Schlagwort: Erweiterung

  • Bauarbeiten zur Erweiterung der ZHAW haben begonnen

    Bauarbeiten zur Erweiterung der ZHAW haben begonnen

    An der ZHAW haben Baudirektor Martin Neukom, Bildungsdirektorin Silvia Steiner und ZHAW-Rektor Jean-Marc Piveteau am 13. September den Startschuss für die Bauarbeiten zur Erweiterung und Modernisierung der School of Engineering gegeben. Die ZHAW sei eine der führenden Hochschulen der Schweiz mit über 14’000 Studierenden, heisst es in einer Medienmitteilung. Doch genügten einige der bestehenden Gebäude auf dem Areal des ehemaligen Technikums in Winterthur den heutigen Anforderungen nicht mehr. Ausserdem nehme die Anzahl Studierender weiter zu. Deshalb werde der Campus T über die nächsten Jahre in mehreren Etappen modernisiert und erweitert.

    In der ersten Bauetappe werden zwei neue fünfgeschossige Laborgebäude hinter dem historischen Technikum gebaut. Sie stellen dringend benötigten Raum für Lehre, Forschung und Entwicklung bereit. Dort entstehen verschiedene Versuchsräume sowie eine öffentlich zugängliche Mensa und Cafeteria. Die Neubauten werden an das Fernwärmenetz der Stadt Winterthur angeschlossen und mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet.

    Ebenfalls im Rahmen der ersten Bauetappe wird laut der Mitteilung die Eulach mit einem öffentlichen, naturnahen Park ökologisch aufgewertet und der Hochwasserschutz ausgebaut. Zwei neue Brücken werden die Altstadt und den Campus T mit der Kantonsschule Büelrain und dem umliegenden Wohnquartier verbinden.

    Bis November erfolgt der Rückbau des bestehenden Gebäudes TB, heisst es weiter. Parallel dazu laufe der Aushub der Baugrube für das kleinere Laborgebäude TT. Danach beginnen die Rohbauarbeiten des ersten Neubaus, dessen Fertigstellung im Jahr 2027 vorgesehen ist. Der zweite Neubau soll 2029 bezugsfertig sein.

  • Baustart für Erweiterung und Sanierung des Gymnasiums Hofwil

    Baustart für Erweiterung und Sanierung des Gymnasiums Hofwil

    Das Gymnasium Hofwil wird durch den Bau eines neuen Schulgebäudes und einer Dreifachsporthalle erweitert, um den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden. Ursprünglich für zehn Klassen und 200 Schülerinnen und Schüler ausgelegt, beherbergt die Schule aktuell 21 Klassen mit rund 460 Schülerinnen und Schülern. Provisorien, die 2013 und 2017 errichtet wurden, sollen durch die Neubauten ersetzt werden. Das neue Schulgebäude wird Unterrichts- und Praktikumsräume, darunter zwei Chemielabore, umfassen. Eine Aussenstation zur Erweiterung der Mensa ist ebenfalls geplant. Die neue Dreifachsporthalle wird mit Garderoben, sanitären Einrichtungen, einem Arbeitsraum für Lehrpersonen und einem Theorieraum ausgestattet.

    Bezug der Neubauten voraussichtlich im Sommer 2026
    Die Fertigstellung des neuen Schulgebäudes und der Dreifachsporthalle ist für den Sommer 2026 geplant. Nach der Fertigstellung wird der Fokus auf die bauliche Ertüchtigung der bestehenden denkmalgeschützten Gebäude gelegt, die bis Herbst 2027 abgeschlossen sein soll. Diese Sanierungen umfassen notwendige Raumwechsel und Unterhaltsmassnahmen, um den aktuellen Bildungsstandards gerecht zu werden. Gleichzeitig sollen die bisherigen Schulraumprovisorien zurückgebaut und für andere Zwecke weiterverwendet werden.

    Nachhaltige Bauweise und Energiekonzept
    Beide Neubauten werden nach dem Minergie-P-ECO Standard erstellt und mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet, um einen nachhaltigen und energieeffizienten Betrieb zu gewährleisten. Dieses Engagement für Nachhaltigkeit unterstreicht die zukunftsorientierte Ausrichtung des Gymnasiums Hofwil und setzt ein starkes Zeichen für ökologische Verantwortung im Bildungsbereich.

