Schlagwort: Fernwärmenetz

  • Energie 360° liefert Fernwärme nach Effretikon

    Energie 360° liefert Fernwärme nach Effretikon

    Die Stadt Illnau-Effretikon hat mit Energie 360° einen Konzessionsvertrag über den Bau und den Betrieb eines Fernwärmenetzes in Effretikon abgeschlossen. Der über 50 Jahre laufende Vertrag sieht laut einer Mitteilung vor, in den Stadtgebieten Vogelbuck und Watt, dem Industriegebiet in Bietenholz und den Gebieten östlich und westlich des Bahnhofs Effretikon rund 3000 Haushalte mit Fernwärme zu versorgen.

    Energie 360° liefert die Fernwärme über eine vier Kilometer lange Transportleitung von seiner Energiezentrale in Volketswil. Der Bau der Leitung hat bereits begonnen. Erste Lieferungen sind für die Heizperiode 2027/28 vorgesehen. Die Erschliessung des gesamten Gebiets ist bis 2030 geplant. Energie 360° investiert einen dreistelligen Millionenbetrag.

    Der Wärmeverbund ist aus Sicht von Stadtpräsident Marco Nuzzo ein wichtiger Schritt in eine fossilfreie Energieversorgung. „Wir unterstützen eine nachhaltige Energieversorgung, weil sie eine Grundlage für die Entwicklungsstrategie unserer Stadt ist“, wird er in der Mitteilung zitiert. Stadträtin Rosmarie Quadranti fügt hinzu: „Der Energieverbund bietet der Bevölkerung von Illnau-Effretikon Wärme aus lokaler, erneuerbarer Quelle.“

  • Energie Ausserschwyz baut Fernwärme aus

    Energie Ausserschwyz baut Fernwärme aus

    Energie Ausserschwyz, im Kanton Schwyz ansässiges Energieunternehmen, hat Ausbaupläne für die Entwicklung von Fernwärmenetzen vorgelegt. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, erweitert das Unternehmen das Netz vor allem in den Bezirken March und Höfe. In die Verdichtung und den Ausbau der dort örtlichen Fernwärme hat Energie Ausserschwyz 15 Millionen Franken investiert. Die Fernwärme wird mit erneuerbaren Energien wie Biomasse und Holsschnitzeln erzeugt. Zu den ausgebauten Bereichen gehören die Fernwärmeanschlüsse von Galgenen, Lachen, Altendorf und Pfäffikon. Hier werden 2024 Hauptleitungen von Altendorf bis zur Kantonsschule Pfäffikon sowie ins Zentrum von Lachen gebaut. Zudem wird die Feinverteilung in den genannten vier Orten erweitert.

    Wegen des intensiven Feinausbaus wird es gegenüber den ursprünglichen Plänen zu Verzögerungen bei der Erweiterung des Fernwärmenetzes kommen, heisst es in der Mitteilung. Ab 2029 sollen dann im Bezirk March die Ortschaften Schübelbach, Buttikon und Reichenburg angeschlossen werden. Ausbauten im Bezirk Höfe sind erst ab 2040 vorgesehen.

  • Die clevere Alternative zu Erdgas und Heizöl in Ilanz

    Die clevere Alternative zu Erdgas und Heizöl in Ilanz

    Die Komplexität und raschen Veränderungen stellen nicht nur Immobilieneigentümerschaften und Unternehmen vor Herausforderungen, sondern auch Gemeinden und Städte. Nah- und Fernwärmenetze werden als intelligente Alternative zu Erdgas und Heizöl immer wichtiger, da sie alle Anforderungen erfüllen und zusätzlich lokale Wertschöpfung ermöglichen.

    Vielseitige Energiequellen
    Nah- und Fernwärmenetze können mit verschiedenen Energiequellen betrieben werden und sind daher nahezu überall umsetzbar. Eine potenzielle Quelle ist die Abwärme von Abwasserreinigungsanlagen. Darüber hinaus können erneuerbare und lokal verfügbare Energiequellen wie Erdwärme, Holz, Grundwasser sowie See- und Flusswasser als Wärme- oder Kältequelle genutzt werden. Diese Energieträger müssen nicht importiert werden. Im Verbund können auch verschiedene Energiequellen kombiniert werden, was die Versorgungssicherheit erhöht.

