Schlagwort: Energiebranche

  • Solarfaltdach-Technologie nimmt Kurs auf den deutschen Markt

    Solarfaltdach-Technologie nimmt Kurs auf den deutschen Markt

    Die dhp Technology AG hat laut Medienmitteilung ein Tochterunternehmen im deutschen Stuttgart gegründet. Die Anbieterin des «weltweit einzigartigen Solarfaltdachs» unterstreiche damit ihre Ambitionen, die Energiewende mit innovativen Photovoltaiklösungen auch in Deutschland voranzutreiben, heisst es weiter. Mit der Gründung der dhp Technology Deutschland GmbH lege das Unternehmen den Grundstein für eine langfristige Präsenz im deutschen Markt.

    «Die Expansion nach Deutschland ist eine logische Konsequenz der stark gestiegenen Nachfrage nach unserer innovativen Photovoltaik-Lösung», wird Mitgründer und CEO Gian Andri Diem zitiert. In Deutschland sei das Marktpotential für Solarfaltdächer riesig, insbesondere mit Blick auf Kläranlagen, Parkplätze und Logistikflächen.

    Die Niederlassung in Stuttgart wird von Gian Andri Diem, CEO der dhp Technology, und Torsten Brandstetter als Geschäftsführer geleitet. Brandstetter ist Wirtschaftsingenieur und bringt Erfahrung in der Energiewirtschaft und technologischen Innovation mit.

    dhp Technology ist Entwickler und Anbieter von Solarfaltdächern. Diese sind speziell für die Installation über versiegelten Flächen und bestehenden Infrastrukturen konzipiert. Je nach Wetter falten sie sich automatisch auf oder zusammen. Dies ermöglicht es Gemeinden und Unternehmen, lokal und nachhaltig Strom zu produzieren ohne zusätzliche Bodenfläche zu beanspruchen.

    Schon jetzt sind in drei deutschen Klärwerken Solarfaltdächer von dhp Technology in Betrieb. Weitere zehn Anlagen sind in der Ausführungsphase und sollen noch in diesem Jahr ans Netz gehen, heisst es in der Firmenmitteilung.

  • Innovation und Vernetzung in der Schweizer Elektrobranche

    Innovation und Vernetzung in der Schweizer Elektrobranche

    Die neu lancierte ineltec 2024 bietet auf 11’000 Quadratmetern Fläche eine Plattform für über 140 Ausstellende, die ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Elektrotechnik, Gebäudeautomation, E-Mobilität und mehr präsentieren. Die Messe zieht nicht nur eine Vielzahl von Fachleuten an, sondern auch Entscheidungsträger aus der gesamten Branche, die auf der Suche nach innovativen Lösungen und nachhaltigen Technologien sind. Besonders die Themen E-Mobilität und smarte Gebäudetechnologien stehen im Fokus, da diese Bereiche in den kommenden Jahren entscheidende Entwicklungen erwarten lassen.

    Interaktive Plattformen für den fachlichen Austausch
    Neben der herkömmlichen Messeerfahrung bietet die ineltec reloaded auch digitale Zugänge über ihre Content-Plattform ineltec.ch, wo Aussteller und Besucher sich bereits im Vorfeld vernetzen und informieren können. Zusätzlich sorgen die beiden Marktplätze mit Bistros und einer Interaktionszone für einen lebendigen Austausch und bieten Raum für tägliche Veranstaltungen wie Innovation Pitches und moderierte Gespräche. Diese Formate sind darauf ausgelegt, den Teilnehmern neue Impulse und praktisches Wissen für den Arbeitsalltag zu vermitteln.

    Fokus auf Nachwuchs und Netzwerkbildung
    Ein weiterer Schwerpunkt der ineltec 2024 liegt auf der Förderung des Nachwuchses und der Vernetzung der Branchenteilnehmer. Die Veranstaltungen, wie die Startup Pitches und die After Work Events, bieten nicht nur eine Bühne für neue Ideen, sondern auch wertvolle Gelegenheiten zum Networking. Ziel ist es, eine Brücke zwischen den etablierten Unternehmen und innovativen Neugründungen zu schlagen und gleichzeitig junge Talente aktiv in die Branche einzubinden.

