Schlagwort: Energiemanagement

  • Neue Finanzierung treibt Wachstum im Energiemanagement voran

    Neue Finanzierung treibt Wachstum im Energiemanagement voran

    Die Youdera Group SA sichert sich eine strategische Investition durch Amundi Energy Transition. Laut einer Mitteilung sollen die Mittel die nächste Wachstumsphase des Unternehmens sowie einen Umsetzungsplan von rund 150 Millionen Euro für dezentrale Energieinfrastruktur im europäischen Gewerbe- und Industriesektor unterstützen.  

    Youdera bietet Unternehmen Energiemanagement an, bei dem Planung und Entwicklung, Finanzierung, Bau und Betrieb von Energieanlagen übernommen werden. Ziel ist es, die Abhängigkeit vom Stromnetz zu reduzieren, Energiekosten planbarer zu machen und die Elektrifizierung voranzutreiben. Das Angebot umfasst Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Sanierungen der Gebäudehülle, Wärmepumpen sowie weitere Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. 

    Die Investition durch Amundi Energy Transition, einer Tochtergesellschaft des französischen Vermögensverwalters Amundi S.A., biete die Möglichkeit, das Modell europaweit zu skalieren, so Pedro Miranda, CEO und Mitgründer von Youdera. „In einer volatileren Welt müssen europäische Unternehmen entschlossen handeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“  

    Youdera wurde 2015 gegründet, hat seinen Sitz in Ecublens und seinen Hauptstandort im EPFL Innovation Park in Lausanne. Die Kernmärkte sind Schweiz, Spanien und Portugal, das Unternehmen sieht weiteres Wachstumspotential in Europa. „Da Gewerbe- und Industriekunden nach resilienteren und kosteneffizienteren Energielösungen suchen, sind wir überzeugt, dass Youdera bestens positioniert ist, um diesen wachsenden Marktbedarf zu decken“, lässt sich Claire Chabrier, Head of Direct Investments – Private Markets bei Amundi, zitieren. 

  • Finanzierung für Markteintritt in Deutschland gesichert

    Finanzierung für Markteintritt in Deutschland gesichert

    Die viboo AG hat ihre zweite Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen, informiert das 2022 gegründete Unternehmen aus Dübendorf in einer Mitteilung. Dabei wurden von bestehenden und neuen Investierenden insgesamt 3,3 Millionen Euro eingesammelt. Die Ausgründung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt hat ein Werkzeug für den optimalen Energieeinsatz in Gebäuden entwickelt.

    Viboo will die neuen Mitteil für den anstehenden Eintritt in den deutschen Markt nutzen. Dafür will das Jungunternehmen sein Werkzeug für Energiemanagement zu einem umfassenden Werkzeug für Gebäudemanagement ausbauen. „Wir haben in der Schweiz die Basis gelegt – mit über 40 zufriedenen Kunden, die teilweise bereits im Portfolio-Roll-out sind, und signifikanten Energieeinsparungen im Bestand“, wird viboo-Mitgründer Felix Bünning in der Mitteilung zitiert. „Jetzt gehen wir den nächsten grossen Schritt mit dem Eintritt in unseren ersten EU-Markt, in dem die Kombination aus Energiepreisen und Regulatorik für starken Pull sorgt.“

    Die nun abgeschlossene Finanzierungsrunde wurde von Realyze Ventures aus Köln angeführt. „Mit viboo investieren wir in eine innovative Softwarelösung, die die Dekarbonisierung des Bestandsgebäudesegments vorantreibt und damit einen sehr grossen Markt adressiert“, lässt sich Marnix Roes, Investment Manager bei Realyze Ventures, in der Mitteilung zitieren. Als neue Investorin hat viboo auch die Zürcher Kantonalbank (ZKB) gewinnen können. Diese freue sich darauf, „viboo bei der anstehenden Skalierung zu unterstützen“, erklärt Nicola Leuenberger, Investmentmanager bei der ZKB.

