Schlagwort: Fassadenelemente

  • Stärkung der Präsenz in der Bauindustrie durch Akquisition in Slowenien

    Stärkung der Präsenz in der Bauindustrie durch Akquisition in Slowenien

    SFS hat mit Wirkung zum 1. Oktober den Vertriebspartner in der Bauindustrie EPRO D.O.O. aus Ljubljana übernommen, informiert der weltweit aktive Hersteller von Werkzeugen, Präzisionskomponenten, Baugruppen und Befestigungssystemen aus der St.GallenBodenseeArea in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht. EPRO vertreibt Verbindungselemente, Befestiger, Absturzsicherungssysteme und weitere Produkte für Flachdächer, industriellen Leichtbau und Fassadenelemente in Slowenien, Kroatien und dem erweiterten adriatischen Raum.

    Die Akquisition soll regionale Präsenz und Marktposition der SFS-Gruppe in der Region stärken. EPRO wird ihre Aktivitäten auch unter dem Dach von SFS „unverändert mit allen Mitarbeitenden“ weiterführen, heisst es in der Mitteilung. Die Gruppe mit Hauptsitz in Heerbrugg verfügt über rund 140 Vertriebs- und Produktionsstandorte in 35 Ländern Nordamerikas, Europas und Asiens.

  • Schweizer Premiere 100% recyceltes Aluminium für Green Metro Campus

    Schweizer Premiere 100% recyceltes Aluminium für Green Metro Campus

    Dies ist das dritte Projekt in Europa und eine Premiere für die Schweiz. Green hat sich mit Implenia, Ernst Schweizer und Hydro Building Systems zusammengetan, um diese innovative Lösung einzusetzen. Die Verwendung von recyceltem End-of-Life-Aluminium führt zu einer erheblichen Reduktion des CO2-Fussabdrucks um das 40-fache und es werden mehr als 167 Tonnen CO2-Emissionen eingespart.

    Das 100% recycelte Aluminium wird in den Fassadenelementen verwendet und reduziert den CO2-Fussabdruck im Vergleich zu Primäraluminium um das 40-fache, ohne dabei an Qualität einzubüssen. Roger Süess, CEO von Green, erklärt: «Wir erforschen kontinuierlich innovative Wege zur Verwendung neuer Werkstoffe und freuen uns, dass dies in Zusammenarbeit mit unseren Partnern gelungen ist.»

    Aluminium gilt als ein zukunftsweisender Werkstoff für nachhaltiges Bauen aufgrund seiner Stärke, Leichtigkeit und Langlebigkeit. Es kann nahezu unbegrenzt recycelt werden, wobei nur 5% der Energie benötigt wird, die für die Herstellung von Primäraluminium erforderlich ist. Aufgrund dieser hervorragenden Recycling-Eigenschaften wird Aluminium bereits heute als wichtiger Bestandteil einer Kreislaufwirtschaft angesehen und seine Bedeutung in der Bauindustrie wird voraussichtlich weiter zunehmen.

    Die Fassadenelemente für das neue Bürogebäude werden von der Ernst Schweizer AG hergestellt, während das Aluminium von der norwegischen Hydro-Gruppe produziert wird. Diese ist derzeit der einzige Hersteller, der hochwertiges 100% End-of-Life Aluminium ohne Zugabe von Primäraluminium und mit einem nahezu null CO2-Fussabdruck herstellen kann. Obwohl recyceltes End-of-Life-Aluminium derzeit in geringen Mengen verfügbar ist und mit höheren Kosten verbunden ist, setzen die vier Partner ein Zeichen, indem sie diesen vielversprechenden Werkstoff erstmalig in der Schweiz einsetzen.