Schlagwort: Expo

  • Präsenz Schweiz ist mit Expo-Auftritt zufrieden

    Präsenz Schweiz ist mit Expo-Auftritt zufrieden

    Mit Ende März ging die Weltausstellung in Dubai nach sechs Monaten zu Ende. Präsenz Schweiz ist mit dem Auftritt der Schweiz zufrieden, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Als Einheit des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) war Präsenz Schweiz für den Betrieb des Schweizer Pavillons während der Expo zuständig.

    Den Angaben von Präsenz Schweiz zufolge hat der Schweizer Pavillon insgesamt 1,7 Millionen Besuchende empfangen. Darunter waren Personen aus rund 100 verschiedenen Nationalitäten. Damit gehörte der Schweizer Pavillon zu den beliebtesten und meist besuchten Pavillons an der Expo.

    Der Schweizer Pavillon diente weiter auch als eine Plattform für den Austausch mit Handelspartnern. Mehr als 50 Unternehmen und 20 institutionelle Partner und Hochschulen haben ihn zu diesem Zweck genutzt. Weiter haben 987 offizielle Delegationen den Pavillon besucht – darunter auch 90 Premierminister, Minister und Gouverneure aus verschiedenen Ländern.

    Eine Umfrage hat gezeigt, dass die Mehrheit einen guten oder sehr guten Eindruck vom Schweizer Auftritt hatte. Der Pavillon habe die Wahrnehmung der Schweiz in Bereichen wie Innovation, Tourismus, Nachhaltigkeit oder Schweizer Produkte zudem positiv beeinflusst.

    Weiter wurde der Schweizer Pavillon mit drei Preisen gekürt: Dem World Expo Award des Magazins „Exhibitor“ als bester mittelgrosser Pavillon, dem „2A Certificate & Veneration and Innovative Achievement Memorial Icon“ im „2A“ Magazin und einer Auszeichnung für Architektur und Landschaft durch die Expertenkommission des Bureau International des Expositions (BIE).

  • Schweiz und VAE diskutieren Stadt der Zukunft

    Schweiz und VAE diskutieren Stadt der Zukunft

    Der Schweizer Pavillon hat am 21. März auf der Expo in Dubai Fachleute von Universitäten der Schweiz und der Vereinigten Arabischen Emirate, privaten Unternehmen und öffentlichen Akteuren unter dem Motto „Smart Connected Cities“ zusammengebracht. Dabei geht es um intelligente Lösungen für das Management von Wasser, Mobilität und anderen Herausforderung in sich zunehmend verdichtenden Städten. Einige dieser Projekte wurden in der Schweiz bereits umgesetzt und könnten in der Region Mittlerer Osten/Nordafrika (MENA) Nachahmer finden.

    Organisiert wurde die Veranstaltung von der Fachhochschule Westschweiz (HES-SO). Sie ist das offiziell vom Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation beauftragte Leading House MENA. Sein Ziel ist es, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und den Ländern der MENA-Region zu fördern.

    Bei der Durchführung arbeitete die HES-SO mit Swissnex, der Schweizer Botschaft in den VAE und dem Swiss Business Hub Middle East zusammen. „Internationale technologieübergreifende Kooperationen, die vernetzte Lösungen für die exponentiell wachsende Nachfrage einer wachsenden Bevölkerung und die damit einhergehende Verdichtung der Lebensräume anbieten, sind der einzige Weg, die Herausforderungen zu meistern“, wird Dante Larini, Projektleiter von Swissnex im Schweizer Pavillon, in einer Medienmitteilung zitiert. „Die Veranstaltung hat uns gezeigt, wie sehr und nahtlos die Technologie die Verwaltung der Städte und das tägliche Leben ihrer Bewohner verändern kann.“

    Eine Grundsatzrede über die Chancen und Risiken cyberphysischer Räume hielt Josef Spillner von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch die Zusammenarbeit der ZHAW und der privaten Universität des Emirats Schardscha (Sharjah University) vorgestellt.

  • Nüssli baut zehn Pavillons für die Expo

    Nüssli baut zehn Pavillons für die Expo

    Am 1. Oktober beginnt in Dubai die eigentlich für 2020 geplante Weltausstellung. Nüssli errichtet zehn der insgesamt 200 Länderpavillons für die Expo, wie aus einer Medienmitteilung des Veranstaltungsbauers aus der St.GallenBodenseeArea hervorgeht. Trotz der genauen Einhaltung der Gesundheitsmassnahmen befinden sich alle Arbeiten auf Kurs, so dass die Pavillons von Baden-Württemberg, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich, Belarus, China, Japan, Kasachstan und Monaco rechtzeitig fertig werden.

    Die Pavillons von Frankreich und Japan haben dabei besondere Aufmerksamkeit erzeugt. So hat die Fachzeitschrift „Architectural Digest“ kürzlich die acht Pavillons vorgestellt, die architektonisch die bedeutendsten der Expo sein werden. Dazu gehören mit Frankreich und Japan auch zwei der von Nüssli gebauten Pavillons. Der Veranstaltungsbauer setzt dabei für Frankreich das Motto Pavillon des Lichts um und rückt für Japan die Themen Nachhaltigkeit und Verbindung Japans zum Nahen Osten in den Fokus.

    „Vorausschauende Planung, kulturelles Verständnis und der ständige Austausch im und zwischen den Teams pflegen wir als wichtige Grundsätze“, wird Harald Dosch in der Mitteilung zitiert, COO Special Projects bei Nüssli und verantwortlich für alle zehn Pavillons. Sein Unternehmen profitiert dabei auch von der Erfahrung. Denn Nüssli hat bereits vor 20 Jahren einen Pavillon für die Weltausstellung in Hannover gebaut. Inzwischen sind 35 weitere Expo-Projekte hinzugekommen.

  • Intelligente Städte arbeiten zusammen

    Intelligente Städte arbeiten zusammen

    Basel, Bern, Lugano, Luzern, St.Gallen, Winterthur und Zürich arbeiten bereits gemeinsam an der nächsten Landesausstellung, „NEXPO – die neue Expo“. Nun wollen sie in diesem Rahmen auch gemeinsam Modelle für eine künftige Zusammenarbeit von intelligenten Städten entwickeln, wie aus einer Medienmitteilung des Kantons Basel-Stadt hervorgeht. Dessen Kantons- und Stadtentwicklung im Präsidialdepartement übernimmt die Federführung bei einem ersten Pilotprojekt der Initiative.

    Mit „Smart Inter-City – unser gemeinsamer Weg in die Zukunft“ möchten die Beteiligten nicht nur Modelle einer Kooperation von sogenannten Smart Cities entwickeln, sondern diese auch implementieren. Durch die Vernetzung der sieben Städte sollen bestehende Synergien genutzt werden. Das Projekt steht zudem für Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bevölkerung offen.

    Das Pilotprojekt soll an den jeweiligen Innovationsstandorten der beteiligten Städte vorangetrieben werden. In Basel zählt dazu beispielsweise das Smart City Lab Basel, welches vom Kanton und der SBB lanciert wurde.