Schlagwort: Fassadenbegrünung

  • Ein Balanceakt zwischen Ästhetik und Funktionalität – Fassadenbegrünung

    Ein Balanceakt zwischen Ästhetik und Funktionalität – Fassadenbegrünung

    Schon seit der Antike ist die Begrünung von Bauwerken ein Bestandteil der architektonischen Gestaltung, von den Hängenden Gärten der Semiramis bis zu den grünen Fassaden moderner Metropolen. Heute dienen begrünte Fassaden nicht nur der ästhetischen Aufwertung, sondern auch dem praktischen Nutzen: Sie verbessern das Mikroklima, bieten Schutz vor Hitze, filtern Feinstaub, fördern die Biodiversität und wirken schalldämpfend. Zudem schützen sie das Gebäude vor Witterungseinflüssen und erhöhen potenziell den Immobilienwert.

    Herausforderungen und Lösungsansätze
    Trotz der offensichtlichen Vorteile gibt es berechtigte Bedenken hinsichtlich potenzieller Schäden an der Bausubstanz durch Pflanzenwurzeln oder Feuchtigkeit. Moderne Begrünungssysteme, wie wandgebundene und bodengebundene Techniken, bieten jedoch Lösungen, die das Risiko minimieren. Wandgebundene Systeme, darunter lineare, modulare und flächige Konstruktionen, ermöglichen eine präzise Kontrolle über das Wachstum und die Wasserzufuhr und sind besonders für Neubauten geeignet. Die Auswahl der Pflanzen richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten und dem gewählten System, wobei Selbstklimmer und Gerüstkletterpflanzen beliebte Optionen darstellen.

    Zukunftsperspektiven
    Für eine erfolgreiche Integration der Fassadenbegrünung in das städtische Umfeld ist eine sorgfältige Planung unerlässlich. Neben der ästhetischen Komponente müssen auch funktionale Aspekte wie Brandschutz und Wartung berücksichtigt werden. Die Kooperation zwischen Architekten, Stadtplanern und Bauherren spielt dabei eine entscheidende Rolle, um die vielfältigen Vorteile der Fassadenbegrünung nachhaltig zu nutzen und urbane Lebensräume zukunftsfähig zu gestalten.

  • Dietikons Fassaden sollen zur Phänomena begrünt werden

    Dietikons Fassaden sollen zur Phänomena begrünt werden

    Mehrere Organisationen, Firmen und die Stadt Dietikon rufen laut einer Medienmitteilung zur Beteiligung an der Phänomena Open Innovation Challenge „Vertikalbegrünung von Fassaden“ auf. Der Innovation Booster Applied Circular Sustainability (IB ACS) und der Cleantech Hub Dietikon Limmattal (CTHD) laden zu der Open Innovation Challenge ein. Neben dem IB ACS, einem breit aufgestellten Konsortium, dessen Fokus auf der Realisierung kreislauffähiger Lösungen liegt, und dem CTHD, einem  Innovationsnetzwerk aus Firmen, Bildungs- und Forschungsinstituten, sind laut der Mitteilung Unternehmen wie die zur Pestalozzi Gruppe gehörende Gabs AG und das Bauunternehmen Josef Wiederkehr AG an der Durchführung der Challenge beteiligt.

    Interdisziplinäre Teams entwickeln laut Medienmitteilung neue Ideen und Konzepte, damit mehr Projekte zur Vertikalbegrünung von Fassaden realisiert werden. Unterstützt werden die Teams von Coaches und von Experten aus den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Cleantech und Digitalisierung. Die besten Vorschläge sollen weiterverfolgt und im Rahmen der Phänomena, welche 2025/2026 in Dietikon stattfindet, dem breiten Publikum präsentiert werden. Eine Jury vergibt der Idee mit dem grössten Potenzial einen Förderbeitrag von 24‘000 Franken, damit ein Pilotprojekt umgesetzt werden kann.

    Die Challenge beginnt mit zwei Workshops. Der erste findet am Montag, 3. Juni, von 10 bis 17.30 Uhr im Stadthaus Dietikon statt. Dabei wird die Problemstellung erörtert, ein gemeinsames Verständnis des Problems entwickelt, erste Lösungsansätze erarbeitet und Teams gebildet. Am Montag, 17. Juni, arbeiten die Teams daran, konkrete Ideen zu generieren, Lösungen zu entwickeln und mögliche Projekte zu konzipieren,

    Die Bewerbungs- und Anmeldefrist läuft bis Freitag, 3. Mai 2024. Zu den Details gibt es einen Flyer.