    Finanzierung und Gesamtkosten
    Die Gesamtkosten für die Erweiterung und Sanierung des Gymnasiums Hofwil belaufen sich auf insgesamt 65,63 Millionen Franken. Diese Investition wird nicht nur den aktuellen Raumbedarf decken, sondern auch zukünftigen Generationen eine moderne und gut ausgestattete Lernumgebung bieten. Die Finanzierung dieser umfangreichen Baumassnahmen ist ein Zeichen des Engagements des Kantons für die Bildung und die infrastrukturelle Entwicklung in Münchenbuchsee.

    Historische Bedeutung und Zukunftsperspektive
    Das Gymnasium Hofwil, zuletzt Anfang der 1980er Jahre saniert, ist ein wichtiger Bestandteil der Bildungslandschaft in der Region. Die geplanten Erweiterungen und Sanierungen sind nicht nur eine Antwort auf den aktuellen Raumbedarf, sondern auch eine Investition in die Zukunft. Mit der neuen Infrastruktur wird die Schule in der Lage sein, den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden und gleichzeitig moderne Bildungsanforderungen zu erfüllen.

    Die Umbau- und Erweiterungspläne des Gymnasiums Hofwil sind ein bedeutender Schritt zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Bildung in der Region. Mit modernen Unterrichts- und Sporteinrichtungen wird die Schule optimal auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler vorbereitet sein und ihnen eine umfassende, zeitgemässe Bildung bieten.

  • Erfolgreicher Abschluss des Vorprojekts für den Campus Horw

    Erfolgreicher Abschluss des Vorprojekts für den Campus Horw

    Mit dem erfolgreichen Abschluss des Vorprojekts zur Erweiterung und Erneuerung des Campus Horw rückt die Vision eines modernen Bildungsstandorts einen bedeutenden Schritt näher. Die Phase des Vorprojekts diente dem Zweck, detaillierte Erkenntnisse über die Entwicklung und Kostenstruktur des Bauvorhabens zu gewinnen. Trotz der erwarteten Mehrkosten durch externe Faktoren wie Bauteuerung und nachhaltigkeitsorientierte Massnahmen sind die ursprünglichen Projektkosten von 365 Millionen Franken weitgehend bestätigt worden.

    Kostenentwicklung und Einflussfaktoren
    Die Analyse hat gezeigt, dass neben der Bauteuerung, die rund 18 Prozent der Anstiegskosten ausmacht, auch Anpassungen der Mehrwertsteuer erheblich zu Buche schlagen. Weitere Mehrkosten im Bereich Nachhaltigkeit und Projektentwicklung sowie gesetzliche Nachhaltigkeits-Zertifizierungen erhöhen den finanziellen Rahmen. Insgesamt wird nun mit Gesamtaufwendungen von 600 Millionen Franken gerechnet, inklusive Reserven von etwa 78 Millionen Franken. Diese Summe liegt weiterhin im Rahmen vergleichbarer Projekte ähnlichen Ausmasses in der Schweiz.

    Relevanz für Bildung und Wirtschaft
    Regierungsrat und Finanzdirektor Reto Wyss betonen die kontinuierliche Überwachung und Prüfung der Kostenentwicklung durch die zuständige Dienststelle Immobilien. Das Projekt bleibt kontinuierlich im geplanten Budgetrahmen, und der zusätzliche Finanzbedarf wird durch die Überprüfungsergebnisse verständlich erklärt. Die projektbezogenen Entscheidungen und Informationsweitergaben werden transparent gehalten, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zu sichern.

    Der Kanton Luzern hat diese Grossbaurealisierung an eine gemeinnützige Aktiengesellschaft ausgelagert, die «Immobilien Campus Luzern-Horw AG». Dies ermöglicht eine effiziente und zielgerichtete Bauausführung unter Einhaltung des Volksentscheids und ohne Einfluss auf die bereits bewilligten Sonderkredite.

    Ausblick und Bedeutung für die Region
    Bildungsdirektor Armin Hartmann unterstreicht die überregionale Bedeutung des Projekts: «Der Campus Horw wird die Bildungslandschaft und den Wirtschaftsstandort nachhaltig prägen. Seine Auswirkungen reichen weit über die Grenzen Luzerns hinaus in die gesamte Zentralschweiz.» Die Realisierung dieses visionären Projekts wird daher ausdrücklich begrüsst und unterstützt.

    Der erfolgreiche Abschluss des Vorprojekts hat den Weg zur nächsten Phase des Bauprojekts geebnet. Die Projektsteuerung wird zeitnah die weiteren Schritte einleiten, wobei der Baustart für das Jahr 2026 avisiert ist.