  • Neue Generation des Gateways für effizientes Energiemanagement

    Neue Generation des Gateways für effizientes Energiemanagement

    Solar Manager hat eine neue Version seines Gateways für Solarstrom auf den Markt gebracht. Wie es in einer Mitteilung des in Muri und im deutschen Isernhagen ansässigen Spezialisten für Energiemanagement heisst, ist Solar Manager Connect 2 als Hutschienenversion leicht in bestehende Anlagen zu integrieren. Die Hardware kommt mit der ebenfalls neuen Solar Manager-Software auf den Markt. Der Gateway soll laut Firmenangaben mit über 500 Geräten unterschiedlicher Hersteller kompatibel sein.

    Connect 2 kann zur Steuerung eines Hausnetzwerkes (Home Energy Management System, HEMS) eingesetzt werden. Zu den Neuerungen zählen zwei integrierte Relaiseingänge zur Steuerung von Wallboxen und Wärmepumpen, zwei digitale Eingänge und ein analoger Ausgang sowie ein bereits im Vorgängermodell verbauter RS-485-Industriestandard zur Kommunikation mit Fremdgeräten. Des Weiteren ist ein integrierter EEBUS-Standard zur Kommunikation mit Netzbetreibern als Smart-Meter-Gateway eingebaut.

    „Unser Ziel war es, auch in zunehmend komplexen Energiesystemen die Installation so einfach wie möglich zu gestalten“, wird Andreas Kuhn, Gründer und CEO der Solar Manager AG, in der Mitteilung zitiert. „Das Feedback unserer Partner war entscheidend. Wir haben ihre Wünsche direkt in die Entwicklung des Solar Manager Connect 2 einfliessen lassen, damit Installateure auch weiterhin ihre Arbeit schnell und zuverlässig erledigen können.“

  • Neue Technologie spart Strom und verbessert Energieinfrastruktur

    Neue Technologie spart Strom und verbessert Energieinfrastruktur

    Forschende der HSLU arbeiten an einer kostengünstigen Alternative zu Energiemanagementsystemen. Sogenannte Datenräume sollen den sicheren Datenaustausch zwischen Gebäuden und Energieversorgung übernehmen, erläutert die HSLU in einer Mitteilung. Das Team unter der Leitung von Christoph Imboden am Institut für Innovation und Technologiemanagement der HSLU arbeitet dabei mit dem Neuenburger Technologie-Innovationszentrum CSEM und der Privatwirtschaft zusammen und wird vom Bundesamt für Energie über das Programm EnergieSchweiz unterstützt.

    Den Einschätzungen der Forschenden zufolge liegt das Potenzial der Einsparungen durch Datenräume bei bis zu 5,32 Terawattstunden Strom jährlich. «Die Nutzbarkeit von vielen verschiedenen Messpunkten führt zu mehr Energieeffizienz, Flexibilität und überhaupt zu einer viel besseren Ausnutzung der Energieinfrastruktur», wird Imboden in der Mitteilung zitiert. Gleichzeitig benötigen die Datenräume im Gegensatz zu Energiemanagementsystemen keine zusätzliche Hardware. Auch müssen die Daten nicht zentral gespeichert werden. «Das führt zu grossen Kosteneinsparungen, einer Marktdynamisierung und auch zu einer Reduktion der Datenmenge, die transferiert und gespeichert werden muss», meint Imboden.

    Ein von den Forschenden aufgebauter erster Datenraum im Energiesektor erfüllt bereits auch die Anforderungen des Datenschutzes. Für eine Umsetzung im grossen Massstab muss die Technologie aber noch weiterentwickelt und an spezifische Schweizer Bedürfnisse angepasst werden.

  • Solartechnologie für die Landwirtschaft im Fokus

    Solartechnologie für die Landwirtschaft im Fokus

    Das international tätige Energieunternehmen Eaton und der ebenfalls in Lausanne ansässige Agrivoltaik-Spezialist Insolight haben eine strategische Zusammenarbeit zur optimalen Nutzung von Solarstrom in der Landwirtschaft vereinbart. Wie es in einer Mitteilung heisst, sollen dabei die Erfahrungen von Eaton in einem intelligenten Energiemanagement mit den Solartechnologien von Insolight gekoppelt werden. Insbesondere wird geprüft, ob die Photovoltaikanlagen von Insolight mit den Batteriespeichersystemen (BESS) und der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge von Eaton gekoppelt werden kann. Dabei plant Insolight, bis 2026 mehr als 100 Projekte mit einer Leistungsfähigkeit von 300 Megawattpeak zu installieren. Eaton seinerseits will die Projekte mit technischem Know-how und Produktschulungen unterstützen.

