Schlagwort: Expansion

  • Architekturbüro erweitert internationale Präsenz

    Architekturbüro erweitert internationale Präsenz

    Montalba Architects, das internationale Architekturbüro mit bestehenden Niederlassungen in Lausanne und in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien, hat seine Niederlassung im New Yorker Meatpacking District in Manhattan eröffnet. Mit dem Büro stärken die Architekten ihre Präsenz an der amerikanischen Ostküste und ihr Engagement für standortbezogene, durchdachte Architekturmärkte in verschiedenen globalen Märkten, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

    Der Standort erlaube es, Architektur durch verschiedene Perspektiven wahrzunehmen, sei es ländlich oder grossstädtisch, erklärt David Montalba, Gründer der Montalba Architects. So könne das Architekturbüro, aufbauend auf den Grundlagen der Lausanner und kalifornischen Niederlassung, weiterhin kulturellen Austausch und Designdialog zwischen Europa und den Vereinigten Staaten fördern, heisst es weiter. Die Eröffnungsfeier in New York wurde im engeren Kreis mit Freunden, Mitarbeitenden und Design- sowie Architekturakteuren begangen. „Wir freuen uns darüber, einen wachsenden Kreis an Partnern in New York und international aufzubauen, während wir als Unternehmen in die nächsten 20 Jahre starten“, heisst es von David Montalba.

    Das  Architekturbüro Montalba, gegründet 2004, vereint in seinen Projekten kalifornischen Modernismus mit Schweizer Präzision, so das Unternehmen. Die Architekten wurden für Entwürfe von Wohn-, Einzelhandels-, Gastronomie-, Gewerbe- und Kulturräumen in Nordamerika, Europa, Asien, dem Nahen Osten und der Karibik mehrfach prämiert.

  • Strategischer Schritt im europäischen Bausektor

    Strategischer Schritt im europäischen Bausektor

    Mit der Integration erweitert Holcim ihr Produktportfolio um energieeffiziente und zirkuläre Wandlösungen in einem europäischen Markt mit einem Volumen von über 12 Milliarden Euro. Der Schritt zahlt auf die strategische Initiative „NextGen Growth 2030“ ein, die auf hochmargige Geschäftsfelder jenseits des klassischen Zementgeschäfts fokussiert ist.

    Besonders das Angebot an mineralischen Leicht- und Porenbetonprodukten sowie digitalen Plattformen wie blue.sprint und Building Companion soll den Systemverkauf und das Zusammenspiel zwischen Baustoffen, Fertigteilen und digitalen Planungswerkzeugen stärken. Damit entsteht ein integriertes Wertschöpfungsmodell, das auf Effizienz, Nachhaltigkeit und Planungssicherheit setzt.

    Finanzielle Perspektive der Transaktion
    Der Kaufpreis liegt bei 1,85 Milliarden Euro. Das entspricht einem Pro-forma-EBITDA-Multiple für 2026 von rund 8,9 beziehungsweise 6,9 nach geplanten Synergien von 60 Millionen Euro im dritten Jahr. Bereits im ersten Jahr nach Abschluss wird ein positiver Beitrag zum Gewinn je Aktie und zum Free Cashflow erwartet. Ab dem dritten Jahr soll die Kapitalrendite steigen.

    Die Übernahme unterliegt noch behördlichen Genehmigungen und soll im zweiten Halbjahr 2026 abgeschlossen werden. Holcim betont, dass die Transaktion im Rahmen einer disziplinierten Kapitalstrategie erfolgt, die nachhaltiges Wachstum mit finanzieller Stabilität verbindet.

    Bedeutung für die Struktur der Bauindustrie
    Mit dem Schritt rücken vorgefertigte Bausysteme und modulare Lösungen stärker ins Zentrum der industriellen Wertschöpfung. Holcim reagiert damit auf die anhaltende Nachfrage nach ressourceneffizientem und klimafreundlichem Bauen in Europa, zugleich auf steigende regulatorische Anforderungen in der Gebäudetechnik und Energieeffizienz.