  • Weiterentwicklung YOND Campus im Albis-Areal

    Weiterentwicklung YOND Campus im Albis-Areal

    Die geplante Erweiterung des YOND Campus um die Gebäude YOND.02/03 auf einer Gesamtnutzfläche von etwa 31.000 m2 greift das Konzept von YOND.01 auf und passt es gezielter an die Anforderungen produzierender Unternehmen an. Dabei stehen die Bereitstellung robuster und leistungsfähiger Bauten, die Flexibilität durch grosse, teilbare Flächen sowie eine optimierte Logistik im Vordergrund. Diese Anpassungen umfassen eine effiziente Anlieferung, Laderampen, ein logistikgerechtes Untergeschoss sowie eine fortschrittliche vertikale Erschliessung des Gebäudes. Zusätzlich ermöglichen Zwischengeschosse aus Holz eine flexible Raumnutzung, die sich den individuellen Bedürfnissen der Unternehmen anpasst.

    Parallel dazu wird das historische Labor- und Werkstattgebäude in der Albisriederstrasse 203 in ein Zentrum für Klein- und Kreativgewerbe umgewandelt. Die geplante Renovation und Erweiterung um ein Stockwerk zielen darauf ab, die Geschichte des Ortes zu bewahren und einen Arbeitsraum für die Kreativwirtschaft zu schaffen. Die Umgestaltung des Kesselhauses in einen vertikalen Garten und die Einrichtung eines Bistros im Erdgeschoss unterstreichen das Bestreben, einen Campus zu schaffen, der Lebensqualität und Arbeitswelt harmonisch vereint.

    Die öffentlich zugänglichen gastronomischen Einrichtungen entlang der Albisriederstrasse und am angrenzenden Park wird das Areal als attraktiven Standort für Unternehmen und Besucher etablieren. Die Nutzung des Erdgeschosses soll den YOND Campus als Ort des Miteinanders positionieren und zur Aktivierung des Raumes beitragen. Mit dieser Erweiterung wird ein zukunftsweisender Raum geschaffen, der sowohl die dynamischen Anforderungen moderner Unternehmen als auch das Bedürfnis nach sozialem Austausch und Kreativität unterstützt.

  • Marktposition durch Unternehmensübernahme gestärkt

    Marktposition durch Unternehmensübernahme gestärkt

    Die gammaRenax AG schlüpft unter das Dach der ISS Facility Services AG in Zürich. Das Dübendorfer Unternehmen wird künftig unter der Marke ISS firmieren, informiert die Schweizer Tochter der weltweit tätigen ISS-Gruppe für Liegenschaftsverwaltung und Gebäudemanagement mit Hauptsitz in Kopenhagen in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    «Die Übernahme von gammaRenax AG repräsentiert eine wichtige Erweiterung unserer Kompetenzen und eine Stärkung unserer Marktposition», wird André Nauer, CEO von ISS Schweiz, in der Mitteilung zitiert. «GammaRenax steht, gleich wie ISS Schweiz, für Qualität, Kundenorientierung und Professionalität.» Die Neuerwerbung soll das Angebot der ISS Facility Services AG bei Servicedienstleistungen für Hotels und im Hygienemanagement für Bäder- und Wellness-Bereiche sowie bei Aus- und Weiterbildungen erweitern.

    Severin Gallo, bisheriger Eigentümer und Geschäftsleiter der gammaRenax AG, zieht im Zuge der Übernahme in den Verwaltungsrat der ISS Facility Services AG ein. «Severin Gallo ist innerhalb unserer Branche ein anerkannter Experte und einer der führenden Köpfe, welcher die Facility Services-Branche über die letzten 27 Jahre geprägt hat», erläutert Nauer. «Mit dem Eintritt in unseren Verwaltungsrat wird er sich auch strategisch für die professionelle Integration engagieren und darüber hinaus strategische Beratungsleistungen erbringen.»

  • Inertstoffdeponie Chalberhau in Rümlang soll erweitert

    Inertstoffdeponie Chalberhau in Rümlang soll erweitert

    Die Inertstoffdeponie Chalberhau in Rümlang steht vor einer notwendigen Erweiterung, um die Kapazitätsgrenzen zu erweitern und die Entsorgung von nicht wiederverwertbaren Rückständen innerhalb des Kantons Zürich sicherzustellen. Die Deponie hat eine strategisch günstige Lage nahe Zürich, was kurze Transportwege ermöglicht. Der bestehende Standort erreicht Anfang 2024 seine Kapazitätsgrenze, was die Planung einer Erweiterung erforderlich macht.

