Schlagwort: Energiegemeinschaften

  • Flexible Abrechnungssysteme stärken lokale Energiegemeinschaften

    Flexible Abrechnungssysteme stärken lokale Energiegemeinschaften

    Das Softwareunternehmen zevvy AG und das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) spannen bei Stromabrechnungslösungen zusammen. Künftig nutzt auch die ewz die flexible Abrechnungsplattform, die Energieflüsse in Mehrparteiengebäuden und Quartieren berechnet, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. So ermöglicht die zevvy-Software die Abrechnung von Solarstrom bei Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch (ZEV), virtuellen ZEVs (vZEV), Mieterstrom und lokalen Elektrizitätsgemeinschaften (LEG), sowie Heiz-und Wasserkosten und von Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Die Plattform wird künftig als White-Label, also unter dem Logo der ewz, genutzt.

    Laut der Mitteilung profitiere ewz besonders von der Integrationsfähigkeit der Software, die mit verschiedenen Gebäudetechniksystemen, Monitoringplattformen, Smart-Home Anbietern sowie Internet der Dinge (IoT)-Lösungen genutzt werden kann. Diese Vielfältigkeit ermöglicht eine flexible Systemarchitektur für zukünftige Energiedienstleistungen und reduziere sogenannte Lock-In-Effekte. Bei diesen wird der Wechsel zu anderen Anbietern oder Systemen erschwert.

    „Wir freuen uns sehr, dass weitere Partner aus dem zevvy-Ökosystem zum Erfolg beitragen. Die Software erlaubt das Arbeiten im Mandantensystem. So begleitet die Firma dSyde SA französischsprachige Projekte und die Prola Services GmbH hilft beim initialen Aufwand der Migration“, wird Cyrill Burch zitiert, CEO von zevvy.

    Hintergrund für die Partnerschaft ist die steigenden Bedeutung geteilten Solarstroms und der damit verbundenen Dienstleistungen und Technologien. So benötigt etwa die aktive Energiesteuerung in Solar-Energiegemeinschaften sowie das Konzept der lokalen Energiegemeinschaften), das im Januar 2026 eingeführt wird, neue Lösungen. Die ewz will mit der zevvy-Software ihr Angebot bei der Energieabrechnung von Immobilienportfolios erweitern.

  • Neue Dynamik für Eigenverbrauchsgemeinschaften

    Neue Dynamik für Eigenverbrauchsgemeinschaften

    Primeo Energie baut sein Geschäft für Energiegemeinschaften aus. Das Baselbieter Energieunternehmen übernimmt per Anfang 2026 die Abrechnungsleistungen für Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch (ZEV) von Energie Wasser Bern (ewb), Regio Energie Solothurn (RES) und AGROLA, informiert Primeo Energie in einer Mitteilung. Die drei Energieversorger werden ihrer Kundschaft weiterhin ZEV-Dienstleistungen vermitteln, diese jedoch von Prime Energie ausführen lassen.

    „Wir glauben an Energiegemeinschaften als wichtiges Element der Energietransformation“, wird Primeo Energie-CEO Cédric Christmann in der Mitteilung zitiert. „Umso mehr freut es mich, dass uns ewb, RES und AGROLA ihr Vertrauen schenken und uns ihre ZEV-Dienstleistungen übertragen.“ Mit der Übernahme dehnt sich das schweizweite Netz von Primeo Energie auf über 20’000 ZEV-Messpunkte aus. Der Wachstumskurs des Unternehmens im Bereich Energiegemeinschaften soll die Position von Primeo Energie, „als führender Anbieter von ZEV-Dienstleistungen“ stärken, heisst es in der Mitteilung.