    Die Kombination von Baustoffkompetenz, fortschrittlicher Produktion und digitalem Engineering verschiebt die Grenzen klassischer Werkstoffindustrien. Für den europäischen Bausektor könnte diese Übernahme zum Impulsgeber werden, hin zu stärker vernetzten, industriell geprägten Bauprozessen.

  • Schweizer Küchenhersteller baut Präsenz in Deutschland aus

    Schweizer Küchenhersteller baut Präsenz in Deutschland aus

    Suter Inox will sich langfristig in Deutschland etablieren. Das auf Kücheneinbauten aus Edelstahl spezialisierte 78 Jahre alte Aargauer Familienunternehmen startet zur Küchenmeile 2025 offiziell in den deutschen Markt und wird dort nach zwei Jahren Präsenz auf einer Sonderfläche fester Aussteller. Die wichtigste europäische B2B-Fachmesse für Entscheiderinnen und Entscheider der Küchen- und Möbelbranche findet vom 20. bis 26. September 2025 in der nordrhein-westfälischen Stadt Löhne statt.

    Laut einer Medienmitteilung von Suter Inox zeigt sich das Unternehmen in der dortigen Architekturwerkstatt auf 150 Quadratmetern Präsentationsfläche. Marco Suter, der Präsident des Verwaltungsrats der Suter Inox AG, bezeichnet sie als „bedeutendes Forum für hochwertige Küchenarchitektur und kreative Materialinszenierungen. Als neuer Partner freuen wir uns, die Küche als ganzheitliches architektonisches Erlebnis mitzugestalten und uns in diesem inspirierenden Umfeld zu präsentieren.“

    Die Marketinggemeinschaft aus 24 Unternehmen, die gemeinsam rund 90 Prozent des deutschen Küchenmöbelumsatzes erwirtschaften und die Küchenmeile veranstaltet, erwartet auch in diesem Jahr 25’000 Fachbesucherinnen und -besucher, 40 Prozent davon aus dem Ausland.

    Parallel dazu zeigt das Unternehmen seine massgefertigten Arbeitsplatten, Spülen und Becken, Ab- und Überlauftechniken sowie Armaturen im nur wenige Minuten von der Messe entfernten BORA Flagship Store in Herford. Dieser wird den Angaben zufolge während der Küchenmeile gezielt besucht.

    „Deutschland ist ein anspruchsvoller, aber spannender Markt mit grossem Potenzial für unsere hochwertigen Edelstahlprodukte“, so Suter. „Unsere Präsenz in der Architekturwerkstatt und im BORA Flagship Store ist der Auftakt zu einem gezielten Ausbau unserer Marktaktivitäten. Wir freuen uns auf den Austausch mit Fachhändlern – und auf viele neue Partnerschaften.“

  • Neues Werk stärkt Bauchemieproduktion in Zentralasien

    Neues Werk stärkt Bauchemieproduktion in Zentralasien

    Die Sika AG setzt den Wachstumskurs in Kasachstan mit der Inbetriebnahme eines neuen Produktionsstandort fort. Das Werk liegt in der Stadt Ust-Kamenogorsk im Osten des Landes und vereint Produktionslinien für Mörtel und Betonadditive und ein Labor.

    Laut einer Medienmitteilung ist es das vierte Werk für Sika-Produkte aus der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie. In der Region herrsche eine hohe Bautätigkeit. Insbesondere die Bergbauindustrie verzeichne starkes Wachstum. Auch dort ansässige Unternehmen aus den Branchen Chemie, Energie und Automotive expandieren. In der Folge steige der Bedarf an Wohngebäuden.