    Der Entwurf des kantonalen Gestaltungsplans „Erweiterung Deponie Chalberhau“ wurde in Zusammenarbeit mit Eigentümern, Interessenorganisationen, Umweltverbänden, der Gemeindeverwaltung, der Betreiberin sowie kantonalen Amtsstellen entwickelt. Der Plan berücksichtigt neben der Ausdehnung der Deponie auch wichtige Umwelt- und Landschaftsschutzmaßnahmen und legt die Schritte für die Wiederaufbereitung und Endgestaltung fest.

    Vom 19. April bis zum 21. Juni 2024 sind die Planungsunterlagen für alle interessierten Parteien öffentlich einsehbar. Diese Frist ermöglicht es den Bürgern, ihre Meinungen und Bedenken zu äußern, welche dann von den zuständigen Fachstellen ausgewertet und in einem Einwendungsbericht festgehalten werden. Die offizielle Festsetzung des Gestaltungsplans erfolgt nach Abschluss dieses Prozesses durch die Baudirektion. Die breite Einbindung der Öffentlichkeit und die umfassenden Abstimmungen im Vorfeld zielen darauf ab, eine ausgewogene Lösung zu finden, die sowohl den betrieblichen Bedarf als auch die ökologischen und gesellschaftlichen Anforderungen berücksichtigt.

  • Umwandlung und Modernisierung des ehemaligen Swisscom-Gebäudes in Thun

    Umwandlung und Modernisierung des ehemaligen Swisscom-Gebäudes in Thun

    Das vorgestellte Vorhaben für die Umnutzung und Erweiterung der Liegenschaft an der Gewerbestrasse 15 zeichnet sich durch seine Einzigartigkeit und Vielseitigkeit aus. Es umfasst sowohl verschiedene Nutzungsformen als auch Wohnmodelle, und verbindet bestehende Strukturen mit neuen Bauten. Ein besonderes Merkmal des Projekts ist, dass es, nach Erteilung der Baugenehmigung, während des laufenden Betriebs der verbleibenden Mieter (Swisscom) realisiert werden soll.

    In der ersten Phase des Projekts wird das Gebäude von seiner aktuellen Fassade befreit, die bestehende Attika und die zwei darunterliegenden Geschosse abgetragen. Diese sollen durch drei Wohnetagen und eine neue Attika in Holzbauweise ersetzt werden. Die übrigen fünf Etagen des Gebäudes, vom 2. Untergeschoss bis zum 2. Obergeschoss, bleiben grösstenteils unverändert und werden weiterhin für Gewerbe, Lagerung und Technik genutzt. Eine neu hinzugefügte Terrasse im Süden des Gebäudes, zusammen mit einer Rampe an der Ostfassade, wird den Höhenunterschied zwischen dem Erdgeschoss und der Strasse barrierefrei überbrücken.

    Das Projekt hebt die Unterschiede zwischen dem bestehenden Gebäude und der Aufstockung auch in den Fassaden hervor: Die unteren Geschosse werden eine hinterlüftete Steinfassade haben, während die Aufstockung mit einer hinterlüfteten Keramikverkleidung versehen wird. Richtung Westen weicht das Gebäudevolumen den Gleisen, um akustischen Herausforderungen zu begegnen und eine Terrasse zu schaffen, die sowohl den Bewohnern als auch den Gewerbemieter als Freifläche dient. Die Zugänge zu den Wohnungen erfolgen über Laubengänge, Brücken und Begrünungen, die das Gebäude im Westquartier charakterisieren.

  • Stadt Dietikon bewilligt Kredit über 83 Millionen Franken für Schulsanierung

    Stadt Dietikon bewilligt Kredit über 83 Millionen Franken für Schulsanierung

    Das Parlament der Stadt Dietikon hat bei seiner Sitzung am 4. Mai einen Ausführungskredit in Höhe von 83’372’746 Franken für das Schulhaus Wolfsmatt bewilligt. Damit können Sanierung und Erweiterung des in die Jahre gekommenen Gebäudes im nächsten Jahr beginnen, heisst es in einer Medienmitteilung. Voraussetzung ist, dass die stimmberechtigten Dietiker im September ebenfalls zustimmen.

