Schlagwort: Fernwärmeleitung

  • Basel investiert in nachhaltige Wärmeinfrastruktur

    Basel investiert in nachhaltige Wärmeinfrastruktur

    IWB und das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt gehen den Bau einer neuen Fernwärmeleitung im Bachletten-Quartier an. Am 3. Februar soll mit den Bauarbeiten begonnen werden, informieren die beiden Partner in einer gemeinsamen Mitteilung. Die Arbeiten sind in fünf Etappen gegliedert, die von der Paulusgasse über die Arnold-Böcklin-Strasse und die Therwilerstrasse bis zum Rütimeyerplatz führen.

    Im Zuge der Einrichtung der neuen Wärmeleitung will der Kanton auch die Strom- und Wasserleitungen der betroffenen Strassen erneuern. Zudem ist geplant, «die Strassenoberfläche teilweise zu begrünen und zu entsiegeln», heisst es in der Mitteilung. Dafür sollen Bäume in kleine Mulden gepflanzt und Parkplätze mit Rasenfugensteinen angelegt werden, damit Wasser in den Untergrund gelangen kann. Die Umgestaltung der Oberfläche ist derzeit allerdings noch vom Ausgang hängiger Einsprachen abhängig.

    Bis 2031 soll IWB auch in weiteren Strassen des Bachletten-Quartiers Fernwärmeleitungen verlegen und die Werksleitungen erneuern. Der Anfang wird dabei voraussichtlich ab dem vierten Quartal dieses Jahres im Perimeter Kluser- und Marschalkenstrasse sowie im Bernerring gemacht.

  • Weiterentwicklung der Fernwärmeleitung zwischen Konstanz und Kreuzlingen

    Weiterentwicklung der Fernwärmeleitung zwischen Konstanz und Kreuzlingen

    Im Sommer 2022 hatten Energie Kreuzlingen, KVA Thurgau und Stadtwerke Konstanz über ihre Pläne zum Bau einer grenzübergreifenden Fernwärmeleitung informiert. Nun geht das Projekt in die nächste Phase, informiert Stadtwerke Konstanz in einer Mitteilung. Die drei Partner haben sich darauf geeinigt, die Eckpunkte des Projekts zu definieren und ein Vorprojekt zu erarbeiten. Auf dessen Grundlage soll dann der Realisierungsentscheid gefällt werden.

    Die geplante Fernwärmeleitung soll von der künftigen Ersatz-Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) in Weinfelden nach Kreuzlingen und weiter nach Konstanz verlaufen. In einer Absichtserklärung haben die Partner die Rollen und die Verteilung der Aufgaben bei der Planung festgelegt. Danach wird KVA Thurgau Finanzierung und Umsetzung der für die Projektierung nötigen Arbeiten übernehmen. Energie Kreuzlingen und Stadtwerke Konstanz steuern die technischen und planerischen Grundlagen bei.

    KVA Thurgau soll auf Grundlage der vorgegeben technischen und betrieblichen Parameter die bereits durchgeführte Machbarkeitsstudie aktualisieren und die Planung der Linienführung einleiten. Gleichzeitig wollen die Partner Gespräche mit potenziellen Partnern für die Finanzierung des Projekts führen. In einer zweiten Etappe sollen die Grundlagen für die Erwirkung eines Realisierungskredits entwickelt werden. Gemäss aktueller Planung könnte die Ersatz-KVA Ende 2031 erste Wärme liefern. Zu diesem Zeitpunkt soll möglichst auch die Fernwärmeleitung stehen.

  • Wärmekonzept aus Müllverbrennung und Seewärme wird geprüft

    Wärmekonzept aus Müllverbrennung und Seewärme wird geprüft

    Die Energieversorgungsunternehmen Energie Kreuzlingen, Stadtwerke Konstanz, der Verband KVA Thurgau aus Weinfelden TG sowie die EKT AG aus Arbon TG wollen sich einer Medienmitteilung zufolge zusammenschliessen, um im grenzüberschreitenden Schulterschluss neue Wärmequellen optimaler zu nutzen.

    Angedacht ist ein Wärmeversorgungskonzept, bei dem die Nutzungen von CO2-neutraler Abwärme der Müllverbrennungsanlage der KVA via Fernwärmeleitung sowie Seewasserwärme aus dem Konstanzer Trichter kombiniert werden.

    Die vier Partner haben die Swisspower AG eingeschaltet, um die Machbarkeit des Projekts in technischer, wirtschaftlicher, rechtlicher und organisatorischer Hinsicht zu untersuchen. Noch im Laufe des Jahres wird mit einem Ergebnis gerechnet.

    Swisspower unterstützt Stadtwerke und Energieversorger mit Kooperationsinitiativen, Beratungsdienstleistungen und Vernetzungsangeboten auf dem Weg zu Energiesystemen ohne CO2-Ausstoss.