Schlagwort: EnergieSchweiz

  • Energy Savers werben für Energieeffizienz

    Energy Savers werben für Energieeffizienz

    Die Allianz von Stadtwerken, Swisspower, die Services industriels de Genève (SIG) und das Programm EnergieSchweiz des Bundesamts für Energie haben eine neue Plattform lanciert. Energy Savers soll die Energieeffizienz steigern, „indem sie die Akteure der Energiebranche, der Wirtschaft und der Verbände zusammenführt und konkrete Projekte unterstützt“, erläutert Swisspower in einer entsprechenden Mitteilung. Als primäre Zielgruppe werden dort Energieversorger sowie lokale und regionale Behörden genannt.

    „Nur mit einer Senkung unseres Verbrauchs können wir eine sichere Versorgung gewährleisten und unsere Klimaziele erreichen“, wird Benoît Revaz in der Mitteilung zitiert. Nach Ansicht des Direktors des Bundesamtes für Energie gibt es hier in der Schweiz noch viel Luft nach oben: „Im Wohnen, in der Mobilität, aber auch in den Unternehmen liegt dieses Potenzial mindestens bei 30 Prozent.“

    Die erst vor kurzem freigeschaltete Plattform verzeichne bereits einen starken Zuwachs an Mitgliedern, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Weitere Interessierte sind eingeladen, sich direkt auf der Plattform anzumelden oder ein Gespräch mit den Betreibern zu vereinbaren.

    Die Energy Savers arbeiten auf die Verringerung der Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Energien und die Vermeidung von Treibhausgasemissionen hin. Dazu werden in der Mitteilung drei strategische Ziele definiert. So soll zum einen dem Energiesparen zu einem höheren Stellenwert verholfen werden. Zum anderen machen sich die Energy Savers für mehr Investitionen in Energieeffizienz und eine bessere Ausschöpfung von Energieeffizienzpotenzialen stark. Als drittes Ziel wird in der Mitteilung die Verbreitung von Erfolgsgeschichten genannt.

  • Heizberatung von EnergieSchweiz ist ab sofort kostenlos

    Heizberatung von EnergieSchweiz ist ab sofort kostenlos

    Die Impulsberatung erneuerbar heizen ist für Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnimmobilien seit dem 1. April 2022 kostenfrei, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Mit diesem Programm von EnergieSchweiz fördert der Bund den Umstieg auf eine erneuerbare Wärmeerzeugungsanlage.

    Die etwa eineinhalbstündige Vor-Ort-Beratung kann für jede Wohnimmobilie in Anspruch genommen werden, deren Heizsystem älter als zehn Jahre ist und als Hauptheizung für die Raumwärme dient. Dabei spielt die Gebäudekategorie und der Energieträger des alten Wärmeerzeugers keine Rolle.

    Über die Postleitzahlsuche erhalten Interessierte eine Liste mit den zugelassenen Impulsberaterinnen und -beratern in ihrer Nähe und können einen Termin vereinbaren. Unterschieden wird lediglich in zwei Kategorien: Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus mit bis zu sechs Wohneinheiten sowie Mehrfamilienhaus mit mehr als sechs Wohneinheiten oder Stockwerkeigentum.

  • Minergie und SNBS übernehmen Label für 2000-Watt-Areale

    Minergie und SNBS übernehmen Label für 2000-Watt-Areale

    Das Label für 2000-Watt-Areale verschwindet auf Ende 2023. Darauf haben sich laut einer Mitteilung des Bundesamtes für Energie (BFE) die Anbieter von Labeln für nachhaltige Gebäude in der Schweiz geeinigt. Das Label wurde bisher vom BFE-Programm EnergieSchweiz angeboten.

    Im Gegenzug wird künftig der Verein Minergie auch ein Label Minergie-Areal für solche Areale anbieten, die dem Klimaschutz entsprechen. Das Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz als Trägerin des Standards Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) wird das Label SNBS-Areal für die Nachhaltigkeit von Arealen in allen ihren Dimensionen schaffen.

    Auf der Ebene der Gebäudelabel wird es auch künftig den Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK), die verschiedenen Minergie-Kategorien und den SNBS geben.

    Die Träger der verschiedenen Label wollen durch eine Bündelung der Ressourcen eine höhere Wirkung erzielen. „Nachhaltige Immobilien leisten einen grossen Beitrag zum Klimaschutz. Der Trend ist positiv, aber das Potenzial wird längst nicht ausgeschöpft“, wird Marc Mächler, Regierungspräsident Kanton St.Gallen und Präsident des Vereins Minergie, in der Mitteilung zitiert. „Die Label ergänzen sich, werden besser aufeinander abgestimmt und Bauherrinnen und Planende können sich leichter orientieren, welches Label ihren Bedürfnissen entspricht.“

  • Eigenheimbesitzer sind zu Umstieg auf erneuerbares Heizen bereit

    Eigenheimbesitzer sind zu Umstieg auf erneuerbares Heizen bereit

    Der Schwerpunkt des von Raiffeisen Schweiz vorgelegten elften Kundenbarometers erneuerbare Energien liegt auf dem Einsatz und der Nutzung von Heizungstechnologien, Solaranlagen und Elektromobilität. Die Umfrage von Raiffeisen, der Universität St.Gallen und EnergieSchweiz hat laut Medienmitteilung ergeben, dass die Hälfte der befragten Eigenheimbesitzer grundsätzlich bereit ist, ihre Öl- oder Gasheizung durch eine umweltfreundlichere Technologie zu ersetzen.