    Das Bauchemie-Unternehmen kündigt an, auch an Grossprojekten beteiligt zu sein. Kasachstan zählt zu den rohstoffreichsten Ländern der Welt. Prognosen gehen für die Bauindustrie in Kasachstan bis 2028 von einem jährlichen Wachstum um 4,2 Prozent aus. Treiber seien Investitionen in Energieprojekte, Wasserspeicher, Verkehrsinfrastruktur und Industrieparks. Schätzungen zufolge betrage das Volumen der landesweiten Bauprojekte 160 Milliarden Franken.

  • Zentralschweizer Wirtschaft bleibt zuversichtlich

    Zentralschweizer Wirtschaft bleibt zuversichtlich

    Die wirtschaftliche Stimmung in der Zentralschweiz bleibt weitgehend optimistisch. Laut der aktuellen Ausgabe des «Finanzmonitor Zentralschweiz 2025», einer jährlichen Studie des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug der Hochschule Luzern und der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz, bewerten fast 65 Prozent der befragten Unternehmen ihre wirtschaftliche Lage als gut. Dies zeigt eine insgesamt stabile Entwicklung trotz leicht eingetrübter Erwartungen im Vergleich zum Vorjahr.

    Expansion und Fachkräftemangel im Fokus
    Rund 60 Prozent der Unternehmen planen eine Expansion, was auf einen anhaltenden Wachstumswillen hinweist. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel eine zentrale Herausforderung für die Wirtschaft. Unternehmen sehen sich zunehmend mit Schwierigkeiten konfrontiert, qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen.

    Internationale Unsicherheiten beeinflussen exportorientierte Firmen
    Während kleine und mittelständische Unternehmen eine stabile Geschäftslage verzeichnen, sind grössere exportorientierte Firmen stärker von globalen Entwicklungen betroffen. Insbesondere Unsicherheiten in den USA, Frankreich und Deutschland wirken sich auf die Planungen aus. Zudem rücken protektionistische Massnahmen der neuen US-Regierung verstärkt in den Fokus der wirtschaftlichen Bedenken.

    Wechselkursrisiken verlieren an Bedeutung
    Der starke Schweizer Franken wird im Vergleich zum Vorjahr seltener als Problem wahrgenommen. Trotz einer erwarteten weiteren Aufwertung gegenüber dem Euro scheint die Sorge um Wechselkursschwankungen an Bedeutung zu verlieren.

    Weniger Freiwilligkeit, geringerer Aufwand
    Ein weiteres Thema des Finanzmonitors ist die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Die Zahl der freiwillig aktiven Unternehmen ist rückläufig, jedoch zeigt sich, dass der tatsächliche Aufwand für die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts geringer ausfällt als von vielen Firmen zunächst befürchtet.

    Stabilität mit wachsenden Herausforderungen
    Die Zentralschweizer Wirtschaft bleibt optimistisch, sieht sich aber mit strukturellen und internationalen Herausforderungen konfrontiert. Wachstumsperspektiven sind vorhanden, doch Themen wie Fachkräftemangel, globale Unsicherheiten und regulatorische Anforderungen beeinflussen die zukünftige Entwicklung massgeblich.

  • Übernahme von amerikanischen Anbieter für Building Finishing

    Übernahme von amerikanischen Anbieter für Building Finishing

    Sika setzt seine Expansionspläne in den USA fort und hat HPS North America, Inc. aus Florence im US-Bundesstaat Alabama übernommen. Laut einer Medienmitteilung hat sich der Anbieter von Produkten, zu denen Selbstnivellierungs- und Abdichtungslösungen gehören, erfolgreich auf dem amerikanischen Markt weiterentwickelt.

    Die Produkte werden den Angaben zufolge über ein etabliertes Vertriebsnetz verkauft und sind auf den Einsatz bei Fussböden ausgerichtet. Dazu zählen Produkte der Marke Schönox, welche Sika Deutschland herstellt. Sika hatte auch bisher bereits eine Minderheitsbeteiligung an HPS North America gehalten.

