Schlagwort: Ernährung

  • Studierende denken über Food Factory in Basel nach

    Studierende denken über Food Factory in Basel nach

    Unter dem Thema Feed the city haben sich Studierende des Instituts Architektur der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) über ein Jahr hinweg mit der Frage nach einer nachhaltigen Versorgung mit Nahrungsmitteln auseinandergesetzt. Dabei wurden Konzepte erarbeitet, auf dem Areal Rosental Mitte in Basel eine Food Factory einzurichten, informiert Immobilien Basel-Stadt in einer Mitteilung. Der kantonale Ansprechpartner für Immobilienmanagement will das ehemalige Firmenareal in einen Stadtteil für Wohnen, Arbeiten, Forschen, Freizeit und Sport transformieren.

    Als Standort einer Food Factory bietet sich nach Ansicht der Studierenden der FHNW das achtgeschossige ehemalige Farbstoff-Packmagazin in Rosental Mitte an. Die „robuste Struktur mit den grossen Spannweiten, hohen Decken und grossen Traglasten“ eigene sich „sehr gut für neue Nutzungsideen“, schreiben sie in der Mitteilung. Der erhaltenswerte Bau 1055 könne zudem „als Treffpunkt im Quartier dienen und gleichzeitig Wissen über die Lebensmittelproduktion vermitteln“.

    Die angedachte Food Factory mitten in Basel soll den gesamten Kreislauf des Essens von der Produktion über Verarbeitung und Konsum bis zur Abfallverwertung sichtbar machen. Dafür haben die Studierenden Konzepte für Produktion und Vertrieb erarbeitet und Schnittstellen zu Gastronomie und Forschung untersucht. Auch die Potenziale neuer Lebensmittel wie beispielsweise Algen sind in die Überlegungen eingeflossen.

  • Neue Dynamik für die Schweiz

    Neue Dynamik für die Schweiz

    Ob digitales Immobilienmanagement, digitale Finanzlösungen oder biobasierte Chemikalien, Schweizer Startups sind derzeit auf Erfolgskurs. Die jüngsten Auszeichnungen zeigen, wie breit die Innovationslandschaft aufgestellt ist und wie stark die internationale Nachfrage nach skalierbaren Lösungen mit gesellschaftlichem Mehrwert wächst.

    Digitales Immobilienmanagement mit Perspektive
    Das Proptech-Startup Bewy überzeugte im Swiss Prime Site Accelerator 2025 und zählt zu den Gewinnern des Programms. Mit digitalen Lösungen für die Verwaltung von Miet- und Eigentumsobjekten will das junge Unternehmen die Immobilienwirtschaft transparenter und nutzerzentrierter machen. Die Auszeichnung ermöglicht Pilotprojekte und kommerzielle Kooperationen mit einem der führenden Immobilienunternehmen der Schweiz.

    Hochtechnologie für die Fusionszukunft
    Mit seinem Fokus auf sichere Wasserstoffisotopenverarbeitung wurde Smolsys beim Neuland Innovation Contest mit dem Transferpreis ausgezeichnet. In Partnerschaft mit dem KIT arbeitet das Unternehmen an zentralen Technologien für die Fusionsforschung, ein hochspezialisiertes, sicherheitskritisches Anwendungsfeld mit hohem Zukunftspotenzial.

    Ernährung neu gedacht mit geistigem Eigentum
    Planetary entwickelt mithilfe von Präzisionsfermentation nachhaltige Proteine und wurde dafür mit einem WIPO Global Award ausgezeichnet. Das Start-up verbindet technologischen Fortschritt mit IP-Strategie und trägt zur Transformation globaler Ernährungssysteme bei, hin zu mehr Resilienz, Nährstoffdichte und Klimaverträglichkeit.

    Finanztechnologie mit Schweizer Präzision
    Das Fintech Bivial wurde bei den PayTech Awards 2025 mit dem Preis Best Use of Tech in Business Payments ausgezeichnet. Die API-basierte Plattform ermöglicht Echtzeit-Zahlungen in über 160 Ländern und kombiniert Schweizer IBANs mit modernen Finanztools. Innerhalb von sechs Monaten nach Marktstart erreichte das Unternehmen die Profitabilität, ein Beleg für effiziente Prozesse, regulatorische Klarheit und marktnahe Entwicklung.

    Nachhaltige Chemie aus Zürich nach Houston
    Das Start-up Biosimo wurde in das renommierte Activate-Programm in Houston aufgenommen. Dort erhält das Team zwei Jahre lang finanzielle und infrastrukturelle Förderung, um biobasierte Essigsäure als Alternative zu fossilen Chemikalien in die Skalierung zu bringen. Mitgründerin Sotiria Mostrou profitiert zudem von gezieltem Zugang zu Expertinnen und Experten sowie Innovationsnetzwerken.

    Prothesen aus Plastikmüll mit Impact
    Das Sozialunternehmen Circleg wurde als einziges Schweizer Unternehmen in die Forbes Accessibility 100-Liste aufgenommen. Mit erschwinglichen, lokal gefertigten Prothesen aus Recyclingkunststoff bietet das Startup nicht nur Mobilität für Menschen mit Amputationen in Ostafrika, sondern stärkt gleichzeitig lokale Wirtschaftskreisläufe und Arbeitsmärkte.