    Damit sollen seitens beider Unternehmen auch die beteiligten Landwirte bei der Integration, Inbetriebnahme und laufenden Wartung neuer nachhaltiger Energiesysteme unterstützt werden. Die Agrivoltaik-Anlagen von Insolight erzeugen dabei nicht nur Strom, der in den landwirtschaftlichen Betrieben genutzt werden kann, sondern sie bieten auch einen Schutz von Pflanzungen gegen Wind, Hagel und Starkregen.

    «Diese Zusammenarbeit mit Eaton stellt einen wichtigen Meilenstein in unserem Bestreben dar, innovative Agrivoltaik-Lösungen auf den Markt zu bringen», wird Luiggino Torrigiani, Leiter Marketing und Partnerschaften bei Insolight, in der Mitteilung zitiert. «Durch die Partnerschaft mit Insolight können wir unsere Fähigkeiten auf den Agrivoltaik-Sektor ausweiten, wo Energieeffizienz neben landwirtschaftlicher Produktivität einen echten Einfluss haben kann», ergänzt Anne Lillywhite, Senior Vice President und General Manager für Energiewende, Digital und Services bei Eaton.

  • Effiziente Nutzung der Gebäudewärme — Projekt HEATWISE von EMPA

    Effiziente Nutzung der Gebäudewärme — Projekt HEATWISE von EMPA

    In einer Zeit, in der nachhaltiges Energiemanagement immer wichtiger wird, stellt die ungenutzte Abwärme von IT-Systemen in Gebäuden eine beträchtliche Verschwendung dar. Spitäler, Universitäten und Bürokomplexe verfügen über eine umfangreiche IT-Infrastruktur, deren Betrieb nicht nur Energie verbraucht, sondern auch eine erhebliche Menge an Wärme produziert, die bisher grösstenteils ungenutzt bleibt. Das Horizon Europe-Projekt HEATWISE nimmt sich dieser Herausforderung an und vereint zwölf Forschungs- und Industriepartner aus acht Ländern, um innovative Lösungen für die Nutzung dieser Abwärme zu entwickeln.

    Das Projekt, das Anfang 2024 gestartet wurde und über drei Jahre läuft, wird von der Europäischen Union im Rahmen von Horizon Europe und vom Schweizerischen Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation gefördert. Ein Schlüsselelement von HEATWISE ist die Entwicklung von vorausschauenden Regelalgorithmen, die nicht nur die IT-Infrastruktur und Gebäudetechnik miteinander verknüpfen, sondern auch einen energieeffizienten, CO2-armen und kostengünstigen Betrieb ermöglichen sollen.

    Ein Beispiel für die praktische Umsetzung dieser Ziele ist das Forschungsgebäude «NEST» der Empa in Dübendorf, das als reale Pilotanlage dient. Hier wird die Abwärme eines Mikrorechenzentrums bereits erfolgreich zur Beheizung genutzt, unterstützt durch innovative Kühltechnologien wie die «On-Chip-Flüssigkeitskühlung» des israelischen Projektpartners ZutaCore. Diese ermöglicht eine optimale Wärmerückgewinnung und die Nutzung der gewonnenen Wärme für hochtemperaturintensive Anwendungen, wie beispielsweise die Warmwasserversorgung.

    Für Fachkräfte aus der Immobilien- und Standortförderungsbranche bietet HEATWISE nicht nur Einblicke in zukunftsweisende Technologien der Wärmerückgewinnung und Energieeffizienz, sondern auch konkrete Anwendungsbeispiele, die zeigen, wie IT-Infrastrukturen und Gebäudetechnik synergistisch für ein nachhaltigeres Energiemanagement genutzt werden können.