    Das auf Spezialitätenchemie spezialisierte Unternehmen mit Hauptsitz in Baar verfügt durch die Übernahme über eine «starke Plattform für die weitere Expansion im wachsenden Segment Building Finishing» und erwartet erhebliche Effizienzsteigerungen.

    «Mit der Integration des HPS-Geschäfts in unsere US-Organisation können wir den Ausbau unserer Geschäftsbeziehungen und Vertriebsnetze auf dem Building-Finishing-Markt mit voller Kraft vorantreiben», wird Mike Campion in der Mitteilung zitiert, Regionalleiter Americas bei Sika.

  • Facility-Management-Unternehmen geht in neue Hände über

    Facility-Management-Unternehmen geht in neue Hände über

    Die in der St.GallenBodenseeArea ansässige Hälg Group übernimmt laut einer Mitteilung die auf Facility Management spezialisierte Löwen Bau- und Betriebs AG aus Luzern. Zu den bisherigen Kunden des Luzerner Unternehmens zählen fünf Einkaufszentren, mehrere Parkhäuser sowie 100 Wohnungen. Zum Portfolio gehören ferner Restaurants und Fitnesszentren.

    Das Unternehmen wird im ersten halben Jahr weiterhin unter seinem Namen agieren. Zum 1. Juli 2025 wird es in die Hälg Facility Management AG integriert und der bisherige Firmenname aufgegeben. Der bisherige Geschäftsführer von Löwen Bau, Markus Belser, wird das Unternehmen weiter führen. Des Weiteren werden alle Mitarbeitenden weiterbeschäftigt.

    «Ich freue mich, mein Unternehmen in die Hände eines erfolgreichen Familienunternehmens zu legen. Mit der Hälg Facility Management AG als Teil der Hälg Group teilen wir gemeinsame Werte und eine langfristige strategische Ausrichtung. Dies bietet unseren Mitarbeitenden eine gesicherte Zukunft und schafft die Basis für eine positive Weiterentwicklung», wird Markus Belser in der Mitteilung zitiert. Die Hälg Gruppe zeigt sich überzeugt, mit der Übernahme ihre Marktposition in der Zentralschweiz zu stärken.

  • Ausbau von erneuerbaren Energieanlagen in Italien

    Ausbau von erneuerbaren Energieanlagen in Italien

    Die Repower Gruppe baut ihr Portfolio in Italien deutlich aus. Dafür hat sie laut einer Unternehmensmitteilung die 35 Prozent der Anteile an Repower Renewable übernommen, die seit deren Gründung im Jahr 2018 bisher im Besitz der Londoner Investmentfirma Omnes Capital waren. Ebenfalls seit damals hält der Stromproduzent, Verteilnetzbetreiber und Energiehändler mit Sitz in Poschiavo die restlichen 65 Prozent. Damit kontrolliert die Repower Gruppe nun 100 Prozent von Repower Renewable.

    Damit ist Repower nun alleiniger Besitzer der italienischen Wind-, Solar- und Wasserkraftwerke von Repower Renewable. Deren Gesamtleistung beläuft sich auf rund 120 Megawatt. Dazu kommt laut der Mitteilung «eine volle Pipeline» bereits genehmigter Kraftwerkprojekte mit einer Gesamtleistung von weiteren 150 Megawatt.

    Die Strategie von Repower sieht den Angaben zufolge den konsequenten Ausbau des Portfolios an erneuerbaren Energieanlagen in der Schweiz und in Italien vor. Die bisher 30’000 Kundinnen und Kunden in Italien sollen in Zukunft vollständig mit zertifizierter, erneuerbarer Energie versorgt werden.