    Das Gebäude entstand 1962 als typische Pavillonschule der 50er- und 60er- Jahre und ist inzwischen stark sanierungsbedürftig. Die denkmalgeschützte Anlage entspricht weder gesetzlichen noch den Anforderungen an modernen Unterricht oder der gestiegenen Schülerzahl. Daher soll sie saniert und um zwei Primarklassenzüge, Gruppen-, Hort- und Mehrzweckräume sowie eine Turnhalle erweitert werden. Die Bestandsbauten sollen 2028 bezogen werden können.

    Die entsprechende Planung stammt von einem Generalplanerteam unter Federführung des Zürcher Architekturbüros Bünzli Courvoisier. Es hatte den Projektwettbewerb der Stadt vor vier Jahren unter insgesamt 59 Einreichungen gewonnen. Das Siegerprojekt namens Im Grünen nimmt sowohl aus ökonomischer als auch aus ökologischer Sicht „einen Spitzenplatz unter den Wettbewerbsbeiträgen ein“, heisst es in einer Medienmitteilung. So sollen die Neubauten nach dem Baustandard Minergie-ECO zertifiziert werden. Bei den Baukosten gehörte es zu den günstigsten.

    Im Grünen behält den Grundgedanken einer Pavillonschule bei. Die geschlossene architektonische Gesamtwirkung bleibt bestehen. Erweiterungsbauten ergänzen das bestehende Ensemble in südlicher Richtung. Parallel zur Vogelaustrasse sollen die Neubauten einen neuen zweiten Zugang zur Schulanlage bilden. Der begrenzt vorhandene Freiraum wird erhalten.

  • Zürcher Oper plant grösseren Erweiterungsbau

    Zürcher Oper plant grösseren Erweiterungsbau

    Das Opernhaus Zürich braucht mehr Platz für seine rund 800 Mitarbeitenden. Der 1984 errichtete Erweiterungsbau in Massivbauweise aus Stahlbeton genügt dafür nicht mehr. Laut einer Mitteilung der Opernhaus Zürich AG besteht ein Flächenmehrbedarf von 60 Prozent. Sie bezieht sich auf eine Studie des deutschen Theaterfachplaners Kunkel Consulting.

    Das Hochbauamt des Kantons Zürichs prüft, ob der bestehende Erweiterungsbau aufgestockt werden kann. Die Studie soll im Herbst vorliegen. Der neue Erweiterungsbau soll in jedem Fall „mit einer ortsbezogenen und visionären Architektur als Vorbild in Sachen Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und ressourcenschonender Bauweise international von sich reden machen“, heisst es in der Mitteilung. Vorgesehen ist auch eine zusätzliche Laborbühne. Gebaut würde frühestens in der ersten Hälfte der 30er Jahre.

    Das Opernhaus selbst soll ebenfalls saniert werden. Dabei sollen die Bestuhlung und die technischen Anlagen erneuert und ein barrierefreier Zugang geschaffen werden.

    Bereits im Sommer 2024 soll ein Provisorium auf dem Dach des Erweiterungsbaus errichtet werden. Der Entwurf stammt vom Zürcher Architekturbüro EM2N.

    „Ein Ziel der baulichen Entwicklung ist es, die grundlegenden Mängel der Immobilie zu beheben, damit das Opernhaus seinen Auftrag weiterhin erfüllen kann“, wird Markus Notter, Verwaltungsratspräsident Opernhaus AG, in der Mitteilung zitiert. „Um diesen Standard halten und ausbauen zu können, müssen das denkmalgeschützte Opernhaus und der angrenzende Erweiterungsbau … saniert werden – energetisch und betrieblich.“

  • Der Ausbau des Bahnhofs Basel SBB läuft auf Hochtouren

    Der Ausbau des Bahnhofs Basel SBB läuft auf Hochtouren

    Die Bauarbeiten für den Ausbau des Bahnhofs Basel SBB sind auf Kurs. Am 14. Dezember 2022 erteilte der Bund der SBB die Baubewilligung für die beiden Projekte. Am 2. Januar 2023 starteten die Bauarbeiten. Das 210-Millionen-Franken-Projektpaket beinhaltet einerseits das Projekt Leistungssteigerung Basel SBB mit dem zusätzlichen 460 Meter langen Perron Gleis 19/20 und kapazitätssteigernden Massnahmen auf den Zulaufstrecken Richtung Basel St. Johann und Münchenstein. Andererseits enthält das Paket eine provisorische 147 Meter lange und rund 10 Meter breite Passerelle im Bereich zwischen der bestehenden Passerelle und der Margarethenbrücke.

