Schlagwort: Energielösungen

  • Strategie für steigendes Betriebsergebnis bis 2030 vorgestellt

    Strategie für steigendes Betriebsergebnis bis 2030 vorgestellt

    Die BKW hat am 8. November ihre Strategie Solutions 2030 vorgestellt. Diese sieht laut einer Mitteilung vor, das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern bis 2030 auf 1 Milliarde Franken zu erhöhen. 2023 betrug das Betriebsergebnis laut Geschäftsbericht 620,3 MilliBitonen Franken.

    Das Betriebsergebnis des Bereichs Energielösungen soll auf 650 Millionen Franken steigen. 2023 lag es bei 534,6 Millionen. Das Ergebnis des Bereichs Netze soll 2030 bei 150 Millionen liegen (2023: 146,7 Millionen). Der stärkste Zuwachs wird im Bereich Infrastruktur- und Gebäudelösungen angestrebt. 2023 soll das Ergebnis bei 200 Millionen Franken liegen, 2023 wurde ein Verlust von 40 Millionen erzielt. Dabei sollen die Generalplanung in Infrastruktur und Hochbau sowie Gebäudetechniklösungen ausgebaut und die Profitabilität stetig erhöht werden.

    Dafür will der Berner Energieversorger 4 Milliarden Franken investieren, mindestens die Hälfte in der Schweiz. Die Investitionen sollen aus dem freien Geldfluss finanziert werden, der in diesem Zeitraum über 5 Milliarden Franken betragen soll.

    «Mit der umfassenden Weiterentwicklung der Strategie unterstützt die BKW ihre Kundinnen und Kunden mit zukunftsweisenden Lösungen noch stärker bei der Transformation des Energiesystems», wird BKW-Verwaltungsratspräsident Roger Baillod in der Mitteilung zitiert. CEO Robert Itschner verweist auf die Breite des angestrebten Wachstums: «Zur Erreichung dieser Ziele tragen sämtliche Geschäftsfelder der BKW bei. Die BKW investiert in ihre starke Schweizer Basis und wächst gezielt im europäischen Ausland.»

    Die BKW will als Gesamtkonzern bis 2040 ihren Netto-Ausstoss von Treibhausgasen auf Null senken.

  • Convoltas übernimmt Melintec

    Convoltas übernimmt Melintec

    Volle Auftragsbücher, aber nicht ausreichend Fachpersonal, um die Projekte umzusetzen – gegen das Dilemma ist die im Kanton Zug ansässige convoltas AG mit dem Kauf von Melintec mit Sitz in Bremgarten vorgegangen. Der in einer Medienmitteilung zitierte Co-Gründer und convoltas-Geschäftsführer Enrico Anderes will mit der Übernahme der 13 Melintec-Mitarbeitenden dem „Fachkräftemangel schnell und effizient begegnen“.

    Anderes hält die vom Fachverband Swissolar für 2024 auf den Weg gebrachte Lehre für Solarteure für wichtig, weist aber auf deren Schwäche hin. Erst in drei bis vier Jahren stünden die Lernenden als künftige Solarmonteure und Solarinstallateure dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Convoltas benötigt die Fachkräfte früher und sieht in der Belegschaft von Melintec die Lösung. Die dort tätigen ausgebildeten Elektriker seien erfahren in der Projektleitung und qualifiziert für sämtliche Stromerarbeiten.

    Convoltas wurde 2019 mit dem Schwerpunkt auf Entwicklung, Bau und Betrieb von Photovoltaikgrossanlagen gegründet. Den Jahresumsatz im Jahr 2022 beziffert die Generalunternehmerin auf 11 Millionen Franken. Im selben Jahr wurden Projekte im Wert von mehr als 15 Millionen Franken verkauft. Das nächste Grossprojekt ist der Bau der leistungsstärksten Solaranlage im Kanton Zug in Rotkreuz.

    Melintec hat sich einen Namen gemacht mit der Beratung, Projektierung und Installation von Anlagen für Schwachstrom-, Starkstrom-, Energie-, Sicherheits- und Kommunikationsanlagen, Gebäudeleitsysteme und EDV-Netzwerke.

  • IWB steigt bei Sympheny ein

    IWB steigt bei Sympheny ein

    IWB beteiligt sich mit 30 Prozent an Sympheny. Das Jungunternehmen mit Sitz in Dübendorf hat eine Software entwickelt, die mögliche Energielösungen für Gebäude in Sekundenschnelle vergleichen kann. Daraus gezogene Erkenntnisse will IWB bei eigenen Planungen zum klimafreundlichen Umbau der Energieversorgung nutzen.

    „Bezahlbarer Klimaschutz braucht optimierte Energieversorgungen“, leitet IWB einen Beitrag auf LinkedIn zum Einstieg bei Sympheny ein. Ihm zufolge will das Unternehmen für Energie, Wasser und Telekommunikation im Kanton Basel-Stadt die Ausgründung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) mit dem frischen Kapital bei der Weiterentwicklung ihrer Software unterstützen. Man freue sich auf die vertiefte Zusammenarbeit mit den Sympheny-Mitgründern Andrew Bollinger, Matthias Sulzer, Boran Morvaj und Julien Marquant, schreibt IWB.

    Einem Bericht auf startupticker.ch zufolge wurde die Software des erst 2020 gegründeten Jungunternehmens bereits in mehr als 20 grösseren Planungsprojekten verwendet. Zu den Kunden von Sympheny gehörten „unter anderem Energieversorger und Generalunternehmen aus der ganzen Schweiz“, heisst es dort weiter. Die von Sympheny entwickelte Energieplanungssoftware simuliert das zu untersuchende Energiesystem mit einem digitalen Zwilling. Über Algorithmen und standardisierte Geoinformationsdaten (GIS-Daten) können Produktion, Speicherung und Verbrauch von Energie simuliert werden.