Schlagwort: Entscheidung

  • Siegerprojekt für die Stockhornstrasse-Entwicklung steht fest

    Siegerprojekt für die Stockhornstrasse-Entwicklung steht fest

    Vier Architekturbüros aus der Region Thun, alle mit einem renommierten Ruf für herausragende Baukunst, wurden eingeladen, an diesem prestigeträchtigen Projekt teilzunehmen. Jedes dieser Büros kooperierte mit einem Landschaftsarchitekturbüro, um eine umfassende und holistische Vision für das Areal zu bieten. Bemerkenswert war die Teilnahme des «Nachwuchsbüros» akkurat bauatelier GmbH, das die Vielfalt und Bandbreite des Wettbewerbs unterstrich.

    Die eingereichten Entwürfe zeichneten sich durch ihre kreativen und diversen Ansätze aus, die zur Entscheidungsfindung wesentlich beitrugen. Nach gründlicher Überlegung wählte das Gremium das Projekt von brügger architekten AG & extra Landschaftsarchitekten AG als Sieger aus. Der Siegerentwurf überzeugt durch seine durchdachte Integration in die bestehende Landschaft, seine hochwertige Wohnraumgestaltung und seine visionäre Interpretation der künftigen Entwicklung von Steffisburg.

    Ein besonderer Fokus dieses Studienauftrags war die nahtlose und sinnvolle Einbindung des neuen Bauvorhabens in die bestehende Umgebung. Die Herausforderung bestand darin, den Übergang zwischen der offenen Landschaft der Au und dem dicht besiedelten Steffisburg harmonisch zu gestalten. Das vorliegende Siegerprojekt schafft es meisterhaft, diese Balance zu finden und bietet gleichzeitig einen Wohnraum von hoher Qualität.

    Es ist wichtig zu betonen, dass das Ergebnis dieses Studienauftrags nicht nur die Richtung für dieses spezielle Projekt vorgibt, sondern auch als Inspirationsquelle für zukünftige Bauvorhaben in der Region dient.

  • Steiner setzt auf integrierte Projektabwicklung

    Steiner setzt auf integrierte Projektabwicklung

    Die Steiner AG will ab sofort alle komplexen Grossprojekte mittels integrierter Projektabwicklung (Integrated Project Delivery, IPD) realisieren, informiert die Zürcher Immobilienentwicklerin in einer Mitteilung. Diese Methode setzt auf eine enge Zusammenarbeit aller am Projekt Beteiligten. Sie tragen zudem nicht nur die Risiken des Projekts gemeinsam sondern werden auch alle am Erfolg beteiligt. Auf diese Weise soll der Projekterfolg in den Mittelpunkt rücken und das von Eigeninteresse geprägte „Silodenken“ abgelöst werden durch das gemeinsame Ziel, das Beste für das Projekt zu finden.

    Der Auftakt wird mit dem Projekt Zukunftspforte Menziken gemacht. Dort realisiert Steiner auf dem rund 10’700 Quadratmeter grossen ehemaligen Industrieareal im Zentrum der Aargauer Gemeinde Menziken eine Überbauung mit rund 180 Miet- und Eigentumswohnungen sowie Gewerbeflächen. Die Allianzpartner für Generalplanung, die Planung von Heizung, Lüftung, Klimatisierung, Sanitär und Elektro sowie für Bauingenieurswesen, Elektroausführung, Landschaftsarchitektur und Rohbau hat Bauherrin Steiner für die Umsetzung des Projekts bereits gewonnen. Zwei weitere für Baumanagement Hülle und Ausbau sowie für Heizung, Lüftung, Klimakälte und Sanitär werden noch gesucht. Der Baubeginn ist für 2025 vorgesehen.