    Eine der Voraussetzung für die künftigen Angebotsausbauten
    An einer Medienkonferenz in Basel informierten Wolfgang Stolle, SBB Gesamtprojektleiter, und Thomas Staffelbach, SBB Gesamtkoordinator Basel, über den Stand der Arbeiten und die weiteren Ausbauprojekte in der Region. Marco Galli, Koordinator Bahnknoten Basel beim Kanton Basel Stadt, unterstrich die Bedeutung des Projektpakets für den Kanton. Denn ab Ende 2025 soll die Nordwestschweiz deutlich mehr Zug erhalten. Dies haben Bund, Parlament und Kantone beschlossen. Die S-Bahn-Züge zwischen Basel und Liestal sollen ab dann im Viertelstundentakt verkehren und die Fernverkehrszüge auf der Linie Basel–Delémont–Biel/Bienne im Halbstundentakt. Leistungssteigerung und provisorische Passerelle schaffen dafür im Bahnhof Basel SBB die nötigen Kapazitäten für mehr Zugshalte und mehr Reisende, insbesondere zur Hauptverkehrszeit.

    Bohrmaschine erstellt Pfähle für 570 Meter lange Stützmauer
    Aktuell nimmt das Bauteam entlang der Meret Oppenheim-Strasse Arbeiten für die künftige Stützmauer vor. Das rund 570 Meter lange, zwischen vier bis sieben Meter hohe Bauwerk schliesst künftig das Gleisfeld gegen das Gundeldingerquartier hin ab. Das Gleisfeld muss gegen Süden hin verbreitert werden, um genügend Platz für die erweiterte Perron- und Gleisanlage zu schaffen. Seit Ende Januar bohrt dafür eine Bohrmaschine die Bohrpfähle für die Stützmauer. Die Maschine ist noch bis voraussichtlich Juni 2023 zwischen der Margarethenbrücke und der Peter Merian-Brücke im Einsatz. 119 der insgesamt 308 Bohrpfähle sind per Ende März erstellt. Die Bohrpfähle gehen unterschiedlich tief in den Boden, die längsten sind bis zu 14 Meter lang.

    Abbruch der gleisnahen Häuser zwischen Passerelle und Hochstrasse
    Um die Stützmauer bauen zu können, brechen die Bauleute seit Januar 2023 die nahe gelegenen Häuser zwischen Postpasserelle und Hauptpasserelle ab. Ab April folgen die gleisseitigen Gebäude an der oberen Hochstrasse. Den südlichen Zugang zur Postpasserelle musste die SBB aus demselben Grund am 13. Februar 2023 sperren. Den betreffenden Abschnitt der Postpasserelle bricht das Bauteam ab Mitte Mai 2023 ab. Danach wird der Zugang rund 4,3 Meter weiter Richtung Süden neu gebaut. So reicht er künftig über das breitere Gleisfeld. Ende 2023 geht der neue Zugang wieder in Betrieb.

    Das erste Joch für die neue Passerelle steht
    Auch die ersten Arbeiten für die provisorische Passerelle laufen. Von Mitte Januar bis Anfang April 2023 erstellte das Bauteam am westlichen Ende des Perrons Gleis 11/12 die dortigen Fundationen und Stützen der neuen Passerelle. Unterdessen sind das Joch und der Treppenaufgang zur Passerelle erstellt. Anfang April wechseln die Bauleute sodann zum westlichen Ende des Perrons Gleis 9/10 und machen dasselbe dort. Ende Juni folgt der Wechsel auf Perron Gleis 7/8. Während den Arbeiten ist die Länge des betreffenden Perrons jeweils eingeschränkt.

    Umfangreiche Nachtarbeiten im Gleisbereich
    Nachts nehmen die Bauteams seit Januar Arbeiten an der Fahrleitung, den Gleisen und den Kabelanlagen vor. Diese Anpassungen sind für die Fundationen der Passerelle und die neuen Perronanlagen notwendig. Zudem erstellen die Bauteams Schutzgerüste. Sie sollen sicherstellen, dass bei den Abbrucharbeiten kein Bauschutt auf die in Betrieb stehenden Gleisanlagen gelangt. All diese Arbeiten können die Bauteams aus Sicherheitsgründen nur bei gesperrtem Gleis und ausgeschalteter Fahrleitung vornehmen. Sie müssen deshalb in der verkehrsärmeren Nachtzeit ausgeführt werden. Die SBB prüft laufend, wie sich je nach Bauphase der nächtliche Lärm reduzieren lässt. Sie ist sich aber bewusst, dass die Arbeiten trotzdem viel Geduld und Verständnis von den Anwohnenden abfordern.