    Ein Viertel der Befragten habe über einen Ersatz noch nicht nachgedacht, heisst es in der Medienmitteilung. Schon heute nutzen 30 Prozent der Befragten klimafreundliche Heiztechnologien wie Wärmepumpen, Solarthermie und Fernwärme. Aber 28 Prozent heizen noch mit Öl. Davon habe sich rund ein Fünftel bereits für einen klimafreundlichen Ersatz in den nächsten Jahren entschieden.

    Photovoltaikanlagen (PVA) verzeichnen laut dem Raiffeisen-Bericht derzeit ein exponentielles Wachstum. So besitzen bereits 22 Prozent der befragten Eigenheimbesitzer eine Anlage zur Erzeugung von Solarstrom. 30 Prozent könnten sich eine Anschaffung in naher Zukunft vorstellen. Die diesjährige Studie hat sich zudem dem Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen gewidmet. Als Hauptargumente dafür werden zu 26 Prozent die Steigerung des Erlöses aus der Stromproduktion, zu 23 Prozent die Reduktion der CO2-Emissionen sowie die Senkung der Stromkosten angegeben (22 Prozent).

    Raiffeisen setzt laut der Mitteilung auf einen ganzheitlichen Beratungsprozess zur Steigerung der Modernisierungsquote. „Wir sind überzeugt, dass eine langfristige Planung und finanzielle Vorbereitung der Investitionen in die Immobilie entscheidende Erfolgsfaktoren sind, um die optimalen Modernisierungs-Massnahmen zur richtigen Zeit durchzuführen“, wird Roland Altwegg, Leiter Neue Geschäftsmodelle & Ökosysteme bei Raiffeisen Schweiz, zitiert. Und: „Was oft vergessen gerät: Umweltfreundliche Technologien steigern auch den Wert einer Immobilie.“

  • Zürich erhält Goldauszeichnung als Energiestadt

    Zürich erhält Goldauszeichnung als Energiestadt

    Zürich ist im Rahmen des Hackathons Climathon Zürich erneut mit dem Energiestadt-Label in Gold ausgezeichnet worden. Damit fördert der Trägerverein Energiestadt die Umstellung auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Laut einer Medienmitteilung der Stadt hätten der Ausbau der Photovoltaikanlagen auf stadteigenen Liegenschaften zu dieser Anerkennung ebenso beigetragen wie die Realisierung des Energieverbunds Altstetten und Höngg. Auch die neue Tramlinie Hardbrücke und die weitere Elektrifizierung des öffentlichen Verkehrs hätten ihren Anteil daran.

    Zum ersten Mal war Zürich die Auszeichnung als Energiestadt vor 20 Jahren verliehen worden. Seither seien die langfristigen Ziele der Stadt „kontinuierlich angepasst worden“. Dazu gehörten etwa die Verankerung der 2000-Watt-Gesellschaft in der Gemeindeordnung und die aktuellen Bestrebungen in Richtung Klimaneutralität. Grundlage dafür seien die im Masterplan Energie der Stadt Zürich definierten energiepolitischen Schwerpunkte.

  • EnergieSchweiz: Sieger der Smart City Innovation Challenge

    EnergieSchweiz: Sieger der Smart City Innovation Challenge

    Sieben Initiativen aus der Schweiz erhielten bei der zweiten Smart City Innovation Challenge (SCIC) eine Auszeichnung. Darunter findet man Lösungen für clever kombinierbare Mobilitätsangebote über lokale Stromerzeugung im Quartier oder intelligente Lösungen für blinde und sehbehinderte Menschen. Die öffentliche Preisverleihung wird wegen der Coronavirus-Krise zu einem späteren Zeitpunkt EnergieSchweiz nachgeholt.

    Karegorie Ideen:

    • KU:BE Informations- und Leitsystem für alle,  Stadt Bern
      Hilft Blinden/Sehbehinderten, Kunst und Kultur im öffentlichen Raum selbständig zu erleben
    • Integrated Corporate Mobility Platform, routeRank aus dem EPFL Innovation Park in Lausanne
      Soll den besten, billigsten und umweltfreundlichsten Reiseweg finden
    • #Smarta – klare Ansagen statt heisser Luft, Region Basel


    Kategorie Projekte:

    • Smart!mobil – clever kombinieren und teilen, Solothurn
      Effiziente Kombination von Mobilitätsangeboten in Grenchen, Olten, Solothurn, Zuchwil und der Region Thal.
    • Quartierstrom,  Gemeinde Walenstadt
      Erster lokaler Strommarkt der Schweiz, seit September 2018 in Betrieb
    • Smart City Lights Challenge, Wädenswil (ZH)
    • Vom Labor zur Smart City, Deitikon (ZH)