Schlagwort: Ergebnis

  • Dienstleistungen belasten Ergebnis der BKW

    Dienstleistungen belasten Ergebnis der BKW

    Die BKW hat 2023 laut einer Mitteilung das finanziell zweitbeste Jahr ihrer Geschichte erzielt. Die Berner Energieversorgerin hat bei einem Umsatz von 4598 Millionen Franken ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 620 Millionen und einen Reingewinn von 488 Millionen Franken erzielt. Der Umsatz liegt damit um 12 Prozent unter dem Rekordjahr 2022, aber um 29 Prozent über 2021. Ähnlich beim Ergebnis und beim Gewinn: Der Reingewinn lag 2023 um 40 Prozent unter dem von 2022 und um 76 Prozent über dem von 2021.

    Das Ergebnis wird vor allem vom Geschäftsfeld Energie getragen. Dieses trug laut dem Geschäftsbericht bei einer Gesamtleistung von 2953 Millionen Franken insgesamt 535 Millionen Franken zum Ergebnis bei, ein Rückgang um 24 Prozent bei der Leistung und um 40 Prozent beim Ergebnis. Die Investitionen stiegen im Geschäftsfeld Energie von 147 Millionen auf 276 Millionen Franken.

    Die Netze lieferten bei einer Gesamtleistung von 540 Millionen ein Ergebnis von 147 Millionen Franken ab, ein Plus von 5 Prozent bei der Leistung und von 0,6 Prozent beim Ergebnis. Die Investitionen stiegen von 113 Millionen 2022 auf 136 Millionen Franken 2023.

    Der Umsatz der Dienstleistungen stieg 2023 um 4 Prozent auf 1838 Millionen Franken. Beim Ergebnis wies das Geschäftsfeld einen Verlust von 40 Millionen Franken aus. Im Vorjahr war es noch ein Plus von 53 Millionen gewesen. Das Ergebnis wurde durch Abschreibungen und Wertminderungen in Höhe von 132 Millionen belastet. Die Investitionen sanken von 333 Millionen auf 75 Millionen Franken. Die BKW will bis Ende 2024 die Profitabilität des Geschäftsfeldes nachhaltig steigern. Sie prüft zudem Verkäufe und Zukäufe.

  • Umsatz von Siemens in der Schweiz steigt deutlich

    Umsatz von Siemens in der Schweiz steigt deutlich

    Das umfassende digitale Produkt- und Lösungsportfolio ist der Haupttreiber für die positive Geschäftsentwicklung von Siemens in der Schweiz. «Mit unserer Technologie verbinden wir die digitale Welt mit der realen Welt», sagt Matthias Rebellius, der im weltweiten Siemens-Vorstand verantwortlich ist für die Schweiz. «Die neue digitale Geschäftsplattform Xcelerator ermöglicht es unseren Kunden, die digitale Transformation massiv zu beschleunigen. Digitale Lösungen sind auch der Schlüssel zu einer effizienten Energieversorgung oder um die Gebäude- und Industrieinfrastruktur nachhaltiger zu machen», erklärt Rebellius.  

    Gerd Scheller, Country CEO von Siemens Schweiz ist mit dem Geschäftsverlauf zufrieden und blickt in die Zukunft: «Mit der Entwicklung moderner digitalen Lösungen verändern sich viele Berufsbilder. Hier setzen wir auf die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeitenden und investieren zudem in die nächste Generation.» Im laufenden Geschäftsjahr hat Siemens die sogenannten «Kids Coding Days» stark ausgebaut. Bis Ende Jahr werden rund 400 Kinder in der Schweiz einen solchen Einstieg in die Welt des Programmierens absolviert haben. «Das Feedback der Schülerinnen und Schüler und der Eltern auf die bereits durchgeführten Events ist sehr positiv», sagt Gerd Scheller. Ein weiteres Beispiel ist der Siemens Excellence Award, bei dem die besten Diplomarbeiten der Schweizer Fachhochschulen mit einer attraktiven Prämie ausgezeichnet werden». Beim erstmalig durchgeführten Public Voting haben sich mehr als 3500 Personen beteiligt. Im Rahmen seines Bildungsprogramms Generation21 engagiert sich Siemens zudem bei zahlreichen weiteren Förderprojekten in der Schweiz, insbesondere auch zur Förderung von Frauen in technischen Berufen.  

    Siemens ist in allen Landesteilen und an über 20 Standorten präsent und verfügt über eine starke Marktstellung in der Gebäudetechnik und Energieverteilung (Smart Infrastructure) in der Industrie (Digital Industries) sowie im Software-Geschäft für Industriekunden (Siemens Digital Industries Software). Eine führende Marktposition in der Schweiz hat Siemens auch in der Bahntechnik (Siemens Mobility). Die eigenständigen Unternehmen Siemens Energy und Siemens Healthineers sind als führende Anbieter der Energieerzeugung respektive der Medizintechnik in der Schweiz präsent.  

    Die weltweiten Aktivitäten von Siemens Smart Infrastructure (SI) werden vom Hauptsitz in Zug gesteuert. Matthias Rebellius leitet als CEO dieses globale Geschäft mit über 72 000 Mitarbeitenden. Im kommenden Herbst wird der SI-Hauptsitz, wo rund 1700 Mitarbeitende beschäftigt sind, fertiggestellt. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen insgesamt 250 Millionen Franken in den neuen Siemens-Campus investiert, der klimaneutral betrieben wird.