    Einschränkungen für Velos und motorisierten Verkehr
    Zu Einschränkungen kam und kommt es für Velos und motorisierten Verkehr. So ist beispielsweise die Zahl der Veloabstellplätze auf der Gundeldingerseite baubedingt reduziert, von zuvor 700 auf temporär 530 Plätze. Die SBB prüft deshalb zurzeit nochmals mit dem Kanton, wie und wo zusätzliche Abstellplätze möglich sind. Ziel ist, diese zusätzlichen Plätze noch im Frühling in Betrieb nehmen zu können. Zwischenzeitlich bittet die SBB die Velofahrerinnen und Velofahrer alle Provisorien zu nutzen, auch die auf Höhe des Meret Oppenheim Hochhauses. Dort sind vielfach noch Plätze frei, insbesondere in der oberen Etage der doppelstöckigen Abstellanlagen. 2025 wird die SBB die temporären Veloplätze wieder demontieren und auf der neugestalteten Südseite des Bahnhofs, entlang der Gleise, wieder aufstellen. Die Gesamtzahl wird dabei auf rund 1100 Veloplätze erhöht. Im Strassenverkehr sind aus Sicherheitsgründen seit Anfang Januar Einschränkungen auf der Meret-Oppenheim-Strasse nötig sowie ab 3. April bis 30. Juni auf der oberen Hochstrasse. Die Einschränkungen gibt die SBB jeweils vorgängig gemäss den geltenden kantonalen Prozessen und Vorgaben bei der Kantonspolizei ein und stimmt sie mit ihr ab.

  • Schlieren startet Ausschreibung für Schulanlage Zelgli

    Schlieren startet Ausschreibung für Schulanlage Zelgli

    Schlieren plant einen Architekturwettbewerb für die Erweiterung der Schulanlage Zelgli. Der Stadtrat hat das Wettbewerbsprogramm für die Ausschreibung der Vorqualifikation zu einem Architekturwettbewerb genehmigt und die Wettbewerbsjury gewählt.

    Das Verfahren ist laut den Stadtratsnachrichten gemäss dem öffentlichen Beschaffungsrecht in der ersten Stufe offen und wird auf simap.ch sowie im Amtsblatt des Kantons Zürich und auf der Internetseite der Stadt Schlieren publiziert. Simap.ch ist die gemeinsame elektronische Plattform von Bund, Kantonen und Gemeinden im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens.

    Zum Verfahren heisst es in den Schlieremer Stadtratsnachrichten, aus den Bewerbungen würden zehn bis zwölf geeignete Büros zur weiteren Bearbeitung ausgewählt. Auch einige Nachwuchsbüros seien zur Teilnahme zugelassen. Der Auftrag werde voraussichtlich an ein Generalplaner-Team vergeben.

    Der Stadtrat von Schlieren hat die erweiterte Strategieplanung für die Schulanlage Zelgli schon ab 2019 auf den Weg gebracht. Die steigende Zahl von Schülerinnen und Schülern macht eine erneute Planung notwendig. Um die künftige Entwicklung der Schulanlage Zelgli optimal festzulegen, hatte der Stadtrat im Juli 2019 einen Kredit zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie genehmigt.

    Im April 2020 wurde aufgrund der aktuellen Zahlen mit zwei bis vier zusätzlichen Klassenzimmern, zwei zusätzlichen Kindergärten und einem Dreifachhort geplant. Schon im September 2020 hätten die aktuellsten Zahlen gezeigt, dass vier neue Klassenzimmer, zwei Kindergärten und ein Vierfachhort sowie der zusätzliche Einbau sanitärer Anlagen benötigt werden.

  • Groupe E nimmt erweitertes Fernwärmenetz in Betrieb

    Groupe E nimmt erweitertes Fernwärmenetz in Betrieb

    Der Freiburger Energieversorger Groupe E hat die neue Heizzentrale BICUBIC II in Romont eingeweiht. Sie wurde in den vergangenen zwei Jahren für 3,3 Millionen Franken fertiggestellt. Sie erweitert die Heizkapazitäten der Heizzentrale Romont um das Doppelte und stellt laut Medienmitteilung insgesamt 174 Anschlüsse an das Fernwärmenetz bereit.