  • Rolex investiert eine Milliarde Franken in neue Riesenfabrik in Bulle

    Rolex investiert eine Milliarde Franken in neue Riesenfabrik in Bulle

    Der weltbekannte Luxusuhrenhersteller Rolex plant eine massive Expansion in der Westschweiz. In Bulle, im Kanton Freiburg, soll bis 2029 eine gigantische Produktionsstätte entstehen. Auf einer Fläche von 104.000 Quadratmetern – das entspricht fast 15 Fussballfeldern – will Rolex ab 2029 Luxusuhren produzieren und damit die steigende Nachfrage nach seinen Produkten befriedigen. Die neue Fabrik wird voraussichtlich 2000 Arbeitsplätze schaffen und somit einen bedeutenden Beitrag zur regionalen Wirtschaft leisten.

    Landverkauf genehmigt
    Der Generalrat von Bulle hat den Verkauf des Baugeländes an die Rolex-Gruppe mit grosser Mehrheit genehmigt. Rolex investiert insgesamt eine Milliarde Franken in das Projekt und zahlte 31,4 Millionen Franken für das rund 100.000 Quadratmeter grosse Grundstück. Das Baugesuch wurde nun eingereicht, und die ersten Visualisierungen der geplanten Gebäude wurden veröffentlicht.

    Innovatives Baukonzept und Nachhaltigkeit
    Die neue Anlage wird aus vier Produktionsgebäuden bestehen, die durch ein zentrales Gebäude verbunden sind. In diesem zentralen Bereich befinden sich neben der Verwaltung auch gastronomische Einrichtungen sowie Begegnungs- und Ruhezonen. Ein markanter Kopfbau am Südende des Areals beherbergt den Haupteingang.

    Rolex legt besonderen Wert auf Umweltfreundlichkeit und eine nachhaltige Gestaltung. Die Fabrik soll das höchste Anforderungsniveau des britischen Gütesiegels Breeam erreichen – eine Premiere für ein Industriegebäude in der Schweiz. Die Gebäude werden so angeordnet, dass sie in einen Park integriert sind, der als Schutz vor den Emissionen der nahegelegenen Autobahn dient.

    Fünfter Produktionsstandort von Rolex
    Mit dem neuen Standort in Bulle erweitert Rolex seine bereits stark integrierte Produktionskette. Der Luxusuhrenhersteller betreibt bereits Produktionsstätten in Genf, Chêne-Bourg, Plan-les-Ouates und Biel. In diesen Standorten werden die meisten Komponenten der Uhren, von Uhrwerken über Gehäuse bis hin zu Zifferblättern und Armbändern, intern produziert.

    Übergangslösung in Romont
    Um die Produktionskapazitäten bereits vor 2029 zu erweitern, wird Rolex vorübergehend eine Fabrik in Romont errichten. Dort sollen ab Anfang 2025 etwa 250 bis 300 Mitarbeitende beschäftigt werden, die grösstenteils neu eingestellt und ausgebildet werden. Diese Mitarbeitenden werden nach der Fertigstellung des Werks in Bulle dorthin wechseln.

    Mit der neuen Fabrik in Bulle stärkt Rolex seine Position als einer der weltweit führenden Luxusuhrenhersteller und investiert in die Zukunft des Schweizer Produktionsstandorts.

  • Schweizer Vertriebsgesellschaft im Kanton Schwyz

    Schweizer Vertriebsgesellschaft im Kanton Schwyz

    Gira hat seine Schweizer Niederlassung in Feusisberg eröffnet. Von dort aus will der Gebäudetechnikspezialist aus dem deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft auf dem Schweizer Markt Fuss fassen. Gira ist ausser in der Schweiz in Grossbritannien, Österreich, den Niederlanden und Spanien vertreten. Den Angaben zufolge vermarkten und vertreiben Importeure in weiteren 35 Märkten mit Schwerpunkt in Europa und Asien Gira-Produkte und -Systemlösungen.

