Schlagwort: énergies renouvelables

  • Pictet de Rochemont Campus

    Pictet de Rochemont Campus

    Das PAV-Projekt erstreckt sich über drei zentrale Stadtteile und umfasst 230 Hektar – eine Fläche, die in etwa der Distanz zwischen dem Bürkliplatz und dem Letten in Zürich entspricht. Bis 2050 sollen hier 12.400 Wohnungen und 6.200 Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Bau des neuen Hauptsitzes von Pictet wird im Herbst 2021 beginnen und die Eröffnung ist für 2025 geplant. Das neue Gebäude wird 2.500 Arbeitsplätze und 100 Wohnungen umfassen.

    Innovatives und nachhaltiges Design
    Der neue Hauptsitz von Pictet wird nach den modernsten Standards gebaut. Das „Feng Shui“-Projektdesign betont die Verbindung mit der Natur, mit Elementen wie Wasser, Luft, Licht und Grün. Das Gebäude wird 23 Stockwerke haben, einschließlich einer Panorama-Restaurantterrasse und weitläufigen Grünflächen. Ein öffentlicher Park und die Freigabe des Flusses Drize sind ebenfalls Teil des Projekts.

    Umweltfreundliches Bauen
    Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die Umweltfreundlichkeit. Der Bau wird so konzipiert, dass der Energieverbrauch minimiert und die Nutzung von erneuerbaren Energien maximiert wird. Auch bei der Entsorgung des Bodens wird ein innovativer Ansatz verfolgt. 80.000 m³ Erde werden mit dem Zug transportiert, um den CO2-Fußabdruck erheblich zu reduzieren.

    Integration und Entwicklung des Viertels
    Das PAV-Projekt zielt darauf ab, die industrielle Vergangenheit des Gebiets in ein lebendiges Viertel mit gemischter Nutzung umzuwandeln. Neben neuen Wohnungen und Arbeitsplätzen werden auch zahlreiche Grünflächen und Begegnungszonen geschaffen.
    Bekenntnis zur Stadt Genf
    Renaud de Planta, Seniorpartner der Privatbank, betont, dass der neue Campus ein klares Bekenntnis zur Stadt Genf sei. Trotz der Konkurrenz von Finanzmetropolen wie London und New York bleibe Genf der zentrale Standort von Pictet. Auch die Genfer Bevölkerung habe durch politische Entscheidungen zu dieser Standortentscheidung beigetragen.

    Ein Blick in die Zukunft
    Mit der Fertigstellung des Pictet Campus Rochemont wird Genf nicht nur über ein neues architektonisches Wahrzeichen verfügen, sondern auch über ein wichtiges Arbeits- und Lebenszentrum im Herzen der Stadt. Das Projekt ist ein Symbol für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung, die sich auf Nachhaltigkeit und Modernität konzentriert und die Lebensqualität der Einwohner und Arbeitnehmer von Genf verbessern wird.

  • Das Naturhistorische Museum in Genf enthüllt seine Energievision

    Das Naturhistorische Museum in Genf enthüllt seine Energievision

    Der neue Erweiterungsbau für die Sammlungen, der von MAK Architecture entworfen wurde, wird die bestehenden Flügel aus den 1960er Jahren ergänzen. Mit über 15 Millionen Ausstellungsstücken, darunter Tiere, Gesteine und Mineralien aus der ganzen Welt, ist das MHNG das größte naturhistorische Museum der Schweiz und eines der zehn wichtigsten in Europa. Die Erweiterung wird nicht nur eine bessere Organisation und Präsentation der Sammlungen ermöglichen, sondern auch neue Arbeitsräume schaffen, die Besucherbereiche verbessern und einen neuen Raum für temporäre Ausstellungen einrichten.

    Energieeffizienz als zentrales Element
    Eines der zentralen Ziele des Projekts ist die Verbesserung der Energieeffizienz des Museums. Der historische Teil des Gebäudes wurde bereits 2012 energetisch saniert und die neue Erweiterung wird nach dem Standard der sehr hohen Energieeffizienz gebaut. Dies entspricht der Strategie der Stadt Genf, bis 2050 100% erneuerbare Energien zu nutzen und die CO²-Emissionen zu eliminieren.

    Photovoltaikanlage und nachhaltige Beleuchtung
    Einer der Höhepunkte der Renovierung ist die Installation des zweitgrößten Photovoltaiksystems der Stadt Genf. Darüber hinaus wird das gesamte Gebäude mit hocheffizienten LED-Leuchten ausgestattet und nutzt die natürliche Beleuchtung, um den Energieverbrauch weiter zu senken.

    Heizungs-und Klimasysteme
    Der Heizbedarf der neuen Erweiterung wird vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt und insgesamt wird der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Standort schrittweise auf 80% erhöht. Eine Wärmepumpe wird die Hauptenergiequelle für die Heizung sein und 70 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr im Vergleich zu herkömmlichen Systemen einsparen. Im Notfall wird eine Gasheizung als Notfalllösung zur Verfügung stehen.

    Optimierte Belüftung und Klimatisierung
    Besondere Aufmerksamkeit wurde der Belüftung und Klimatisierung gewidmet, um die empfindlichen Sammlungen vor schädlichen Feuchtigkeitsschwankungen zu schützen. Dies wird es dem Museum ermöglichen, wertvolle Leihgaben von anderen Institutionen zu erhalten, die hohe Anforderungen an die Konservierungsbedingungen stellen.