    Demnach wurde das Fernwärmenetz in den vergangenen zwei Jahren um 5 Kilometer erweitert. Die unterirdischen Leitungen verlaufen nun durch den gesamten Grossraum Romont. Sie verbinden die mittelalterliche Stadt, das Alten- und Pflegeheim Billens, die Industriegebäude von Nespresso und den früheren Standort von Tetra Pack sowie industrielle, gewerbliche und private Gebäude.

    Installiert wurde zusätzlich zu zwei vorhandenen Holzheizkesseln ein 3200-Kilowatt-Holzheizkessel. Er steigert die Kapazitäten deutlich. Die Gesamtleistung liegt bei jährlich 17‘000 Megawattstunden. Dadurch lassen sich den Angaben zufolge 1,5 Millionen Liter Heizöl einsparen. Das entspricht 3200 Tonnen CO2.

    Als Brennmaterial dienen jährlich 35‘000 Kubikmeter Holzschnitzel. Diese liefert die Waldkorporation Glâne-Farzin. Das stellt 80 Prozent der Wärmeproduktion sicher. Die restlichen 20 Prozent erzeugt ein 6000-Kilowatt-Gasheizkessel.

    Im Jahr 2004 versorgte die Anlage noch fünf Kunden. Inzwischen kann das Fernwärmenetz 174 Gebäude mit Wärme und Warmwasser beliefern. 104 Kunden sind bereits angeschlossen, weitere 70 Neuanschlüsse sind den Angaben zufolge geplant. Die Kosten der Investition in Höhe von 3,3 Millionen Franken hat der Gemeindeverband Glâne als Eigentümer des Netzes getragen.

  • Renovation und Erweiterungsbau: Hospiz Zentralschweiz Luzern

    Renovation und Erweiterungsbau: Hospiz Zentralschweiz Luzern

    Schützenswertes Gebäude: Arztpraxis mit Wohnhaus in Littau
    Das ursprüngliche Gebäude – ein Wohnhaus mit integrierter Arztpraxis – hat der damalige Luzerner Architekt Josef Gasser 1959 erbaut. Dabei liess er sich vom bekannten US-amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright inspirieren: Insbesondere durch den von Wright geprägten Prärie-Stil, der Bezug zur breiten, flachen Landschaft im mittleren Westen der USA nimmt. Entsprechend zeichnet sich die Architektur durch eine offene Raumgestaltung, eine horizontale, flächige Ausrichtung und den Einsatz natürlicher Materialien aus. In Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege des Kantons Luzern wurde ein umsichtiger Weg für den Umgang mit dem schützenswerten Gebäude gefunden.

    Von Frank Lloyd Wright inspirierter Klinkerbau wird sanft renoviert
    Am äusseren Erscheinungsbild des bestehenden Klinkerbaus wurde bei der Sanierung wenig geändert. Eingriffe am äusseren Erscheinungsbild des Hauses wurden nur Richtung Garten realisiert, in dem die Stiftung den Anbau erstellen liess. Die Raumaufteilung und -nutzung wurde für die notwendigen Gemeinschafts-, Administrations-, Praxis- und Pflegeräume angepasst. Im bestehenden Obergeschoss entstanden Arbeitsräume, Gästezimmer und ein «Raum der Stille». Erschlossen ist das ganze Haus neu mit einem Lift.

    Pavillonartiger Holzbau für stationäres Hospiz
    Im Innenhof wurde ein einstöckiger Pavillon in Holzbauweise mit 12 Zimmern erstellt. Jedes Zimmer verfügt über eine eigene Nasszelle und Blick in den Garten. Die zwei Gebäude sind durch einen Gang, welcher den neuen Innenhof umschliesst, verbunden. Der Pavillon ist unterkellert und an das bestehende Gebäude unterirdisch angebunden. Für ein harmonisches Erscheinungsbild wurde der Neubau mit einer Klinkerstein- und Holzfassade sowie einem Dachrand aus vorpatiniertem Kupfer realisiert.

    Die Renggli AG begleitete die Stiftung Hospiz Zentralschweiz als Generalplanerin. Als Teil des Planungsteams hat sie die Architektur mitentworfen und die anspruchsvollen Fachgebiete und beteiligten Partner koordiniert. Im Projekt wirkte die Renggli AG zudem als Totalunternehmerin. ■