    Die Schweizer Geschäfte wird Alfred Mölzer verantworten, der seit 2022 Geschäftsführer der Gira Austria GmbH ist. Gemeinsam mit seinem Team habe er die Gründung der Gira Swiss GmbH über rund eineinhalb Jahre akribisch vorbereitet, heisst es in einer Unternehmensmitteilung. Zusätzlich zur Auswertung von Zahlen und Statistiken seien zahlreiche Gespräche mit Marktteilnehmenden aus Handel, Handwerk, Architektur und Bauwirtschaft geführt worden, so Mölzer. «Nur so bekommt man ein Gespür dafür, wie der Markt tickt und welche spezifischen Bedürfnisse wir mit unserem Lösungs- und Serviceangebot bedienen müssen.»

    Diese hätten dem mittelständischen Technologieunternehmen gezeigt, dass insbesondere auf dem Gebiet der Gebäudeautomation Chancen für einen erfolgreichen Markteintritt bestehen. Schliesslich habe das Unternehmen die digitale Vernetzung der Haus- und Gebäudetechnik mit seinen Entwicklungen von Anfang an massgeblich mitgestaltet. Deshalb werde dies «die Speerspitze» der Marktbearbeitung sein.

  • Zehnder stärkt Lüftungsgeschäft in Spanien und Portugal

    Zehnder stärkt Lüftungsgeschäft in Spanien und Portugal

    Die Zehnder Group baut ihr Geschäft mit Wohnraumlüftungen in Spanien und Portugal aus. Den breiteren Zugang zu diesen beiden Märkten verschafft sich der international tätige Raumklimaexperte durch die Akquise der spanischen Firma Siber. Deren Verwaltung, Werk und Innovationszentrum befinden sich in Les Franqueses del Vallès nahe Barcelona, das Logistikzentrum in Madrid.

    Die Transaktion wurde laut einer Ad hoc-Mitteilung mit bestehenden Kreditlinien und vorhandenen liquiden Mitteln finanziert. Das Closing wird in den kommenden Wochen erwartet. Siber erwartet für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von rund 37 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge auf dem Niveau des Lüftungssegments der Zehnder Group.

    Dies sei eine „einmalige Gelegenheit“, so die Zehnder Group. Denn das attraktive Produktportfolio von Siber sei ideal auf die südeuropäischen Kundenbedürfnisse abgestimmt und decke das mittlere Preissegment ab. „Dies unterstützt die Zehnder Group dabei, ihr Wachstum insbesondere in Spanien und Portugal sowie weiteren südeuropäischen Ländern nachhaltig zu stärken.“

    Der CEO der Zehnder Group, Matthias Huenerwadel, bezeichnet die Übernahme von Siber als „weiteren Meilenstein beim gezielten Aufbau unseres Wohnraumlüftungsgeschäfts. Die Komplementarität von Kunden und Produkten, verbunden mit regionaler Stärke und einer ausgeprägten Innovationskraft, machen Zehnder und Siber zu einer sich perfekt ergänzenden Kombination.“

  • Millioneninvestition für Expansion und Entwicklung gesichert

    Millioneninvestition für Expansion und Entwicklung gesichert

    Spacewise hat frisches Kapital erhalten, um weiter in seine Produktentwicklung und die Expansion in Nordamerika zu investieren. Laut einer Mitteilung kam in einer Post-Seed-Finanzierungsrunde eine nicht näher benannte siebenstellige Summe zusammen. Angeführt wurde die Runde vom Zuger Investor Sandermoen unter Beteiligung der Zürcher Kantonalbank (ZKB) sowie mehrerer Family Offices und Business Angels.

    Das Zürcher Proptech-Software-as-a-Service-Unternehmen betreibt eine preisgekrönte Plattform für die temporäre Vermietung von Detailhandelsimmobilien. Der Verwaltungsratsvorsitzende Brad Peppard bezeichnet diese Plattform als «erstklassige Lösung zur Vertriebsautomatisierung». Spacewise sei «auf dem besten Weg, für die kurzfristige gewerbliche Vermietung das zu tun, was Online-Buchungsdienste für Hotelreservierungen getan haben».