    Zukunftsorientierte Diskussionen und Weiterbildung
    Die ineltec 2024 setzt auch ein starkes Augenmerk auf Weiterbildung und Diskussionen zu zentralen Branchenthemen wie der Integration von KI in die Gebäudeautomation und die Auswirkungen von ESG-Richtlinien auf die Elektrotechnik. Durch die Teilnahme an diesen Gesprächsrunden und Präsentationen erhalten die Fachbesucher wertvolle Einblicke in die zukünftige Entwicklung der Elektrobranche und können sich so auf die kommenden Herausforderungen vorbereiten.

    Die ineltec 2024 verspricht, ein unverzichtbarer Termin für alle Fachleute der Elektrobranche zu werden, indem sie nicht nur ein Schaufenster für technologische Neuerungen bietet, sondern auch als eine zentrale Plattform für fachlichen Austausch und Weiterbildung dient.

  • The Ark und CleantechAlps suchen Start-ups für smarte Energienutzung

    The Ark und CleantechAlps suchen Start-ups für smarte Energienutzung

    CleantechAlps, der Cluster der Cleantech-Unternehmen in der Westschweiz, und The Ark, Stiftung für Innovation im Wallis, richten bereits den zweiten Pitch-Contest für Smart Energy Start-ups aus. Der Wettbewerb wird am 30. August im Rahmen der Smart Energy Events auf dem Energypolis Campus in Sitten stattfinden, informieren die Veranstaltenden in einer Mitteilung. Interessierte Jungunternehmen können sich noch bis zum 7. Juni online für die Teilnahme bewerben.

    Gesucht werden Start-ups, die nach 2014 gegründet wurden und im Energiebereich tätig sind. Für die Vorauswahl der letztendlich am Wettbewerb teilnehmenden Jungunternehmen ist eine Jury zuständig. Auf dem Pitch Contest selbst konkurrieren die Start-ups um die beste Idee, die besten Kurzpräsentation und den Publikumspreis. Alle drei Auszeichnungen sind mit einem Preisgeld von je 5000 Franken verbunden. Zudem biete der Wettbewerb den Teilnehmenden «eine einmalige Chance, Ihr Unternehmen ins beste Licht zu rücken und wichtige Akteure der Branche zu treffen», schreiben die Veranstaltenden.

  • AEW beteiligt sich an Aargauer Energie-Start-up

    AEW beteiligt sich an Aargauer Energie-Start-up

    Die AEW Energie AG hat eine strategische Partnerschaft mit Virtual Global Trading geschlossen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Sie wird dabei stufenweise einen Anteil von bis zu 35 Prozent am Jungunternehmen mit Sitz in Aarau erwerben.

    Virtual Global Trading hat mit eNet einen digitalen Handelsplatz für die Energiebranche entwickelt. Sie bietet Kunden von Energieversorgern verschiedene Geschäftsmodelle. So können Firmen beispielsweise Angebote für Batteriespeicher oder Solaranlagen auf der Plattform präsentieren. Diese können dann von Privatpersonen – den Kunden von Energieversorgern – genutzt werden.

    Die Plattform bedient sich an den täglich aktuellen Daten der intelligenten Zähler des Netzbetreibers. Die gehandelten und abgewickelten Energiedaten werden automatisch mit den Systemen des Verteilnetzbetreibers abgeglichen. Wenn die Plattform einen neuen intelligenten Zähler registriert, erstellt sie einen einmaligen Token. Dank dieses von Virtual Global Trading entwickeltem und patentierten Tokensystems werde der Herkunftsnachweis der Energie geliefert. Insgesamt ermögliche die Plattform zudem allen Teilnehmenden eine schnelle Reaktion auf die Markentwicklung.

    Gemeinsam mit den Liechtensteinischen Kraftwerken (LKW) implementiert das Start-up sein System bereits in Liechtenstein. Der dortige Einsatz der Plattform soll auch als Vorbild für andere Regionen dienen. Das Ziel sei es nun, eNet laufend in der Schweiz und in Europa auszurollen.

    „Mit dem Engagement in das Start-up-Unternehmen sichern wir uns Markterfahrungen aus dem angrenzenden Ausland, wo die Regulierung und Liberalisierung des Strommarkts weit fortgeschritten sind. Diese Erfahrungen wollen wir für unsere Vorbereitung auf die vollständige Strommarktliberalisierung nutzen“, lässt sich Marc Ritter, Leiter Geschäftsbereich Energie bei AEW, in einer AEW-Mitteilung zitieren. Gemeinsam mit dem Start-up wolle AEW auch neue Marktmodelle für die Schweiz entwickeln.