  • Partino und ecocoach vereinbaren Partnerschaft im Energiebereich

    Partino und ecocoach vereinbaren Partnerschaft im Energiebereich

    Die Partino Mobile Energie AG, ein in Oberentfelden angesiedeltes Unternehmen für Elektroladestationen, und das Schwyzer Technologieunternehmen ecocoach, haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Laut einer Medienmitteilung wollen beide Unternehmen ihrer Kundschaft ein komplexes System zum Energiemanagement anbieten. Die Partnerschaft markiere einen bedeutenden Schritt in eine nachhaltige Energiezukunft, zeigen sich beide Unternehmen überzeugt.

    Dabei werden die Elemente von Photovoltaik-Ladestationen und dem Lastmanagement von Partino mit den Energiespeicherlösungen und -managementsystemen für Wohn- und Industriegebäuden von ecocoach miteinander verbunden. Kundinnen und Kunden können mit den innovativen Lösungen der Kooperation ihre Energieeffizienz weiter steigern, den Eigenverbrauch optimieren und somit Kosten senken, heisst es in der Mitteilung.

  • German Design Award für innovative Energie-App an NeoVac und Fusonic

    German Design Award für innovative Energie-App an NeoVac und Fusonic

    Die App, ermöglicht es Mietern, ihren Strom-, Energie- und Wasserverbrauch direkt über das Smartphone einzusehen und zu steuern. Die App zeichnet sich durch ihre Benutzerfreundlichkeit und ästhetisches Design aus und ist für 400.000 Wohnungen im Abrechnungsservice kostenfrei verfügbar.

    Auszeichnung und Anerkennung
    Die herausragende Gestaltung und Funktionalität der App wurde mit dem German Design Award in der Kategorie „Excellent Communication Design – Apps“ gewürdigt. Die Jury lobte insbesondere die Transparenz und Kontrolle, die die App Nutzern über ihren Verbrauch bietet, sowie die nützlichen Spartipps.

    Innovative Features und Nutzen
    Ein besonderes Merkmal der App ist der „NeoDuck“-Indikator, der den Energieverbrauch visualisiert. Bei optimalem Verbrauch erscheint die Ente glücklich, bei hohem Verbrauch senkt sie den Schnabel, was den Nutzern hilft, Energieeffizienz zu verbessern. Die App trägt damit aktiv zum Umweltschutz bei und kann, wenn vollständig genutzt, jährlich bis zu 16 Tonnen CO2 einsparen.

    Mehrwert und Zukunftsaussichten
    Die App bietet nicht nur Verbrauchsdaten in Echtzeit, sondern auch direkte Abrechnungsoptionen und Warnungen bei ungewöhnlichem Verbrauch. Michael Eugster, Leiter Marketing von NeoVac, betont, dass die App den Zeitgeist trifft und mit Gamification-Elementen Nutzer zur Optimierung ihrer Energiebilanz motiviert.

  • Energie 360° steigt bei Solarmotion ein

    Energie 360° steigt bei Solarmotion ein

    Energie 360° steigt mit einer Minderheitenbeteiligung bei Solarmotion ein. Die Mehrheit des Ostschweizer Solarunternehmens verbleibe bei Gründer Stefan Merz, informiert Energie 360° in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis der Beteiligung werden dort keine Angaben gemacht.

    Mit dem Einstieg bei Solarmotion will Energie 360° in den Ausbau von Photovoltaik investieren. „Die Beteiligung an Solarmotion leistet einen Beitrag zur konsequenten Umsetzung unseres Leitsterns: Energie 360° will bis 2040 ausschliesslich erneuerbare Energie liefern“, wird Ruth Happersberger, Bereichsleiterin Strategie und Beteiligungen bei Energie 360°, in der Mitteilung zitiert. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen Energie- und Mobilitätslösungen weiterentwickeln. Als Beispiele werden in der Mitteilung Contracting-Modelle oder Kombinationen von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit Photovoltaik genannt.

    Im Zusammenspiel mit weiteren Beteiligungen sowie innovativen Unternehmen aus dem Start-up-Fonds von Energie 360° sind zudem Projekte im Bereich Energiemanagementsysteme geplant. „Ich bin glücklich, dass ich mit Energie 360° die ideale Partnerin gefunden habe“, erklärt Merz in der Mitteilung. „Sie zeichnet sich nebst grossem Netzwerk und Fachexpertise auch durch denselben starken Innovationsgeist aus – wir ergänzen uns auf ideale Weise.“