    Die Kunden können sich entweder für eine umfassende End-to-End-Lösung oder für spezifische Module entscheiden. Diese Flexibilität, so Spacewise, «erhöht die Effektivität und Effizienz bei der Präsentation von Immobilienportfolios, der Verwaltung des Flächenbestands und der Maximierung des Umsatzes».

    In Europa arbeitet Spacewise unter anderem mit der Migros, der Schweizerischen Post, Coop, Wincasa und SBB zusammen, die Tausende von Mietverträgen abwickeln. In Nordamerika bestehen Partnerschaften mit grossen Akteuren wie Regency Centers und Oxford Properties.

    «Spacewise hat einen kritischen Marktbedarf erkannt und in der Schweiz eine beeindruckende Marktdynamik erreicht», wird Investment-Manager Yves Becker von der ZKB zitiert. «Die einzigartige White-Labeling-Lösung und das starke Netzwerk von Partnerschaften positioniert die Firma gut für eine internationale Expansion.»

  • Solstis bietet Photovoltaik in der ganzen Schweiz an

    Solstis bietet Photovoltaik in der ganzen Schweiz an

    Solstis, in Solothurn ansässiges Photovoltaikunternehmen, bietet seine Leistungen jetzt schweizweit an. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, will die BKW Building Solutions unter dieser Marke ihrEngagement für erneuerbare Energien von der Westschweiz aus in das ganze Land erweitern. Mit der Expansion will BKW Buildings Solutions die installierte Leistung in der Deutschschweiz in den kommenden zwei Jahren auf 75 Megawatt erhöhen, das entspricht einer Verdopplung des aktuellen Leistungsangebots. Der Fokus der Dienstleistungen liegt im Privat- und Geschäftskundenbereich, wo BKW die Finanzierung und Solstis die Installation übernehmen soll.

    Unter der Marke Solstis, einer Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), wird auch das Energy Center der ISP Electro Solutions agieren.

    „Erneuerbare Energien sind ein Schwerpunkt unserer Strategie und leisten einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050. Die Photovoltaik ist ein wichtiges Puzzlestück hin zu nachhaltigeren Infrastrukturen“, wird Antonin Guez, CEO von BKW Building Solutions, in der Mitteilung zitiert.

  • Wegweisende Solarinitiative in Glarus

    Wegweisende Solarinitiative in Glarus

    Die energierechtliche Bewilligung durch den Glarner Regierungsrat ermöglicht der Swisspearl AG, ihre Solar-Grossanlage auf den Dächern ihrer Produktionshallen deutlich auszubauen. Mit einer beeindruckenden Gesamtleistung von 3100 Kilowatt (kW) wird diese Anlage nicht nur die grösste ihrer Art im Kanton sein, sondern auch bis zu 50 Prozent des Strombedarfs des Unternehmens decken können. Die Entscheidung, auf eine jährliche Abgabe von rund 30’000 Franken zu verzichten, begründet sich durch den innovativen und vorbildlichen Charakter des Projekts, das als wegweisend für ähnliche Grossanlagen in der Industrie gilt.

    Die Förderung der Fotovoltaikanlage durch den Verzicht auf die Gebühr reflektiert das Bestreben des Kantons und der Firma, führend in der Nutzung und Expansion erneuerbarer Energiequellen zu sein. Dieses Projekt stellt nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der nationalen Energieziele dar, sondern dient auch als inspirierendes Beispiel für andere Unternehmen, den Übergang zu nachhaltigeren Energiequellen zu beschleunigen.

    Mit der Realisierung der Fotovoltaikanlage bekräftigt der Kanton Glarus sein Engagement für eine umweltfreundlichere und nachhaltigere Zukunft. Die Swisspearl AG demonstriert, wie Unternehmen aktiv zur Reduzierung des CO2-Fussabdrucks beitragen und gleichzeitig ihre Energieeffizienz steigern können. Diese Initiative markiert einen entscheidenden Schritt vorwärts in der regionalen Energiepolitik und setzt neue Massstäbe für die Integration von erneuerbaren Energien in die industrielle Produktion.