    Verschiedene Verbundtypen
    Nah- und Fernwärmenetze können nach ihrer Grösse und Ausrichtung unterschieden werden. Nahwärmenetze versorgen äusserst effizient mehrere Gebäude, während Fernwärmenetze über grössere Entfernungen ganze Stadtteile oder Gemeinden versorgen. Technisch gesehen sind die Unterschiede zwischen Nah- und Fernwärme gering, da sie weitgehend identisch funktionieren.

    Umfassender Service
    Durch die Partnerschaft mit ewz haben Immobilieneigentümerschaften, in diesem Fall Ilanz, einen erfahrenen und zuverlässigen Energiedienstleister an ihrer Seite. Dieser übernimmt alle Aufgaben von der Planung und Finanzierung bis zur Umsetzung und dem Betrieb von Nah- oder Fernwärmenetzen. Dank langjähriger Erfahrung und einem Expertennetzwerk werden individuell passende Lösungen für Projekte in der gesamten Schweiz entwickelt.

  • Stimmvolk billigt Kredit für Fernwärme in Chur

    Stimmvolk billigt Kredit für Fernwärme in Chur

    Die Churer Energieversorgerin Energie Wasser Chur (IBC) kann ihr Fernwärmenetz massiv ausbauen. Die Stimmbevölkerung hat einer entsprechenden kommunalen Vorlage zu 60,85 Prozent zugestimmt. Sie besagt, dass die Stadt sich über einen Zeitraum von zwölf Jahren mit 80 Millionen Franken an den Gesamtkosten für den Ausbau des Wärmenetzes beteiligt. Diese belaufen sich auf 314 Millionen Franken.

    Der Gemeinderat unterstützt die Vorlage laut seiner Urnenbotschaft vom 12. März mit 17 Ja- zu 4 Nein-Stimmen. Nun fördert Chur das Generationenprojekt der IBC, die eine selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt im alleinigen Eigentum der Stadt ist, mit 60 Millionen Franken zur Erhöhung des Dotationskapitals und in Form eines Darlehens. Weitere 20 Millionen hält die Stadt für eine allenfalls zu beanspruchende Bürgschaft vor.

    Die Investition ist aus Sicht des Gemeinderates notwendig, um den Umbau in eine erneuerbare Wärmeversorgung innerhalb der Stadt gewährleisten zu können. „Gleichzeitig kann damit auch der Wegfall der bisherigen Wertschöpfung aus dem Gasverkauf aufgefangen und die Erlöse anderweitig gesteigert werden“, heisst es in der Botschaft weiter. „Die heute für den Kauf von Erdöl und Erdgas abfliessenden Gelder verbleiben zukünftig in der Region.“

    Den Angaben zufolge will IBC bei Finanzinstituten Kredite von insgesamt 160 Millionen Franken aufnehmen. Weiters werde mit einem Beitrag von Bund und Kanton von 56 Millionen Franken gerechnet. Aus Eigenmitteln wolle das Unternehmen 38 Millionen Franken investieren.

  • WWZ geht Fernwärmenetz in Rotkreuz an

    WWZ geht Fernwärmenetz in Rotkreuz an

    WWZ leitet die Bauarbeiten für ein Fernwärmenetz im Zentrum von Rotkreuz ein, informiert der Zuger Energie-, Telekom- und Wasserversorger in einer Mitteilung. Dabei werden ab der bestehenden Fernwärmeleitung in der Waldetenstrasse weitere Quartiere im Gebiet Waldetenstrasse, Meierskappelerstrasse, Waldeggstrasse und Buonaserstrasse an den Wärmeverbund Ennetsee angeschlossen. Die Bauarbeiten sollen bis Sommer 2024 abgeschlossen sein.

    Im Wärmeverbund Ennetsee soll die gleichnamige Region im Kanton Zug mit Abwärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage in Perlen versorgt werden. Damit könnten in den Gebieten Rotkreuz, Bösch, Hünenberg-See, Cham, Städtler Allmend und Äussere Lorzenallmend, Zug und Steinhausen jährlich rund 12’000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden, erläutert WWZ in der Mitteilung. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, „möglichst schnell viele Haushaltungen, Büros und Geschäfte des Gebietes Ennetsee mit CO2-freier Fernwärme zu versorgen, um die Abhängigkeit von fossiler Primärenergie in der Region zu reduzieren“.

