Schlagwort: energiedienstleistung

  • Aarauer Klimapreis geht an AEW Energie AG

    Aarauer Klimapreis geht an AEW Energie AG

    Die AEW Energie AG hat den Aarauer Klimapreis 2023 gewonnen. Der Preis wird jährlich vom Stadtrat von Aarau für speziell innovative Leistungen, ausserordentliches Engagement oder umfangreiche Projekte vergeben, die zur Nachhaltigkeit beitragen, erläutert AEW Energie in einer Mitteilung. Der Aargauer Energiedienstleister wurde für seine Massnahmen für ein fortschrittliches und nachhaltiges Mobilitätsmanagement im eigenen Unternehmen ausgezeichnet.

    AEW Energie hat sich zum Ziel gesetzt, bis spätestens 2040 CO2-neutral zu agieren. Dafür setzte der Energiedienstleister auf CO2-neutrale Stromproduktion aus Wasserkraft, Photovoltaik und Windkraft. Ein beträchtlicher Teil der Emissionen wird derzeit jedoch durch die Mobilität der Mitarbeitenden des Unternehmens generiert.

    Hier hat AEW Energie auch im Rahmen des Umzugs vom Hochhaus an der Oberen Vorstadt ins Aeschbachquartier eine Reihe von Massnahmen erarbeitet und umgesetzt. Dabei wurde zum einen das Arbeiten im Homeoffice flexibler möglich gemacht. Zum anderen wurde die nachhaltige Mobilität der Mitarbeitenden unterstützt, etwa durch die Bereitstellung von Sharing-Velos, Velo-Parkplätzen und elektrisch betriebenen Pool-Fahrzeugen. Die verschiedenen Initiativen wurden massgeblich von Nicola Ruch, Leiter Geschäftsentwicklung bei der AEW und Projektleiter des Mobilitätsmanagements, vorangetrieben.

    «Wir freuen uns sehr über den Klimapreis der Stadt Aarau», wird AEW-CEO Marc Ritter in der Mitteilung zitiert. «Wir haben zwar mit dem Mobilitätsmanagement noch nicht alles umgesetzt, was geplant ist, aber die Auszeichnung würdigt das bisher Geleistete, und wir sehen den erhaltenen Klimapreis als grosse Motivation, um unsere CO2-Ziele weiter konsequent zu verfolgen.»

  • Stadtrat von Luzern beantragt Darlehen und Kredite für ewl-Areal

    Stadtrat von Luzern beantragt Darlehen und Kredite für ewl-Areal

    Für den Umbau des ewl-Areals in Luzern beantragt der Stadtrat ein städtisches Darlehen in Höhe von 50 Millionen Franken. Ausserdem benötigt er für das sogenannte Projekt Rotpol Sonderkredite in Höhe von fast 83 Millionen Franken, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Luzern.

    Geplant sind 90 gemeinnützige sowie 60 altersgerechte Wohnungen und der Neubau einer Feuerwache für die Berufs- und Milizfeuerwehr inklusive eines Standortes für die Zivilschutzorganisation ZSOpilatus und eines Stützpunktes für den Rettungsdienst des Luzerner Kantonsspitals. Hinzu kommt ein Neubau des ewl-Gebäudes sowie neue Büroräume für mehrere städtische Abteilungen. Aus dem denkmalgeschützten Roten Haus soll ein Treffpunkt für die Öffentlichkeit werden.

    Da der geplante Nutzungsmix auf öffentliche Bedürfnisse zugeschnitten ist, weist der Businessplan der ewl Areal AG eine Gesamtrendite von nur 2,6 Prozent auf. „Die tiefe Rendite ist aufgrund der umfangreichen Nutzungen für öffentliche Zwecke zwar grundsätzlich vertretbar“, heisst es in der Medienmitteilung. Allerdings befinde sich auch die Eigenkapitalquote auf einem tiefen Niveau. Daher beantragt der Stadtrat ein städtisches Darlehen in Höhe von 50 Millionen Franken.

    Für eine Kapitalerhöhung der ewl Areal AG von 6 Millionen Franken um 39 auf 45 Millionen Franken beantragt der Stadtrat überdies einen Sonderkredit von 7,8 Millionen Franken. Weiterhin 25,5 Millionen Franken für den Mieterausbau für die städtischen Nutzungen sowie deren Miet- und Nebenkosten in Höhe von 49,5 Millionen Franken über die nächsten zehn Jahre.

    Der Grosse Stadtrat will am 30. März über die Sonderkredite entscheiden. Aufgrund der Höhe soll zudem eine Volksabstimmung am 18. Juni stattfinden.