energieträger beeinflusst den CO2-Ausstoss nachhaltig“, heisst es in der Medienmitteilungvon Energie 360º. Das neue EnergieTramZüri soll dieses Wissen vermitteln. Das Informationsangebot des in den kommenden zwölf Monaten auf verschiedenen Linien des VBZ-Netzes rollenden EnergieTramZüri wechselt vierteljährlich. Das Tram ist von Energie 360° gestaltet, dem Unternehmen, das landesweit Energie- und Mobilitätslösungen vor allem zur Transformation von fossiler zu erneuerbarer Energie anbietet.

    „Nur wenn wir weniger fossile Energie verbrauchen und den CO2-Ausstoss konsequent senken, erreichen wir unsere Klimaziele. Diese Aufgabe bleibt für die Stadt Zürich zentral“, sagte Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher der Industriellen Betriebe und Verwaltungsratspräsident von Energie 360°, bei der Einweihung.

    Wie wichtig ein solches Informationsangebot ist, machte Jörg Wild, CEO von Energie 360°, deutlich. Energie sei für viele noch immer ein abstraktes Thema: „Energie sieht, riecht und hört man nicht. Leitungen von Wärmeverbünden verlaufen unbemerkt unter unseren Füssen und wer weiss schon genau, was die Energieeffizienz ausmacht.“ Gerade deshalb sei das Info-Tram wichtig, um Fahrgästen und Interessierten auf spielerische Weise entsprechende Inhalte zu vermitteln.

  • Zürichsee soll Zentrum von Thalwil heizen

    Zürichsee soll Zentrum von Thalwil heizen

    Der Zürichsee soll in Teilen von Thalwil künftig Öl und Gas als Energieträger ersetzen. Wie der Zürcher Energiedienstleister Energie 360° mitteilt, will er gemeinsam mit der Gemeinde einen Energieverbund realisieren. Dazu soll beim Schiffsanleger eine 30 Meter lange Rohrleitung in den See verlegt werden, mit der Seewasser in einen Wärmeaustauscher geführt wird. Die Energie wird dann mit Fernwärmeleitungen in das Zentrum der Gemeinde geführt.

    Der Energieverbund soll rund hundert Liegenschaften mit 13 Gigawattstunden Wärme und 0,5 Gigawattstunden Kälte im Jahr versorgen, darunter fünf Liegenschaften der Gemeinde. Damit können bestehende Öl- und Gasheizungen ersetzt und 2800 Tonnen CO2 eingespart werden. Zur Abdeckung von Leistungsspitzen in kalten Wintern dienen zwei Gaskessel in der Energiezentrale. Der Bau der Anlage soll im Frühjahr 2021 beginnen.

  • Zürich: Immer mehr erneuerbare Energie

    Zürich: Immer mehr erneuerbare Energie

    Die Wärmeversorgung von Zürich befindet sich im Umbau. Dabei spielt Energie 360° eine zentrale Rolle. Sie bietet Kundinnen und Kunden in der ganzen Schweiz klimafreundliche Alternativen zu Erdgas.

    Konsequente Transformation
    An erster Stelle steht lokal verfügbare, erneuerbare. Energie 360° plant in der Stadt Zürich 130 Gemeinschaftsanschlüsse. Dort werden Gebäude gebündelt an die Fernwärme angeschlossen. Zudem sind 14 Energieverbünde in unterschiedlichen Planungsphasen oder bereits in Bau. Zum Beispiel will man in Thalwil, im Zürcher Riesbach-Quartier oder in Wohlen (BE) die Seewärme zur Energiegewinnung nutzen. Die Folge davon ist, dass das Gasnetz nach und nach stillgelegt werden soll. In der Stadt Zürich sind dies bis 2050 rund 130 Leitungskilometer. Dank diesen Massnahmen stehen immer mehr Anwohnerinnen und Anwohnern ökologische Alternativen zur Verfügung. Gas wird vorerst Teil der Energieversorgung bleiben, doch Energie 360° erhöht laufend den erneuerbaren Anteil. Seit 1. Januar 2020 beträgt der Anteil Biogas bereits 20%, bis 2040 soll die Stadt Zürich zu 100% mit grünem Gas versorgt werden.

    Solide Finanzen
    Energie 360° steigerte den Umsatz 2019 auf 524,8 Millionen Franken (+7,7%), wovon 54,1 Mio. Franken auf erneuerbare Energien und Energielösungen wie Wärmeverbünde entfallen. Insgesamt verzeichnete Energie 360° bei den erneuerbaren Energien eine Absatzzunahme von 12,5%. Der Gesamtenergieabsatz – der direkte Energieabsatz plus Absatz an Wiederverkäufer – stieg auf 7591 Gigawattstunden (+2,6%). Die Zunahme ist auf kältere Temperaturen im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr zurückzuführen. Der Personalbestand erhöhte sich von 239,6 auf 260,4 Vollzeitäquivalente oder von 249 auf 271 Mitarbeitende. Der Reingewinn beläuft sich auf 58,4 Millionen Franken; gegenüber 86,8 Millionen Franken im Vorjahr. Der Vorjahresgewinn war jedoch aufgrund eines steuerlich bedingten, einmaligen Sondereffekts von 41,2 Mio. Franken ausserordentlich hoch. Die Eigenkapitalquote liegt bei soliden 83,6%.

    Energieversorgung ist sichergestellt
    Die Versorgungssicherheit ist trotz Coronapandemie gewährleistet. Energie 360° versorgt Kundinnen und Kunden unverändert mit Energie und hält ihre Elektroladestationen am Laufen. Um die Kundinnen und Kunden zu unterstützen, wurde aber zum Beispiel die Zahlungsfrist auf 120 Tage verlängert. Zudem wird auf Mahngebühren verzichtet und die Möglichkeit in Raten zu bezahlen wird angeboten.

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