    Während der Bauarbeiten wird es im Zentrum von Rotkreuz zu Änderungen in der Verkehrsführung und punktuellen Behinderungen für Verkehrsteilnehmende kommen. In der Mitteilung werden die geplanten Massnahmen detailliert beschrieben.

  • Implenia baut Fernwärmetunnel in Hamburg

    Implenia baut Fernwärmetunnel in Hamburg

    Implenia wird für Wärme Hamburg einen rund 1,2 Kilometer langen Tunnel erstellen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Der Tunnel soll den Hamburger Norden an ein neues Wärmenetzwerk anschliessen. Dazu wird er rund 2 Kilometer westlich des Elbtunnels für die Autobahn die Elbe unterqueren.

    Die Arbeiten sind in zwei Phasen gegliedert, wobei die Phase der Planung bereits im Oktober angegangen wurde. Nun habe Implenia den Auftrag für  weitere Planungen und Bauarbeiten ab Anfang 2022 erhalten, heisst es in der Mitteilung. Das Auftragsvolumen insgesamt wird dort auf rund 75 Millionen Franken beziffert.

    Bis zum ersten Quartal 2025 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dazu wird Implenia zunächst Schlitzwände für den Start- und den Zielschaft mit einer Tiefe von bis zu 42 Metern erstellen. Zwischen ihnen soll dann ein 1,16 Kilometer langer und rund 4,5 Meter im Durchmesser messender Tunnel gebohrt und mit Betonfertigteilen ausgekleidet werden. Darüber hinaus ist Implenia auch für die Planung und den Einbau der Betriebstechnik der Fernwärmeleitung zuständig.

    „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses grosse und komplexe Infrastrukturprojekt für unseren Kunden Wärme Hamburg erstellen dürfen“, wird Erwin Scherer, Head Tunnelling von Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Dass wir damit einen Beitrag leisten zur Verbesserung der Nachhaltigkeit der Wärmeerzeugung, motiviert uns zusätzlich, denn Nachhaltigkeit ist ein Unternehmenswert von Implenia, den wir auch in diesem Projekt leben werden.“

  • Aesch bekommt nachhaltigen Wärmeverbund

    Aesch bekommt nachhaltigen Wärmeverbund

    Primeo Energie und die Gemeinde Aesch planen, „einen grossen und nachhaltigen Fernwärmeverbund“ einzurichten, informiert der Baselbieter Energiedienstleister in einer Mitteilung. Er soll weite Teile des Gemeindegebiets „mit erneuerbarer Holzfernwärme“ versorgen. Die dafür nötigen Investitionen werden in der Mitteilung auf 20 Millionen Franken veranschlagt.

    In einem ersten Schritt wollen die Partner den Norden von Aesch erschliessen. Danach werde das Netz schrittweise auch die restlichen Gebiete erfassen, heisst es in der Mitteilung. Dabei sollen die bereits bestehenden Wärmeverbünde von Primeo Energie sowie der Bürger- und der Einwohnergemeinde in Aesch erneuert und im neuen Netz zusammengeschlossen werden.

    Die Pläne sehen zudem die Einrichtung einer neuen Heizzentrale vor. Sie werde im Weidenring entstehen und neben zwei Heizkesseln auch über eine Wärmepumpe verfügen, erläutert Primeo Energie. Als Brennstoff sollen vorwiegend Holzschnitzel aus dem Aescher Wald und dem Revier Angenstein Verwendung finden. Die Spitzenlast wird durch einen Ölkessel abgefangen.

    Insgesamt betrage die geplante Wärmeerzeugung rund 16 Gigawattstunden, schreibt Primeo Energie. Dem Unternehmen zufolge wird der Anteil erneuerbarer Energie an der Wärmeproduktion bei über 80 Prozent liegen. Damit liessen sich jährlich mehr als 3000 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden.

    Das Baugesuch für den Verbund soll noch Ende dieses Jahres eingereicht werden. Erste Wärmelieferungen könnten mit Beginn der Heizperiode 23/24 realisiert werden, schreibt Primeo Energie. Interessierte Liegenschaftsbesitzer können einen Anschluss bereits aufgleisen.

