Schlagwort: Fahrzeuge

  • Automatisierter öffentlicher Verkehr startet im Furttal

    Automatisierter öffentlicher Verkehr startet im Furttal

    Der Kanton Zürich und die SBB haben gemeinsam ein Pilotprojekt initiiert, das automatisierte Fahrzeuge als Ergänzung zum bestehenden öffentlichen Verkehr einsetzt. Im Fokus steht die Erprobung automatisierter Mobilitätslösungen, die insbesondere in ländlichen Gebieten flexibel und kosteneffizient den Zugang zu S-Bahn-Haltestellen verbessern sollen.

    Pilotregion Furttal
    Das Furttal wurde aufgrund seiner idealen Siedlungsstruktur und des bestehenden ÖV-Netzes als Pilotregion ausgewählt. Die Bevölkerung soll von einem erweiterten Mobilitätsangebot profitieren, das in einem späteren Stadium Kleinbusse im Linienbetrieb oder On-Demand umfasst. Ziel ist es, praktische Erkenntnisse für künftige Geschäftsmodelle und Rahmenbedingungen zu gewinnen.

    Sicherheit und Innovation im Fokus
    Die automatisierten Fahrzeuge, die ab Frühling 2025 getestet werden, sind mit Sensoren ausgestattet und werden zentral überwacht. Sicherheit hat oberste Priorität: In der Testphase werden Sicherheitsfahrer die Fahrzeuge begleiten, bevor die Steuerung vollständig automatisiert wird.

    Nächste Schritte und Finanzierung
    In den kommenden Monaten wird die Technologie abschliessend kalibriert, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Die Bevölkerung des Furttals wird aktiv in das Projekt eingebunden und kann an einer Informationsveranstaltung im Januar erste Einblicke erhalten. Das Projekt wird vom Kanton Zürich mit 3,8 Millionen Franken und der SBB mit 5 Millionen Franken über fünf Jahre finanziert. Das Pilotprojekt ist ein wichtiger Schritt in Richtung eines innovativen und nachhaltigen öffentlichen Verkehrs. Mit dem Fokus auf ländliche Regionen und neuen Mobilitätsformen setzt es Massstäbe für die Zukunft des ÖV in der Schweiz.

  • Eigenverbrauchsgemeinschaft im doppelten Sinne

    Eigenverbrauchsgemeinschaft im doppelten Sinne

    In drei verschiedenen Pilotgebieten –einem Gewerbegebiet, einem Mischgebiet und einem Wohngebiet – sollen die ansässigen Unternehmen und die Bewohnerinnen und Bewohner sowohl bei der Produktion und Speicherung von Solarenergie (Pooling für den Eigenverbrauch) als auch bei der Nutzung von Elektrofahrzeugen (Sharing, «Mobility as a Service») zusammenarbeiten. Damit werden zwei Probleme angegangen, die sich in der Schweiz und in Winterthur im Rahmen der Energiestrategie 2050 abzeichnen: einerseits der schleppende Ausbau der Solarenergie und andererseits die hohe Dichte des fossil betriebenen motorisierten Individualverkehrs.

    Das Projekt basiert auf der Zusammenarbeit verschiedener Partner aus Winterthur aus den Bereichen Hochschule/Bildung, Industrie, Hoch- und Tiefbau sowie Stadtverwaltung. Die Areale werden insbesondere mit dem Thema der Zusammenführung von Eigennutzung und Shared Mobility konfrontiert. Während bei Neubauten die Installation einer PV-Anlage inkl. ZEV schon bald selbstverständlich sein wird, ist auch hier das E-Fahrzeug-Sharing noch wenig verbreitet. ZEV^2 setzt hingegen bei bestehenden Gebäuden an und will durch die Kombination von Technologien (Messinfrastruktur, Energiemanagementsystem, Ladeinfrastruktur – und die digitale Vernetzung dieser drei Systeme) und Bedürfnissen (Nutzung, Abrechnung, Transparenz) die optimale Lösung für gemischte Gebiete gestalten.

    Das Projekt wird von der Stadt Winterthur unter der Projektleitung der Fachstelle Klima durchgeführt. Das Projekt wird zudem vom Bundesamt für Energie mit dem Programm Front Runner finanziell unterstützt.

    Weitere Informationen sind auf Anfrage bei der Programmleitung Smart City erhältlich.