    Die Genehmigung der Fotovoltaikanlage in Niederurnen durch den Glarner Regierungsrat verkörpert einen signifikanten Meilenstein im Streben nach einer nachhaltigeren und energieeffizienteren Wirtschaft. Die Swisspearl AG steht exemplarisch für das Potenzial der Industrie, eine Vorreiterrolle im ökologischen Wandel zu übernehmen, und unterstreicht die Bedeutung von innovativen Energielösungen für die regionale und nationale Wirtschaft.

  • Laurent Spindler übernimmt die Position des CFO bei Properti

    Laurent Spindler übernimmt die Position des CFO bei Properti

    Laurent Spindler übernimmt in seiner neuen Rolle als CFO die Verantwortung für Accounting, Controlling, Compliance und Operations des Unternehmens und ist aktiv im Bereich Investment tätig. Seine Fachkenntnisse, insbesondere in den Bereichen Controlling, M&A Transaktionen, Finanzierung, Kapitalmärkte, Compliance und Prozessoptimierung während der Wachstumsphase, spielen eine entscheidende Rolle in Properti’s Strategie für nachhaltige Unternehmensentwicklung und Expansion.

    Früher hatte Laurent Spindler unter anderem die Position des CFO und Mitglieds der Geschäftsleitung bei HIAG inne, wo er maßgeblich am erfolgreichen Börsengang und der Etablierung des Unternehmens als führende börsennotierte Immobiliengesellschaft auf dem Schweizer Markt beteiligt war. Davor arbeitete er über acht Jahre bei Ernst & Young.

    Laurent Spindler, CFO, äußerte sich dazu: „Ich freue mich sehr darauf, Properti in dieser entscheidenden Phase des Wachstums zu unterstützen. Es ist eine spannende Herausforderung, meine Erfahrung und Fachkenntnisse in ein engagiertes und innovatives Team einzubringen, um die Vision von Properti in der Immobilienbranche weiter voranzutreiben und neue Meilensteine zu setzen.“

    Levent Künzi, CEO und Mitgründer von Properti, kommentierte die Ernennung wie folgt: „Mit der Aufnahme von Laurent Spindler in unser Team gewinnen wir einen erfahrenen Finanzexperten, der unser Führungsteam perfekt ergänzt. Sein umfassendes Wissen in den Bereichen Immobilien und Finanzen wird entscheidend dazu beitragen, Properti in die nächste Wachstumsphase zu führen. Wir sind begeistert, ihn an Bord zu haben.“

  • Kompotoi spürt den Frühling

    Kompotoi spürt den Frühling

    Mit dem Frühling kommt auch wieder der Bedarf nach Toilettenhäuschen im öffentlichen Raum. Kompotoi, der Zürcher Anbieter von Komposttoiletten, ist seit dem letzten Montag im März denn auch wieder mit über 20 seiner Toilettenhäuschen in der Stadt Zürich zu finden. Sie stehen etwa auf der Saffainstel bei der Landiwiese, auf dem Bullingerplatz und im Hohensteinpark auf dem Uetliberg, wie das Unternehmen mitteilt.

    Kompotoi setzt dieses Jahr auch seine Expansion nach Deutschland fort. Nachdem die Firma ihre Toilettenhäuschen in Deutschland von Darmstadt aus geliefert hat, ist sie dieses Jahr auch in München vertreten. In der Schweiz liefert Kompotoi ausser von Zürich auch von Basel, Bern, Freiburg, aus Graubünden, Lausanne, Martigny und St.Gallen sowie neu auch von Wohlen BE.

    Die Toiletten von Kompotoi verarbeiten die menschlichen Hinterlassenschaften ohne Chemie und Spülung in einen Bodenverbesserer. Sie werden in der Schweiz in Handarbeit hergestellt. Kompotoi verkauft und vermietet die Anlagen.