  • Basler Stadtwerke steigen bei Energie Ausserschwyz ein

    Basler Stadtwerke steigen bei Energie Ausserschwyz ein

    Die Energie Ausserschwyz AG will bis 2030 erneuerbare Wärme und Strom für 7000 Haushalte in den Dörfern Siebnen, Galgenen, Lachen, Altendorf, Pfäffikon und Freienbach in den Schwyzer Bezirken March und Höfe liefern. Dafür baut sie derzeit bei ihrer bestehenden Energiezentrale Bodenwies in Galgenen ein Holzheizkraftwerk. Es soll mit Alt-, Rest- und Waldholz aus der Region geheizt werden.

    Nun treten im Rahmen einer Kapitalerhöhung auch die IWB in das Aktionariat der Energie Ausserschwyz AG ein. Die Basler Stadtwerke halten laut einer Medienmitteilung neu 20 Prozent am Kapital. Der regionale Energieversorger EW Höfe wird Hauptaktionär bleiben. Auch die Brugg Group AG und die Züger Unternehmungen AG sind am Fernwärmebetreiber beteiligt.

    IWB sieht ihre Beteiligung als Fortsetzung ihrer bisherigen Strategie an. „Die Energie Ausserschwyz fokussiert sich auf eine Wärmeversorgung aus regionalen, erneuerbaren Quellen“, wird ihr CEO Claus Schmidt in der Mitteilung zitiert. „IWB kann ihre Erfahrung aus der klimafreundlichen Fernwärmeversorgung in die Energie Ausserschwyz einbringen und profitiert von der starken Präsenz in der Region oberer Zürichsee. IWB war Anfang 2021 bereits bei der Agro Energie Schwyz AG eingestiegen, die ein Fernwärmenetz im Talkessel von Schwyz betreibt.

  • ESB fördert Umstellung auf Fernwärme

    ESB fördert Umstellung auf Fernwärme

    ESB hat zum Monatsbeginn ein Programm zur Förderung eines Anschlusses an Wärmeverbünde in Biel aufgelegt, informiert das Energieunternehmen in einer Mitteilung. Damit wolle ESB die Bieler Klimastrategie unterstützen, heisst es dort weiter. Insbesondere will ESB einen Beitrag zum Ziel der Stadt leisten, bis 2050 klimaneutral zu werden.

    Derzeit wird ein Grossteil der Gebäude in der Stadt Biel mit fossilen Energieträgern geheizt, schreibt ESB. In einer Umstellung auf Fernwärme liege daher „ein hohes Potenzial zur Reduktion von Treibhausgasemissionen“. Um möglichst viele Immobilienbesitzende zu erreichen, wird die Förderung des Anschlusses an ein Fernwärmenetz unabhängig vom aktuellen Energieträger gewährt.

    Für einen Förderbeitrag zu den Anschlusskosten müssen die Antragsteller einige Voraussetzungen erfüllen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Zum einen muss sich die fragliche Immobilie auf dem Gebiet der Stadt Biel befinden und an einen Wärmeverbund angeschlossen werden, der zu mindestens 80 Prozent mit erneuerbaren Energien oder Abwärme betrieben wird. Zum anderen muss die Heizenergie aus dem Wärmeverbund bezogen werden, sobald sie zur Verfügung steht. Kalte Anschlüsse sind somit von der Förderung ausgeschlossen. Im Falle eines auch vom Kanton Bern geförderten Anschlusses wird der ESB-Förderbeitrag zudem um die kantonale Förderung gekürzt.

  • Nyon baut Fernwärmenetz

    Nyon baut Fernwärmenetz

    Die Nyoner Stadtwerke und Romande Energie gründen das Gemeinschaftsunternehmen thermorésÔ Nyon SA. Dieses soll in der Stadt am Genfersee ein Fernwärmenetz errichten, an das bis zu 130 Gebäude angeschlossen werden können, schreiben die Stadt und der Waadtländer Energieversorger in einer Mitteilung.

    Das Netz soll zu 85 Prozent mit Holzschnitzeln aus der Region beheizt werden. Nur zu Spitzenzeiten im Winter soll auch Erdgas oder Biogas eingesetzt werden. Die Initianten rechnen mit einer Verringerung des CO2-Ausstosses um mehr als 7000 Tonnen.

    Die Stadtwerke und Romande Energie arbeiten bereits jetzt im Rahmen des Projekts EnergeÔ zusammen. Dieses soll die Nutzung der Erdwärme aus mittlerer Tiefe vorantreiben. Diese Erdwärme soll künftig auch im neuen Fernwärmenetz genutzt werden können.