  • Entwicklung des Zinsumfeldes

    Entwicklung des Zinsumfeldes

    Die beispielslosen Umstände, welche die Weltwirtschaft plagen, belasten auch die Schweizer Haushalte, die im Monat August im Vergleich zum Vorjahresmonat eine durchschnittliche Teuerung von 3.5% hinnehmen mussten. Mit einer Teuerung um 0.10 Prozentpunkte mehr als im Vormonat ergibt sich aus der Datengrundlage immer mehr Evidenz für eine Teuerung in den restlichen Segmenten, die nicht direkt von den steigenden Rohstoffpreisen betroffen waren. Durch diesen ungewollten Umschlag verschärft sich hierzulande für die Produzenten wie auch für die Konsumenten nun die wahrgenommene Inflation. Diese Wahrnehmung fliesst selbstverständlich bei den Preis- und Lohnverhandlungen mit ein und giesst im Falle einer deutlichen Abweichung zum Inflationsziel der SNB weiteres, und zwar teures Öl ins Feuer.

    Aus geldpolitischer Sicht ist es daher essentiell, einen Brand zu verhindern. Die SNB wird deshalb in der Ausübung ihres Hauptmandats – nämlich der Gewährleistung der Preisstabilität – nicht zögern, die Zinsschraube weiter anzuziehen und auch so lange festzuhalten, bis das Inflationsziel von langfristig maximal 2% erreicht wird. Daher ist es naheliegend, dass eine Anhebung in gleicher Höhe für die kommende Sitzung im Dezember ganz bestimmt nicht auszuschliessen ist

    Entwicklung der Hypothekarzinsen
    Zwangsläufig wird der zukünftige geldpolitische Kurs der Not gehorchend die Hypothekarmärkte und letztlich auch die Kreditnehmer belasten. Die Nulluntergrenze bei SARON-Hypotheken ist nun redundant und die Zinskosten für dieses Kreditprodukt erhöhen sich erheblich. Die Festhypotheken sind ebenfalls teurer, denn die Zinssätze bewegen sich über alle Laufzeiten hinweg auf ihrem Höchststand. Zusätzlich unterliegen die Zinssätze für Kreditprodukte aufgrund der herrschenden Unsicherheit starken Schwankungen.

    Prognose SARON-Hypothek
    Ab heute ist das Tiefzinsniveau für unbestimmte Zeit nur noch im Rückspiegel zu betrachten. Weitere Leitzinsanhebungen stehen bevor, wobei wir per Jahresende einen Leitzins bei 1.00% als wahrscheinlichstes Szenario einstufen. Sicher ist, dass der Leitzins nächstes Jahr höher liegen wird als heute. Solange die Unsicherheiten an den Zinsmärkten dominieren, werden Hypotheken höheren und volatilen Zinssätzen unterliegen. Wenn der Leitzins und somit auch der SARON-Satz auf 1.00% per Ende Jahr ansteigt, verteuern sich auch die SARON-Hypotheken entsprechend. Wir erwarten, dass Hypothekarnehmende – abhängig von der festgelegten Marge – für eine SARON-Hypothek per Ende Jahr zwischen 1.60% und 2.00% bezahlen müssen.

    Prognose langfristige Festhypotheken
    Auf Seiten der langfristigen Festhypotheken dürfte der Zinsanstieg bis Ende Jahr bescheidener sein, da dieser vom Markt erwartet und somit in den letzten Monaten bereits eingepreist wurde. Während der 10-jährige Referenzzinssatz noch vor einem Jahr unter der Nullgrenze lag, ist er in kurzer Zeit auf über 2% gestiegen. Ein merklicher Anstieg bis Ende Jahr ist nicht zu erwarten, sollten sich die Eindämmungsmassnahmen für die Inflation als wirkungsvoll erweisen. Wir rechnen für die zehnjährige Festhypothek mit eher seitlich tendierenden Hypothekarzinsen, die per Ende Jahr bei zwischen 2.80% bis 3.20% zu liegen kommen dürften.

    Empfehlungen
    Die rasche Entwicklung am Hypothekarmarkt zeigt, wie schnell und verheerend sich das Zinsumfeld in unruhige Gewässer umschlagen kann. Daher ist es wärmstens zu empfehlen, seine Optionen sowie Risiken zu kennen und einen breiten Marktvergleich vorzunehmen. Abschliessend kann eine vollständige und saubere Vergleichsgrundlage von Property Captain bei Ihren Finanzierungsentscheidungen als notwendige Stütze dienen. Gerne stehen wir Ihnen bei Property Captain für eine professionelle Beratung zur Seite und vergleichen für Sie die Angebote von zahlreichen Finanzierungspartnern.